Samstag, 31. Oktober 2015

Gekocht im Oktober: #MittagsbeiMir - der neue Monatsrückblick aus unserer Familienküche


Letzten Monat postete ich unsere etwas merkwürdige Mittagessenkombi (siehe unten: Kinderwunschteller des Monats) auf Instagram und durch einen Kommentar von der lieben Münstermama, erfuhr ich von ihrer wöchentlichen Aktion auf ihrem Blog: ein Mittagessenrückblick.
Unter dem Hashtag #MittagsbeiMir sammelt sie gerne auch andere Mittagessen und frug mich, ob ich nicht mal mitmachen möchte.

Wöchentlich schaffe ich das auf gar keinen Fall, aber zum Monatsende einen Rückblick, das nehme ich mir gerne mal vor, zumal Ihr mir ja geschrieben habt, dass Ihr gerne noch mehr Rezepte hier hättet. 

Es sind diesen Monat noch nicht so viele, weil ich natürlich nicht jedes Mittagessen fotografiert habe, das werde ich mir dann im November wohl mal angewöhnen. 

Außerdem war ich noch ein bisschen fleißig und habe Euch auf dem Blog oben eine Seite eingerichtet: Familienküche/Rezepte- da findet Ihr jetzt eine Übersicht all meiner Blog-Rezepte nach Kategorien sortiert. Viel Spaß damit!

Was gab es also im Oktober unter anderem #MittagsbeiMir?



Nudeln Bolognese   


Eine Bolognese-Sauce nach dem leckeren Rezept von meiner lieben Mama. Wir nehmen sie gerne auch als Grundlage für unsere Lieblingslassagne. 

Das braucht Ihr:
(für 4 Personen, oder auf 2 mal für mich und die beiden Kids, eine Portion friere ich dann gerne ein, hält sich super)

500g Hackfleisch 
1 Dose Tomatenmark (140g)
1 Dose geschälte Tomaten
1 Zwiebel 
2 gehäufte Eßlöffel Mehl
Gewürze: Pfeffer, Oregano, Paprika (edelsüß und rosenscharf) evtl. etwas Brühe
wenn ich da habe 1-2 kleine Karotten

Und so geht's:
Zwiebel glasig andünsten;
Hackfleisch dazu, gut anbraten und würzen;
Tomatenmark und Mehl dazu geben;
mit den Dosentomaten und etwas Wasser ablöschen, bis die Soße sähmig ist;
Karotte(n) raspel ich fein unter die Soße;

Übrigens schmeckt die Soße am Besten, wenn ich sie gleich morgens mache und sie dann schön durchgezogen ist. 

Zum Anrichten mache ich einen Klecks Butter drauf. Das hat meine Mama immer schon so gemacht und die Jungs lieben es auch, wenn die Butter dann so schön verläuft. 

Dazu Spaghetti oder Nudeln Eurer Wahl


Kinderfisch à la Löwenjunge in Tomatenbutter mit Kartoffeln und Gemüse


Der Kinderfisch hat seinen Namen bekommen, weil mein Löwenjunge früher Angst vor Gräten im Fisch hatte. In Frankreich gab es so wunderbare Fischtheken und ich zeigte ihm den Kabeljau und meinte: den können Kinder essen, da sind eigentlich (fast) keine Gräten drin. 
Zugegeben, in Frankreich hat er einfach noch besser geschmeckt, aber gut, zum Glück findet man auch hier schönen Fisch. 

Das Rezept vom Kinderfisch findest Du hier, dieses Mal gab es Kartoffeln und Brokkoli dazu.


Spaghetti mit Kürbis-Bolognese


Zum ersten Mal für Euch im Oktober getestet und für sehr lecker empfunden. Rezept dazu findest Du hier.


Schupfnudeln mit Rahmgemüse


Auch bei uns gibt es Tage, da muss es sehr schnell gehen, eine warme Mahlzeit auf den Mittagstisch zu zaubern. Und ich probiere dann gerne auch einfach mal aus, was ich noch so im Kühlschrank und in der Gefriere habe. 
Buttergemüse ist so ein Notfallpäckchen auf Eis für mich. Daraus lässt sich schnell was zaubern und auch das schlechte Gewissen von wegen genug Gemüse und so ist auch beruhigt. 

Und so geht´s:

Schupfnudeln aus dem Kühlregal Eures Supermarktes anbraten;
Butter-Gemüse im Topf erhitzen und dann mit etwas Sahne oder Milch und einer Ecke Schmelzkäse eine Soße damit machen. 
Einfach aber lecker.

Magret de Canard 


Die Magret de Canard habe ich in Frankreich kennen und lieben gelernt und wir haben uns einige davon aus dem letzten Urlaub mitgenommen und eingefroren. Ein Festessen!

Die Barbarie-Entenbrüste wurden von meinem Mann an der Fettseite mehrfach eingeschnitten und an der anderen Seite gut mit Honig bestrichen. Dann gewürzt mit Salz, Pfeffer etwas Curry und Paprika.

Dann im Bräter (etwa 8 Minuten) anbraten, zuerst auf der Fettseite. Achtung, spritzt ordentlich! 
Auf der Honigseite karamellisiert der Honig. 
Dann die Ente rausnehmen und aus dem Sud im Bräter haben noch etwas Soße anmachen, da gibt es gerade für die Ente unzählige Möglichkeiten, mit Rotwein oder Pfeffer oder auch Orangensaft (Magret à l'Orange) aber die Kinder wollen da keine Experimente, eine einfache Bratensoße also :-)

Anschließend kommen die Entenbrüste noch etwa 10-15 Minuten in der Soße  in den Backofen, bei 175 Grad  Umluft. (Je nachdem wie durch ihr sie gerne mögt)

Meine Jungs wünschten sich dazu Brokkoli und Brezelknödel, ein tolles Rezept zur Resteverwertung von "alten" Brezeln und kinderleicht zu machen, einfach mal hier schauen.




Wienerle mit Brezeln


Auch sowas kommt bei uns auf den Mittagstisch, ich denke ein Rezept dazu braucht es nicht, oder?!



Kinderwunschteller des Monats:
Rührei mit Spätzle, Fleischwurst, Tomaten und Buttertoast


Sowas kommt dabei raus, wenn sich meine Jungs das Mittagessen "bestellen" dürfen...



Bechamelkartoffeln (mit Wienerle)


Und auch das ist ein Rezept aus dem Kochbuch meiner Mama. Nur die Würstchen dazu waren die Idee meiner Jungs. Vegetarier werden die wohl erst mal nicht. Denn als ich sagte was ich koche, kam gleich die Frage: "und was gibt es dazu???"

Das braucht Ihr dazu: (1 Erwachsener und 2 Kinder)

etwa 450/500g Pellkartoffeln (ich habe einfach 7 kleinere Kartoffeln genommen)
1/4 l lauwarme Brühe
1 Becher süße Sahne
1 kleine Zwiebel
30g Mehl

eventuell 40g  Kochschinken oder 3 Wienerle


Und so geht´s:

Pellkartoffeln noch heiß pellen und in Scheiben schneiden;
(Das Winterkind hat mir geholfen und wir haben dazu einfach den Eierschneider genommen, macht superschöne Scheiben)
Butter (ggfs mit den Schinkenwürfeln) zerlassen;
Das Mehl wird mit den feingehackten Zwiebeln auf schwacher Hitze solange erhitzt, bis es hellgelb ist;
Brühe und Sahne nach und nach, unter ständigem Rühren dazugeben und etwa 10 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen, immer mal wieder umrühren, danach abschmecken;
Die Kartoffelscheiben dazu geben und nochmal so lange ziehen lassen, bis sie wieder schön heiß sind;
Ich habe die Wienerle nebenbei heiß gemacht und dann in Scheiben geschnitten und dazu gegeben;



Vielleicht wollt Ihr ja auch mal Eure Mittagessen zeigen. Dies könnt Ihr gerne auch auf Instagram tun, am Besten natürlich noch der lieben Münstermama folgen und den Hashtag benutzen.


Bon Apétit und gros Bisous,

Eure Tanja


Wer nichts verpassen will, der darf mir sehr gerne auf Facebook folgen. Viel mehr Bilder von unserem kunterbunten Familienleben gibt es übrigens auf Instagram.

Über Deinen Kommentar freue ich mich übrigens ganz besonders! Es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. * Merci *


Montag, 26. Oktober 2015

Was ich manchmal vermisse...

Als ich letzten Donnerstag Abend nach meiner Trommelstunde nach Hause fuhr, kam ich an der wunderschön beleuchteten Altstadt vorbei und gemütliche Cafe´s und Restaurants luden einen schon alleine durch ihre bloße Anwesenheit ein. Auf den Straßen war noch einiges los und man sah und hörte vergnügte Menschen. Mit einem Mal musste ich so an "früher" denken, als der Donnerstag Abend schon mein Wochenende einläutete, wenn ich mich mit meinen Mädels zur Lady´s Night und 80-er Party in der Dorfdisco traf. An diesem Donnerstag verspürte ich eine unglaublich Lust, das Auto zu parken und einfach so in eines dieser gemütlichen Café´s zu gehen. Einfach so. 
Natürlich tat ich das nicht, denn ich wusste ja, dass zu Hause meine Jungs auf mich und meinen Gute-Nacht-Kuss warteten...

Später am Abend, ich lag schon im Bett, habe ich noch ein bisschen in meinen Lieblings-Bloggs gestöbert und musste schmunzeln, denn als hätte sie mich vorher bei meinen Gedanken ertappt, las ich bei Nadine auf Buntraum - Gemeinsam Wachsen, diesen Blogbeitrag: "Was ich manchmal vermissse". Über Dinge, die man vermisst seit man Mutter geworden ist.

Ich kann Euch sagen, es war fast ein bisschen unheimlich, denn in so vielem fand ich mich wieder:

"Und bei der Musik von damals tauchen Erinnerungen aus alten Zeiten auf. Natürlich. Und dann vermisse ich das Kellnern. Die verdrehte Welt. Die langen Nächte, das Schlafengehen, wenn die Zeitungsausträger aufwachen. Die summenden Füße nach einer satten Schicht. Den Humor mit guten Gästen. Das geordnete Chaos hinter der Bar und in der Küche. Den Klatsch und Tratsch am Tresen. Das kühle Bier nach einer langen Schicht. Das Klimpern des Trinkgeldes."


Das Kellnern habe auch ich geliebt, auch wenn es manchmal echt hart war, so wenig Schlaf abzubekommen. Rückblickend war es aber vermutlich die beste Vorbereitung auf mein kommendes Mamadasein und so reichen mir auch heute notfalls auch mal nur 5 Stunden Schlaf.
Ich liebte es einfach unter Leuten zu sein, ihre Geschichten zu hören und wie sie mit der Zeit schon zu richtigen "Vertrauten" wurden. Es war ein bisschen  wie abtauchen in eine andere Welt.
Ja, das Kellnern ist definitiv etwas, was mir hin und wieder so ein bisschen fehlt.


...hinter dem Tresen fühlte ich mich wohl, kellnern war mehr als nur ein Nebenjob...


Wenn ich aber genauer überlege, sind es eigentlich gar nicht so viele Dinge von "früger" die ich heute vermisse. Manchmal denke ich mir, hach, wie herrlich wäre doch mal so ein völlig unverplanter und vergammelter Tag, ganz alleine daheim. Ihr wißt schon, so mit ausschlafen bis mittags, dann im Schlafanzug runter, Kaffee machen und eine fett belegte Pizza ohne Vitamine in den Backofen. Damit dann auf die Couch, Fernseh gucken bis die Augen weh tun und dann irgendwann ohne Umwege wieder in´s Bett. Aber dann muss ich schon selber lachen, denn das habe ich früher eigentlich auch schon nicht gemacht. Das mit dem schlafen schon, Pizza und Couch auch aber ansonsten wäre mir vermutlich dann nach 2 Stunden Glotze eher langweilig.

Manchmal, wenn ich unter der Dusche stehe und es schnell schnell gehen muss, drüben im Kinderzimmer schon wieder gestritten wird, dann denke ich schon "aaaaaaaaaargh- einmal wieder in Ruhe duschen...." 
Oder was wohl jede Mama kennt: man möchte mal in Ruhe auf Toilette, doch dann kommt garantiert: "Mamaaaaaaa!"

Auf Twitter wurde am Wochenende auch gefragt, was man sich so als Kinder-Auszeit in Stunden mal wünschen würde. Kinderfreies Wochenende ja oder nein. Ich für mich konnte da nur sagen, dass ich ein paar Stunden ohne meine Jungs recht erholsam finde, aber ein kinderloses Wochenende? Habe ich mir in über 6 Jahren Mamasein irgendwie noch nie gewünscht oder gar vermisst. Ein Kurzurlaub ohne Kinder? Wäre für mich derzeit nicht erholsam, ich würde sie vermutlich total vermissen und wäre in Gedanken immer bei ihnen, was sie wohl machen und ob alles in Ordnung ist... Da kann ich nicht anders, so bin ich eben.

Wenn ich so über das Thema vermissen nachdenke, fallen mir komischerweise eher andere Dinge ein. Es sind doch immer so bestimmte Zeiten, die man vermisst.

Manchmal vermisse ich, dass meine Jungs keine Baby´s mehr sind. Damals, als sie noch welche waren, da hätte man nicht gedacht, dass man das mal vermissen würde, aber dennoch war es eine unglaubliche und einmalige Zeit.

Als das Winterkind geboren wurde, da vermisste ich das Gefühl, wie es mit dem frischgeborenen Löwenjungen so war. Dabei war ich so unsicher und ängstlich, dass ich damals dachte, man braucht mindestens noch ein Kind um all die Erfahrungen die man so gemacht hat auch nutzen zu können. Als das Zweite da war, so war die Babyzeit einfach nicht so intensiv wie beim Ersten, denn man musste sich ja aufteilen, konnte mit dem Baby nicht so in den Tag hineinleben, wie es beim Ersten noch war, denn jetzt war ja das große Kind mit seinem ganz eigenen Rhytmus da.

Heute vermisse ich die unbeschwerte Zeit mit 2 Kleinkindern, denn ich finde der Schul- und Kindergartenalltag hat schon auch unser Leben verändert... Strukturen sind nun besonders wichtig, feste Zeiten für Hausaufgaben und morgens aufstehen sind nun Pflichtprogramm.

Natürlich vermisse ich auch die letzten 3 unbeschwerten Jahre in Frankreich. Gestern habe ich mir ein paar Bilder angesehen. Meine Kinder und ich hatten eine so wunderschöne Zeit dort, das Meer und den Strand und ganz viele wunderbare Erfahrungen. 

...unbeschwerte Kindheit am Meer...


Es gibt also immer Phasen, die man vermissen wird, mal sehen was es aus dem Jahre 2015 sein wird. Vielleicht, dass sie zu uns in´s Bett kommen?
Ganz sicher etwas, was mir eines Tages fehlen wird!!!

Es hat alles seine Zeit. Die Zeiten wo man nur für sich verantwortlich ist und sein eigenes Leben leben kann. Und dann eben das andere Leben als Mama. 

Was ich sicher etwas vermisse, ist das unbeschwerte Denken. Heute kann ich keine Filme mehr sehen, wo es um Kinderschicksale geht. Wenn die Jungs aus dem Haus sind, bleibt immer ein bisschen von der leisen Angst zurück, es könnte ihnen bis zum Wiedersehen etwas passieren. Verrückt aber wahr.

Irgendwann werde ich vielleicht ja die Gelegenheit haben, dass ich spontan in eines dieser  Altstadt-Cafés gehe. Vermutlich werde ich dann hoffen, dass ich dort drinnen nicht eines meiner (dann großen) Kinder treffe ;-)


Und was vermisst Ihr so?

Gros Bisous,

Eure Tanja

Freitag, 23. Oktober 2015

Friday Fives am 22.10.2015

Schon wieder waren die letzten Tage voller als gewollt und die Zeit zum Schreiben kommt dann natürlich auch zu kurz, denn das reale Leben geht eben erst mal vor.

Aber da mir die Friday Fives der Dankbarkeit (nach der wundervollen Idee von Nadine und Buntraum - Gemeinsam Wachsen)  so an´s Herz gewachsen sind, lege ich noch schnell eine Nachtschicht ein.





1.) Der Kindergarten hat dem Winterkind und mir 2 freie Tage beschert. Es war ein Waldtag angesetzt und es wurde uns überlassen, ob wir unser Kind mitschicken wollten. Ich hätte ihm den Ausflug in den Stadtpark zwar zugetraut, denn er läuft ja viel und schnell, habe ihm aber dann die Entscheidung überlassen und er meinte sofort: "ich bleibe lieber bei Dir, Mama!" So haben wir unseren eigenen Wald- und Wiesen-Vormittag mit unserem Hund eingelegt und haben es beide so richtig genossen. Einzelkind-Status tut doch jedem Kind hin und wieder mal gut. Und mir natürlich auch!






2.) Der Löwenjunge erzählt jetzt täglich mit wem er aus der Klasse so spielt. Freundschaften kristallisieren sich raus, zu Mädchen und Jungs auch unterschiedlicher Nationalitäten. Ich freue mich so, denn seit wir hier in Deutschland sind, fehlt es noch an richtigen "Freunden" für ihn. Seine Freunde in Frankreich vermisst er so immer ein Stückchen weniger schmerzhaft.

3.) Der Donnerstag Abend gehört für 1 Stunde nun mir und einem lang ersehnten Traum, den ich mir glücklicherweise endlich erfüllen konnte. Wie mein Löwenjunge montags, gehe ich zum Trommelkurs und lerne die afrikanische Djembe. 1 Stunde Kopf ausschalten, denn wenn man sich nicht konzentriert, kommt man aus dem Takt...



4.) Auch in dieser Woche musste ich abends beim kuscheln mit den Jungs immer wieder ganz intensiv daran denken, welch großes Glück ich doch habe, dass diese Beiden gesund sind und ich sie habe. Ganz große Liebe spüre ich dabei, wenn ich ihnen im Schlaf noch einmal einen sanften Kuss gebe und sie nochmal richtig zudecke...

5.) Den fünften Punkt reserviere ich ja immer gerne für einen Beitrag aus dem Netz, der mir in der vergangenen Woche besonders gefallen oder geholfen hat, für den ich einfach mal ganz herzlich DANKE sagen möchte. 
Und in dieser Woche war das ganz eindeutig der Beitrag von Susanne von Geborgen Wachsen: Abwarten, Tee trinken - kindliche Wut und Enttäuschung. Susanne´s Sohn ist nur ein paar Monate älter als mein Winterkind und ihr Beitrag kam genau im richtigen Moment. Auch beim Winterkind kommen diese plötzlichen und heftigen, für uns manchmal nicht sofort erklärbare Momente der Wut und Enttäuschung hoch. Er lässt sich dann nicht trösten und so sehr ich ihm auch dabei helfen möchte, manchmal hilft wirklich nur abwarten, bis dieser Sturm sich legt und er selbst schon ganz erschöpft in meine Arme flüchtet. Aber auch das gehört eben dazu...


Für was seid Ihr heute dankbar?

Ein schönes Wochenende und gros Bisous,#

Eure Tanja



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Montag, 12. Oktober 2015

12 von 12 - im Oktober 2015



Auch am 12. Oktober 2015 bin ich wieder dabei, wenn es bei Caro von Draußen nur Kännchen wieder heißt, 12 Bilder des Tages knipsen. 

Letztes Jahr um diese Zeit waren wir noch bei T-Shirt-Wetter in Frankreich und hätten damals nicht gedacht, dass wir 1 Jahr später am 12. morgens schon die Autoscheiben frei kratzen müssen...

Morgens ist es noch viel zu dunkel und das Licht im Bad meinen Jungs zu hell. "Aua das tut in den Augen weh, Mama!" 

Aber Mama hat da was gefunden und jetzt ist es morgens um 06:30 Uhr ganz romantisch bei uns im Bad...



Schnell Kaffee für mich und 2 Lunchboxen für meine Jungs richten




Nachdem ich das Winterkind im Kindergarten abgegeben habe, eile ich schnell zu meinem Physio-Termin, da ich immer noch so Probleme mit meinem Nacken habe, dass ich fast täglich mit Kopfschmerzen und Schiefhals aufwache. Warme Fangopackung tut soooo gut!




Nach der Massage sieht das dann so aus hier.... die mögen wohl orange hier...




Meine Lana wartet schon sehnsüchtig auf ihre Morgenrunde und wir sagen allen Blättern auf dem Weg guten Tag...




Um kurz vor eins sind alle Kinder wieder daheim, schnell Mittagessen, denn um 14 Uhr hat der Löwenjunge Musikschule bei den "Trommelkids"


http://www.tafjora.blogspot.de/search/label/Familienk%C3%BCche%2FRezepte


Die 45 Minuten Unterricht nutzen das Winterkind, meine Lana und ich für einen Spaziergang im Wald, das Winterkind macht brav Mittagsschlaf...




Auf dem Heimweg kommen wir an diesem Sonnenblumenfeld vorbei und da man diese kaufen kann, halten wir an und pflücken meine Lieblingsblume.




Draußen im Garten gibt es dann noch Matschsuppe für mich




Vor dem Abendessen noch die Hausaufgaben, wir üben MAMA schreiben :-)




Während ich den Löwenjungen zuerst in´s Bett bringe, spielt das Winterkind noch eine Runde bis ich dann bei ihm bin...




Dann machen wir alle Lichter aus, bis auf das im Badezimmer... Und draußen ist schon wieder genau so dunkel wie heute morgen :-(




Das war unser 12. Oktober 2015 in 12 Bildern. Die letzten 12 von 12 sind alle hier gesammelt. Und nun schau ich mir mal an, wer noch so alles mitgemacht hat.

Gros Bisous
Eure Tanja


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Sonntag, 11. Oktober 2015

Ein ganz normales Wochenende- in Bildern




Hinter uns liegt ein "ganz normales" Wochenende. Da ich aber trotzdem ein paar Bilder gemacht habe, mache ich heute mal wieder bei Susanne´s Wochenend-Aktion Wochenende in Bildern auf ihrem Blog Geborgen Wachsen mit.

In letzter Zeit mache ich weniger Bilder als früher, denn meistens habe ich ja auch noch unseren Hund dabei- und da fehlt mir ganz oft die freie Hand.

Samstag früh wachen die Kinder wie üblich gegen 7 Uhr auf, aber sie spielen dann immer ganz schön und lassen uns Eltern auch noch eine Runde weiterschlafen.

Seit dem das Winterkind im Kindergarten ist, baut er daheim jetzt viel öfter als früher mit Duplo. Er hat sich hier extra den Hocker aus dem Bad geholt, damit der Turm höher werden kann :)




Samstags um 9 Uhr ist immer Welpengruppe mit Lana in der Hundeschule. Heute ist es nasskalt, aber die Hunde stört das nicht...





Nach der Hundeschule gehe ich den Wochenendeinkauf machen und daheim warten meine Männer mit einem 2. Frühstück/Mittagessen auf mich. 

Danach erst mal Mittagsschlaf mit dem Winterkind, zu dem ich mich heute einfach mal dazu lege und mitschlafe, während der Löwenjunge unten mit Papa aufräumt und bastelt...




Danach mache ich einen kleinen Kaffeeklatsch mit meinen Jungs, wir stärken uns und Papa zieht auf die Winterreifen auf die Autos... Ich mag das graue Wetter nicht und allein der Gedanke, dass ich die Winterreifen bald brauche, hebt meine Stimmung nicht wirklich... brrrrrrrr





Frische Luft soll ja gegen trübe Gedanken helfen, also gehen wir in den Garten. Der sieht so aus und ich frage mich, warum ich in den letzten Tagen eigentlich schon so viel Laub aufgerächt habe.... grrrr





Mein Löwenjunge hilft aber fleißig mit, ihm macht das richtig Spaß






Als es dann echt kalt und fast dunkel wird, gehen wir rein und die Jungs dürfen in die Badewanne







Papa spielt Bademeister und Mama darf ihren Blogbeitrag mit dem Oktoberrezept fertig machen. (Spaghetti mit Kürbis-Bolognese)







Das Abendessen dafür sieht nicht ganz so lecker aus, wie der Blogbeitrag, aber die Kinder lieben Wienerle und samstags darf es eben auch mal schnell gehen...





Weil ja Wochenende ist, kuscheln wir uns alle noch auf die Couch und schauen eine Folge Peter Pan an, bevor wir dann die Jungs in´s Bett bringen und promt selber mit einschlafen...






Am Sonntag war ich mit den Jungs zum Erntedank-Familiengottesdienst in der Klosterkirche von Wiblingen. Eine wunderschöne Wallfahrtskirche, die auch meine Jungs sehr beeidruckt hatte. Es gab dort heute einen 80 Meter langen Hefezopf, der in Teilstücken zu verkaufen war. Leider hatte ich mein Handy nicht dabei, in der Kirche wollte ich ja auch keine Bilder machen...

Am Nachmittag waren wir auf dem Mittelaltermarkt in der Stadt, mein Winterkind wollte unbedingt Kamel reiten, das durfte er dann auch mit seiner Cousine machen.





Vor dem Abendessen haben wir dann noch eine Runde UNO gespielt, haben wir hier in Deutschland irgendwie noch nie gemacht, seit Frankreich hatten wir aber auch die Karten nicht mehr gesehen, der Löwenjunge hat sie beim aufräumen wieder gefunden :-)

Da das Winterkind die Karten noch nicht richtig in seinen Händen halten konnte, habe ich ihm mal kurzehand einen Kartenständer zurecht geschnitten. Klappt super, einfach ein paar Schlitze mit einem Messer rein machen, fertig. Er fand es spitze! :)





Nun schlafen alle endlich friedlich, einschließlich meine Lana. (sie hat auch ein Hundebett, aber sie wechselt gerne immer mal wieder unter den Tisch, vor allem wenn ich hier sitze) 




Euch allen wünsche ich eine schöne Woche, bei uns stehen einige Termine an und daher bin ich sehr froh, dass das Wochenende so ganz normal und stressfrei war.

Gros Bisous
Eure Tanja


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Samstag, 10. Oktober 2015

Herbstzeit ist Kürbiszeit! Spaghetti mit Kürbis-Bolognese für kleineund große Genießer

Ende September waren wir in Ludwigsburg zur Kürbisausstellung auf der Blüba. Die Kürbisse fanden meine Kinder ja großartig, aber essen wollten sie ihn nicht. "bäh, igittigitt" war die Aussage meines Löwenjungen, welche natürlich vom Winterkind liebend gern sofort nachgekreischt wurde.



Dabei hat der Löwenjunge als Beikostbaby (beim 1. Kind habe ich mich übrigens noch mehr nach Pläne als nach dem Bauch gerichtet) den Kürbisbrei geliebt und die Karotte ausgespuckt. Dann wurde er größer und mäkeliger und lehnte Kostproben strikt ab. 


Als dann Mama Mia's Oktobermotto für kleine Genießer fest stand, wollte ich es unbedingt nochmal probieren, denn ich liebe Kürbissuppe und Co, bin aber zu faul, das nur für mich alleine zu kochen.

Es sollte aber etwas werden, wo ich mir fast sicher war, dass es ihnen auch schmecken würde und so kramte ich ein Rezept aus meinem Kochbuch, das ich vor vielen Jahren, damals noch kinderlos, in der Zeitschrift Lecker fand. Habe es ein bisschen umgewandelt, Zutaten ausgetauscht und raus kam ein leckeres Familiengericht, welches meinen beiden strengsten Kritikern richtig gut schmeckte! 
"Mama, das schmeckt ja lecker und gar nicht igittigitt!"

Hier also mein Oktober-Rezept für kleine Genießer: 

Spaghetti mit Kürbis-Bolognese 

Das braucht Ihr für 4 Personen:
(4 Erwachsene, wir waren 2 Erwachsene und 2 Kinder und ich hatte noch am nächsten Tag für mich und die Jungs ein Mittagessen übrig)

1 kleiner Hokkaido (meiner wog knapp 700 Gramm, den gibt es übrigens auch in weiß)
2 kleine bis mittelgroße Zwiebeln
2 Knoblauchzehen (kleinere)
500 Gramm gemischtes Hackfleisch 
2 Dosen stückige Tomaten (ich hatte nur noch eine normale Dose wie im Originalrezept, das war mir aber dann für meine Jungs zu wenig "tomatig" daher kam dann noch eine Dose Pizzatomaten mit Basilikum dazu)
Salz, Pfeffer, 3/4 Teelöffel Curry (Original 1 Teelöffel)
1 Teelöffel getrockneter Thymian 
100 ml Sahne
etwas Kräuterbutter 
400 g Spaghetti 

Und so geht's:
Da man den Hokkaido-Kürbis ja nicht schälen muss, braucht man ihn nur zu waschen, dann vierteln und entkernen und in kleine Würfel schneiden;



Zwiebeln und Knoblauch werden auch geschält und ganz fein gewürfelt.
(Ich habe parallel in meinem Thermomix die Zwiebeln und den Knoblauch im Varoma 2 Minuten auf Stufe 1 angedünstet und dann den Kürbis dazu gegegeben, ihn schon mal 4 Minuten im Varoma auf Stufe 2 und Linkslauf vorgegart. Einige Flöckchen Kräuterbutter dazu geben, wer das mag. Geht natürlich auch ohne Thermomix, dann einfach in der Pfanne die Zwiebeln und den Knoblauch mit dem Hack anbraten.)

Das Hackfleisch mit etwas Öl anbraten, mit Salz und Pfeffer etwas würzen und aus der Pfanne nehmen. 

Jetzt den Kürbis ca 5 Minuten anbraten, mit dem Curry kurz anschwitzen und das Hack wieder zugeben.

Tomaten und den Thymian dazu geben, aufkochen und etwa 15 Minuten köcheln lassen auf schwacher Hitze, bis der Kürbis gar ist.




Dann noch die Sahne dazu geben und abschmecken.

Spaghetti in reichlich Salzwasser bissfest garen, abtropfen lassen und mit der Soße anrichten, wer mag kann dann noch Parmesan drüber geben.



Meine Jungs mögen die Soße übrigens immer lieber neben die Nudeln...



Bon Appétit !!! 


Und jetzt mal sehen, was es noch für schöne Kürbis-Rezepte bei Mama Mia gibt!

Gros Bisous,

Eure Tanja



Wer nichts verpassen will, der darf mir sehr gerne auf Facebook folgen. Viel mehr Bilder von unserem kunterbunten Familienleben gibt es übrigens auf Instagram.

Über Deinen Kommentar freue ich mich übrigens ganz besonders! Es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. * Merci *