Sonntag, 31. Januar 2016

Unser Wochenende in Bildern 30.-31.01.2016

Das Zum ersten Mal in diesem Jahr, hab ich mal wieder ein Wochenende in Bildern geschafft. Das ging aber eigentlich auch nur, weil es ziemlich entspannt war. Leider ohne Happy Ende, denn es endete mit einem fiebernden Winterkind, das morgen erst mal nicht in den Kindergarten kann...


Meine Männer lassen mich mal ausschlafen!!! Und noch viel besser, sie wecken mich mit leckerem Kaffee <3


Nach dem Frühstück geht der Löwenjunge hoch in sein Zimmer. Wir haben neue CD's aus der Bücherei geholt und die will er in Ruhe anhören. 

Ich muss noch putzen, aber das Winterkind sieht das Putzmittel und meint: "Mama, da steht da dürfen nur Männer mit putzen!"
(Hach hab ich es heute doch gut!!!)




Gesagt, getan. Das Winterkind bekommt gar nicht genug und putzt...



... und putzt...



Unsere Lana beobachtet aus sicherer Entfernung. Wir Mädchen müssen eben zugucken, wenn Mama nur "Männerputzmittel" im Haus hat. 



Nach dem Mittagessen und Mittagsschlaf geht es zum 1. Kinderfasching in diesem Jahr. Gab es so bei uns in Frankreich ja leider nicht und daher freuen sich die Jungs riesig. 



Mein Löwenjunge hat sich bei Oma ein Kostüm bestellt und Oma hat genäht. Er liebt die Tinkerbellfilme und Peter Pan. Ich dachte ja, er würde sich ein Peter Pan oder Jake-Kostüm wünschen. Aber er wollte sich unbedingt als Zarina verkleiden. Die Piraten-Fee. Er sah so klasse aus! 
Wir hatten uns davor unterhalten, ob man sich im Fasching auch als Mädchen verkleiden darf. Ich finde, wenn es sein Wunsch ist, dann soll er das auch machen. Natürlich habe ich ihm gesagt, dass seine Freunde das vielleicht nicht so ganz verstehen werden, vielleicht ihn auch ärgern werden. Aber er meinte dann, dass es dann blöde Freunde sind. Seine Freundin fand das übrigens cool, sie geht als Cowboy äh Cowgirl. 

Jedenfalls war ich so stolz auf ihn, wie mutig und klug er ist und wisst Ihr was? Kein Kind hat gelacht. Nur die Erwachsenen haben mal wieder dumm geschaut...



Das Winterkind wollte natürlich im Partnerlook gehen... Nur die langen Haare wollte er zum Glück nicht..."sind viel zu kitzelig!"



Es wurden reichlich Süßigkeiten gefangen...



Zum Abendessen waren wir wieder daheim und es gab so ein typisches Faschingsesssn :) 



Am Sonntag früh machten sich der Löwenjunge und der Papa auf nach Jungholz zum letzten Skikurs-Tag. 

Da das Wetter aber nicht so toll vorhergesagt wurde und das Winterkind seit dem Abend schon hustete und schnupfte, sind wir zu Hause geblieben. 


Tatsächlich war es eine gute Entscheidung:



Wir genossen einen faulen und kuscheligen Tag. Das Winterkind wollte basteln 


Also machten wir unseren Schneemann im warmen Wohnzimmer:



Dann wurde gefädelt...


Und gemalt. "Mama, guck mal ich übe ausmalen ohne drüber zu kommen!" 
Bin echt platt!


Das kranke Kind wünscht sich Milchreis. Nicht grad mein Sonntagsessen aber na gut...



Das Winterkind schläft danach 3 Stunden... 

Meine anderen Männer kommen vom Skikurs zurück und wir schmeißen uns eine "Sonntags-Pizza" in den Ofen. 

Vor lauter husten kann das Winterkind nicht schlafen und "muss unbedingt noch fertig bauen". 




Es war richtig schön, den Tag mal ganz intensiv nur mit einem Kind zu verbringen und hat uns beiden gut getan. 

Morgen müssen wir erst mal ein paar Termine umschieben aber so ist das eben. 

Was habt Ihr schönes am Wochenende erlebt?
Kommt gut in die neue Woche und gebt aufeinander acht. 

Gros Bisous
Eure Tanja

Die Wochenenden vieler anderer Familien findet Ihr wie immer bei Susanne auf “Geborgen Wachsen”.


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Samstag, 30. Januar 2016

Die liebenswerten Macken meiner Kinder

Liebenswerte Macken unserer Kinder- da hat sich Wiebke von Verflixter Alltag ja wieder ein richtig cooles Thema für ihre Linkparty im Januar ausgedacht. Da ich ja wie immer spät dran bin, lege ich auch gleich mal los. Alles wird natürlich nicht verraten, sonst wären meine Kinder vielleicht eines Tages sauer auf mich...



Mein Löwenjunge
ist (genau wie sein Vater) wohl ein richtiger Löwe. (Mit Sternzeichen kenne ich mich nicht so gut aus, aber von meiner Schwiegermutter habe ich einst ein Buch darüber bekommen. Der erste Satz reichte schon aus: ein Löwe betritt keinen Raum, nein, er "erscheint")

(Fast) Alles was er macht, macht er in laut. Türen und Schubladen auf und zu, Naseputzen, reden, Zähne putzen und und und. Wenn er die Treppe hoch kommt, rennen scheinbar Elefantenhorden durch unser Haus und ich muss oft daran denken, wie sein Vater mich damals das erste Mal in meiner damaligen Wohnung (ganz oben) besuchen kam. Für einen eher leisen Menschen wie mich war das unglaublich,  dass man soviel Krach beim Treppensteigen machen kann :)
Angeblich mag er keinen Käse. Liebt aber überbackenen Toast (mit ohne Käse), Pizza (mit ohne Käse) Cheeseburger (mit ohne Käse) Nudelauflauf (na ratet mal mit ohne was...)

Als kleiner Löwenjunge hat er mal heimlich, als wir noch schliefen, 5 Kinderüberraschungseier vernichtet. Seitdem mag er keine Kinderschokolade mehr...

In der Ruhe liegt angeblich die Kraft und vermutlich nur deshalb trödelt der Löwenjunge sehr gerne, was mich immer ganz hibbelig macht. Doch wenn dann auf mein "Komm, beeil Dich, wir müssen los!" von ihm als Antwort "Nicht so eilig, schöne Frau!" kommt, muss ich ja doch wieder grinsen und kann ihm gar nicht böse sein...

Ein Hoch auf alle, die meinem Löwenjungen etwas beibringen. Laufen lernen, Fahrrad fahren und Schleife binden konnte ich ihm ja noch beibringen, ansonsten wird es schon schwer, da er sich von seinen Eltern so grundsätzlich mal nichts sagen lassen will. Wenn etwas nicht gleich klappt, verliert er die Geduld und hat einfach "kein Bock mehr". Er wollte schwimmen lernen- das klappt nicht nach einem Mal, dann kommt eben: "ich brauche auch gar nicht mehr schwimmen können, wir wohnen ja eh nicht mehr am Meer". Zum Glück gibt es tolle Lehrer, sei es beim Schwimmkurs, Skikurs oder im Turnverein. Auch Schlittschuhlaufen und Rollschuh fahren klappt am Besten alleine. Kaum hält er sich an mir fest, fällt er auf die Nase...

Meinen Löwenjungen empfinde ich als ein sehr sensibles und aufgewecktes Kerlchen. Er sieht, hört, schmeckt und riecht alles. Wirklich alles. Wenn ich ein neues Parfum oder eine andere Creme habe- er riecht es. War ich beim Friseur oder habe ein neues T-Shirt an- er sieht es. Wenn ich ihm ein Brot schmiere, an dem Messer noch ein Hauch Käse oder Leberwurst dran war- er schmeckt es raus.
Meine zukünftige Schwiegertochter (oder Schwiegersohn, wer weiß das ja jetzt schon) kann sich wirklich freuen und ich hoffe, er behält diese Gabe.

Und Last but not least, er redet gerne und viel. Von morgens wenn die Augen aufgeben, bis nachts wenn er im Schlaf spricht. Dieses Kind hat einfach am Ende des Tages noch zu viele Buchstaben übrig. Vielleicht wird er mal Politiker, Entertainer oder irgendwas in der Art...


Mein Winterkind 
ist in ganz vielen Dingen so komplett anders als sein Bruder. Klar kann er auch sehr gut "laut" aber er kann auch ganz gut leise. 

Ohne sein Kuschelkissen geht gar nichts. Das muss überall hin mit und sieht dementsprechend aus...



Er ist immer noch so herrlich verschmust und will immer kuscheln und küssen 

Wenn er etwas machen will, probiert er geduldig so lange, bis es klappt. So hat er sich mit etwas mehr als 2 Jahren selber beigebracht wie man einen Knoten macht. 

Beim Essen sollte möglichst eine Sauce dabei sein. Aber dann ruft er immer, "ohne Sauce". Frage ich, ob ich es ihm daneben hin machen soll, sagt er immer: "jaaa daneben!". Immer. 

Wenn er etwas nicht will, dann will er es einfach nicht. Da würden keine Überredungskünste der Welt helfen. Ich versuche es auch gar nicht mehr. Das ist schliesslich so eine tolle Macke, die soll er ruhig beibehalten. (Auch wenn es für uns Eltern dadurch nicht immer ganz so einfach ist)

Er läßt sich nicht aus der Ruhe bringen. Von nichts und niemandem. "Das essen ist fertig, kommst Du?" "Jaaa gleich. Ich muss noch schnell das fertig bauen." oder "Jaaaa, weiß ich doch, ich kann grad nicht"...


Was für liebenswerte Macken haben denn Eure Kinder so?

Wobei mir jetzt, so im Nachhinein, das Wort "Macken" gar nicht mehr so gefällt. Denn schaue ich mir die oben geschriebenen Punkte nochmal an, dann sehe ich, wunderbare Eigenschaften meiner Kinder, die sie einzigartig und besonders machen. Klar, mit manchem musste man sich erst arrangieren, manchmal verzweifelt man an der ein oder anderen Eigenart. Aber all diese Dinge machen sie doch auch zu dem was sie sind. Und das ist gut so. Denn genau so wie sie sind, liebe ich sie. 


Gros Bisous und habt einen wunderschönen Sonntag! 

Eure Tanja


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Das ist Dein Leben - meine ersten Friday Fives 2016

Das neue Jahr ließ mir bis jetzt kaum Zeit zum Schreiben. So vieles liegt grad an, da bleibt einfach immer etwas auf der Strecke.
Als ich heute morgen in die Arbeit fuhr, hatte ich aber plötzlich einen "ganz bewussten Moment".  
Im Radio lief "Das ist Dein Leben" (von Philipp Dittberner) und so hing ich meinen Gedanken nach und lauschte dem Liedtext. 
Der Tag war fast frühlingshaft, die Sonne strahlte schon vom blauen Himmel, die Vögel zwitscherten viel lauter als die Tage zuvor und die Luft roch irgendwie auch schon nach Frühling. Tatsächlich waren am Straßenrand erste gelbe Krokuss-Knospen aus dem Boden "geschlüpft"! Dabei waren meine Kinder doch vor ein paar Tagen noch das erste Mal auf den Skiern gestanden... Eben noch im Winter und schon wieder alles vorbei. 

Manchmal muss man direkt mal anhalten und stehen bleiben um Schritt zu halten, geht Euch das auch so?

Die letzte Woche brachte viele Gründe, um dankbar zu sein, obwohl sie sich gut versteckt hatten im Trubel des Alltags. 
Höchste Zeit, mal wieder nach meinen Friday Fives zu grübeln!




Das ist Dein Leben
Solche Lieder, die einen immer mal wieder zum anhalten erinnern. Es gehört alles dazu, zu Deinem Leben. Immer wieder aufstehen und weiter gehen. Denn es bleibt nicht stehen und geht immer weiter. Bewusst Momente genießen und schöne Erinnerungen aufsaugen, Lachen, Lieben, weinen... Dankbar sein...

Mein Netz aus Familien und Freunden das mich hält
Wenn ich unter der Woche oft alleine mit den Jungs bin, wird mir wieder bewusst, wie wichtig so ein Auffangnetz ist und was ich die Jahre zuvor in der Ferne so vermisst hatte. Da ist die Familie, die einspringt wenn ich zum Elternabend muss, meine Trommellehrerin, die mich nun spontan vormittags mit den Senioren weiter trommeln lässt, weil ich abends nicht weg kann, eine kurze Nachricht von lieben Freundinnen, die Dir einfach das Gefühl geben, sie sind immer da wenn es drauf ankommt, auch wenn man sich nicht so oft sieht. Zu wissen, man ist einfach nicht alleine... Danke!

Mein toller Löwenjunge und seine Sicht der Dinge.  

Am Donnerstag brachte mein Löwenjunge folgendes Arbeitsblatt nach Hause: 



Sie sollten alle unsinnigen Sätze durchstreichen. Mein Löwenjunge hatte nur den obersten Satz durchgestrichen: 
"Meine Mutter schreit."
Er erklärte es so:
"Meine Mutter schreit ist ja unsinnig. 
Meine Tanten hab ich weinen gesehen, als Oma starb. Und wenn Oma im Himmel Schnee macht, dann schneit sie. Ist doch logisch, oder?" 

Da ging mir so unendlich das Herz auf!

Eigentlich ist das alles gar nicht so schlimm 
Letzte Woche hörte ich den ganzen Vormittag im Radio von einer Vollsperrung der Autobahn wegen einem Verkehrsunfall. Man hört sowas nebenbei und macht sich keine großen Gedanken wenn man nicht grad selbst davon betroffen ist. Man macht mit seinem eigenen Kram weiter. Dieser Tag war besonders anstrengend. Ich hatte Kopfweh, die Jungs stritten sich wegen jeder Kleinigkeit, das Winterkind hatte Wutausbrüche ohne Ende und ich freute mich auf den Abend, wenn sie dann mal friedlich im Bett liegen und schlafen würden. Dann bekomme ich mit, dass bei dem Autounfall ein junger Familienvater um's Leben gekommen ist und das trifft mich so mit voller Wucht, dass mir mein anstrengender Tag wie ein Geschenk vorkommt. Wie schnell verändert sich ein ganzes Leben durch einen Schicksalsschlag. Meine Gedanken sind bei der Mutter, deren heutiger Tag sicher ihr Leben verändern wird.


Noch mehr Friday Fives findet Ihr bei Nadine von Buntraum




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Dienstag, 26. Januar 2016

Ein kleiner, freudiger Nachtrag zu unserem Abendessen in der Badewanne

Von manchen Dingen schreibt man ja, ohne sich groß was dabei zu denken. Man erzählt sie eben, weil sie zu einem dazu gehören, weil man es erlebt oder eben so macht.

So bloggte ich vor knapp einem Jahr über ein (für mich) besonders schönes Ritual aus meiner eigenen Kindheit, dem Abendessen in der Badewanne.

Es war in meiner Kindheit ein Highlight für mich, wenn meine Mama mir am Wochenende mein Abendbrot an die Badewanne brachte. Das Abendessen an sich war nichts aussergewöhnliches, meistens ganz normal belegtes Brot oder einen Eierkuchen, da wir für gewöhnlich freitags kein Fleisch und keine Wurst aßen. Dennoch war es einfach etwas ganz besonderes für mich. Ich konnte planschen und später die Bravo lesen (denn das Verwöhnen kannte keine Altersbeschränkung) und nebenbei essen und Limo trinken. (Limo war nämlich auch was besonderes, das es nicht jeden Tag so gab)

Dieses Ritual habe ich gerne übernommen, denn manche Dinge gibt man in Liebe gerne weiter. Meine Kinder lieben es, wenn ich mit dem großen Tablett in´s Bad komme und es ist für sie jedes Mal wieder etwas besonderes. "Oh Mama, dürfen wir heute wieder in der Wanne essen?" fragen sie dann glücklich und jedes Mal ist mir in diesen Momenten meine liebe Mama wieder ganz nah.


An manchen Tagen ist so ein Badewannen-Verwöhnprogramm eben einfach genau das Richtige. Wenn meine Jungs einen aufregenden Tag hatten, sie viel erlebt haben oder einfach nur müde sind, dann wäre ein Abendessen am Tisch eine Qual für alle Beteiligten.

Zur Ruhe kommen im warmen Wasser, nebenbei gefüttert werden und danach nur noch Zähne putzen und ab in´s Bett. So einfach geht das dann.

Auch wenn die Jungs mal Phasen haben, in denen sie nicht besonders gut essen, in der Badewanne klappt es irgendwie dann doch. Manchmal muss man eben mit Tricks arbeiten.

Letzten Sonntag verbrachten wir in den Bergen zum Skifahren. Meine Jungs waren sowas von erledigt, aber natürlich auch durchgeschwitzt und hungrig.

Also ab in die Badewanne und schnell ein Tablett fertig gemacht. Die Freude war groß und so viel hätten sie am Tisch sicher auch nicht mehr geschafft.



Warum ich Euch heute nochmal davon erzähle? Weil ich seit ein paar Tagen plötzlich so viel Feedback bekomme. Ich hätte gar nicht gedacht, dass diese liebe Geste meiner Mama so selten verbreitet ist. Eigentlich dachte ich wohl, dass das ganz viele so machen.

Letzte Woche bekam ich eine so liebe Mail von einer Mami, die sich für diese tolle Idee bedankte: "...auf so wunderbare und doch eigentlich simple Ideen kommt man manchmal gar nicht von alleine. Ich liebe so Ideen, mit denen man aus dem Alltagstrott mal ausbrechen kann..."

Auch meine lieben Bloggerkolleginnen Mama Schulze und Suse von Ich lebe jetzt haben in den letzten Tagen im Badezimmer an mich gedacht und wisst Ihr was? Das zaubert mir jedes Mal ein Lächeln in´s Gesicht und freut mich tierisch. MERCI !!!










Na, habt Ihr es auch schon mal versucht?
Ich freue mich jedenfalls riesig über Eure Badewannen-Abendbrot-Geschichten und -Bilder auf Instagram.
 
Gros Bisous

Eure Tanja



Wer nichts verpassen will, der darf mir sehr gerne auf Facebook folgen. Viel mehr Bilder von unserem kunterbunten Familienleben gibt es übrigens auf Instagram.

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Donnerstag, 14. Januar 2016

Alles eine Frage der Perspektive

Heute stand ich in der Küche am Backofen, um das Mittagessen für mich und die Jungs auf den Tellern zu verteilen. Dauerte nur einen kurzen Moment, das Winterkind saß hinter mir am Küchentisch. 

Als ich mich umdrehte sah ich rot. Im wahrsten Sinne des Wortes. 


Mit rotem Edding, natürlich wasserfest, hatte er den weißen Küchentisch bemalt. 

"Was zum Himmel machst Du denn da?" entfuhr es mir sofort. 

"Malen" war die Antwort. 

Und wie ich noch nach passenden Worten suchte, kam mir der Löwenjunge zuvor:
"Mama, Mama, schau doch nur! Er hat ein richtiges Haus gemalt! Das hat er doch noch nie so hinbekommen! Sonst malt er doch nur kritzelkratzel und jetzt hat er das Haus vom Nikolaus hinbekommen!"

Was will man da noch sagen. Recht hatte er ja. Nur schade, dass ich sein erstes Haus nicht aufheben konnte...

Der Tisch ist übrigens auch wieder sauber...

In diesem Sinne,
es kommt immer auf die Perspektive an, glücklicherweise hat das große Kind mich noch rechtzeitig daran erinnert. 

Gros Bisous,

Eure Tanja 


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Dienstag, 12. Januar 2016

12 vom 12 - im Januar 2016



Na Bravo, dass heute ja der 12. ist, wäre mir beinahe komplett entgangen, hätte ich nicht um kurz nach 11 von meinem Papa eine Glückwunschnachricht zu meinem Namenstag bekommen.

Da war dann aber mein Tag auch schon 5 Stunden alt und ich hatte nur ein einziges Bild bis jetzt gemacht. 

Mit diesen Blümchen von der Gassirunde heute früh, gratuliere ich also allen Tanja's jetzt ganz herzlich zum Namenstag :)

Gänseblümchen statt Schnee im Januar...


Als mir das mit dem 12. kam, war ich grad am Mittagessen vorbereiten und hatte den hier in der Hand. Also schnell Foto Nummer 2 machen!


Heute ist ja Dienstag und somit unser freier Tag außer eben Schule und Kindergarten. Da habe ich etwas mehr Luft das Mittagessen zu machen. 

Es gibt "Kinderfisch" (so nennen meine Jungs den Kabeljau), 


mit Kartoffeln, Blumenkohl und Sauce Hollandaise



Die Freude ist groß, denn das ist eines der Lieblingsessen meiner Jungs



Dann lege ich das Winterkind zum Mittagsschlaf 



und schau mir die Hausaufgaben meines Erstklässlers an



Um kurz nach 15 Uhr kommt tatsächlich die Sonne raus und wir wollen das ausnutzen und gehen nach draußen. 

Sonne war dann zwar schon wieder verschwunden, aber wenigstens war es trocken und die Jungs und Lana konnten sich austoben



Über die Felder geht's zum Spielplatz 


Lana passt auf, dass keiner abhaut...



Wir bleiben bis es schon fast dunkel wird 


Die frische Luft und die Bewegung tat uns allen gut, heute sind die Kids und der Hund richtig ausgeglichen.

Daheim decken wir zusammen den Tisch und essen zu Abend 



Nun schlafen die Jungs und ich hab noch ein bisschen was zu tun, 3 Körbe Wäsche warten noch auf mich 



Zuerst schaue ich aber noch bei Caro und Draußen nur Kännchen vorbei, sie sammelt nämlich jeden Monat die 12 von 12, (12 Bilder am 12. eines Monats).

Meine bisherigen 12 von 12 findest Du hier; im Januar 2015 sogar noch aus Frankreich. Das war damals wirklich ein Tag wie aus dem Bilderbuch und bis heute unvergessen.

A bientot und gros Bisous

Eure Tanja


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Mittwoch, 6. Januar 2016

Mein Frankreich: La Galette des Rois - unser schneller französischer Dreikönigskuchen

Wie versprochen wird es im neuen Jahr auch hier auf dem Blog einiges Neues geben, unter anderem die Rubrik "Mein Frankreich", denn auch wenn wir jetzt wieder hier in Deutschland leben, hängt ja mein Herz bekanntlich trotzdem noch sehr an der "alten" Heimat. 


(Mein erstes, selbstgebasteltes Logo - wie findet Ihr es?)

Dass ich gerade heute damit beginne, war eigentlich gar nicht so gedacht, aber eine spontane Idee meines Löwenjungen führte nun eben mal dazu.

An Silvester haben wir nämlich unser Glücksmomenteglas geöffnet. Es war so aufregend, die ganzen Zettel mit Erinnerungen, Eintrittskarten und gesammelten Dingen anzuschauen. 



Wir haben auch den kleinen Porzellan-Esel gefunden, den der Löwenjunge letztes Jahr voller Stolz in seinem "Galette des Rois" (dt: Kuchen der Könige) gefunden hatte.

Diese Galette ist der in Frankreich weit verbreitete "Dreikönigskuchen" und er wird zwar hauptsächlich heute zum Fest der Heiligen drei Könige serviert, aber eigentlich auch die ganzen Tage davor und danach noch.

In diesen Kuchen wird eine Porzellanfigur (oder Bohne/Mandel) mit eingebacken und wer diese dann in seinem Stück findet, ist der König und darf den ganzen Tag die Krone tragen. 
So zumindest die Interpretation im Kindergarten, ich habe ein bisschen nach recherchiert und bin auf noch andere Ursprünge und Bräuche damit gestossen, aber für die Kinder ist das natürlich so die schönste Variante.

Mein Mann erzählte mir, dass es die Galette des Rois auch in seiner Kantine gab. Da musste der Finder natürlich auch mit Krone rumlaufen. Aber während die Kinder mit Krone die Könige waren, so wurden die Erwachsenen natürlich ausgelacht. 
Irgendwie hatten aber alle ihren Spaß dran und ich liebe ja so Bräuche, die einem den Alltag einfach ein wenig versüßen. 

Um diesen Galette des Rois wurde in der Ecole Maternelle sehr viel Wirbel gemacht. Die ganze Woche bastelten die Kinder Kronen, malten bunte Blätter aus und sangen diverse Lieder und übten Sprüche und Gedichte dazu.


Heute morgen platzierte mein Löwenjunge dann bei uns daheim erst mal die heiligen drei Könige, die seit heilig Abend der Krippe immer näher kamen, vor dem Jesuskind und verkündete froh: "Mama, wir müssen heute ja noch einen Königskuchen backen"

Tadaaaa die vergessliche Mama voll erwischt und da hier ja heute Feiertag ist, war ich natürlich gleich mal so gar nicht vorbereitet und kramte erst mal in der Küche rum, in der Hoffnung, alle Zutaten für den Kuchen zu finden.

Leider hatte ich nur noch 1 Packung Blätterteig im Kühlschrank. Aber so wurde es eben ein kleiner, feiner und schneller Feiertagskuchen für uns vier und wenigstens ist dann auch (ausser der Porzellan-Figur) nichts mehr übrig geblieben. Eigentlich war er wirklich perfekt. 

Das Rezept habe ich aus dem Cahier vom Löwenjungen, ein Heft in dem alle seine Werke und Arbeitsblätter aus dem Kindergarten eingeklebt wurden.

Vielleicht habt Ihr ja auch Lust auf einen Königskuchen, macht es einfach wie die Franzosen, man kann ihn ruhig auch noch in den nächsten Tagen essen.

Das braucht Ihr (für eine normale Größe)

*Blätterteig für 2 runde Blätterteigplatten (etwa 28-30 cm Durchmesser)
(in Frankreich gibt es schon runde Platten, habe ich hier in Deutschland aber noch nicht gesehen)
*100 g gemahlene Mandeln
*100 g Puderzucker
* 60 g weiche Butter
* 2 Eier (1 Eigelb und 1 ganzes Ei)
* kleine Porzellanfigur oder Bohne/ganze Mandel

Und so geht´s:
 
Aus dem Blätterteig 2 runde, gleich große Platten schneiden. (Am Besten mit einem Teller als Schablone)

Eine davon kommt gleich auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech

Dann eine Teigmasse herstellen, aus den Mandeln, Puderzucker, Butter und einem Ei

Diese dann auf der Blätterteigplatte verteilen, einen etwa 2 cm großen Rand lassen und den mit Wasser etwas befeuchten

Porzellanfigur nicht vergessen!



Die zweite Teigplatte kommt nun als Deckel oben drauf und wird gut mit den Fingern oder einer Gabel dran gedrückt. 

In die Mitte der Galette ein kleines Loch machen, kennt Ihr ja sicher von Bläterteigbackwaren, damit die Luft entweichen kann.

Ich habe mit der Gabel schon kleine Einscchnittstellen eingeritzt. 

Wer möchte, kann aus den Blätterteigresten vom Zuschnitt noch kleine Kronen machen und als Verzierung oben drauf machen, das habe ich bei jetzt schon bei mehreren Bildern auf Instagram gesehen und finde ich eine gute Idee, dann kann mal alles verwerten, bei mir ist ja ohnehin nicht viel übrig geblieben bei nur einer Teigplatte...

Zum Schluß wird der Kuchen noch mit dem Eigelb bestrichen. (Rand aussparen)


Dann in den vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 25 Minuten backen. Da mir in unserem Rezept die Angaben fehlten, habe ich erst 10 Minuten Umluft und dann noch 15 Minuten mit Ober- Unterhitze (unterste Schiene) gebacken.

Et voila, pünktlich zum Kaffeetisch war unsere Galette fertig.



Wir haben den Kuchenteller gedreht und die Kinder mussten mit geschlossenen Augen stop rufen, denn der Löwenjunge hatte schon wieder entdeckt, wo sich die Figur versteckt hatte... 

Am Ende war dann unser Winterkind der glückliche König, die Krone hatte er aber keine 5 Minuten an. C´est la vie...



Es gibt übrigens unheimlich viele Rezepte für den Königskuchen. Sehr beliebt sind auch die aus  Brioche-Teig.

Und auch in der Schweiz kennt man den Dreikönigskuchen, ich habe bei Rita von Die Angelones eine tolle Sammlung entdeckt, das lohnt sich wirklich da mal reinzuschauen. 


Kennt Ihr diesen schönen Brauch eigentlich auch in Deutschland? Habt Ihr heute auch einen Königskuchen gehabt? Dann freue ich mich über Deinen Kommentar.


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Dienstag, 5. Januar 2016

Meine Premiere: WMDEDGT 01/16

Willkommen im neuen Jahr Ihr Lieben, ich hoffe Ihr seid toll reingerutscht. Ich wünsche Euch jedenfalls ein richtig gutes Jahr, bleibt gesund und genießt das Leben so gut es eben geht.

Neues Jahr, neues Glück oder so ähnlich und ich freue mich auf ganz viel Neues, auch hier auf dem Blog. 

Am 05. jeden Monats fragt (die übrigens großartige Frau Brüllen) "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" nennt sich kurz "WmDedgT" und ich lese diese Tagesbuchbloggereien ja zu gerne. Es ist so ein bisschen in den Alltag von anderen rein gucken und schön zu sehen, dass es anderen bei vielen Dingen eben genau so geht. 

Und nun viel Spaß mit meinem heutigen Tag. 


Wir haben noch Ferien und brauchen keinen Wecker stellen. Das übernehmen die Jungs, die es irgendwie immer schaffen: "Augen auf - Tadaaaa - wach! Was stellen wir als Erstes an?"

Zum Glück ist es schon 8 Uhr, da kann man ja schon von ausschlafen reden!

Der Löwenjunge hat unseren Hund schon gefüttert und in den Garten gelassen, bleibt also Zeit oben zuerst kurz ins Bad zu gehen. 

Heute ist nochmal Grossputz angesagt, während der Mann unten Frühstück macht, räume ich die Kinderzimmer aus, ziehe die Betten ab, miste etwas Spielzeug aus. 

Gemeinsames Frühstück zu viert, wird wohl eines der Letzten dieser Ferien gewesen sein. Donnerstag ist wieder Schule und ab Montag ist dann auch der Urlaub vom Mann schon wieder vorbei. 

Danach teilen wir uns auf, der Mann saugt und wischt unten, ich räume und miste oben weiter aus, die Jungs immer irgendwo dazwischen, können mal wieder alles gebrauchen was ich so aussortiere und es ist etwas chaotisch. Sie spielen gemeinsam und streiten sich leidenschaftlich und laut. Übertönt vom Staubsauger- schön laut alles hier heute. 

Um 12 hüpfe ich schnell unter die Dusche, mache mich fertig und schmiere dem Winterkind ein Butterbrötchen. 

Schmeiß noch schnell die Wäsche an und lege mich dann mit dem Winterkind zum kuscheln. Der schläft zum Glück in null komma nix ein. 

Ich schleiche mich wieder raus, ziehe mich an und fahre in's Reisebüro, wo ich heute von 14-18 Uhr Dienst habe. 

Es geht drunter und drüber, heute bleibt nicht mal Zeit für einen Kaffee unter Kollegen. 

Ich buche ein Wochenende in Rom, ein Partywochenende auf Mallorca, reserviere 5 Familien auf einen Reiterhof nach Österreich, suche Kundenangebote nach Kroatien, Sardinien, Korsika, Mexiko und Fuerteventura. Verbringe endlose Minuten in der Warteschleife bei einer Fluggesellschaft und stelle erschreckt fest, dass die 4 Stunden schon wieder um sind und ich eigentlich noch viel zu viel auf dem Tisch liegen hätte. 

Etwas verspätet düse ich los und bringe auf dem Heimweg noch ein paar Kataloge bei Kunden vorbei. 

Um 18:45 Uhr schließe ich die Haustüre auf und werde überschwänglich begrüßt: unser Hund Lana tanzt um mich rum,  dicht gefolgt von meinen beiden Jungs die ein seliges "Mama" rausjuchzen, als hätten sie mich tagelang nicht gesehen. Da geht einem doch das Herz auf! 

Sie haben heute auf's Kochen verzichtet und verkünden freudestrahlend, dass sie mir Kebap und Pommes mitgebracht haben. Nun gut. 

Mit beiden Jungs an mir klebend, versuche ich zu essen, geht ja bei Kebap auch hervorragend...

Schnell noch ein Telefonat und dann gehe ich mit dem Winterkind in's Bad, mache ihn bettfertig und lege mich mit ihm zum schlafen hin, der Löwenjunge darf das Gleiche heute mit dem Papa machen. 

Währenddessen schreibe ich per Handy-App diesen Blogbeitrag fertig. Gleich müsste das Winterkind eingeschlafen sein und dann fahre ich zu meiner Freundin. Wir machen uns heute einen schönen Mädelsabend zu dritt und haben sicher jede Menge zu quatschen. 

Euch einen schönen Abend. 

Macht es Euch schön. 

Bisous
Eure Tanja


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