Samstag, 23. Dezember 2017

Bloggers Weihnacht 2017 - 23. Türchen mit Rita von Die Angelones

Das Schönste am Schenken ist das Leuchten in den Augen der Beschenkten.
(Russische Weisheit)


Wir kommen nun in die Zielgeraden der Bloggers Weihnacht 2017. Nur noch 2 Beiträge und dann ist (endlich) Weihnachten!

Die beiden letzten Türchen des Finales sind auch ein wenig anders als Ihr das nun gewohnt seid, denn es gibt kein extra Tafjora-Türchen bei den Bloggern. Heute liegt das daran, dass  der Dezember einfach schon mit einem eigenen Adventskalender verplant war und meine Anfrage damit zu kurzfristig kam.

Da ich aber die heutige Bloggerin einfach seit Jahren schon lese und sie einfach nur unheimlich sympathisch finde, habe ich mich total gefreut, dass sie mir überhaupt geantwortet hat. Denn heute nehme ich Euch nochmal mit in die Schweiz zu den Angelones, den ehrlichen und nützlichen Familienblog von Rita aus der Schweiz.

Rita und die "Die Angelones" sind in der Schweiz und mittlerweile auch in Deutschland als Familienblog sehr bekannt und ganz ehrlich, ich finde es so wahnsinnig beeindruckend, dass Rita mir noch total schnell und lieb geantwortet hat.

Warum ich so gerne bei ihr lese? Weil sie ehrlich schreibt, auch über Gefühle und Ängste, ich kann mich oft mir ihren Beiträgen identifizieren. Ja und weil ihr Blog einfach abwechslungsreich ist. 

Ich hoffe Ihr findet heute noch ein bisschen Zeit, ich habe es gerne gelesen:

Rita´s Weihnacht



Erzähle uns von Dir und Deinem Blog

Mit dem Bloggen habe ich plusminus im 2009 angefangen. Anfänglich war es mehr ein Ausprobieren neuer Kommunikationsmöglichkeiten, mit der Zeit wurde es mehr und mehr zu einer tagesfüllenden Tätigkeit, die ich immer noch leidenschaftlich, aber auch immer professioneller ausübe.

Heute erreicht mein Blog zusammen mit meinen weiteren sozialen Kanälen weit über 14 000 regelmässige LeserInnen in der ganzen Schweiz und in Deutschland.
Meine bald 10-jährige Kolumne im Tagblatt der Stadt Zürich sowie weitere, feste Schreibaufträge für verschiedene Unternehmen und Institutionen runden mein journalistisches Portfolio ab.

Schreiben war schon immer meine Leidenschaft! Während der ersten Monate nach der Geburt unseres Großen alleine zu Hause war das Bloggen für mich hauptsächlich ein Ventil für alle Frustmomente, die ich anfänglich durchlebte. Andererseits stellte das Festhalten aller schönen Augenblicke, die sich mit der Zeit mehr und mehr einstellten, auch eine wichtige Energiequelle für mich dar. Die Feedbacks, die ich in Form von Kommentaren und Leserbriefen erhielt, halfen mir nicht nur durch zahlreiche herausfordernde Phasen, sondern zeigten mir vor allem eins:

Kein Mami ist alleine da mit seinen Sorgen, Freuden, Frustmomente oder Lichtblicken.

Alle durchleben Ups and Downs – wir sollten uns nur untereinander austauschen!
Von da an war es mein Ziel, offen und ehrlich über alle Facetten des Familienlebens zu berichten, um allen anderen Mitmamis “da draussen” Verständnis und Mitgefühl entgegenzubringen und ihnen nicht zuletzt immer wieder auch mit Humor und Ironie ein Schmunzeln zu entlocken und damit Kraft und Motivation zum Weitermachen geben!

Für was bist Du in diesem Jahr besonders dankbar?

Dieses Jahr war das traurigste in meinem Leben. Im Mai ist mein Vater verstorben und mir wurde klar, dass ich auch mit bald fünfzig immer noch das kleine Mädchen
von damals bin, das einfach nur Angst hatte, seine Eltern zu verlieren und über all diese Jahre alles andere als stark genug dafür geworden ist...

Dennoch: Ich bin dankbar, dass ich das große Glück genießen durfte, meinen Vater so lange und so intensiv in mein Familienleben miteinbeziehen zu können bzw. dies immer noch mit
meiner Mutter erleben kann. Das innige Verhältnis, das meine Jungs über all die Jahre zu ihrem geliebten Nonno aufbauen konnten, lässt ihn für immer in ihren Herzen weiter leben und tröstet uns alle ein wenig über den Verlust hinweg.

Was war 2017 für Dich Dein wichtigster, schönster oder bedeutendster Blogbeitrag und warum?

Mein wichtigster Blogbeitrag 2017 steht im Zusammenhang mit dem Tod meines Vaters: Ich habe darüber eine Kolumne geschrieben:

Es ist immer zu früh

Wie erlebt Ihr die Adventszeit als Familie? Gibt es bestimmte Familienrituale bei Euch in der Advents- und Weihnachtszeit?

Die Erlebnisse während der Adventszeit als Familie haben sich über die Jahre immer ein bisschen verändert und sich dem Alter unserer Jungs etwas angepasst.
Gingen wir beispielsweise früher noch mit ihnen als Kleinkinder zusammen den Samichlaus in seinem Hüsli im Wald suchen, nehmen wir heute mit schönen Fackeln ausgestattet gemeinsam mit unseren Jungs an der Pfadi-Waldweihnacht teil.
Was über all die Jahre gleich geblieben ist: Wir schmücken unser Zuhause, backen Grittibänzen und Guezli, schreiben Karten, bereiten alle Geschenke vor und lesen jeden Abend in der Adventsgeschichte weiter!

Wie feiert Ihr Weihnachten?

Weihnachten feiern wir traditionell. Wir geniessen wie oben erwähnt die Adventszeit und stimmen uns auf die Weihnachtstage ein. Heiligabend besuchen wir immer zuerst den
feierlichen Familiengottesdienst im Quartier und geniessen anschliessend ein feines Nachtessen im Kreise der Familie. Der Höhepunkt ist immer die kleine Bescherung, die wir
allerdings immer klein, aber ein halten. Verändert hat sich nicht wirklich viel, seit ich Kinder habe, weil wir immer so gefeiert haben. Doch die Eindrücke und die Emotionen gehen wieder
tiefer unter die Haut – und das geniesse ich in vollen Zügen!

Was darf an Weihnachten für Dich auf keinen Fall fehlen?

Weihnachten ist für mich dann am schönsten, wenn wir alles gesund sind und die freie Zeit miteinander in Ruhe geniessen können. Entweder ganz gemütlich und ohne Pläne zu Hause
oder aber, wenn das Wetter mitmacht, draussen im Schnee!

Christkind oder Weihnachtsmann?

Bei uns in der Schweiz kommt der „Samichlaus“ bereits am 6. Dezember zu Besuch und bringt bereits ein erstes Adventsgeschenk mit in Form eines „Chlaussackes“ gefüllt mit Nüssli, Mandarinen und Schoggi. Und deshalb kommt bei uns zu Weihnachten eben das Christkindli zu Besuch :-)

Welches ist DEIN Lieblings-Weihnachtslied?

Für mich gibt es zwei Lieblings-Weihnachtslieder: „Stille Nacht“ und „Tu scendi dalle stelle“ -
ein italienisches Weihnachtslied, das während der Mitternachtsmesse an Heiligabend
gesungen wird.

Was wird für die Kinder unter dem Weihnachtsbaum liegen?

Unser Geschenk an die Jungs ist ein Besuch des Jovanotti-Konzerts im Hallenstadion Zürich, das im Juni 2018 stattfinden wird.
Wir sind alle ganz grosse Musikliebhaber und Jovanotti ist einer unserer ganz grossen Lieblinge. Die Jungs waren noch nie an einem Konzert und wenn
sie erfahren werden, dass sie mit uns mitkommen dürfen, werden sie ausflippen! Ich freue mich so!

Dein ganz persönlicher Weihnachtswunsch 2017?

Ich habe nie „die ganz grossen Wünsche“ gehabt und deshalb habe ich immer schon Mühe gehabt, solche Fragen zu beantworten.
Eigentlich bin ich wunschlos glücklich, außer, dass mich der Verlust meines Vaters aus der Bahn geworfen hat und mein Vertrauen im Leben erschüttert hat. Deshalb wünsche ich mir, dass ich dieses Urvertrauen wieder finden kann, zumindest einen Teil davon.
Damit verbunden wünsche ich mir nur noch Gesundheit und Zufriedenheit – ich habe sonst keine anderen Wünsche an das Leben.





Liebe Rita,
ich danke Dir wirklich sehr, dass Du Dir für meine Fragen noch so kurzfristig im Dezember Zeit genommen hast! 
Stille Nacht ist auch mein Lieblingslied und ich weiß schon jetzt, dass an Heilig Abend, wenn in der Kirche dann das Licht ausgeht, dann werde ich wieder mehr heulen als singen, aber dieses Lied ergreift mich echt jedes Mal. Dann werde ich sicher an meine Mami denken, die ja leider auch nicht mehr mit uns Weihnachten feiern kann. Daher kann ich Dich sehr gut verstehen und ja, auch die letzte Frage würde ich wohl so beantworten. Mit Wünschen tat ich mir auch schon immer sehr schwer. Mein Sohn sagt da immer gerne: "Das kann man sich nicht wünschen, das kann man nur hoffen!" 
Und in diesem Sinne wünsche ich Dir und Deinen lieben ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest. Denn Weihnachten ist ja auch jedes Jahr wieder ein Zeichen von Hoffnung. Zumindest für mich.


Habt alle noch einen stressfreien Samstag- ich hoffe Ihr habt alles geschafft was noch auf Euren Listen stand und könnt nun ganz entspannt in´s Weihnachtswochenende starten.

Hoffentlich bis morgen

Bisous

Eure Tanja




Und das war die Bloggers Weihnacht 2017 bis jetzt

Über Deinen Kommentar freue ich mich übrigens ganz besonders! Es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. * Merci *

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Viel mehr Bilder von unserem kunterbunten Familienleben gibt es übrigens auf Instagram.