Donnerstag, 28. April 2016

Blogger schenken Lesefreude - Teil 2



Salut Ihr Lieben,

für mein #WelttagWichteln zum Welttag des Buches am vergangenen Samstag, habe ich heute die Lose gezogen und Euch die entsprechende Adresse per Mail zugeschickt.

Bitte schicke Dein Buch in den nächsten Tagen los. Es muss nicht neu sein, sollte aber in gutem Zustand sein, so dass es auch Freude bereitet.

Vielen Dank dass Ihr mitgemacht habt und nun bin ich gespannt, was für Bücher so auf die Reise gehen. Wäre schön, wenn Ihr berichtet!

(Twitter: @tafjora; Instagram: @tafjora_mamablog - #WelttagWichteln)


Für den heutigen 2. Teil habe ich Euch ja noch meine Buchverlosung versprochen und hier kommt sie:

Jesper Juul: Eltern Coaching - Gelassen erziehen



"Ist Gleichberechtigung der Schlüssel zu einem freundlichen Familienklima? Wie findet man im täglichen Umgang mit den Kindern sein Gleichgewicht im Leben? " (Auszug aus dem Buchrücken).

Dieses Buch habe ich mir selbst Anfang Januar 2015 gekauft, nachdem ich den Beitrag von und auf Frühlingskindermama gelesen habe:  Autonome Kinder

Es ist kein Geheimnis, dass ich die Bücher von Jesper Juul liebe. Gelassenheit ist das Zauberwort und daran muss ich mich selbst auch immer wieder erinnern. 

"Kinder brauchen keine perfekten Eltern, aber sie brauchen Eltern, die wie Leuchttürme sind: Mütter und Väter, die ihnen Orientierung bieten und die respektvoll ihre Verantwortung in der Familie ausfüllen" (Auszug aus dem Buchrücken)

Und so könnt Ihr gewinnen:

- interlasst mir hier und/oder auf meiner Facebook-Seite einen Kommentar, dass Ihr gewinnen möchtet.

 - seid Leser meines Blogs und folgt mir gerne auch auf Facebook 
(das freut uns Blogger einfach wegen der Reichweite unserer Beiträge, denn teure Werbung kann ich mir nicht leisten. Merci) oder Instagram

- über Euer Herz freue ich mich natürlich auch immer auf´s Neue!

- Das Gewinnspiel läuft bis Montag, 02.05.2016 - 20:00 Uhr

- Die Gewinner werden auf dem Blog veröffentlicht und per Mail benachrichtigt. Bitte melde Dich dann innerhalb von 3 Tagen mit Deiner Adresse bei mir, sonst wird nochmal neu ausgelost.


Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren mit deutscher Adresse.
 
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.


Und nun Bonne Chance und viel Glück!

Bisous,

Eure Tanja

 
 
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Über Deinen Kommentar freue ich mich immer ganz besonders, denn es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. Merci

Montag, 25. April 2016

Auf der Familienkonferenz #denkst in Nürnberg- mein Wochenende in Bildern

Sicherlich habt Ihr schon auf ganz vielen Wochenenden in Bildern, die bei Susanne von Geborgen Wachsen verlinkt sind, Bilder von der Familienbloggerkonferenz "denkst" gesehen, die am vergangenen Samstag in Nürnberg stattfand.

Auch mein Wochenende handelt davon, denn ich durfte mit den vielen anderen dabei sein. 

Seit November hatte ich die Karte schon und mit jedem Tag seitdem freute ich mich ein bisschen mehr darauf, war aufgeregt wie ein kleines Kind. Endlich würde ich viele dieser Menschen, die ich nur aus meinem Bloggerdasein her aus dem Internet kannte, in "Echt" sehen und sprechen können. Außerdem war es das erste Mal, dass ich seit der Geburt meiner Kinder (mit Ausnahme der Geburt vom Winterkind) auch mal "über Nacht" von ihnen getrennt sein würde.

Außerdem standen sehr spannende Vorträge und Redner auf dem Programm, auf die ich mich wahnsinnig freute. Leider wurde das Programm wegen Krankheit einzelner Speaker nochmal durcheinander geworfen und ich selbst war am Samstag dann leider auch nicht ganz so fit, so dass ich den einen oder anderen Vortrag dann leider doch nicht erleben durfte. Aber zum Glück ist der Austausch untereinander so groß, dass ich einiges für mich davon mit nach Hause nehmen konnte.





Beinahe wäre das mit der Denkst dann auch noch in´s Wasser gefallen, denn Donnerstag Nacht kam mein Mann nach Hause und ihm ging es gesundheitlich so schlecht, dass er Freitag früh erst noch eine kleine Arzt-Odyssee  hinlegen musste. Eigentlich wollte ich um 12 Uhr nach Nürnberg fahren, aber da war noch nicht mal klar, ob ich überhaupt fahren könnte.
Nach viel hin und her und rumorganisieren und der Familie sei Dank, ich konnte am späten Nachmittag doch noch los.



Das Hotelzimmer teilte ich mir mit Andrea von Me Working Mom, die ich bis dahin auch noch nicht persönlich kannte. Blind Booking also, ziemlich spannend, wenn man sich so gar nicht kennt. Beim einchecken gleich die erste lustige Geschichte: Andrea hatte mittags schon eingecheckt und bescheid gegeben, dass ich erst später komme. So wurde ich dann am Empfang gefragt: "Können Sie uns noch bitte Ihren Familiennamen verraten, denn Ihre Begleitung wusste nur Ihren Vornamen und den Twitternamen". Wir haben herzlich gelacht und ich bekam den Zimmerschlüssel.

Noch in der Hotelhalle traf ich Julia von Gute Kinderstube mit ihrem Mann und den bezaubernden Kindern. Auch Mama Mia sass bei ihnen und alle waren so unglaublich sympathisch, dass man sich gar nicht komisch oder fremd vorkam. Ich war sicher, das würde alles richtig toll werden.

Danach war ich mit Thea von Herz & Buch und Severine alias Mama on the Rocks verabredet. Eigentlich wollten wir gemeinsam essen gehen, aber da alle von der Anreise etwas fertig waren und der Samstag ja auch noch lange genug werden würde, wurde ein gemütlicher Abend mit Pizza und Wein daraus.



Wir trafen uns bei Suse von Ich lebe jetzt, die zwar nicht mit dabei sein konnte, (da sie zusammen mit Sven von Zwillingswelten diese tolle Konferenz auf die Beine gestellt hat) dafür durfte ich den Rest ihrer tollen Familie kennenlernen und bei ihnen zu Gast sein. Alles war herzlich vertraut, als würde man sich doch irgendwie schon lange kennen.
Der Abend war unheimlich schön, wir haben viel geratscht und gelacht und ich bin richtig froh, Thea und Severine mal so privat getroffen zu haben, denn am Samstag blieb gar nicht so viel Zeit, sich mit allen so ausführlich zu unterhalten.



Gegen 23 Uhr bin ich zurück in´s Hotel und traf noch einige Bloggerinnen in der Hotelbar. Ganz unproblematisch konnte ich mich einfach dazu setzen, ohne mich wirklich fremd zu fühlen.
Anna von Berlin Mitte Mom erzählte so herrliche Geschichten, sie muss man einfach mögen.

Jetzt traf ich auch endlich Andrea, mit der ich mir ja das Zimmer teilte und war total erleichtert, dass sie so nett und unkompliziert ist. Mit fremden Menschen ein Hotelbett teilen ist ja an sich schon was spannendes, aber es hat ganz prima gepasst.

Die Nacht war kurz, denn um 07:30 Uhr ging es schon zum Frühstück. Leider war ich überhaupt nicht fit und mein Kreislauf spielte komplett verrückt, dass ich das tolle Buffet gar nicht richtig geniessen konnte.



Dann machten wir uns auf den Weg, denn um 08:30 Uhr ging die Familienkonferenz los.

Dort angekommen war ich wie erschlagen von den vielen Menschen. Manche erkannte man sofort, weil sie wirklich so aussahen, wie auf ihren Bildern im Internet. Bei manchen tat ich mir schwer, weil ich kein Gesicht zu einigen Blogs hatte. Doch wir bekamen alle Namensschilder und wenn man dann wieder jemanden traf, mit dem man sich so über Twitter und Co austauschte, gab es ein freudiges Hallo und eine herzliche Umarmung. So, als würde man sich ewig kennen und endlich mal wieder sehen.

Der erste Vortrag war schon gleich am Start. Der deutsche Kinderarzt Michael Hauch, der zusammen mit seiner Frau Regine das das Buch "Kindheit ist keine Krankheit" geschrieben hatte.




"In Deutschland bekommt mittlerweile jedes fünfte Kind eines Jahrgangs eine medizinische Therapie wie Logopädie, Krankengymnastik, Ergo- oder Physiotherapie. Über die gesamte Kindheit hinweg betrachtet, werden also 40 Prozent der Buben und 30 Prozent der Mädchen irgendwann einmal therapeutisch behandelt. Dabei gibt es eigentlich "nur" fünf Prozent chronisisch kranke und behinderte Kinder".

Den Vortrag fand ich ziemlich interessant, weil diese Beobachtungen und Vermutungen mir gerade auch im Vergleich zu unserer früheren Heimat Frankreich gekommen sind.

Hauch möchte wieder von der Behandlung zurück zur Pädagogik. Es braucht nicht die supertolle Frühförderung sein, es reiche schon, mit den Kindern den Alltag gemeinsam zu erleben, mit ihnen zu backen, Blumen einpflanzen, sich bewegen.

"Kinder sind keine Treibhaustomaten" und "Kein Kind ist von Natur aus böse" sind nur einige Zitate aus seinem Buch, das ich mir sicher demnächt einmal holen werde.

Danach war Mama arbeitet mit dem Vortrag "Die Welle" an der Reihe und nach nur wenigen Sätzen war klar, dass ich sie genau deshalb so gerne lese, weil sie genau so ist wie sie ist. Authentisch, herzlich, einfach echt. 



Leider konnte ich nicht den gesamten Vortrag anhören, denn ich hatte mich für den Bento-Workshop von BerlinMitte Mom Anna und Rebecca von ElfenkindBerlin angemeldet hatte.



Das machte so irre viel Spaß und ich lernte, wie man so kleine Toast-Röllchen zaubert und was man mit Gurken und Karotten noch so alles machen kann. Dann gab es für alle noch eine eigene Bento-Box zu befüllen und schon war auch dieses Highlight wieder vorbei.



Mittags lernte ich dann auch Petra von Allerlei Themen und ihren Lausbub kennen und die beiden waren mir auf Anhieb sympathisch. Schade dass die beiden so weit weg wohnen, Petra würde ich gerne öfters sehen, denn ich glaube, wir könnten richtig viel Spaß zusammen haben.



Natürlich wollte ich auch den Vortrag von Andrea MeWorking Mom nicht verpassen: Mut und Authentizität:

"Schreib so wie Du denkst und fühlst. Versuche nicht, jemand Anderes sein zu wollen".



Ich konnte da viel für mich mitnehmen und war auch ein bisschen mit mir selbst zufrieden, denn ich glaube, das bekomme ich auf meinem Blog ganz gut hin. Denn da bin ich auch ich selber, es gibt meine "unprofessionellen" Bilder, auch wenn ich auf anderen Blogs die schöneren Bilder mit besseren Belichtungen und Farben bewundere, meine Bilder sind authentisch, aus dem Leben gegriffen und meist sogar nur mit dem Handy geschossen.



Mein Kreislauf war trotz viel Kaffee, Wasser, Süßigkeiten in den Denkst-Farben und leckerem Essen immer noch nicht gut, ich hatte plötzlich dicke Hände und Beine und so musste ich zwischendrin einfach mal pausieren. 

So konnte ich leider erst wieder zum Vortrag von Svenja Walter "Meine Svenja" weiter machen und im Nachhinein habe ich mich geärgert, dass ich nicht bei Storrytelling von Silke R. Plagge dabei war. Ich bewundere Svenja für ihre tolle Arbeit und auch der Vortrag war echt geballt von supertollen Tipps, aber da ich ja eher noch so in den Kinderschuhen stecke, hätte ich vermutlich mehr bei Sylvia lernen können. Aber so ist das eben, man kann sich leider nicht klonen.



Außerdem hätte ich dann vermutlich die liebe Münstemama mit ihrem zuckersüßen kleinen Münsteraner nicht mehr getroffen, was auch absolut schade gewesen wäre.

Das große Finale  machte dann Patricia Cammarata alias Das Nuf mit ihrem Vortrag über die Privatheit von Familienblogs.




"Das Internet soll kein kinderfreier Raum werden"
Damit meint Patricia, dass es sehr wohl wichtig ist, auch Kinderbilder zu zeigen, da sie sonst aus unserer Gesellschaft immer mehr in´s Abseits gedrängt werden. Allerdings muss man dies eben auch mit Bedacht machen. Denn es gibt ja genügend abschreckende Beispiele, wie Kinderbilder zweckentfremdet werden.



Wie ich das so handhabe, wisst Ihr ja sicher, ich zeige hier nie die Gesichter meiner Kinder, denn ich weiß nicht, wie sie in ein paar Jahren darüber denken würden und ich habe auch Angst, dass die Bilder in falsche Hände kommen könnten.
(Spiegel Online hat dazu auf der Konferenz auch noch ein Interview dazu gemacht, auch meine Meinung dazu könnt Ihr HIER nachlesen)

Das schönste Lachen der #denkst hatte für mich übrigens Wheeymum, unglaublich was für eine positive Ausstrahlung sie hat. 

Und Béa von Tollabea habe ich auch mal in live gesehen. Einfach sympathisch, kreativ und "tolla"!



Um 18:30 Uhr war die Familienbloggerkonferenz vorbei und mein Kopf voll mit schönen Begegnungen, tollen Neuigkeiten und jeder Menge neuer Ideen. Es hat sich absolut gelohnt und ich hoffe, dass es 2017 auch wieder eine DENKST gibt.


Wer noch mehr nachlesen möchte, kann gerne mal hier vorbei schauen:



Dann ging es für mich nach Hause und ich habe mich direkt zu meinen schlafenden Kinder gelegt, da ich ziemlich erschöpft war.

Der Sonntag war dann nicht mehr so schön, wie der Samstag. Mit meinem verschleppten Infekt landete ich noch beim Sonntagsdienst und danach habe ich mich etwas durch den Tag gequält.




Die Jungs ließen mich schlafen, leise waren sie, aber eben ein bisschen chaotisch. So sieht es zum Glück nicht immer hier aus:



Nun hat uns der Alltag wieder und die Kinder sind nun natürlich auch noch angesteckt und husten und schnupfen vor sich hin. Mal sehen, was die Woche noch so bringt.

Lasst es Euch gut gehen.

Gros Bisous

Eure Tanja

P.S. Bis Mittwoch läuft noch mein BücherWichteln zum Welttag des Buches. Mach doch mit! (hier)



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Samstag, 23. April 2016

Blogger schenken Lesefreude - Teil 1

Heute ist der Welttag des Buches und natürlich gibt es wieder die Aktion "Blog den Welttag, Blogger schenken Lesefreude".



Da ich heute ja in Nürnberg auf der Familienbloggerkonferenz #denkst bin und die letzten Tage viel Krankheit unsere Terminkalender durcheinander gewirbelt haben, gibt es von mir zwei Teile. 

Für den ersten Teil seid Ihr gefragt. Ich möchte gerne, ganz viel Lesefreude verschenken und daher gibt es ein kleines "Blog-den-Welttag-Wichteln". 

Wer mitmachen möchte soll mir dazu hier einen Kommentar hinterlassen und eine Mail an 
tafjora[at]gmail.com 
schicken, mit Betreff "Welttag-Wichteln".

Da schreibt Ihr mir bitte Eure Adresse rein und vielleicht noch ein paar Info's. 

Am Donnerstag werde ich dann die Wichtelpartner auslosen und Ihr solltet dann Eure Bücher auf Reisen schicken. 

Teilnehmen könnt Ihr aus Deutschland und ab 18 Jahre. 

Wer mag, kann über die Social Media Kanäle gerne zeigen, was sein Wichtel ihm geschickt hat, benutzt dazu einfach den Hashtag #WelttagWichteln. 

Am Donnerstag gibt es dann auch den 2. Teil von "Blog den Welttag", dann gibt es hier nämlich meine Buchverlosung für Euch.  

Nun viel Spaß beim Wichteln und ein schönes Wochenende. 

Bisous

Eure Tanja

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Donnerstag, 21. April 2016

Leben mit Kindern im März: Schlaf gut?! Die Zusammenfassung

Der erste Monat mit meiner Blogreihe "Leben mit Kindern" ist rum und ich bedanke mich hier ganz herzlich, dass so viele mitgemacht haben. Das Thema Schlaf Gut?! hat viele von Euch angesprochen und es kamen die unterschiedlichsten Erfahrungsberichte zusammen.
Genau darum geht es mir nämlich. Vieles ist möglich, jede Familie muss ihren eigenen Weg finden, den Schlafbedürfnissen aller gerecht zu werden.

Bevor ich Euch eine Zusammenfassung der tollen eingereichten Blogbeiträge gebe, erzähle ich Euch natürlich auch noch, wie das bei uns war und jetzt ist. Denn es hat sich im Laufe der letzten sechseinhalb Jahre ja auch vieles wieder verändert.


Löwenjunge 2009

Wie alles begann...

Als der Löwenjunge im Sommer 2009 geboren wurde, wusste ich, wie so manche Erstlingsmama, noch nicht, was da so auf mich zukommen würde. Ich dachte irgendwie, kleine Baby´s schlafen viel, zwar nicht am Stück, aber anscheinend ja immer wieder über den Tag verteilt und eigentlich auch überall. Kleine Babys brauchen doch viel Schlaf. Oder? Da wurde ich eines besseren belehrt.

Wir waren ja relativ neu von Bayern nach Sachsen-Anhalt gezogen und ich hatte damals noch keine engere Freundin dort, die auch gerade ein Kind hatte, mit der ich mich, grad am Anfang, hätte austauschen können. Das Internet war für mich damals noch keine Fundgrube an Ratschlägen wie heute. Meine Hebamme war rückblickend noch sehr vom "alten Schlag" (nicht ständig stillen, nicht in einem Bett schlafen, essen darf man stillend auch fast nichts weil alles angeblich bläht, Beikosteinführung nach striktem Zeitplan etc.. um nur mal einige ihrer Ansichten aufzuzählen)
Ja, man kann sagen, eigentlich war ich nicht so vorbereitet auf das Muttersein, wie ich es gebraucht hätte. Kein Smartphone mit irgendwelchen Apps oder Mama-Blogs die mir sagten, alles gut, mach ruhig wie Du denkst, achte auf Dein Bauchgefühl.

Stattdessen große Unsicherheit und viel Angst, alles falsch zu machen...

Die Geburt war nicht einfach, Kaiserschnitt mit hohem Blutverlust und die ersten 6 Wochen war ich ziemlich platt und das Kind war definitiv kein "Vielschläfer". Er war so "wach" von Anfang an. 

Als wir aus dem Krankenhaus kamen, war sein Kinderzimmer bereit und darin stand der Stubenwagen, in dem ich einst mal selbst vor vielen Jahren geschlafen hatte. (Schlafprobleme gab es angeblich damals nicht). Mein Mann hatte den Stubenwagen in das Kinderzimmer gestellt, wir hatten uns davor keine Gedanken gemacht. Wo sonst hätte das Kind auch schlafen sollen?
Doch der Stubenwagen stand genau eine Nacht im Kinderzimmer und wanderte dann in´s Elternschlafzimmer neben mein Bett, da passte er gerade so noch hin. Aber wo sonst hätte das Kind schlafen sollen, wenn nicht neben seiner Mutter?

Keine leichte Anfangszeit

Doch der Löwenjunge schlief nicht viel darin. 3 Monate quälten ihn täglich pünktlich ab 16 Uhr heftige Bauchschmerzen und er brüllte und brüllte und brüllte.
Ich fühlte mich als schlechte Mutter, weil ich einfach nicht wusste, warum das Kind nur brüllte und sich so schwer beruhigen liess. Was machte ich denn falsch? Warum schrie er nur so laut und heftig?
Kam mein Mann heim, flüchtete ich in's Bad nur um ihn mal kurz nicht schreien zu hören.
Meist schlief er nur auf dem Arm ein, im Fliegergriff, auf dem Petziball in den Schlaf geschaukelt oder kilometerlang durch unsere Wohnung getragen. Die halbe Nacht oder länger. Wenn er dann mal endlich schlief, dann versuchten wir ihn in seinen Stubenwagen zu legen, was manchmal klappte, meistens jedoch mit Geschrei belohnt wurde.

Die Hebamme zeigte uns unser Kind zu pucken, das mochte er und er schlief tatsächlich etwas ruhiger. Ich konnte ihn nicht pucken, das brach mir fast das Mutterherz, ihn so einzuwickeln, das musste dann der Papa machen. Auf die Idee ihn mit ins Bett zu nehmen kam ich schlichtundergreifend gar nicht. "Das macht man doch nicht, da verdrückt man sein Kind oder es stirbt am Kindstod." 
"Stillen Sie frühestens nach 3, besser 4 Stunden Frau Hofmann! Auf keinen Fall sollte er dabei einschlafen, sonst gewöhnt er sich an das Einschlafstillen!" waren die klugen Ratschläge meiner Hebamme. Hätte ich doch nur nicht auf sie gehört und hätte etwas mehr mütterliches Selbstbewusstsein gehabt!
Ja, so verrückt machen einen manchmal die anderen (und die Hormone). Schade, dass ich da meine Blogger und Twitterblase noch nicht hatte, sicher wäre es dann einfacher gewesen, andere Wege zu gehen. So war ich einfach nur unsicher. 

Bin ich allerdings beim nächtlichen Stillen mit dem Kind mal doch eingeschlafen, waren das die erholsamsten Stunden an Schlaf, die wir je hatten. Eigentlich hätte ich es da kapieren müssen...

Der Auszug in´s eigene Kinderzimmer

Mit knapp 4 Monaten passte der Löwenjunge nicht mehr in den Stubenwagen und schweren Herzens musste ich ihn in sein Kinderzimmer ausqaurtieren. Immerhin hatte er eine tolle Kinderwasserbettmatratze, ich erhoffte mir, dass er da einfach auch besser schläft. 
Und siehe da, kaum war er in seinem Kinderbettchen, schlief er durch. Mit 4 Monaten!
Einfach so.

Abends nochmal gestillt, hingelegt und gestreichelt und dann die Spieluhr angemacht, Nachtlicht an und Türe einen Spalt offen. Er brabbelte noch einige Minuten vor sich hin und schlief dann selig ein. Meistens bis in die frühen Morgenstunden. Dann nahm ich ihn gegen 6 zum Stillen in mein Bett und wir schliefen weiter bis 8 Uhr oder länger. Es war so einfach! So erholsam! Ich dachte wir hätten es geschafft. High Five.

Verlust- und Trennungsängste werfen uns wieder zurück

Etwa eineinhalb Jahre später musste mein Mann beruflich in eine andere Stadt und pendelte am Wochenende 6 Stunden mit dem Auto zu uns. Wochenend-Papa für die nächsten 12 Monate. 
Die Trennungsängste vom Löwenjungen waren nicht zu übersehen. Er wollte sich von niemandem mehr verabschieden, versteckte sich wenn Besuch ging oder legte am Telefon einfach auf. Abschied war ganz schlimm für ihn. 
Alleine einschlafen war ab da dann auch  nicht mehr möglich. Ich glaube, er hatte Angst, dass wir ihn alle verlassen. 
Papa musste am Wochenende mit dem Löwenjungen kuscheln und Mama unter der Woche. Ich durfte das Zimmer nicht mehr verlassen. Er wollte nicht alleine einschlafen. Auf die Idee mit dem Familienbett bin ich damals blöderweise schon wieder nicht so direkt gekommen. Eigentlich nur indirekt. Denn wenn er nachts wach wurde holte ich ihn ja dann doch zu mir in´s Bett. Einfach weil ich selbst nur noch  schlafen wollte. Warum ich damals so daran festhielt, dass er in seinem Bett einschläft- ist mir nicht verständlich und ärgert mich bis heute noch. Warum habe ich mich von aussen nur so beeinflussen lassen?

Endlich Familienbett!

Als der Löwenjunge dann zweieinhalb Jahre alt war, musste Papa für über 3 Monate am Stück ins Ausland und wir sahen ihn dann gar nicht. Ich saß also neben seinem Bettchen, bis er eingeschlafen war. Das dauerte manchmal ewig und ich war nicht selten gereizt deswegen. Den ganzen Tag alleine mit Kind, das an Mama klebt, kaum Zeit für Haushalt oder mal ein Buch in der Badewanne lesen, kein Feierabend in Sicht. Ich war so frustriert. 
Irgendwann kam dann ein Magen-Darm-Infekt dazu und da lasse ich ihn einfach in meinem Bett. Und siehe da, das Kind schläft. Die ganze Nacht. So einfach... 
Von da an schlief der Löwenjunge endlich bei mir im Familienbett. Als mein Mann wieder heim kam, schliefen wir alle drei darin. Und das die ganze Nacht. Endlich schliefen wir alle wieder durch.




Umzug nach Frankreich und die Geburt des Winterkindes
  Dann kam der Umzug nach Frankreich und die Geburt des kleinen Bruders. Natürlich begleiteten wir ihn weiter in den Schlaf. Weil er sich ohne uns endlos im Bett wälzt,  ohne uns nicht einschlafen kann, er zu viele Dinge in seinem kleinen Kopf  hat und wie er selbst sagt "den Knopf zum ausschalten der Gedanken nicht findet". Besser wurde das erst mit etwa viereinhalb, als er den Mittagsschlaf weg ließ. Seitdem braucht er an normalen Tagen keine 10 Minuten mehr zum einschlafen. 
Eingeschlafen ist er meistens in seinem Bett, kam dann nachts aber irgendwann mal von selbst zu uns, brachte sein Kuscheltier und sein Kissen mit und legte sich in unsere Mitte. Manchmal wollte er aber auch gleich bei uns im Bett schlafen, vor allem aber wenn Papa nicht da war, legte er sich immer in mein Bett.

Heute ist mein Löwenjunge 6 Jahre alt und schläft meistens in seinem Hochbett oder im Familienbett. Manchmal auch auf der Matratze vor dem Floor Bed seines Bruders. Das wechselt munter durch. 

Wenn mein Mann da ist, legt sich einer von uns zu ihm. Schläft das Kind in seinem Zimmer, kommt es aber meistens irgendwann in der Nacht doch noch zu einem von uns ins Bett gekrochen.


Das Winterkind 
Als mein Winterkind im Dezember 2012 auf die Welt kam, waren wir durch unseren Löwenjungen schlafenstechnisch ja auf das Schlimmste vorbereitet.
Aber jedes Kind ist eben DOCH anders und so waren wir angenehm überrascht, wie leicht es uns dieses Wunschbaby machte. Meistens schlief er schon beim stillen ein. Die ersten 3 Monate hatten wir zwar auch hin und wieder abends mal Bauchschmerzen mit Fliegergriff, Wärmflasche und Fencheltee in den Griff zu bekommen, aber das war im Vergleich zu den Koliken seines Bruders echt harmlos.

Im Stubenwagen schlief er nicht wirklich, er war auch etwas größer als sein Bruder und er wirkte irgendwie viel zu groß für den Korbwagen. Trotzdem brauchte er aber viel Nähe- und zwar ausschließlich von Mama.

Er schlief also abends bei mir im Stillkissen ein und ich ließ ihn dort schlafen bis 23 Uhr, dann nuckelte er etwas und ich legte ihn in sein Beistellbettchen, das zu meiner Seite hin offen war. Dort  schlief er meistens bis 5 oder 6 Uhr durch.

Tagsüber schlief er viel und gerne im Kinderwagen auf der Terasse oder im Tragetuch. Er machte, was sein Bruder eigentlich nie tat: wenn er müde war, schlief er einfach ein. Egal wo.
Ich hatte trotz Baby ganz viel Zeit für das große Kind, was auch dringend wichtig war, da er sich vom kleinen Bruder schon sehr "verdrängt" fühlte.

Das Floor Bed hält Einzug bei uns

Doch auch die kleinsten Babys werden viel zu schnell groß. Und mit 9 Monaten krabbelte er und ich hatte Angst, ihn bei uns im Bett zu lassen.
Wir holten sein Gitter-Bettchen (das als Kuscheltierablage bis dahin in seinem Zimmer verwaiste) zu uns rüber- aber es war absolut kein Schlaf darin möglich. Er mochte nicht mal diese verdammt teure und geniale Wasserbettmatratze seines Bruders.

Aber ich beobachtete, dass er öfters auf die Matratze in seinem Zimmer krabbelte sich hinlegte um da mit seinem Schmuse-Kissen zu kuscheln.
Wir zogen dann also versuchsweise um auf seine Matratze. Ich dachte erst:

" O Gott, jetzt lässt du dein Baby auch noch auf dem Boden schlafen!!!!"

Wie ich dann aber auf einem meiner Lieblings-Blogs "Eltern vom Mars" nachlas, war es aus Sicht von Maria Montessori genau das Richtige.
Ich googelte und recherchierte auf Pinterest nach Montessori Kinderzimmern. Die Matratze ist da völlig normal. Es nennt sich Bodenbett und die Kinder können selbstständig rein und raus.

Ich wollte ihn aber nicht nur auf einer Matratze schlafen lassen. Es sollte trotzdem komfortabel, rutschfest und stabil sein, luftdurchlässig auch wegen der Hygiene.
Und so bekam dann mein Mann einen Auftrag:

"Bitte baue Deinem Sohn ein Floorbed/Bodenbett. Wo er alleine rein und raus kann und welches groß genug ist, dass Mama zum stillen dazu liegen kann."

Mein Mann baute es und was soll ich sagen? Es war von Anfang an perfekt für ihn und er liebte es.

"Getrennte Familienbetten", denn unsere Kinder müssen (noch) nicht alleine (ein-)schlafen.
 
Aber ohne Mama geht auch das Floorbed nicht. Muss es aber auch nicht, denn ich schlafe gerne neben meinem Sohn. So haben wir eben meisten "getrennte Familienbetten". Der Löwenjunge mit Papa im Wasserbett und ich mit dem Winterkind auf dem Boden. Wenn ich nachts aufwache, gehe ich zwar meistens rüber in mein Bett, aber oft bleibe ich auch einfach bei ihm liegen. Denn wenn ich dort bei ihm schlafe, dann schläft er bis heute die ganze Nacht durch. Bin ich nicht da, wird er wach und geht mich suchen. Aber das Wasserbett mag er einfach nicht so gerne und zu viert ist es auch ganz schön eng.

Und auch wenn viele uns nicht verstehen können, für uns ist es so in Ordnung. Wir haben es akzeptiert und es so angenommen. Unsere Söhne brauchen das eben JETZT, sie brauchen UNS

Schön, wenn andere Kinder alleine einschlafen können. Ich beneide auch manchmal die Eltern, die pünktlich um 20 Uhr vor der Tagesschau sitzen können. Aber dann schaue ich auf meine süssen Schätze neben mir, die kurz vor dem Schlafen noch ein "ich hab Dich so lieb Mami" flüstern, und dann weiß ich, diese Zeit, fest aneinander gekuschelt, geht so schnell vorbei und ich werde um 20 Uhr vor dem Fernseher sitzen und es ganz schrecklich vermissen mit ihnen zu kuscheln und sie liebevoll in den Schlaf zu begleiten. 

Liebevolle Begleitung in den Schlaf

Jedes Kind ist anders und für mich ist die liebevolle Begleitung in den Schlaf kein Verwöhnen sondern gehört für mich dazu. Und ich kenne auch kein Kind, das mit 16 noch bei seinen Eltern im Bett schläft. (Höchstens es hat vielleicht den 1. Liebeskummer oder so)

Außerdem ist die Zeit, wenn ich mit meinem Löwenjungen beim Kuscheln liege, so intensiv, dass er mir spätestens da dann erzählt, wenn ihn was belastet oder einfach was ihn beschäftigt. (zum Beispiel: "Mama, mir geht da was nicht aus dem Kopf")


Abendliche Rituale
Auch die haben sich im Laufe der Zeit etwas verändert und auch hier ist nicht jedes Kind gleich. 
Mit dem Löwenjungen haben wir von Anfang an vor dem Schlafen gelesen. Das liebt er auch bis heute noch. Uns auch wenn er jetzt schon selber lesen kann, die Gute-Nacht-Geschichte ist ihm heilig. 

Das Winterkind spielt lieber noch ein bisschen vor dem Schlafen und baut ein bisschen vor sich hin. Dann nimmt er sein Kuschelkissen, kommt zu mir gekuschelt und sagt: "Jetzt bin ich müde und will schlafen". Ganz stressfrei und ich liebe es, ihn in diesen paar Minuten noch beim Spielen zuzusehen.

Beide Kinder frage ich abends im Bett auch immer: "Was war das Schönste heute für Dich?" und bin immer wieder verblüfft, was für Antworten dabei raus kommen. Ich denke, vielleicht der Ausflug des Tages, aber nein, es kommt dann: "wie wir uns alle durchgekitzelt haben". Es ist schön, wenn der letzte Gedanke des Tage, das Schönste des Tages war.

Der Kuss
Auch der darf natürlich nicht fehlen. Und den letzten Kuss des Tages merken sie schon gar nicht mehr, denn sie bekommen ihn, wenn ich vor dem Schlafen gehen nochmal nach ihnen sehe. Sie zudecke und ihnen einen Kuss gebe...  

Natürlich können wir diesen Weg nur so gehen, weil er für uns alle so in Ordnung ist und wir damit gut leben und schlafen können. Wie das dann in ein paar Jahren wieder ist, das wird sich zeigen und wir können es ja dann den jeweiligen Bedürfnissen auch wieder anpassen.

 
Die Blogbeiträge:

Ganz ähnlich sieht das auch Sabrina von Wunschkind-Herzkind-Nervkind.
Sie hat das in ihrem wunderbaren Beitrag Schlaf gut - oder nicht? ganz treffend formuliert:

Was ich nach 3 Jahren gelernt habe, ist nicht das Kind zum "Durchschlafen" zu bewegen oder gar zu zwingen (Schlaflern-Bücher gibt es in großer Zahl zu kaufen, mit vielen Versprechungen...), sondern dem Kind die vertrauensvolle Umgebung und Geborgenheit zu geben, die es benötigt um gut schlafen zu können bzw. wieder schneller in den Schlaf zurück zu finden, wenn es wach geworden ist. 

Auch Sabrina hat sämtliche Varianten schon durch, Gitterbett, Familienbett, Floor Bed. Aber sie bleibt entspannt dabei, was ich ganz besonders wichtig finde:

Beim Schlafen bin ich mit der Zeit und der Erfahrung entspannter geworden. Unsere Kinder sind nicht lange klein und werden nicht für immer diese Nähe benötigen, wie in ihren ersten Lebensjahren. Sie werden immer selbstständiger werden, was sich auch in ihrem Schlafverhalten widerspiegeln wird. Irgendwann kommen die Nächte, die sie in ihrem Zimmern durchschlafen, in denen sie nicht zu uns kommen, sich nicht an uns kuscheln. Manche Nächte sind verdammt anstrengend. Krankheiten, Zähne oder Alpträume. Aber auch diese gehen immer wieder vorbei.

(Hier geht es zum kompletten Beitrag von Sabrina)



Wie schnell das alles vorbei geht, weiß auch Petra von Casa Lilou,
deren Beitrag Schlaf Kindlein Schlaf ich verschlungen habe. Ihre Kinder sind heute schon Teenager, aber sie kann sich noch wunderbar an die Zeiten erinnern, als die Kinder noch ganz klein waren. Ihr geht es da ähnlich, wie mir am Anfang mit dem 1. Kind:

Schade, dass ich damals immer wieder zu hören bekam, man solle Babys nicht so verwöhnen, sie bräuchten ihre Ruhe, sie müssten lernen, in ihrem eigenen Bett zu schlafen... Schwierig, wenn solche Einschätzungen von Familienangehörigen kommen...


Auch Petra hat einiges durch, auch Schockmomente mit ihrem Sohn, aber lest am Besten diesen tollen Beitrag einfach selbst.

Im Rückblick kann ich sagen, dass es viele verschiedene Phasen gab. Wir haben sie gemeistert, immer versucht, eine gute Balance zu finden zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen der Kinder. Haben sie als eigenständige Persönlichkeiten mit individuellem Charakter angenommen. 

Von Herzen kommt der gute Rat von Petra an alle frischgebackenen Mami´s:

Glaubt an Euch!
Kinder sind liebebedürftig, egal wie trotzig, anstrengend oder frech sie sind.
Im Zweifel einen liebevollen Blick mehr und einen genervten weniger.


Sie wissen nicht automatisch, dass sie geliebt werden, sie müssen das gezeigt und gesagt bekommen!

Klasse fand ich ja auch, dass es bei Petra auch schon Abendessen für die Kinder in der Badewanne gab. Herrlich, wie bei uns! 

(Hier geht es zum kompletten Blogbeitrag von Petra) 



Auch der Beitrag "Wenn das Kindlein schlafen will" von Traumspruch 
ist ein Rückblick, denn das "Kindlein" ist nun auch schon groß und kann alleine schlafen.
Ihr Geheimrezept ist logisch und einfach:

…das mit dem Schlafen war meist unproblematisch, denn wir hielten es unkompliziert, selbstständig, und vor allem angstfrei und voller Geborgenheit

Entscheidend dabei, war:

Das Schlafen sollte als Genuß und Ausruhphase gesehen werden. Es sollte gerne, entspannt und angstfrei schlafen können, und sich in der jeweiligen Situation wohl, geborgen und nicht alleingelassen fühlen.

Dass dabei alle Beteiligten ihre Bedürfnisse haben, darf nicht vergessen werden. Daher schreibt sie auch:

Im Bett darf die Familie schlafen und jeder darf so schlafen, wie man sich wohl fühlt…alleine, zu zweit, zu dritt…Rücksichtnahme ist genau so wichtig wie das Miteinander.

(Hier geht es zum kompletten Blogbeitrag von Traumspruch)





Schon etwas älter aber nicht deshalb nicht weniger aktuell ist der Beitrag von Kathrin: Öko Hippie Rabenmutter: "Ode an das Familienbett".  
Sie schreibt darüber, wie es sicher vielen Müttern geht. Verunsichert von guten Ratschlägen und schlechten Büchern

Die Angst vor einem tyrannisierenden, schlafgestörten Kind (wie ich es zu sein eingeredet bekommen hatte) im Nacken, zog ich es durch und legte mein Baby plötzlich irgendwann abends wach in sein Bettchen in seinem Zimmer. Es waren 9 Monate vergangen. Er konnte bereits sitzen und krabbeln und all das tat er auch, was er aber nicht tat, war sich hinlegen und friedlich schlafen. Da saß ich also, auf dem neuen Hocker NEBEN dem Bett und konnte gerade mal eine Hand durch die Gitterstäbe stecken um ihn zu beruhigen, wenn er weinte. 

Doch dann siegt das Bauchgefühl:

Ich weinte, mehr noch als mein Kind und nahm ihn letztendlich nach 4 endlosen Minuten aus dem Knast, trug ihn ins Schlafzimmer in unser Bett, legte mich dazu, deckte die große Decke über uns beide, stillte und sang unser Lied. Das kleine Baby sah mich verliebt an, spielte während des Stillens mit seinem Tuch und schlief bald seelenruhig ein.
Ich genoss jede Sekunde des funktionierenden Einschlafrituals und die Nächte mit meinem Kind in meinem Bett waren erholsamer als die Nächte zuvor. Von diesem Tag an verließ er das Familienbett nicht mehr, zumindest nicht zum Schlafen.
Ich höre die Stimme jetzt nicht mehr, ich habe keine Alarmsignale im Ohr und auch sonst nichts, was dagegen spräche.  

(Hier geht es zum kompletten Blogbeitrag von Kathrin)





Ganz anders geht es da Mama on the Rocks:  da gibt es nämlich keine Ode an das Familienbett:

"Warum wir kein Familienbett haben" - denn sie kann so nicht schlafen:

Ohne genügend Schlaf bin ich unausstehlich. Also in echt jetzt. Nicht nur so ein bisschen, ich_bin_dann_total_ungeniessbar und verhalte mich wie ein Grizzly, den man beim Winterschlaf gestört hat.  

Probiert hat sie es erst kürzlich wieder, aber das sah dann leider so aus: 

Mein Mann machte es sich auf seinen 30 Zentimetern auf seiner Seite des Zwei(!)-Meter-Bettes «bequem». Copperfield und LadyGaga kämpften im Halbschlaf stundenlang gegenseitig um den Platz in der Mitte, bis ich am Ende die unruhige und um sich schlagende LadyGaga entnervt ans Bettende schickte. Copperfield hüpfte still und leise jeweils wie die Springerfigur auf einem Schachbrett von einer Stelle des Bettes zur anderen: zwei Bewegungen vorwärts, eine seitwärts. Alles im Tiefschlaf. Ich war auf meinen 30 Zentimetern liegend in völlig verdrehter Position die ganze Zeit in Alarmbereitschaft, dass mein Sohn nicht plötzlich einem Lemming gleich über eine der Bettkanten fiel. Aber HEY: Er schlief! LadyGaga schlief. Mein Mann schlief. 
Hm. Fehlt da nicht etwas? 

(Hier geht es zum kompletten Beitrag von Severine)




Auch Ricarda von Tiger´s großes Abenteuer ist eine müde Mama. Ihren schönen Blog mit dem Untertitel "gemeinsam entdecken & erleben" habe ich dank der Blogparade erst kennengelernt.

Unzählige Dinge probierte sie beim Tiger aus, der Schlafmangel setzte ihr sehr zu:


Ich war so unendlich müde, alle 2 Stunden wollte er gestillt werden und schlief dann ohne Körperkontakt nicht mehr weiter.. So kam nach 2 Monaten die Entscheidung, dass ich zum Fläschchen griff und den Tiger für ein paar Stunden dem Tigerpapa oder meiner Mama gab um einfach nur zu schlafen!

Promt folgen Schuldegfühle deswegen, aber ich kann sie da schon verstehen. Schlafmangel macht´s möglich, ich kann mich noch daran erinnern, wie verzweifelt ich beim 1. Kind noch war!!! Doch es stimmt tatsächlich, was mir damals alle versicherten: es wird besser! So auch bei Ricarda:

Momentan (und ich verwende bewusst dieses Wort) schläft der Tiger bei uns, allerdings braucht er die meiste Nacht kein Kuscheln mehr. In den Morgenstunden kuschelt er sich dann zu mir und wir wachen gemeinsam auf – wie sollte der Tag auch besser beginnen! 

(Hier geht es zum Beitrag von Ricarda: Die Schlaf-Launen und Trotzphasen einer müden Mama)




Überfordert und fast schon verzweifelt, war auch ErdbeerLila. In ihrem Blogparadenbeitrag "Schlaf gut! Wie wir Eulen die Nacht verbringen":
Und so sehr ich dieses kleine Bündel auch liebte, in manchem nächtlichen Augenblick wollte ich sie am liebsten wieder zurück in meinem Bauch schieben.

Zum Glück pendelte es sich aber mit der kleinen Eule zu Hause dann aber sehr schnell ein. Vielleicht auch, weil alle sehr entspannt mit dem Thema Schlaf umgegangen sind?
Auch die Eule wurde liebevoll in den Schlaf begleitet.

Natürlich gab und gibt es auch Nächte, die alles durcheinander bringen, Nachtschreck, Krankheit oder irgendeine Phase. Dann machen sie das Beste daraus:


Es ist nun 02:05 Uhr, die letzten zwei Stunden hab ich neben Krümelchens Bett gesessen und mir Geschichten zu jedem einzelnen Kuscheltier erzählen lassen. In ihrer süßen, kauderwelschigen Sprache. Eine dieser Nächte musste AUSGERECHNET heute sein :-D Allerdings: JA, mein Kind schläft morgens länger, wenns nachts wach war.


(Hier geht es zum kompletten Beitrag von ErdbeerLila)



Gertraud´s Artikel "Babyschlaf-nonomo-und-lolaloo-dann macht das Kind die Äuglein zu?"
auf Kleine Mami ist nun zwar schon 1 Jahr alt, aber darf hier gerne genannt werden, da es sich bis heute auch noch nicht groß geändert hat.

Wichtigste Kernaussage, weil sie auch für mich so passend ist:

Mittlerweile sehe ich die Thematik mit Gelassenheit, denn ich habe alles probiert und nichts hat wirklich geholfen.

Und auch wenn es anstrengende Nächte sind, so sieht Gertrud dennoch etwas Gutes:

So anstrengend gemeinsames Schlafen mit dem Kind sein kann, so schön ist es auch. Ich liebe es, meine Tochter neben mir zu spüren und morgens direkt in ihr strahlendes Gesicht zu blicken. Ich glaube durch das Stillen, Tragen und gemeinsame Schlafen, also durch den vielen Körperkontakt, haben wir eine innigere Beziehung.

(Hier geht es zum kompletten Beitrag von Kleine Mami)





Mit "Nicht Schlafen Können In Kindlichen Angstphasen" von BerLondon-Mama nehme ich euch mit nach England, wo Uta so ihre Schlafprobleme hat: 

Ihre Tochter ist mittlerweile 5 Jahre alt, aber auch da kann es zu sclaflosen Nächten kommen!

Die Schnatterente ist zwar wie immer totmüde zwischen 19:00-19:30 Uhr ins Bett gegangen, konnte dann aber nicht einschlafen: Mal war es irgendwas in ihrem Zimmer, das nicht am rechten Platz war, dann waren es Hunger, Durst oder Pippi-müssen. Meist hatte ich aber das Gefühl, dass sie sich vor irgendetwas gruselte. 

Und dann stellte ein Wunsch wieder das ganze Schlafverhalten aller auf den Kopf:

Ich will bei meiner Schwester schlafen!

Den Gedanken hatte ich ja auch schon, meine Jungs zusammen schlafen zu lassen. Nur klappt das eigentlich nur in den Ferien, wenn es nicht so tragisch ist, wann genau sie in den Schlaf finden. Auch bei Uta hatte das so seine Schwierigkeiten. Aber lest selbst:

(Hier geht es zum kompletten Beitrag von Uta:)


Herzlichen Dank auch an den Leserkommentar von Oana:

Für uns(mit Baby und Kleinkind) ist das Familienbett die ideale Lösung. Das ist einfach prima beim Stillen und auch beim Kuscheln.
Rituale haben wir in dem Sinn nicht. Außer Kuscheln und manschmal Bücher schauen/lesen. Am meisten geht es schnell, aber das kann auch dauern:)). Aber so ist mit Kindern, oder? :)

 


FAZIT:
Fast alle haben ihren Weg erst finden müssen. Viel probiert und irgendwann auch akzeptiert. Am Einfachsten scheint wirklich nur: AKZEPTIEREN, dass es im Moment eben so ist. 
Wenn man mit viel Liebe und Verständnis für alle Seiten an das Thema rangeht, scheint es allen damit besser zu gehen. 
Familienbett - scheint für viele die beste Lösung zu sein, aber eben nicht für alle.
Verunsichert sind die Meisten Mami´s noch beim ersten Kind, das gehört wohl zum Mutterwerden dazu wie Schlafmangel. 
Und zum Schluss möchte ich Euch noch einen Satz schreiben, den mir meine liebe Mami 2009 damals als guten Rat mitgegeben hat:
"Es ist Euer Kind und damit sind es Eure Regeln. Wie Ihr das macht geht keinen was an!" (zumindest wenn es niemandem schadet und man sich dabei auch gut fühlt.

In diesem Sinne:

Schlaft Gut!
Wie und wo auch immer. Aber denkt daran, selbst diese Zeit geht soooo schnell vorbei!!!!
Bon Nuit
Eure Tanja



P.S. das Thema für Leben mit Kindern im April ist übrigens "Gemeinsam Draussen"


Leben mit Kindern
 




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Dienstag, 12. April 2016

12 von 12 im April 2016

Auch diesen Monat habe ich wieder 12 Bilder für Euch, alle geknipst am heutigen 12. April 2016.
Noch mehr 12 von 12 gibt es dann, wie jeden Monat, bei Carola von "Draußen nur Kännchen".




Das Winterkind schläft noch und während ich dem Löwenjungen Frühstück mache, liest mir mein Erstklässler noch vor:



Schnell die Brotboxen für die Jungs. Oben der Löwenjunge- der will immer nur Butterbrot und Obst.
Unten das Winterkind- da darf es gerne etwas mehr sein. So verschieden die beiden...



Ich lasse Lana raus, aber die mag nicht wirklich, denn es regnet...



Die Jungs sind in Schule und Kindergarten. Gassirunde mit Lana im Nieselregen und mit langer Leine. Unsere Kleine ist nämlich seit Samstag das erste Mal Läufig...




Dienstags ist meine Trommelstunde von 10 bis 11 Uhr, das bin ich an der Djembe:



Danach schnell ein kleiner Einkauf und heim zum Kochen:



Um 12:30 Uhr hole ich das Winterkind vom Kindergarten ab, der Löwenjunge kommt mit seinem Roller heim:



Heute gibt es Nudelauflauf mit Resten von gestern. Aus dem Rahmblumenkohl von gestern habe ich noch eine leckere Béchamelsauce gemacht und noch Schinken und Tomaten mit rein. "Riecht ja schon mal lecker" findet das große Kind und hat dann auch allen gut geschmeckt. Glück gehabt. 



Danach wird das Winterkind in den Mittagsschlaf gekuschelt:



Während ich die Küche aufräume, sitzt mein Löwenjunge bei mir in der Küche und macht Hausaufgaben:




Nachmittags kommt zum Glück noch die Sonne raus und wir gehen in den Garten. Die Jungs sammeln Blüten für eine leckere Suppe für mich :)




Steine werden gesammelt, gewaschen und getrocknet. 




Jetzt gibt's dann gleich Abendbrot und ich werde zur Elternbesuch in der Grundschule hetzen. 

Wie war denn Euer 12. April 2016 so?

Gros Bisous
Eure Tanja



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Mittwoch, 6. April 2016

Ich WILL aber NICHT! WMDEDGT 4/2016

Der heutige 5. April wird Ihnen präsentiert von WMDEDGT- Tagebuchblogging am 05. eines jeden Monats und gesammelt bei der großartigen Frau Brüllen.
(WMDEDGT bedeutet übrigens Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag)

(Der heutige Tag war rückblickend gelesen auch irgendwie lustiger als er sich - zumindest bis mittags - angefühlt hat).

06:15 Uhr der Wecker klingelt nur kurz, ich erreiche auf Anhieb die Schlummertaste
06:22 Uhr und nochmal
06:30 Uhr "musst Du nicht aufstehen?"
Das war der Mann. Oh.
"Mist. Doch. Und müsstest Du nicht schon längst weg sein?"
"Ja, auch verschlafen"

06:35 Uhr ein Blick ins Löwenjungenzimmer. Der sitzt schon angezogen an seinem Schreibtisch und hört nebenbei CD. Ich nehme die Frühstücksbestellung entgegen, verschwinde schnell im Bad und geh dann runter. Unser Familienhund Lana macht was zu unserer Familie passt, sie schnarcht noch vor sich hin. Als sie mich sieht, werde ich stürmisch begrüßt. Wenigstens ist sie kein Morgenmuffel...

Kaffee 1.0 läuft, Kaba und Marmeladetoast für das Schulkind sind fertig.
Brotbox beim Löwenjungen ist auch immer sehr einfach und übersichtlich: Butterbrot, 4 Cocktailtomaten und ein halber Apfel in Schnitze. Mehr mag und isst er eh nicht.
"Tu auch was Süßes rein, Mama".
Eigentlich ja ungern, aber irgendwann müssen diese Osternester ja auch weniger werden, oder?

Blick auf mein Handy, könnte sein dass ich heute auch arbeiten muss, weil im Büro grad etwas Notstand ist. Stattdessen habe ich eine weitere Absage einer Mama drauf, die morgen eigentlich bei der Schuleinschreibung am Kaffee- und Kuchenstand helfen wollte. Erst schreien alle hier, jetzt bleibt doch wieder alles an uns Elternsprecher hängen und ich darf schauen, dass ich morgen Nachmittag einen Babysitter finde... Irgendwie schwillt mein Hals grad...
Undankbare Jobs annehmen: kann ich...

07:15 Uhr Mein Löwenjunge ist in den Startlöchern, schnallt sich den Schulranzen auf den Rücken, setzt den Helm auf und ich begleite ihn, wie jeden Morgen, wenn er zur Schule rollert, zur Haustüre. Abschiedskuss, und ein "Gott-schütze-Dich-Kreuz" von mir auf die Stirn.
"Hab einen schönen Tag. Ich liebe Dich mein Schatz".
"Tschüss Mama, ich Dich auch!"
Und schon rast er hinterher und ich blicke meinem großen Kind hinterher... hach ja...

07:20 Uhr das Winterkind schläft noch, also Kaffee 2.0.
Brotdose 2.0 richten.
Da darf es ein bisschen mehr sein: Butterbrot, Gurkensticks, ein paar Fleischwurstwürfel, Minikäse und Apfel.
Lana (unser Hund) schaut bettelnd. Na gut, den Apfelbutzen liebt sie. Schwupp- und vernichtet. 

07:30 Uhr ich schleich mich in's Kinderzimmer und versuche das Winterkind sanft zu wecken.
Doch ab da mache ich erst mal alles falsch...
"Geh weg! Ich will nicht aufstehen." 
Gut, dann gehe ich erst mal Zähne putzen, vielleicht kommt er gleich nach und ist wach...
"Nein! Ich will nicht dass Du gehst, Du sollst hier bleiben"
Oh, oh...
Wir schaffen es irgendwann in's Bad.
"Nein, ich will meine Zähne nicht putzen!"
"Soll ich machen?"
"Nein!!! Ich will das alleine machen!"
(Schade dass man schriftlich keine Kreischtöne markieren kann, denkt sie Euch einfach, ihr kennt das ja sicher noch...)

"holst Du Dir eine Hose und ein T-Shirt aus dem Schrank?"
"N-E-I-N!!!! (kreisch) ich will mich nicht anziehen!"
"Du kannst doch nicht nackig in den Kindergarten, das wird zu kalt"
Geheule. Dann schluchzender Gang zum Schrank.

"Komm wir knuddeln ein bisschen"
"Nein, ich will nicht knuddeln, lass mich in Ruhe"

Kind zieht Hose und Shirt aus dem Schrank. Ich helfe ihm doch beim anziehen.

Wir gehen runter. Frühstück wie jeden Morgen steht auf dem Tisch.

"Nein, ich will aber keine Erdbeermilch. Ich hasse Erdbeermilch"
Als ich nicht hinsehe, trinkt er den ganzen Becher leer.

Sein Nutella-Brioche bleibt unberührt. Egal, wenn er Hunger hat, kann er im Kindergarten essen...

Irgendwie schaffen wir es in´s Auto.
Zu spät natürlich, die Bahnschranken sind schon unten.

Wütendes Winterkind im Kindersitz:
"Ich will nicht über die Bahnschienen fahren. Das huppelt so blöd, ich will das nicht". (kreisch)
Wir fahren natürlich trotzdem drüber, weil blöde Mama ja nicht drüber fliegen kann...

Schnell einen Parkplatz vor der Türe, wir sind eh schon zu spät.
"Ich will aber im Parkhaus parken!"
"Da parke ich dann wenn ich Dich heute mittag abhole, mein Schatz."
"N E I N . ICH WILL ABER JETZT INS PARKHAUS".
"Schatz, wir sind zu spät, komm ich trage Dich rein."
"N E I N!! Ich will selber laufen"

tief durchatmen.
Im Kindergarten klingeln, denn Bringzeit ist schon seit10 Minuten rum.
Die Erzieherinnen sind aber verständnisvoll und er geht sogar mit rein. (ich durfte ihm sogar die "blöden"Hausschuhe anziehen!)

08:45 Uhr ganz tief durchatmen. Diese Tage kommen zum Glück nicht oft, aber wenn dann empfinde ich sie als sehr heftig. Mir tut mein armer kleiner Kerl dann selber schon ganz leid. Denn dann hilft gar nichts, ausser Verständnis, tief durchatmen und hoffen, dass es bald besser wird.

Blick auf´s Handy, bis jetzt noch keine Order vom Büro, dass ich doch noch arbeiten soll. Eigentlich hätte ich heute Trommeln, aber ich lass es lieber, falls ich doch noch spontan einspringen muss.

09:00 Uhr ich hole Lana und fahr zu meiner Bekannten. Sie hat auch einen Hundewelpen und wir gehen mit den fröhlich springenden Hunden auf große Gassirunde. Tut das gut! Die Sonne scheint und wir laufen endlos durch Wiesen und Felder. Kopf wird frei.

10:15 Uhr komme ich wieder heim.
Wäsche waschen. Hm irgendwie müffelt die Waschmaschine. Hole Werkzeug und schraube die Waschmittelschublade ab. Igitt. Seit dem Umzug vor einem Jahr hab ich das Ding auch nicht mehr gereinigt. Eigentlich hat man da ja auch nie Zeit dazu. Ich heute eigentlich auch nicht, aber wo ich das Teil schon abgeschraubt habe...
Danach mach ich gleich noch den Trockner sauber, Himmel hat der viele Fuselmäuse...

11:00 Uhr nun aber zügig Einkaufszettel schreiben und dann los, muss ja morgen früh noch einen Kuchen für die Schule backen und brauche noch Eier und Quark....

Auf meinem Handy zwei Absagen für´s Kinder hüten morgen. Eine Option bleibt noch offen, hoffentlich klappt das noch...

11:15 Uhr Leergut in´s Auto schleppen und los. Getränke kaufen, Supermarkt.
Erdbeeren gesichtet. Die sehen auch noch lecker aus und riechen gut. Huch schon sind sie in den Einkaufswagen gehüpft...

12:20 Uhr Weiterfahrt zum Kindergarten, Abholzeit für das Winterkind. Bitte Bitte, lass ihn bessere Laune haben als heute morgen...

12:38 Uhr Winterkind ist nicht besser gelaunt nur jetzt auch noch müde.

"NEIN! Ich will keine Jacke anziehen!" wütend und stampfend...
"Heute ist der Wind noch etwas kalt, komm zieh sie drüber, wir lassen sie offen so wie Mama und wenn es nachher wärmer wird können wir sie auch ausziehen."
Ein Mädchen aus seiner Gruppe meint:
"zieh lieber Deine Jacke an, sonst bekommst Du schnupfen".
Es klappt. Ich überlege kurzzeitig, mir das Kind für heute nachmittag auszuleihen...

Wir laufen Richtung Tiefgarage, extra wie versprochen dort geparkt. War nur leider jetzt auch nicht richtig. Die ganzen Ich will nicht´s bis zum angeschnallten Kind, lass ich jetzt aus...

12:45 Uhr der Löwenjunge ist schon daheim und wartet im Garten auf uns.
Winterkind will nicht aussteigen.
Ich lass den Bruder draussen bei ihm, der auf ihn achtet wenn er dann doch raus will, damit ich drinnen schnell den Backofen anmachen kann. Alle sind einverstanden.

12:50 Uhr kommen die Jungs tatsächlich von alleine rein.

Mittagessen (ja genau, das Falsche...)

13:30 Uhr ich lege mich mit dem Winterkind zum Mittagsschlafkuscheln. Natürlich schlafe ich mit ein, weiß gar nicht was grad immer los ist mit mir...

14:00 Uhr Notfallwecker am Handy klingelt, falls ich einschlafe... Juhuuu. Ich geh in´s Löwenjungenzimmer und freue mich, dass das Schulkind schon mitten in den Hausaufgaben vertieft ist. Ich geh schnell runter, schmeiß die Wäsche in den Trockner, räume die Spülmaschine aus und lass mir noch einen Kaffee raus.

14:20 Uhr mit meinem Kaffee geh ich zum Löwenjungen und schau mir seine Hausaufgaben an, bin einfach nur bei ihm, das geniesst er immer. Er ist schon fast fertig, wir verbessern noch zwei Sachen und dann kuscheln und erzählen wir ein bisschen wie unser Tag bis jetzt so war.



15:20 Uhr wir gehen das Winterkind wecken. Und siehe da: er ist fröhlich und gut drauf! 
Die Jungs spielen noch ein bisschen zusammen, während ich die beiden, vom Mann gestern abend gefalteten Körbe Wäsche, (ich bin ja wieder eingeschlafen...) in die Schränke räume.

16:00 Uhr wir gehen in den Garten.
Ich kehre die Kellertreppe (ups noch Herbstlaub) und beobachte, wie schön die Jungs miteinander spielen heute.
Sie schleppen lauter Steine, Gras und Stöckchen an, bauen eine Feuerstelle, spielen sie hätten an ihren Stöcken Stockbrot dran.

Plötzlich flitzt das Winterkind an mir vorbei, holt den Schlauchwagen und rollt unseren Gartenschlauch aus.
"Alarm! Es kommt ein Notruf rein"
"Mama, das Nachbarsauto hat Feuer gefangen und wir müssen es löschen!"
Ich spiele mit und rufe besorgt:
"Oh nein, schnell löschen gehen!"
Da meint er trocken:
"Aber Mama, wir spielen das doch nur, das Auto brennt doch gar nicht in echt".
Na, welch ein Glück.


#GemeinsamDraußen

Da die Jungs so schön spielen, mach ich gleich noch die Terrasse sauber, es ist schön warm geworden und wir werden gleich noch grillen.




18:00 Uhr Papa kommt nach Hause und wir werfen den Grill an.
Es fängt natürlich genau jetzt an leicht zu nieseln.
Aber wir mummeln uns in Decken und essen zum ersten Mal in diesem Jahr draußen zu Abend.
Hatte es den Jungs versprochen.
(Da dachte ich auch es bleibt schön und Papa kommt früher nach Hause, aber versprochen ist versprochen und die Kids lieben, wie ich, draußen zu essen.)

19:30 Uhr sind wir mit allem fertig und gehen mit den Jungs in´s Bad und danach kuscheln.

Irgendwann so um 21:30 Uhr bin ich wohl beim Winterkind eingeschlafen, der Mann hat Fußball geschaut und ich meinen Feierabend verpennt. Mal wieder...

Um 23 Uhr bin ich aufgewacht und war dann leider viel zu lange wieder wach.

Einen Babysitter habe ich übrigens auch noch gefunden...

Das war mein 05. April 2016 und wie war Euer Tag so?

Gros Bisous,

Eure Tanja



Du willst nicht´s mehr verpassen? Dann folge mir doch auf Facebook oder Instagram
 
Über Deinen Kommentar freue ich mich übrigens ganz besonders! Es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. * Merci *