Dienstag, 29. März 2016

Unser Osterwochenende 2016

Salut meine Lieben. 

Ich hoffe Ihr hattet ein schönes Osterfest mit Euren Lieben?



In diesem Jahr habe ich Ostern so richtig genießen können, denn letztes Jahr standen noch überall die Unzugskisten rum. Auch für den Löwenjungen war es ein anderes Osterfest. Denn an den Osterhasen glaubt er jetzt nicht mehr. Außerdem versteht er nun auch die eigentliche Bedeutung von Ostern und wollte sogar dieses Mal unbedingt mit mir in die Osternacht. Für das Winterkind war Ostern nach wie vor bunte Eier suchen und viel zu viel Schokolade zu bekommen. Aber es war schön, genau so wie es war. 

Dass ich Euch heute erst die Bilder zeige, liegt daran, dass ich dieses Jahr mein Handy einfach mal links liegen ließ und nur die Familienzeit genossen habe.

Den Ostersamstag begann ich mit einkaufen. Wir mussten nochmal Eier färben und brauchten Nachschlag. 

Dann wurde das Osterlämmchen gebacken 


und Osterplätzchen




Schon war der Nachmittag auch vorbei. 

Um 20 Uhr machte ich mich dann mit dem Löwenjungen und meiner Schwester samt Familie auf den Weg zur Klosterkirche zur Osternacht. 
Der Löwenjunge hatte dieses Jahr seine Osterkerze zusammen mit meiner Schwester selbst gebastelt:


Vor der Kirche gab es ein kleines Osterfeuer, das gesegnet wurde. 


Obwohl der Gottesdienst mit Taufe sehr lange dauerte, der Löwenjunge hat bis zum Ende fasziniert durchgehalten. 

Trotz Uhrumstellung und das späte Zubettgehen kamen wir am Ostersonntag gut aus den Federn. Im Kinderzimmer höre ich, wie der Löwenjunge dem Winterkind Ostern erklärt: "Also was dieser Osterhase soll, weiß ich auch nicht so genau. Eigentlich ist Ostern, weil da Jesus vor hundert oder hundertmillionen oder noch längeren Jahren auferstanden ist und das hat er nur für uns gemacht und deshalb können wir dann auch mal in den Himmel". 
Antwort Winterkind: "Ach so!"
Es war alles gesagt ;-)

Natürlich wurden erst mal Eier gesucht:



Es gab auch etwas, was nun beiden gehört und "brüderlich" geteilt werden darf:


Um 10 Uhr kamen meine Schwester und mein Schwager, mein Neffe mit Freundin und wir haben zusammen ein wunderschönes Osterfrühstück genossen. 


Irgendwie fehlte dem Lämmchen die Nase


Fast bis halb zwei saßen wir zusammen, erzählten, die Kinder spielten. War total entspannt und gemütlich. 

Als der Besuch weg war, legten wir das Winterkind zum kurzen Mittagsschlaf hin, räumten schnell alles auf und fuhren zur Familie meines Mannes. 

Da durfte nochmals gesucht werden:







und es gab einen leckeren Beerenkuchen




Dann sind wir nochmal raus, damit die Kinder und der Hund noch etwas Luft und Bewegung bekommen. 



Nach dem Abendbrot ging es wieder nach Hause und wir waren alle vier so müde und zufrieden, dass wir dann einfach mit den Kindern in's Bett gefallen sind. 

Jetzt haben wir noch eine Woche Ferien, der Mann ist wieder arbeiten und dann hat der Alltag einen ja auch schon wieder. 

Habt eine schöne Woche. 

Eure Tanja 

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Freitag, 18. März 2016

Endlich mal wieder Friday Fives

Jeden Freitag lese ich bei Nadine auf Buntraum die Friday Fives: 5 Dinge für die wir in der vergangenen Woche dankbar sind. Auch ich habe schon einige Male mitgemacht aber in letzter Zeit denke ich jeden Freitag wieder: "Mist, schon wieder keine Zeit gehabt!"
Freitags ist aber auch mein langer Tag im Reisebüro, ich gehe morgens mit den Jungs aus dem Haus, komme nicht vor 18:30 Uhr wieder heim und werde dann bis die Jungs schlafen in Beschlag genommen. Zack ist der Freitag auch schon wieder vorbei. Ihr kennt das ja.

Dabei ist diese Idee von Nadine ja eigentlich eine ganz wunderbare Möglichkeit, mal kurz inne zu halten, zurückzublicken und sich vor Augen zu halten, wie gut es einem doch geht. Dankbar sein.

Darum zu später Stunde doch noch schnell endlich mal wieder meine Friday Fives der Dankbarkeit.



1.) Meine beiden gesunden Jungs, der Löwenjunge und das Winterkind. 
In jeder Woche bin ich dafür dankbar, in dieser umso mehr. Am Sonntag jährte sich der Tag, an dem ich mein erstes, ungeborenes Kind zu den Sternenkindern gehen lassen musste und vor 8 Jahren hatte ich Angst, dass mein Wunsch Mutter zu werden, niemals in Erfüllung gehen würde. Welch großes Glück ich doch danach hatte!

2.) Meine Kinder haben gesunde Eltern
Selbst weiß ich es nur zu gut, wie es sich als Kind anfühlt, wenn Eltern krank sind. Die Sorgen und Ängste, die man mit sich rumträgt. Auch in meinem Umfeld, im echten Leben und noch viel mehr in meiner Bloggerblase, gibt es derzeit so viele liebe Menschen, Mütter, Väter, Kinder, die täglich um ihr Leben kämpfen. Als ich heute im Radio vom Tod von Guido Westerwelle hörte, musste ich schlucken und wurde daran erinnert, wie dankbar ich sein darf, dass es uns gut geht, unsere Kinder gesunde Eltern haben. Ganz viel Kraft an dieser Stelle für Euch alle da draußen, die tagtäglich kämpfen müssen. Ich wünsche jedem Einzelnen einen grandiosen Sieg!

3.) mein Job macht mich glücklich
Jede Woche freue ich mich auf meine Stunden im Reisebüro. Dass ich das so gut vereinbaren kann, mich so dolle wohl fühle, liegt vor allem an meiner einfach nur tollen Chefin, dem lieben Team und der Familie, die notfalls einspringt wenn es doch wo klemmt. Und mir tut es einfach nur gut wieder zu arbeiten. 

4.) endlich Frühling
Nach dem ersten Winter wieder zurück in Deutschland, bin ich so froh über die Sonnenstrahlen der letzten Tage. Tun einfach nur gut. Wem nicht?

5.) soll wieder ein Text/Beitrag sein
der mir in dieser Woche besonders gut getan hat, wieder so passend für mich war und für den ich dankbar bin.

Anna von Berlin Mitte Mom schrieb zwar schon am 09. März diesen Beitrag, aber ich hinke auch mit dem Lesen derzeit etwas hinterher. 
In Ich bin Ihr Fels, so gut ich kann - Familienalltag mit Wochenendpapa schreibt sie mir einfach so aus der Seele und findet genau die richtigen Worte:
"Alles ist gut, aber nicht komplett. Alle kommen zurecht, aber einer fehlt immer. Wir können das alles, aber es fühlt sich dennoch oft genug nicht richtig an. Wir spüren es alle fünf, aber die Kinder besonders. Von montags bis freitags bin ich ihr Fels, so gut ich kann, und ich kann es inzwischen ziemlich routiniert. Aber genau so bin ich in dieser Zeit auch das Einzige, was meine Kinder haben. Und egal, wie viel Mühe ich mir gebe oder wie gut ich das mache – der Papa fehlt."
Das mit dem Wochenend-Papa kennen wir ja nun nur zu gut und ich habe mich so sehr in ihren Zeilen wiedergefunden.

Für was seid Ihr in dieser Woche dankbar? Sind es die kleinen oder ganz große Dinge gewesen? Lasst es mich gerne wissen.

Habt alle ein schönes Wochenende.

Bisous,
Eure Tanja


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Sonntag, 13. März 2016

Die Tränen einer Mutter - Erinnerungen an mein Sternenkind

Es gibt Erinnerungen, die verblassen oder verschwinden im Laufe der Zeit. Doch dann gibt es noch jene Erinnerungen, die sich tief in Dein Herz gebrannt haben, die Du mit Dir trägst bis Du sie eines Tages mit von dieser Welt nimmst. Deren Intesität, Präsenz und Schmerz sich vielleicht im Laufe der Zeit verändern, aber dennoch einen Platz in Deinem Herzen behalten.

Der 13. März 2008 bleibt mir für immer und ewig in Erinnerung. Es ist der Tag an dem ich eigentlich zum ersten Mal einen Mutterpass bekommen sollte. Ich freute mich auf diesen Tag, an dem ich eigentlich das kleine Herz meines Kindes hätte sehen sollen, das Kind auf das wir uns so gefreut und lange gewartet hatten. Ich habe keine Ahnung an welchem genauen Datum ich dann meinen Mutterpass bekommen habe, als ich mit dem Löwenjungen schwanger wurde, vermutlich weil das so eine Erinnerung war, die dann verblasst ist, als das Kind geboren wurde. 
Aber der 13.03.2008 verblasste nicht, denn an diesem Tag habe ich mein 1. Kind verloren und nichts und niemand konnte mich damals irgendwie trösten. 

Der Tag begann sonnig aber ich hatte Schmerzen und blieb liegen. Ich spürte, dass irgendetwas nicht stimmte. Später bin ich in's Bad und jetzt gerade fällt mir auf, dass doch auch einiges wohl verblasst ist, denn ich kann mich nur noch an viel Blut und Tränen erinnern. Tränen, die ich so in dieser Art und Heftigkeit nicht kannte, die sich von all den Tränen, die ich bisher in meinem Leben geweint hatte unterschieden. Die Tränen einer Mutter, die um ihr Kind weint. 

Mein Mann kam und fuhr mit mir zum Frauenarzt. Ich wohnte erst ein paar Monate hier und die Praxis war am Ort. Eigentlich hatte ich schon immer Frauenärzte, weil ich in meiner Teenagerzeit an zwei ziemlich ruppige Ärztinnen geraten war. Die männlichen Vertreter schienen mir bis dahin einfach immer einfühlsamer. Das sollte sich an jenem Donnerstag vor 8 Jahren aber ändern. 

Wir mussten ewig warten, bis wir dran kamen, aber eigentlich wusste und spürte ich es im tiefsten Innern ja schon, diese Leere, wenngleich ich immer noch hoffte, aus diesem Alptraum an Schmerz und Gelähmtheit aufzuwachen. 

Als wir endlich dran kamen, erzählte mein Mann kurz von den starken Blutungen und wir gingen in das Untersuchungszimmer des Arztes. Er machte den Ultraschall, gab mir Papier zum Abwischen. Sagte nur "sie können sich wieder anziehen" und verschwand mit meinem Mann in seinem Sprechzimmer nebenan. Kein Ton zu mir. Ich hörte nur, wie er meinem Mann sagte, dass das eben schon mal passiert und dass seine Frau ja noch jung genug sei, um irgendwann Kinder zu bekommen. Als ich rüber zu den beiden kam, meinte der Arzt nur: "Frau Hofmann, sie werden schon noch irgendwann mal ein Kind im Arm halten, sie sind ja noch jung. Nehmen Sie sich das nicht so zu Herzen" und schob mir eine Packung Papiertücher rüber. Ich bekam einen Termin für Montag, sollte mich bis dahin ausruhen und man würde dann schauen, ob eine Ausschabung nötig sei, oder ob bereits alles abgegangen sei.  

Er sollte Recht bekommen, mit dem Kind dass ich dann 17 Monate später in meinen Armen hielt, doch in dem Moment war das kein Trost und sein Schweigen während des Ultraschalls einfach demütigend und verletzend. Als wäre ich genau so wenig da, wie ein Kind auf dem Ultraschall. 

Auf dem Heimweg sprachen mein Mann und ich kein Wort. Auch er war traurig aber er wusste auch, dass es keine Worte gegeben hätte, die ich hören wollte. Ich fühlte mich, als hätte man mir ein Stück aus meinem Inneren einfach so heraus gerissen. Irgendwie war es ja auch so, es war ein Teil von mir, auch wenn es noch keinen Namen hatte. 

Ich rief meine Mama an, 600 Kilometer weit von mir weg. Musste nichts sagen, konnte einfach nur weinen und sie spürte  es auch am Telefon gleich und weinte mit mir. Heute weiß ich warum, denn sie weinte auch die Tränen einer Mutter, die leidet, wenn das Kind leidet und sie den Schmerz nicht nehmen kann. 

Geweint habe ich sehr viel danach. Immer wieder überkam mich diese Traurigkeit und Leere. 
Mit der Zeit lernte ich irgendwie damit zu leben. Der Schmerz wurde erträglicher, anders, aber blieb dennoch und kam immer mal wieder, wie eine Welle über mich. 

Im November 2008 wurde ich dann mit dem Löwenjungen schwanger. Bei all der Angst, die ich bei dem kleinsten Ziehen im Bauch bekam, so blickte ich dennoch zuversichtlich in den Himmel und wusste, mein Löwenjunge hat einen ganz besonderen Schutzengel, ein leuchtendes Sternchen am Himmel. 

Und für mich bleibt dieses Sternchen mein erstes Kind. 
Eine Erinnerung, die nie verblassen wird und in meinem Herzen bleibt. 
Für immer und ewig. 

Tanja




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Samstag, 12. März 2016

12 von 12 im März 2016 mit ganz viel Feuerwehr

Der 12. im Monat März ist ein Samstag und wir haben alle frei heute. Dem Winterkind geht es heute zum Glück wieder besser, denn wir wollten doch unbedingt zur "Feuerwehr zum Anfassen" in Oma's Städtchen fahren.

Hier kommen meine 12 Bilder des 12. März 2016, wie jeden Monat gesammelt von Carola bei "Draußen nur Kännchen".



Erste Handlung wie jeden Morgen:


Das Winterkind möchte Eierkuchen mit Puderzucker, den machen wir schnell noch und er darf ihn umfüllen:



Brötchen sind auch schon fertig:



Dann geht's zu Oma, die uns den Hund gleich noch abnimmt und auf zur "Feuerwehr zum Anfassen".

Die nächsten knapp 3 Stunden verbringen wir hier mit 

Löschen




Autotüren zerschneiden 




ein bisschen im Schlauchturm abhängen





in sämtliche Feuerwehrautos sitzen



und der Löwenjunge ist ganz fasziniert von der Wiederbelebung der Puppe:


 
Das war alles ganz spannend und faszinierend und ich hatte schon Angst wir kommen gar nicht mehr weg. 

Gestärkt mit Muffins und Kuchen geht es dann doch zurück zu Oma, Hund holen und ab nach Hause zum Mittagsschlaf. 

Den nutzt Papa um noch ein bisschen zu arbeiten und ich um mit dem Löwenjungen in der Kuschelhöle ein bisschen lesen zu üben. Natürlich ein Feuerwehrbuch. 



Als das Winterkind aufwacht basteln wir noch ein bisschen für das neue Fensterbild



und dann darf der kleine Bruder auch mal ausnahmsweise zum Großen in's Zimmer. Kommt selten genug vor, dabei können sie eigentlich so schön miteinander spielen- wenn sie wollen. 




Nun ist schon wieder Zeit für's Abendessen, was der Papa gerade vorbereitet und ich habe heute meine 12 von 12 schon vor Mitternacht fertig. Juhu. 

Wie war Euer Samstag denn heute? 

Habt ein schönes Restwochenende und danke für's vorbei schauen. 

Bisous
Eure Tanja


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Donnerstag, 10. März 2016

Rezept für 2 Eierkuchen/Pfannkuchen (1 Ei)

Sonntags darf sich bei uns (meistens) jeder aussuchen, wie er sein Ei essen möchte. Der Löwenjunge nimmt es gern als Spiegelei, Mama und Papa das wachsweiche Frühstücksei und das Winterkind derzeit am Liebsten als Pfannkuchen mit Nutella.

Die ideale Menge an Teig für genau 2 Pfannkuchen unserer mittelgroßen Pfanne, habe ich Euch mal notiert.

1 Ei
50g Mehl
1/8 l Milch (Thermomix 110g)
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
wenn man mag noch ein Schuss Mineralwasser 

Alle Zutaten zum Teig verrühren und dann in der Pfanne mit etwas Butter ausbacken. 





Mit Nutella, Marmelade oder Puderzucker  bestreichen und genießen. 

Bon Appetit 



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Sonntag, 6. März 2016

Mama, mir geht da was nicht aus dem Kopf! Gespräche mit meinem Erstklässler

Als ich gestern Abend mit dem Löwenjungen im Bett beim kuscheln war, begann er plötzlich mit den Worten: "Mama, mir geht da was nicht aus dem Kopf". Und was dann folgte, geht mir nun nicht mehr aus dem Kopf.

Die Gespräche mit meinem großen Kind verändern sich plötzlich, nehmen eine ganz neue Dimension an und treffen mich gnadenlos und mit voller Wucht, weil ich irgendwie noch gar nicht so weit bin. 

Eben habe ich noch seine Kindergartentasche in den Keller gepackt, 
der imaginäre Freund Rudi war gefühlt doch erst gestern ausgezogen und an den Nikolaus glaubte er doch eigentlich auch noch. Oder???

"Was geht Dir denn nicht mehr aus dem Kopf mein Schatz?"

"In der Schule hat jemand erzählt, dass seine Oma so schwer krank war, ganz schlimme Schmerzen hatte, dass sie es gar nicht mehr aushalten konnte und einfach so vom Balkon gesprungen ist. Weil Sie ihr Leben tauschen wollte. Ohne Schmerzen. Mama, geht das denn so einfach?"

Bang
Ein kalter Schauer überkam mich und ich suchte nach Worten. Sämtliche Alarmglocken schrillten. Jetzt bloß nichts falsches sagen. 

Doch was sind die richtigen Worte? 
Ich bekam Angst, die Sache zu verharmlosen. Was, wenn ihn mal so ein Kummer drückt, dass ihm diese Oma vom Balkon wieder einfällt? Er etwas unüberlegtes tut, weil er nicht weiter denkt? 

Und irgendwie machte es mich auch traurig, dass sich mein kleiner großer Löwenjunge mit 6 Jahren schon solche schlafraubende Gedanken machte. 
Ist dieses wunderschöne Alter der heilen Welt nun vorbei? Weichen Magie und Feenglanz nun den Gedanken von Gott und der Welt? 

"Eigentlich ist doch Gott jetzt an allem Schuld, wenn er der armen Frau so schlimme Schmerzen macht, oder?"

Ich musste tief Luft holen, denn nun war mir auch klar, dass von nun an öfters so Fragen und daraus folgende Gespräche folgen würden. 

Mein Löwenjunge wird groß. Seine Fragen werden konkreter und seine Überlegungen genauer und tiefer. Das unbeschwerte und unbelastete Denken wird sich langsam verwischen. 

Und auch wenn das für mich wieder "ein bisschen meinen Jungen loslassen" bedeutet, so freue ich mich doch auch, auf, hoffentlich noch viele, interessanter Gespräche, die ich mit ihm führen werde. 

Unser Gespräch gestern Abend war übrigens so behutsam und warnend zugleich. Wir haben darüber geredet, dass sich diese Oma das sicherlich und hoffentlich gründlich überlegt hat und vielleicht auch wirklich ihr eigener Ausweg war. Aber dass sie sich ihr Leben ja schon gelebt hat. Ich habe ihm erklärt, dass es danach auch kein Zurück mehr gibt und man nie etwas unüberlegtes tun sollte, egal um was es geht. 

Mehr konnte ich ihm für's Erste nicht mitgeben, aber ich hoffe, dass er immer das Vertrauen in uns Eltern behält, mit uns über Probleme und Gedanken reden zu können. 

Eins ist seit gestern geblieben. Mir geht es auch nicht mehr aus dem Kopf... 

Eure 
Tanja


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Samstag, 5. März 2016

Ein Samstag im März. WMDEDGT 3/2016

Es ist kurz vor 6 und ich höre Schritte im Flur. Moment Mal, es ist doch Wochenende! Und ich muss heute noch nicht mal arbeiten gehen!
Treffe den Löwenjungen im Bad und nehme ihn nochmal mit zum kuscheln. "Aber es wird doch schon hell, Mama!" "Ja, aber wenn Du die Augen zu machst, dann nicht mehr."...

Bis 7:30 Uhr schafft er es dann noch mit mir liegen zu bleiben, geschlafen hat er aber wahrscheinlich nicht mehr, ich kann es nicht sagen, meine Augen waren ja zu. Aber immerhin war noch etwas Ruhe im Haus... 

Samstag um 07:30 Uhr mit Kopfschmerzen aufzuwachen macht nicht so sehr Spaß, also darf ich erst mal mein Schmerzmittel nehmen und nochmal liegen bleiben. 

Um 09:00 Uhr bekomme ich Kaffee an's Bett. Die Laune hebt sich, der Kopf aber bleibt matschig. Na toll...

Aufstehen und sehen was der Tag so bringt...

Die Jungs sind im Wohnzimmer und schauen, Bibi Blocksberg, der Liebste macht Frühstück und unser Hund Lana begrüßt mich stürmisch. 
Kaffee 2.0 wartet auf mich. Und ein leckeres Frühstück. 

Dann folgt was man samstags eben so macht: alles was die Woche über an Hausarbeit so liegen geblieben ist. Wäsche, putzen, aufräumen. 
Ich befreie das Wohnzimmer von dem Spielzeug und Krempel, das die Woche über runter gewandert ist. 
Himmel! In der Kinderküche vom Winterkind finde ich 6 Tupperschüsseln in unterschiedlichen Größen. 

Und 11 (!!!) mit buntem Klebeband eingewickelte Duplo-Männchen... Fragt mich nicht warum... 



Draußen regnet es und ich bin froh, dass der Liebste heute die Gassirunde übernimmt. Macht kein Spaß bei so einem Wetter...

Schnelles Mittagessen mit den Jungs: Nutella-Milchbrötchen für das Winterkind, getoastetes Nutella-Schwarzbrot für den Löwenjungen. 
Eine letzte Packung Weihnachts-Lebkuchen gefunden, die gibt's zum Nachtisch. 
Gesundes Mittagessen können wir. Aber heute halt nicht. 
Ach ne, es gibt ja noch für jeden ein paar Weintrauben. Immerhin. Geht doch. 

Auf zum Mittagsschlaf mit dem Winterkind. Hoffentlich schlafe ich nicht vor ihm ein... 

Die Versuchung war groß, aber ich bin wach geblieben, schleiche mich aus dem Schlafzimmer und kann mich nun meinem Erstklässler widmen. 
Hausaufgaben sind fertig aber wir müssen noch rechnen und lesen üben. 

Da er eigentlich keine Lust hat, suche ich im Internet nach einem Ausmalbild. Da muss er rechnen und in der entsprechenden Farbe für das Ergebnis dann das Feld ausmalen. Zum Glück macht ihm das wenigstens Spaß und es geht spielerisch einfach besser in seinen kleinen Kopf... Hoffe ich zumindest. 



Danach noch lesen 



und dann ist auch schon 15 Uhr und das Winterkind ist fertig mit schlafen.

Die Zeit verfliegt nur so und ich habe mir mal wieder viel zu viel für den Tag vorgenommen...

Das Winterkind fährt mit Papa einkaufen und der Löwenjunge bleibt mies gelaunt in seinem Zimmer. Eigentlich wollte er heute zu seiner Freundin, die geht aber schon den ganzen Tag nicht an's Telefon, weil vermutlich mit den Eltern irgendwo. Na Bravo, Liebeskummer mit 6 Jahren...

Ich putze das Bad, organisiere Schwimmflügel für morgen, weil wir bei dem miesen Wetter ja irgendwas machen müssen und ein Schwimmflügel ist mal wieder kaputt gegangen... Immer so... 

Inzwischen sind die Männer vom einkaufen gekommen und das Winterkind  spielt mit dem Löwenjungen im Kinderzimmer. 
Nach 30 Minuten verdächtige Stille. Lieber mal nachsehen?

Oh mein Gott, das hätte ich lieber sein lassen, denn das zuvor aufgeräumte Kinderzimmer gleicht einem Erdbebengebiet...aaaaaaaaaargh 

Runter in die Küche und Teig für Pizzabrötchen machen. 



Die bekommen die Jungs dann gleich zum Abendessen in der Badewanne. 
Mittlerweile ist es fast 19 Uhr. Das Haus ist für heute erst mal aufgeräumt und sauber. Lange wird es ja wohl nicht so bleiben...

Der Liebste ist mit den Jungs oben im Badezimmer und ich räume noch schnell die Küche auf. 

Wir treffen uns im Bad wieder, die Puzzabrötchen sind vernichtet und das Bad steht unter Wasser. Na toll...

Heute kuschel ich mit dem Löwenjungen und der Papa mit dem Winterkind. Mal sehen ob wir wieder mit den Kindern einschlafen, oder uns nachher noch auf der Couch wieder sehen...


Das war mein unspektakulärer Tag und mein Beitrag für das Tagebuchbloggen bei Frau Brüllen Immer am 05. jeden Monats sammelt sie unter WMDEDGT (Was machst Du eigentlich den ganzen Tag) die Blogbeiträge vieler Blogger und Bloggerinnen. Schaut doch mal hier, wer heute alles mitgemacht hat.

Habt ein schönes Wochenende und bis Bald. 

Eure Tanja



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Dienstag, 1. März 2016

Leben mit Kindern im März: Schlaf gut?!



Endlich komme ich mal wieder dazu, mich hier zu melden. Aber die letzten Wochen waren voll bepackt mit dem ganz normalen Wahnsinn. 

Im Februar habe ich mehr Stunden im Reisebüro gehabt als sonst, was mir auch wahnsinnig Spaß gemacht hat. Aber da der Papa ja nur am Wochenende heim kam, blieb ganz viel liegen, was ich dann abends nachholen musste. 

Mein Schulkind brauchte grad viel länger mit den Hausaufgaben, da seit den Ferien auch der Stoff ganz schön angezogen hatte und wir führten täglich so Diskussionen wie: "Warum muss ich denn lesen und rechnen können, wenn ich später mal als Astronaut nur im Himmel rumfliegen will?" 
Das Winterkind verabschiedet sich langsam aber sicher vom Mittagsschlaf, was eigentlich ganz blöd ist, denn die Zeit habe ich immer nutzen können, um ganz ungestört mit dem Löwenjungen zu lesen und Hausaufgaben zu machen. 

Irgendwie verflogen die Nachmittage nur so und abends bin ich oft total erschöpft mit den Jungs eingeschlafen. 

Jetzt hoffe ich mal auf den März und den Frühling, keine Ahnung ob der mir wirklich helfen kann, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. 

Das Leben mit Kindern stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Die Situationen verändern sich und es gibt für jedes Thema viele Möglichkeiten. Manchmal braucht und sucht man Alternativen oder Inspirationen, wenn festgefahrenes uns nicht mehr weiter bringt.
Darum gibt es jetzt hier die neue Rubrik "Leben mit Kindern" und jeden Monat ein neues Motto dazu. 

Für den März habe ich mir #schlafgut ausgesucht. Wir haben schon einiges versucht und erprobt, manches hat sich mit dem Alter der Kinder oder der Lebenssituation verändert. 

Wie ist das bei Euch?
Bis zum 31.03. könnt Ihr hier unter diesem Beitrag kommentieren, wie Ihr das so macht mit dem schlafen. 

Familienbett, Floorbed, Abendrituale, was brauchen Eure Kinder um gut einzuschlafen? Langzeitstillen zum einschlafen oder stundenlang das Baby durch die Wohnung schunkeln? (Alles selbst schon gemacht...)

Wenn Du einen Blog hast, dann darfst Du gerne Deinen Link hinterlassen. 

Ich bin total gespannt auf Eure vielen und unzähligen Schlafgewohnheiten und freue mich auf Eure Kommentare und Blogbeiträge. 

Am Monatsanfang gibt es dann eine Zusammenfassung und am 03.04. dann das neue Thema für April. 

Einige Themen über das Leben mit Kindern findet Ihr auch schon als Übersicht oben in Menüleiste. (oder hier klicken)

Gros Bisous und schlaft gut!

Eure Tanja




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