Dienstag, 31. Oktober 2017

Au revoir Oktober - Bienvenue November

Der Oktober

ist irgendwie total an mir vorbei gerannt. Fast schon erschreckend, wie schnell das alles vorbei geht. Nur noch 2 Monate und dann beenden wir schon das Jahr 2017 und bald sind wir 3 Jahre wieder zurück in Deutschland. Frankreich fühlt sich schon gar nicht mehr richtig wahr an, auch wenn die Erinnerungen, zumindest bei mir, zum Glück noch nicht verblassen.

Der Oktober war trotz Dauererkältung beim Winterkind ein sehr schöner Monat und daran war auch das schöne Wetter und viel Sonnenschein Schuld.

Wir waren so oft es ging draußen, auf den Spielplätzen




und teilweise war es sogar noch so warm, dass wir Schuhe, Strümpfe und sogar die langen Hosen ausziehen konnten.



Wir haben Kastanien und Blätter gesammelt,




Kürbisse geschnitzt,





viel zu viel Zeit, Kraft und Nerven in Hausaufgaben gesteckt,




aber auch viele schöne, gemeinsame Familienmomente verbracht. Wie zum Beispiel beim Maustüröffnertag im Planetarium. 




Jetzt haben wir Herbstferien und dann sind wir auch schon voll im November angekommen. Der Löwenjunge ist heute noch auf seine erste Helloweenparty bei einer Schulfreundin eingeladen, um 20 Uhr dürfen wir ihn wieder abholen. 

Im November

beginnt die Vorbereitung für meinen Löwenjungen auf seine Erstkommunion im April 2018 und ich werde als Kommunionmutter eine Gruppe übernehmen, da es wie immer zu wenige Freiwillige gab. Ich hoffe mal, das Winterkind macht da gut mit. Aber ich freue mich, mein Kind und seine Schulfreunde auf diesem Weg zur Kommunion begleiten zu dürfen. Sie sind noch voller Neugier und freuen sich auf ihren großen Tag.

Im November werde ich auch ein Jahr älter, aber das ist nicht so schlimm. Ich bin dankbar, dass ich gesund und fit bin. Das ist längst nicht mehr selbstverständlich mit 42 Jahren. 

Im November freue ich mich auf den Laternenumzug zu St. Martin. Die Kinder sind groß geworden und unsere Laternenumzüge sind gezählt, bald werden sie keine Lust mehr dazu haben. 

Mein Mann und ich feiern unseren 11. Hochzeitstag und auch das macht uns stolz und glücklich, denn das schafft heutzutage auch nicht mehr jeder. 

Ansonsten hoffe ich auf etwas Zeit um so viel wie möglich für den Advent und Weihnachten vorbereiten zu können. Jedes Jahr nehme ich es mir vor und dann bleibt doch am Ende zu wenig Zeit...

Für den Blog plane ich im November wieder die Bloggers Weihnacht. Letztes Jahr habe ich Pause gemacht, dieses Jahr möchte ich Euch gerne wieder neue Blogs und Blogger-/innen vorstellen und wie sie Weihnachten erleben. 

Er wird sicher auch wieder schnell rum gehen, der November. Ein Monat, den ich von allen irgendwie am wenigsten mag. So ein Zwischending eben. Nicht mehr richtig Herbst, nicht Winter, man muss sich an die Dunkelheit, die Kälte und den Nebel gewöhnen. In Frankreich fand ich den November nie so duster wie in Deutschland. Was das Wetter doch so ausmachen kann. 

Und wie schaut Euer November so aus, was sind Eure Pläne und mögt Ihr diesen Monat?

Au Revoir im nächsten Monat!

Bisous,
Eure Tanja


Über Deinen Kommentar freue ich mich übrigens ganz besonders! Es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. * Merci *

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Viel mehr Bilder von unserem kunterbunten Familienleben gibt es übrigens auf Instagram.







Freitag, 20. Oktober 2017

Sonnenschein, Krankenlager und Born to be wild: meine Freitagslieblinge am 20.10.2017

So viele unfertige Blogbeiträge liegen in meinen Entwürfen, aber irgendwie ist der Wurm drin. Die Tage sind ausgefüllt und waren es früher meine Abendstunden, in denen ich kreativ und motiviert war, so bin ich jetzt abends meistens zu müde oder zu lustlos, mich an den Rechner zu setzen. Würde es mir nicht so große Freude machen zu schreiben, hätte ich mich längst von meinem Blog verabschiedet.

Da ich aber diese Woche zumindest an einem Abend mal nicht eingeschlafen bin, sondern einen wahnsinnig tollen Vortrag von Herbert Renz-Polster besucht habe, die Woche trotz Krankenlager daheim dank viel Sonnenschein echt gut tat, krame ich heute wenigstens mal wieder die 5 Freitagslieblinge aus, die ich bei Berlin Mitte Mom Anna so gerne verfolge.

Mein Mann ist krank daheim, das Winterkind auch nur der Löwenjunge quält sich mit Husten in die Schule. Alle sportlichen Aktivitäten wie Fußball und Schwimmen haben wir diese Woche abgesagt und zumindest das entschleunigt ungemein.






1. Meinen Lieblings-Mama-Moment nur für mich
hatte ich dann gleich am Montag Abend. Herbert Renz-Polster, der bekannte Kinderarzt und Autor kam mit seinem Vortrag „Born to be wild. Was brauchen Kinder?“ in‘s schöne Kloster Roggenburg.






Ich kenne die Bücher von ihm und war sehr gespannt ihn reden zu hören. Es war ein sehr kurzweiliger Abend und ich habe viel Input mit nach Hause genommen. (Das ist dann auch schon gleich


2. Meine Lieblings-Inspiration der Woche gewesen)
Solltet Ihr mal Gelegenheit haben, seine Vorträge zu hören, unbedingt hingehen!
(Ich möchte gerne auch nochmal drüber schreiben).


3. Mein Lieblingsbuch der Woche

habe ich mir dann direkt vom Autor empfehlen lassen: Menschenkinder
Habe zwar erst angefangen, aber schon viele „Ja, genau so ist es“-Momente gehabt. Ich hoffe noch auf etwas mehr Lesezeit und dann kann ich Euch berichten.




4. Mein Lieblingsessen der Woche

geht ganz schnell und mag die ganze Familie: Toast Hawaii mit und ohne Ananas. :-)
(Wie wir die immer machen, könnt Ihr hier nachlesen)





5. Mein Lieblingsmoment mit meinen Kindern

war gestern Nachmittag. Wir haben die Sonne genossen, sind in den Stadtpark geradelt und haben zusammen Minigolf gespielt. Okay, wir hatten unsere eigenen Regeln, Lebkuchen bei 21 Grad, aber es war trotzdem einfach schön.


Genießt das Wochenende und das Leben.

Und wer gerne noch mehr Freitagslieblinge anschauen möchte, die sammelt Anna immer freitags: Berlin Mitte Mom Freitagslieblinge


Bisous
Eure Tanja


Donnerstag, 19. Oktober 2017

Ohrringe für Jungs oder wie ich nie dran gedacht hätte, dass ich mir darüber einmal Gedanken mache

Ich bin mir ja nicht so ganz sicher, ob ich hier jetzt ein Thema anschneide, dass die Gemüter erregt, aber ich will Euch trotzdem davon erzählen. (Wie immer darf das jeder denken und machen wie er will, das nur am Rande bemerkt.

Vor ein paar Tagen, abends beim Kuscheln, fängt mein 8-jähriger Löwenjunge an:

"Duuuu, Mama! Heute beim Sport durfte der Xyz nicht mitmachen und musste auf der Bank sitzen und zuschauen!"

(Xyz ist übrigens kein unbeschriebenes Blatt und immer wenn er von ihm erzählt, stellen sich schon sämtliche Nackenhaare bei mir auf und ich bitte inständig darum, dass Xyz nicht der beste Freund von meinem Sohn wird... Auch irgendwie gemein, ist aber so)

"Oh, hat er sein Sportzeug vergessen, oder warum?"

"Nein, Mama. Total krass. Er hat sich geweigert seinen Ohrring raus zumachen oder ihn wenigstens abzukleben!"

Ja, das funkelnde, riesige Teil war mir nach den Sommerferien auch schon aufgefallen und irgendwie passte es ja zu ihm. 

"Hm. Nun ja, das ist beim Sportunterricht ja auch nicht erlaubt. Die Mädchen dürfen das auch nicht. Ist er denn der einzige Junge mit Ohrring?"

(Und Achtung jetzt kommt dieser super Klischee-Gender-Satz, ausgerechnet aus meinem Mund:)

"Irgendwie dachte ich, Ohrlöcher stechen, das machen nur die Mädchen."

Aaaargh hinterher habe ich über mich selbst den Kopf geschüttelt. Ausgerechnet ich sage sowas. Mein Winterkind hat rosa Gummistiefel, die Jungs waren beide vor zwei Jahren im Fasching als Piratenfee Xarina mit Langhaarperrücke verkleidet. Wir haben manchmal rosa "Prinzessinnen"-Duschbad weil es schöner glitzert und so lecker nach Erdbeere riecht...

Aber wenn mein Sohn, jetzt mit 8 Jahren, mit einem Ohrringwunsch kommt, dann stellen sich mir wieder die Nackenhaare. Ich kann es nicht ändern, es gefällt mir nicht! Wahrscheinlich weil mir Ohrringe bei Jungs und Männer einfach noch nie gefallen haben. 

Zurück zum gestrigen Gespräch:

"Nein, noch zwei andere haben auch einen Ohrring. Das ist cool, Mama. Das haben nicht nur Mädchen!

(Cool. Aha. 
Oh nein, jetzt sagt er sicher gleich, er möchte auch einen...)

Ich überlege und antworte:
"Na, ja. Das ist Geschmacksache. Und erst muss man sich ja das Loch stechen lassen. Und beim Sport darf man keinen Schmuck tragen. Auch beim Fußball musste ich damals meine Ohrringe raus machen."

"Hmmm. Na das ist wirklich nicht so praktisch."

Er möchte noch wissen, wie man sowas macht und ob das Loch nicht einfach irgendwann von alleine zu geht. 
Ich erzähle ihm, wie das bei mir ist und zeige ihm die drei Ohrlöcher, die zwar eigentlich zu sind, weil ich in jedem Ohr nur noch einen Ohrring trage, aber trotzdem noch sichtbar sind. 

Dann ist das Thema gegessen. Er hat nicht weiter nachgefragt. 
Keine Ahnung ob es nur vertagt oder erledigt ist. Momentan hat er keinen Wusch nach einem Ohrring ausgesprochen. Also erst mal alles gut. 

Dennoch geht mir das Thema nicht aus dem Kopf. 

Im Kleinkindalter ist der Geschmack der Kinder definitiv einfacher für mich zu ertragen gewesen. 
Oder warum stören mich rosa Gummistiefel weniger, als ein Ohrring bei einem 8 Jährigen? 

Oder ist es einfach, weil wir nun einen anderen Lebensabschnitt mit unseren Kindern erreicht haben? Wo die persönlichen Entscheidungen nicht mehr nur bis zum "rausgewachsen" reichen?

Was kommt noch alles, was als nächstes? 
Wann fragt er nach einem Tattoo, wird er in ein paar Jahren mit langen Haaren, schwarzen Klamotten und Zungenpiercing rumrennen?  
Wie werden wir dann als Eltern damit umgehen? 
Wann sollten unsere Kinder diese Dinge alleine entscheiden dürfen, wann sind sie für gewisse Entscheidungen reif genug? 

Ich recherchierte ein bisschen im Internet und tatsächlich wird unter 14 Jahren vom Ohrringe stechen wegen möglicher Wundinfektion abgeraten. Außerdem kann ich mir bei meinem Sohn auch noch nicht vorstellen, dass er das rein und rausmachen schon problemlos selber machen kann. Da hat er einfach zu wenig Geduld. Sollte der Wunsch aber dauerhaft zurück kommen und mehr als eine kurzfristige Laune sein, werde ich das alles nochmal überdenken müssen. 

Jedenfalls bin ich erst mal froh, dass das Thema bei uns vom Tisch ist. Mal sehen ob und wann es doch wieder aktuell wird und was als nächstes kommt. 

Wie ist das bei Euch? Haben Eure Jungs Ohrringe und wenn ja, seid wann? Wie findet Ihr es und wie würdet Ihr reagieren? Bin gespannt auf Eure Meinungen. 

Bisous 
Eure Tanja


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Donnerstag, 12. Oktober 2017

12 von 12 im Oktober 2017 vom Winterkind

Das Winterkind und ich haben heute frei, denn er hat schon wieder eine fiese Erkältung aus dem Kindergarten mit heim gebracht, obwohl die Letzte erst grad vorbei war. Wir husten also um die Wette und er bleibt heute einfach mal bei mir.
Da ich aber nicht die ganze Zeit mit ihm am Handy sein will, darf er heute mal die 12 Bilder für Euch machen, weil fotografieren mit dem Handy, das mag er!

Gesammelt werden die 12 von 12 wieder von Carola auf "Draußen nur Kännchen" und hier kommt jetzt mein Kind an die Reihe. Viel Spaß!




1/12
Mein Bruder ist schon in der Schule und ich überrede Mama noch zu einer extra Kuschelrunde. Kuscheln macht doch gesund.




2/12
Mama macht mir einen Tee mit Honig. Aber der ist soooo heiß und ich mache lieber einen Eiswürfel rein. Das Foto lass ich Mama machen, denn das geht nicht mit Eiswürfel.




3/12
Das ist grad mein Lieblingsfrühstück.



4/12
Mama meint wir müssen uns mal anziehen, ich meine wir müssen mal gucken wie viele Karten da so nebeneinander passen. Die sind so schön bunt! Nur wie spielt man damit?



5/12
Irgendwann sind wir dann doch angezogen und gehen auf Spazierrunde. Mama darf ein Bild machen. Frische Luft tut gut, sagt Mama. Und Lana muss ja raus.


6/12
Wir kommen an den Gärten vorbei, wo lauter tolle Sachen wachsen, die ich fotografieren möchte. Ob die Tomaten wohl noch rot werden???



7/12
Schaut mal den großen Kürbis an!



8/12
Und da haben sich sogar noch Kastanien versteckt! Da, guck:



9/12
Unsere Lana muss ich Euch auch noch fotografieren:



10/12
Und dann packen wir noch viele Kastanien in unsere Tasche:



11/12
Dann gehen wir nach Hause. Mein Bruder ist schon aus der Schule zurück und muss Kopfrechnen als Hausaufgabe. Ich helfe ihm mal und diktiere ihm ein paar Zahlen. Auf der Hundertertafel kenne ich mich ja schon aus.



12/12
Dann leere ich mal unsere Tasche Kastanien zu den anderen. Schaut mal, man kann schon ein Herz damit machen!




Huch schon 12 Bilder gemacht? Das ging aber schnell heute. Dann gehe ich jetzt spielen. Mein Bruder hat Besuch bekommen und noch schmeißen sie mich nicht raus, das muss ich ausnutzen. Denn mit den "Großen" spielen ist echt cool.

Bis zum nächsten Mal. Bye Bye Butterfly! Hihi. Das sage ich grad immer wenn ich gehe, weil es sich so lustig anhört....

Tsja und schon sind die Jungs oben und irgendwie hört es sich an, als sei der ganze Fußballverein bei uns zu Gast. Aber ist doch auch schön, wenn hier Leben in der Bude ist.
Macht es gut und bis zum nächsten Mal!



Über Deinen Kommentar freue ich mich übrigens ganz besonders! Es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. * Merci *


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