Montag, 19. Dezember 2016

Kindergeburtstag im Garten, Feuer und Plätzchen backen im Schlafanzug- unser Wochenende in Bildern

Ich habe schon lange nicht mehr bei den Wochenenden in Bildern mitgemacht, die so fleißig bei Susanne auf Geborgen Wachsen gesammelt werden. Aber dieses Wochenende habe ich viele Bilder gemacht und da ich sonst ja schon zu nichts mehr hier auf dem Blog komme, wollte ich Euch wenigstens mal wieder ein Lebenszeichen da lassen.

Letzte Woche ist mein Winterkind ja 4 Jahre alt geworden und er wünschte sich eigentlich, wie sein Bruder im Sommer, eine Gartenparty. Nun ist das im Dezember in Deutschland ja meistens nicht so eine gute Idee. Aber seht selbst wie es dann gekommen ist. 


Am Samstag Morgen werde ich ausnahmsweise schon um 6 Uhr irgendwas geweckt. Eigentlich nicht unsere Zeit am Wochenende, aber heute stand die erste Kinderparty für das Winterkind an, da kann man schon mal mitten in der Nacht aufstehen. 

Leider bin ich nicht gerade fit für ein Haus voll Feuerwehrmänner, denn seit gestern hab ich schon wieder eine fette Erkältung. Aber keine Zeit für Bett oder jammern, die Party haben wir für 10:30 Uhr angesetzt. Premiere um diese Uhrzeit für mich Kindergeburtstag zu feiern, aber im Nachhinein sehr empfehlenswert. Die Kleinen sind noch fit und gut drauf und wenn die Party dann, wie bei uns, um 15 Uhr vorbei ist, bleibt der Nachmittag zum aufräumen (eventuell renovieren) und um die Kinder wieder etwas runter zu fahren. 

Das Winterkind möchte noch den Kuchen dekorieren. Er holt dazu wichtige Dinge aus dem Kinderzimmer:



"Jetzt ist er perfekt, Mama!"


Oma holt unseren Hund ab. Lana darf den Vormittag lieber in Ruhe verbringen. 

Und dann ist das Haus auch schon voll. 4 Freunde durfte das Geburtstagskind einladen. 


Dann kommt Papa mit dem Kuchen und Wunderkerzen-Feuer ganz à la Traumschiff und alle singen "Happy Birthday", das Winterkind strahlt und singt mit. 



Nach dem "Frühstück" wird erst mal das Kinderzimmer gestürmt. Sie spielen zusammen und dann rennen wieder alle durch das ganze Haus und brüllen: "Feuer! Feuer!". Als es mir etwas zu laut und zu wild wird, schlage ich ein Spiel vor. Das Winterkind will einen Stuhlkreis! Sie spielen "Mein rechter, rechter Platz ist leer" und machen das ganz alleine. 



Danach zieht es sie raus. Wir helfen den Kleinen beim Anziehen und machen einen fröhlichen Spaziergang zu einer großen Wiese, wo wir Stöcke für unser Stockbrot suchen. 





Daß der hier zu groß dafür ist, wird ignoriert. 



Wieder daheim im Garten, schauen alle fasziniert dem Papa zu, wie er Feuer macht. Ein Kind meint, das sei das erste,  richtige Feuer, daß er in Echt sieht.



Die Kinder wollen noch ein bisschen im Garten spielen, nehmen Baumhaus und Klettergerüst in Beschlag. Den Kleinen gebe ich Seifenblasen und sie machen die ganzen Flaschen leer. Manchmal sind es die einfachsten Sachen, um Kindern Freude zu machen. 



Dann hole ich die Feuerwehrleute zum Aufwärmen in's Haus. Sie spielen völlig vertieft und schön miteinander. Ich kann in Ruhe das Mittagessen vorbereiten. Vorbereitete Spiele brauchen sie scheinbar nicht.



Das Geburtstagskind hat sich Pizzabrötchen, Wienerle und Pommes gewünscht und alle Kinder sind zufrieden mit seiner Wahl. 




Das Feuer ist inzwischen runter gebrannt und wir können wieder alle raus. Stockbrot zum Nachtisch. Das Kind, das zum ersten Mal Feuer gesehen hatte, meinte strahlend: "Das kenne ich bis jetzt nur aus dem Fernsehen!" 




Inzwischen sind die Eltern der Gäste eingetroffen und bekommen einen Kaffee, weil wir ja noch nicht fertig sind. Sie dürfen die restlichen Stockbrote der Kinder aufessen. 


Dann müssen die Feuerwehrleute natürlich noch das Feuer löschen. Gemeinsam wird der Gartenschlauch ausgerollt, sie brüllen "Wasser marsch!" und freuen sich über den dicken Qualm. "Voll cool!"



Zwischen 14:30 Uhr und 15:00 Uhr gehen dann die Gäste langsam. Alle sind glücklich, müde und zufrieden. Das Chaos hält sich in Grenzen. Ich fahre den Hund holen und überlasse dem Papa die Küche zum aufräumen. 

Das Winterkind fährt runter und spielt mit seinen Magneten. 


Abends kuschel ich mit den Jungs, die doch ein bisschen länger brauchen zum Einschlafen. War eben ein aufregender Tag. 




Am Sonntag lassen wir Papa ausschlafen, weil er am Abend noch mit seinen Arbeitskollegen unterwegs war. 
Erst mal Kaffee für Mama, natürlich mit Liebe gemacht. 



Zum Frühstück ist noch Kuchen da. 



Gegen 11 (immer noch im Schlafanzug) machen wir Kinderpunsch, 



und zünden die 4. Kerze an: 



Dann geht es auf die Couch. Die Woche war so voll gepackt, dass wir Einiges aus unserem Adventskalender-Buch nachlesen müssen...



... und natürlich nachkleben!


Mittagessen heißt heute belegte Brote auf der Couch und dabei Sendung mit der Maus. Im Schlafanzug natürlich. 


Am Nachmittag backe ich nochmal Plätzchen mit dem Winterkind. Er hat da so viel Spaß und Ausdauer dafür, eine wahre Freude. Natürlich sind wir noch im Schlafanzug. 



Währenddessen hat sich zumindest ein Kind angezogen und schaut sich mit Papa das Fußballspiel im Fernsehen an. Na, was glaubt Ihr, von was mein Löwenjunge Fan ist???



Und während die beiden Großen in den Fernseher schauen, gucken das Winterkind und ich auch in die Röhre. Wann sind die Plätzchen endlich fertig?



Bayern hat gewonnen, die Kekse sind lecker geworden und Mama kocht noch schnell das Abendessen. 



Die Männer gehen hoch zum duschen, ziehen frische Schlafanzüge an und Mama macht die Küche. 


Und wer hat da wohl wieder nicht aufgeräumt?



Jetzt wünsche ich Euch eine schöne, letzte Adventswoche. Ich hoffe, Ihr habt es nicht mehr allzu stressig. Lasst es Euch gut gehen.

Gros Bisous,
Eure Tanja

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