Freitag, 31. Juli 2015

Friday Fives - Au Revoir Juli 2015

Eine ereignisreiche und für mich auch sehr emotionale Woche liegt hinter uns. Das kostete auch Kraft und Nerven und pünktlich gestern Mittag vor dem Abschlussgottesdienst der Vorschulkinder meldete sich ein fieser Migräneanfall der mich mal kurzzeitig außer Gefecht setzte. Jetzt bin ich froh dass die Sommerferien los gehen, bevor es im September mit Einschulung und Kindergarten-Eingewöhnung wieder sehr emotional weiter geht. 

Für was war ich also letzte Woche besonders dankbar?



Mein Löwenjunge wurde 6
und hinter uns liegen spannende, aufregende, glückliche und anstrengende  Jahre als Eltern, die mich jeden Tag auf's neue dankbar machen. 
Keinen Moment habe ich es bereut Mutter zu werden, wenn auch manches ganz anders wurde als ich es mir vielleicht vorgestellt hatte. Ich wünschte mir manchen Augenblick zurück, um ihn nochmal zu genießen aber auch, weil ich manche Sachen hätte gerne anders gemacht oder wenigstens probiert. 


Aber als ich meinen Löwenjungen heute mit der Schultüte in der Kirche stehen sah, da überkam mich neben ganz viel Liebe auch eine große Zufriedenheit. Und als wir Eltern die Wünsche an unsere Kinder vorlesen sollten, war einer davon ganz klar: "Bleib so wie Du bist, denn genau so lieben wir Dich!"


Der Geburtstag dann war zwar anstrengend aber wunderschön. Leuchtende Augen und fröhliche Gesichter machten mich dankbar, so ein Fest mit lieben Menschen, Familie und Freunden zu feiern. 

Dem Löwenjungen seine Kindergartenzeit endet nun endgültig. Wir hatten ja im März schon den rührenden Abschied aus Frankreich und nun ist auch die kurze Zeit in Deutschland vorbei. Ich bin dankbar für eine wirklich schöne Zeit mit Höhen und Tiefen, Tränen, Lachen und Freunden mit unterschiedlichen Sprachen. Toll, dass mein Löwenjunge darauf zurückblicken kann und ich wünsche ihm, dass er so manches davon in seinem Gedächtnis und Herzen behält. 

Und nun bin ich dankbar, dass ich gleich den Nachmittag bei der Arbeit verbringen darf. Es macht mir viel Freude und ich hatte so ein Glück, dass ich da wieder einsteigen konnte, wo ich vor so vielen Jahren gegangen bin. 

Für was seid Ihr dankbar in dieser Woche?
Mehr Friday Fives findet Ihr wie immer bei Buntraum 

Bisous,
Eure Tanja


Dienstag, 28. Juli 2015

Mein Baby wird 6 - und die Hormone spielen verrückt - mein Gefühlschaos zum 6. Geburtstag des Löwenjungen

Jetzt ist es also soweit, mein Löwenjunge wird 6 Jahre alt. In wenigen Stunden wird er aufgeregt vor mir stehen und mich fragen, ob es nun endlich losgeht.

6 Jahre bin ich schon Mama? 6 Jahre und ein paar Monate mehr, denn nichts mehr war und wird je wieder so sein, seit ich dieses kleine Herzchen schlagen gesehen habe. 

Die Hormone spielen seither immer wieder verrückt. Mal mehr, mal weniger, an Tagen wie diesen aber sehr heftig. 

Dieses Jahr ist es besonders heftig. Denn ich finde, der 6. Geburtstag ist irgendwie krass. Klar sind sie noch Kinder, aber mit 6 - da verlieren sie einfach das "klein". 

Am 28.07.2009 sagte die Hebamme zu mir: "und jetzt atmen Sie nochmal ganz tief durch, heute ist der GEBURTstag Ihres Sohnes." Um 8:25 Uhr haben Sie meinen Löwenjungen geholt und ich war wirklich Mutter geworden. Endlich. 

Und jeder dieser Geburtstage kommt mir vor, als wäre er gestern gewesen. 

Weiß noch wo und wie wir gefeiert haben. Die meisten Geschenke und Geschichten sind noch so nah, dass es fast absurd scheint, dass mein Baby schon 6 und bald ein Schulkind wird. 

Mal sehen ob 7 auch so heftig wird, oder erst wieder mit 16 oder 18...

Geht es Euch ähnlich? An solchen Tagen scheint es, die Erde würde sich doch viel zu schnell drehen. 

Und doch kann ich heute nur eins:
DANKBAR sein - für 6 wunderschöne Jahre mit meinem Löwenjungen. Mögen noch so viel mehr dazu kommen, die wir gemeinsam feiern dürfen. Gesund und Glücklich. 

Ihr verzeiht mir, Ihr wisst schon, Hormone und so...

Bisous 
Eure Tanja




Sonntag, 26. Juli 2015

Bunte Steine, Eifersucht und Feuerwerk- alles dabei an diesemWochenende in Bildern

Der Löwenjunge wird am Dienstag 6 Jahre alt, seine letzte Kindergartenwoche beginnt und der kleine Bruder hat tagsüber keine Windel mehr - ein bisschen viel wie mir scheint, denn das Familienleben ist grad ganz schön anstrengend. Seit Tagen gibt es unschöne Eifersuchtsszenen bei den Jungs, mein Löwenjunge ist extrem aufgeregt und unentspannt. Man sieht das immer direkt, wenn er seine Zunge einrollt und am dauerpfeifen ist. (Ein Pfeifen in einer Tonlage, der mein mütterliches Ohr und Nervensystem extrem auf die Peobe stellt. Aber das ist wohl die gerechte Strafe. Was hab ich mich als Kind aufgeregt, wenn meine Mama sagte, ich soll bitte mit dem pfeifen mal aufhören oder rausgehen- konnte nicht glauben dass man von meinem kindlichen zwitschern Ohren- oder gar Kopfschmerzen bekommen sollte. Nun ja...)



Neuer Tag, neues Glück. Immer wenn die Jungs "anstrengend" sind, hilft meist nur eins: noch mehr Aufmerksamkeit. 

Ich ließ Papa schlafen und setzte mich mit den Jungs in's Kinderzimmer um gemeinsame Zeit zu verbringen und Streitereien gleich mal ein bisschen zu umschiffen. Klappte schon mal ganz gut. 

Abflug zum Frühstück 


Heute durften sich mal die Jungs drum kümmern:




Sie helfen danach die Krümel wegzusaugen- na ja, geht so...



Dann fragen die Jungs ob wir zusammen spielen können und ich finde, das brauchen sie heute mal mehr als einen aufgeräumten Keller...




Für freies Spielen bleibt auch noch Zeit, was in der Regel danach zumindest beim Winterkind dann so aussieht:



Um's Mittagessen brauchte sich heute keiner kümmern, am Freitag war großes Familientreffen in unserem Garten und von den 3 leckeren Lassagnen war noch was übrig. 




Danach eine Runde Mittagsschlaf denn wir hatten heute noch viel vor:
Im Freizeitpark, bei uns in der Nähe, war heute "Lange Nacht" mit Programm und großem Feuerwerk. Das würde spät werden, darum unbedingt ein bisschen schlafen. 




Dann aber los in's Legoland.  



Derzeit ganz großes Interesse: alles was unter Wasser ist:



Mir gefällt ja am Besten das Miniaturland. Gestern Abend dann echt schön auch mal abends zu sehen



Dann ist es endlich dunkel:



Und ein richtig tolles Feuerwerk beendet unseren Samstag:




Der Sonntag beginnt zum Glück etwas später als sonst und wir spielen und bauen eine Runde vor dem Frühstück:



Damit ich nicht jedes Wochenende die gleichen Bilder zeige, heute mal ein "Nach-dem-Frühstück-Foto":



Danach hatten wir einen richtigen Bummel-Sonntag. 

Zu viert auf der Couch- Sendung mit der Maus schauen- gibt's kein Foto, wer hätte das auch machen sollen?

Mittagessen süße Stückchen - auch kein Foto

Mittagsschlaf- auch ohne Beweisfotos

Der Mann bekommt Besuch, wir sind ein bisschen im Garten. 




Mit dem Löwenjunge bereite ich schon ein paar Sachen für seinen Geburtstag vor. 




Kinder Wunschessen am Abend: Dampfnudeln mit Vanillesauce:


 

Die kommenden Tage werden anstrengend genug, da war der heutige Sonntag genau richtig. 

Hoffe Euer Wochenende war auch schön entspannt. Kommt gut in die neue Woche!

Bis Bald und Bisous

Eure Tanja 


P.S. Mehr Wochenende in Bildern findet Ihr bei Susanne auf Geborgen Wachsen und unsere letzten sind hier nochmal zu sehen. 

Mittwoch, 22. Juli 2015

Gedanken über den Beruf Hausfrau und Mutter - Lebensaufgabe oder Auslaufmodel?

Der Mitmach-Mittwoch von TopElternBlogs hat heute vormittag zu einer sehr interessanten Diskussion mit Julia, Dani und Petra geführt, was mich dazu brachte, meine Gedanken mal für Euch niederzuschreiben.

Anne fragt beim heutigen Thema:



Als ich vor fast genau 6 Jahren zum ersten Mal Mutter wurde, da entschieden mein Mann und ich gemeinsam, dass ich, wenn irgendwie möglich, in den ersten drei Jahren unseres Kindes daheim bleiben werde. So kannten wir es auch schon von unseren Eltern und dieses Model war in Bayern und Baden-Württemberg, wo wir beide herkommen, nichts außergewöhnliches, nichts für was man sich hätte rechtfertigen oder gar schämen müssen. Es war eine Entscheidung mit Kopf und Herz, genau so wollten wir es auch machen. Damals war ich 34, gelernte Reiseverkehrskauffrau, ein Job der mir absolut Spaß machte, auf den ich aber durchaus meiner Kinder zuliebe eine zeitlang vernachlässigen könnte.
Wir lebten berufsbedingt wegen meinem Mann in Sachsen-Anhalt. Da war diese Form der Betreuung aber plötzlich eher ein Sonderfall. Die Kinder kamen in die "Einrichtung", meist nach dem 1. Geburtstag gingen meine dortigen Freundinnen wieder arbeiten. Wenn man die Löhne mit Bayern vergleicht, kann man das auch sehr gut nachvollziehen. Aber es war in vielen Fällen nicht nur eine Frage von Geld, sondern auch weil sie es selber nicht anders kannten. Anders wie mein Mann und ich als Kinder die ersten drei Jahre daheim verbrachten, so sind deren Eltern damals ebenfalls sehr früh wieder arbeiten gegangen. Und auch 2009 gaben viele Mütter ihre Kinder in die Krippe, obwohl sie daheim waren. "Warum auch nicht?"

Er muss daheim bei Mama bleiben
Nicht selten hörte ich damals, beim Bäcker oder Metzger, dass ältere Menschen meinen Löwenjungen ansprachen: "na, bist Du krank mein Kleiner?". Anfangs hatte ich das nicht richtig verstanden, ich schaute fragend und bekam dann ein "na weil er heute nicht in der Einrichtung ist" zur Antwort. 
Irgendwann war meine Standard-Antwort dann "Nein, er muss bei Mama daheim bleiben".

Bevor mein Sohn 3 Jahre alt wurde, fragte ich die Kinderärztin ob sie denn feststellen könnte, dass mein Kind sich anders entwickelt hätte, weil es nicht fremdbetreut wurde. Sie verneinte, der Löwenjunge sei super entwickelt und sie kann keine Nachteile erkennen. Im Gegenteil, er sei sogar schon sehr weit seinem Alter voraus.

Das Wort Rabenmutter gibt es nicht auf Französisch!
Als mein Löwenjunge 3 Jahre alt war, zogen wir nach Frankreich. Ich würde die voraussichtlich nächsten 5 Jahre dort vermutlich nicht arbeiten gehen, 3 Jahre ganz sicherlich nicht, denn das Winterkind war unterwegs und auch er sollte in den Genuß kommen, seine ersten Jahre daheim zu verbringen. Auch diese Entscheidung war mir klar und wir haben sie auf´s neue für uns so getroffen. Ich bleibe bei den Kindern.

Bestürzt las ich im Vorfeld viele Artikel, dass die Mütter in Frankreich noch viel früher wieder arbeiten gehen. Ich war gespannt darauf, ihre Stimmen zu hören. Waren sie unglücklich damit? Wollten sie das auch oder wurde das von ihnen erwartet, wie alle gerade schrieben.

Im Laufe der 3 Jahre in Frankreich, habe ich natürlich viele großartige Mütter kennengelernt, daarunter auch Deutsche, die in Frankreich leben. Mütter mit meistens mindestens 2 Kindern oder mehr. Eigentlich arbeiten sie alle. Die meisten waren erstaunt und fragten mich, wie ich es denn aushalten würde, NICHT arbeiten zu gehen und NUR Mutter zu sein. 
Aber interessanterweise war das kein Vorwurf, nein, sie waren eher interessiert, vielleicht verwundert aber nie abschätzend. Viele meinten sogar "Wow, ich glaube ich könnte das nicht!"
Sie fanden es schön, dass ich mit meinen Kindern so viel mache, mir die Zeit nehmen kann sie bei ihrer Entwickung zu begleiten. Und dass ich mir und meinem Löwenjungen den Luxus bieten kann, ihn schon nach 3 oder 5 Stunden von der Ecole Maternelle abzuholen und nicht wie viele andere, ihre Kinder den ganzen Tag, bis 16:30 Uhr oder gar 18:00 Uhr zu bringen.
Auch hier in Frankreich würden die Mütter natürlich gerne mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen, aber das Leben ist teuer, in den meisten Dingen teurer als bei uns in Deutschland. Aber auch hier ist es sehr oft tief in den Köpfen verankert, in den Medien, überall. Die französische Mama bringt im Kostüm die Kinder in die Schule, ein Bisous und dann geht sie in die Arbeit. Einige durchbrechen diese Mauer aber im Normalfall nehmen sie es hin. Die Kinder sind in den Einrichtungen eigentlich auch gut versorgt und das nimmt schon mal sehr viele Sorgen ab.

Auf der anderen Seite, hat Frankreich aber auch mit die meisten Kinder. Vielleicht gerade weil die Betreuung gesichert ist? Vielleicht auch, weil sich meiner Meinung nach, das Leben mit Kindern hier besser vereinbaren lässt?
So habe ich zum Beispiel eine deutsche Mutter kennengelernt, mit einem Super Job, aber 4 Kindern. Sie sagte: "In Deutschland hatte ich keine Chance auf diese Vereinbarkeit, Familie und Karriere. Es wäre nur das eine oder andere möglich gewesen".
In Deutschland mit 4 Kindern ein Haus zu mieten suchen? Sehr schwer! In Frankreich sind in den Fällen, die mir bekannt sind, kein Hindernisgrund ein Haus zu finden.
 
Ich wage auch zu behaupten, dass französische Eltern einfach eine andere Einstellung zu diesem Thema haben. Während hier in Deutschland das Leben der Mutter mit Geburt des Kindes erstmal scheinbar "still" steht (und dieses Gefühl hatte ich in der ersten Zeit sogar selbst",) werden hier die Kinder in das normale Leben integriert. Klar, wenn die Eltern ihre Kinder nur abends sehen, dann ist es nur logisch, dass es einfach "normal" ist, abends um 20:00 Uhr auch viele Kinder im Restaurant anzutreffen. Ganz ehrlich, wie oft sieht man das denn in Deutschland????
Ob man das so will, welchen Preis man dafür zahlt (und eventuell auch die Kinder), das steht auf einem ganz anderen Blatt.

Zurück in Deutschland
2015 in Bayern. Wenn ich meinen Löwenjungen in den  Kindergarten bringe, da gibt es sie noch, die "nur" Hausfrauen und Mütter. Ich bin eine von ihnen und das ist einfach so.
Aber es gibt auch die Mütter, die arbeiten gehen und schnell wieder weiter müssen. Es gibt die Mütter, die arbeiten wollen und die, die müssen um den Kindergarten überhaupt bezahlen zu können.
Ja, und es gibt auch die Kinder, die mich ganz oft fragen: "kommt meine Mami mich auch bald holen?"


Wenn Vollzeitmama sein alleine nicht mehr reicht
Mein Winterkind wird im Dezember 3 Jahre alt und ab September wird er nun ein Kindergartenkind. Drei Monate früher als geplant. Auf der einen Seite freue ich mich, auf der anderen Seite werde ich das Vollzeitmama auch ganz dolle vermissen. Mein letztes "Baby" geht in den Kindergarten! Noch sind die Vormittage mit ihm alleine etwas ganz Besonders und auch er selbst ist in dieser Zeit ganz anders als wenn der große Bruder mit dabei ist.
Aber auf der anderen Seite merke ich, dass ich eine andere Mutter als noch vor 6 Jahren bin. Meine Batterien als Vollzeitmama sind nun ziemlich leer. So schön diese intensive Zeit auch war, ich freue mich, dass ich zumindest wieder einige Stunden in meinen alten Beruf zurück kehren kann.

Was hat sich verändert?
Als ich letztens meine Freundin mit ihrem Sohn (so alt wie mein Winterkind aber Einzelkind) traf, erkannte ich mich in ihr wieder. Sie strahlte Ruhe und Gelassenheit aus. Auch sie hatte sich für das Model "Vollzeitmama" entschieden und war sehr glücklich damit. Der Kleine wird erst in einem Jahr zum Kindergarten gehen und sie hatten ihren eigenen Rhytmus. Morgens keinen Stress, aufstehen nicht wenn der Wecker klingelt, sondern wenn die Kinderaugen sich öffnen. War es eine schlechte Nacht? Kein Problem, dann schlafen sie eben bis um 9. Kuscheln ohne Zeitlimit. Mittagsschlaf wenn die Augen zufallen. Abends ebenso. Nachmittagsprogramm je nach Wetter und Gefühlslage.

Genau so waren die ersten Jahre mit dem Löwenjungen. Ich habe sie genossen. Wir hatten alle Zeit der Welt. Wenn wir zum Bäcker statt 5 Minuten 30 brauchten, weil Schnecken und Steine viel wichtiger waren, dann haben wir eben 30 Minuten gebraucht.
Mit dem zweiten Kind und dem Eintritt in den Kindergarten des Löwenjungen änderte sich das leider. Mein Winterkind muss ich nun wecken, egal wie viele Stunden Schlaf die Nacht brachte, aber der Große will und muss um spätestens 08:30 Uhr in seiner Kindergartengruppe sein.
Auch der Mittagsschlaf muss einigermassen getaktet werden, dass ich den Löwenjungen spätestens um 14 Uhr wieder abholen kann. Dann will mein Großer mit fast 6 Jahren auch ein bisschen was erleben, Spielplatz, Schwimmkurs, Turnen... Schnecken und Steine beobachten? Machen wir später, ok?!

Tick Tack Tick Tack Tick Tack Tick Tack Tick Tack

Ja, der bedürfnisorientierte Weg ist für mich mit 2 Kindern nicht mehr so einfach und ich bewundere alle, die das so wunderbar hinbekommen. Mir gelingt das leider nicht 100%-ig so, wie ich mir das wünschen würde.


Was mich aber wirklich ärgert 
ist, dass man sich immer und überall rechtfertigen muss, für welches Model man sich heutzutage auch entscheidet. 
Geht eine Frau arbeiten und macht vielleicht auch noch Karriere, dann ist sie eine Rabenmutter. Ist man Vollzeitmutter aus Leidenschaft, dann wird man als Glucke oder altmodisch bezeichnet, schadet womöglich dem Kind und fördert ADHS und psychische Krankheiten. (macht man in anderen Artikeln dafür auch, wenn man die Kinder schon mit einem Jahr abgibt,  so what?) 


Ich kenne sie beide, berufstätige Mütter, die mich beneiden, weil wir es uns leisten konnten, dass meine Kinder die ersten Jahre daheim geblieben sind. Wobei "leisten" auch übertrieben ist, denn mit einem Einkommen alleine, verzichten wir auch auf einige Dinge, haben kein eigenes Haus und werden nie eines bauen können. Aber wir haben uns dafür entschieden und es rückblickend auch noch nicht bereut. 
Auch die "Working Mom´s" kenne ich, die es sich gar nicht vorstellen könnten, 3 Jahre daheim zu bleiben. Wären sie dazu gezwungen, dann und ich denke wirklich nur dann, wären sie vielleicht eine schlechtere Mutter. Denn ich glaube Vollzeitmama kann man nur aus und mit der nötigen Leidenschaft. 
Und meine alleinerziehende, berufstätige Freundin? Auch sie ist in meinen Augen eine wunderbare Mutter, weil sie das so klasse hinbekommt. Obwohl sie auch eigentlich nicht so angegriffen wird, eher bemitleidet. Bei ihr findet es niemand verwerflich, dass das Kind schon mit 2 in die Krippe geht.  

Das Betreuungsgeld 
oder auch "liebevoll" Herdprämie genannt, sehe ich persönlich auch nicht als schlecht oder hinderlich an. Denn mal ganz ehrlich, wie viele Mütter entscheiden sich wegen 150.-- Euro dafür, bei ihrem Kind zu bleiben? Ist es nicht vielmehr eine kleine Anerkennung dafür, für was man sich ohnehin entschieden hätte? Warum schimpft man wieder dagegen, weil man dem anderen nichts gönnt?! Warum bekommt der andere was und ich nicht? Klingt ein bisschen nach 2 streitenden Kindern...



Toleranz 
ist in unserer Gesellschaft ganz schön verloren gegangen. 
Lasst uns Mütter einfach Mütter sein.  
Egal welches Model, Vollzeit, Teilzeit oder was auch immer. 
Eine gute Mutter macht nicht aus ob sie arbeiten geht oder nicht, stillt oder nicht, sondern die Liebe zu ihrem Kind und wie das Kind das spüren und fühlen kann. 
Unterstützen wir uns lieber gegenseitig, dass auch andere Formen möglich sein können
Warum ich heute darüber schreiben musste: 
Klar, das Geld ist sicherlich auch gut in den Ausbau von Kita´s angelegt, aber ist nicht jeder Euro, der für Familien und Kinder, in egal welcher Form, investiert wird, wichtig?
Wir sind das geburtenschwächste Land in der EU- und wir fragen uns wirklich warum???

Ich brauche keine Studien oder Hetzartikel, die belegen oder widerbelegen, dass Kinder benachteiligt sind, wenn sie in den ersten 3 Jahren daheim bei der Mutter verbringen. Ich sehe mir  meine Kinder an und die von meinen Freundinnen, alles dabei. Vollzeitmutter und Vollzeitsekretärin. 
Wunderbare und geliebte Kinder, normal entwickelt weil sie sich geliebt fühlen und eine Bindung zu ihren Eltern haben.  
Klar, Ausnahmen gibt es immer wieder und defintiv gibt es auch Kinder, die besser in der Kita aufgehoben wären als daheim. Dennoch sind das Einzelfälle. Hoffe ich zumindest. 


Mama geht arbeiten- zum Wohl des Kindes  
Früher Kita-Besuch hält Kinder psychisch gesund  

zu guter Letzt
freue ich mich, dass Du bis zum Schluß gelesen hast und ich würde gerne Deine Meinung dazu wissen. Musst Du Dich für Dein Model rechtfertigen, bekommst Du Verständnis oder stehst Du alleine da? Ich freue mich über jeden Kommentar, der andere nicht angreift oder verurteilt. Denn mal ganz ehrlich, wir Mütter haben doch eigentlich ganz andere Probleme, oder?

Bisous,
Eure Tanja 

  





Freitag, 17. Juli 2015

Friday Fives - endlich mal wieder!

Eigentlich ist es eine meiner Lieblingsrubriken, die Friday Fives, doch irgendwie war in der letzten Zeit so viel los, dass ich viel zu wenig Zeit hatte, für so regelmäßige Blogeinträge. Dabei ist es eine wunderschöne Idee von Nadine auf Buntraum, sich Freitags ein paar Gedanken darüber zu machen, für welche Dinge der vergangenen Woche man besonders dankbar war.

Aber diese Woche hatte es in sich und schreit heute förmlich danach, DANKBAR zu sein:



1.) Das Winterkind wird ein Kindergartenkind
Am Dienstag erst mal der Schock, denn die Leitung des jetzigen Kindergartens vom Löwenjungen teilte mir mit, dass viel zu viele Anmeldungen vorliegen. Das Winterkind, welches erst im Dezember 3 Jahre alt wird, kann nicht im September aufgenommen werden. Wenn nicht noch einige absagen, dann würde es frühestens im nächsten September klappen. Schock. Das wäre für ihn nichts, der mir jetzt schon reif dafür scheint und für mich natürlich auch nicht. Dahin die Pläne, wieder arbeiten zu gehen. Also klapperten wir Dienstag jeden einzelnen Kindergarten in der Umgebung ab und waren nicht so sehr zuversichtlich. Doch als wir dann gestern unsere Vormerkung in meinem Wunschkindergarten abgeben wollten, bekamen wir unverhofft eine Zusage. Ich bekam direkt eine Gänsehaut, Tränen schossen mir in's Gesicht und ich hätte die Leitung am Liebsten geknutscht. Mein Sohn lachte und sagte "Juhu, ich darf in den Kindergarten!" So schön!

2. Heute habe ich nach über 4 Jahren Vollzeitmama meinen 1. Arbeitstag!
Gut, das ist jetzt etwas übertrieben, es ist  "nur" ein halber Tag. Heute Nachmittag sind meine ersten 4 Stunden im Reisebüro, welches ich damals vor über 9 Jahren verließ um meinem Mann nach Sachsen-Anhalt zu folgen. Das Vertrauen von meiner Chefin in mich macht mich ein klein bisschen stolz und freue mich so wahnsinnig drauf, dass ich glad mal eine Runde Konfetti werfen könnte. 

3. Mein Löwenjunge wird ein Schulkind
Am Montag war ich zur Infoveranstaltung der zukünftigen Grundschule. Ich sag's Euch, für mich fühlte sich das unbeschreiblich an. Vor ziemlich genau 6 Jahren war ich kurz vor meiner 1. Geburt und jetzt halte ich den Brief in der Hand, was alles in den Schulranzen muss. Eine aufregende Zeit liegt hinter uns, viele schlaflose Nächte, Sorgen, erste und letzte Male, endloses Glück und rückblickend eine wunderschöne Zeit. Jetzt kommt mir mein Löwenjunge so groß vor, dass ich mich ernsthaft frage wann das genau passiert ist. 

4.) trotzdem noch Kind
So groß wie mir meine Kinder oft schon scheinen, umso dankbar bin ich für ihr Kindsein. Nachts zu uns in's Bett kommen (ich bin doch schon groß und kann alleine schlafen ;-)) kuschelig und verschmust sein, einfach noch Kind sein mit soviel Phantasie, Energie und Enthusiasmus. Alles ist möglich. Ich hoffe, das bleibt noch eine ganze Weile so!  

5.) Meine Kinder sind angekommen 
Wenn man beschließt, mit Kindern eine zeitlang im Ausland zu leben, macht man sich normalerweise immer Gedanken, wie die Kinder das wegstecken werden. Nun sind wir seit April wieder in Deutschland, waren für 2 Wochen auf Urlaub in Frankreich und sind seit 1 Woche wieder hier. Als wir in Frankreich zum Urlaub machen ankamen, fühlten wir uns sofort wieder heimisch. Deutschland schien weit weg, wir verlebten unbeschreiblich schöne Tage, der Löwenjunge sprach und träumte sogar Französisch als wäre er nie weg gewesen. Ein bisschen Wehmut war bei den Kindern dabei als wir wieder abreisten. Nachdenklich blickten sie aus dem Autofenster. Aber kaum sind wir wieder daheim, scheint Frankreich weit weg zu sein, alles ist gut und läuft seinen gewohnten Gang. 
Wenn ich an die vielen Tränen des Löwenjungen vor 3 Jahren in Frankreich denke- bin ich dankbar und glücklich, dass sie dieses Mal so gut angekommen sind. 

Für was seid Ihr in dieser Woche dankbar?

Habt ein traumhaft schönes Wochenende!

Bisous 
Eure Tanja



Mittwoch, 15. Juli 2015

Der 1. Wackelzahn und ein Brief von der Zahnfee

Die Vorschulkinder-Eltern unter Euch kennen das ja, die spannende Frage:
"Mama, wann habe ich denn endlich auch einen Wackelzahn???" 

Die ersten Freunde meines Löwenjungen zeigten schon stolz ihre Zahnlücke. Ab da war das dann auch bei uns ein Thema, aber eigentlich wohl eher für den Löwenjungen als für mich. Solche Sachen verdränge ich ja ganz gerne mal, denn hey, wir haben doch gefühlt erst vorgestern Nacht, seine Schnuller der Schnullerfee mitgegeben! Das hat doch noch Zeit, oder?!

Aber der 1. Wackelzahn vom großen Kind stellte sich noch im Ferienhaus in Frankreich ein. Das kam so unerwartet und plötzlich, dass mein Löwenjunge selbst erst total erschrocken war. Er wollte den Zahn wieder gerade biegen und weinte, weil er ihn nun doch nicht mehr haben wollte, diesen lang ersehnten Wackelzahn.
Wir betrachteten den Zahn im Spiegel, putzen ihn ganz vorsichtig, trockneten die Tränen des 1. Schocks. Der Löwenjunge bekam sein Brot wieder in kleinen Häppchen, weil er Angst hatte, damit zu kauen. Er war auch wieder anhänglicher als sonst, wie immer, wenn eine Veränderung anstand. Wenn ich ehrlich bin, dann genieße ich das ja auch ein klein wenig, dass er hin und wieder etwas mehr Streicheleinheiten und Nestwärme braucht. Das war eben doch alles eine enorme Veränderung für ihn. Es tat weh, war unangenehm und er hatte einen komischen Geschmack. Ganz schön viel auf einmal für so einen großen kleinen Mann. Wenn er nicht gerade abgelenkt war, dann hatte er seine Finger im Mund, wackelte am Zahn oder fühlte einfach, ob noch alles dran war. Er hatte auch große Angst den Zahn beim kauen oder im Schlaf zu verschlucken.
Ist doch auch ein Drama mit den Zähnen, bis sie endlich alle durch sind, endlich zu wackeln beginnen, Zahnlücken bringen und endlich dann die neuen zu sehen sind...
Also brauchen wir Eltern eine Menge Geduld und Gefühl, diese Ängste, auf die wir vielleicht im ersten Moment gar nicht kommen, ernst zu nehmen.

Am übernächsten Tag war mein Löwenjunge dann aber ganz stolz und er zeigte jedem seinen Wackelzahn. Ich stellte ja erschrocken fest, dass ich keine Ahnung mehr davon hatte, wie lange die Zähne so wackeln bis sie rausfallen?!
Ob er seinen 1. Zahn noch in Frankreich verlieren würde?
Spricht die Zahnfee auch Französisch?

Es sah zunächst nicht so aus, als ob das Ganze noch im Urlaub passieren würde.
Vor Monaten hatte ich auf einem Markt schon eine Piraten-Milchzahn-Dose gekauft, herrje in welcher der noch im Keller in Deutschland versteckten Umzugskisten war die eigentlich?
Ob ich wohl noch Zeit hätte, danach zu suchen?
Mama mal wieder völlig unvorbereitet, na toll. Immer.

Als wir am Mittwoch Abend dann unsere Heimreise nach Deutschland antraten, da hörte ich meinen Sohn freudig von hinten rufen:
"Mama, der Wackelzahn ist endlich draußen." 
Und er hielt ihn stolz in seiner Hand und strahlte mich mit dem schönsten Zahnlücken-Lächeln das man sich vorstellen kann, an. 



Wo war die Schnullerfee wenn man sie dann wirklich braucht, ich hätte jetzt gerne mal kurz alle auf einmal da gehabt! Klar, ich freute mich mit ihm, ließ ihn in dem Moment aber auch wieder ein kleines Stückchen los. Himmel sehen Kinder mit Zahnlücke plötzlich groß aus!
Mich rühren solche Momente ja immer gnadenlos. Taschentuchalarm, das kann ich Euch sagen!

Wir fuhren dann die ganze Nacht hindurch nach Hause und ich musste den Zahn gut für ihn aufheben. Eine Nacht hatte ich also noch Schonfrist, dann müsste ich mir überlegen, was und ob die Zahnfee was unter sein Kopfkissen legen sollte.

Ich befragte meine lieben Leser auf Facebook, sammelte einige Ideen und wußte dann, dass es ein kleines Geldstück und ein Brief sein sollte, denn ich schreibe ihm ja immer Briefe, also nicht nur als Mama, sondern auch als Nikolaus und Schnullerfee.

Der Brief sollte etwas Persönliches sein, Druckvorlagen dazu gibt es jede Menge davon im Internet. Aber mich störte, dass mindestens 3 mal drin stand: "Deine Eltern können stolz sein". Ich habe das dann zwar auch einmal mit rein geschrieben, aber nicht so verschärft, denn ich bin doch eh stolz auf meine Kinder, das muss ihm nicht die Zahnfee zig mal mit in den Brief schreiben.



Hier also mein Brief von der Zahnfee, falls Ihr auch mal eine Vorlage braucht und Euch meiner hier gefallen sollte:

Lieber "Löwenjunge"
Ich gratuliere Dir zu Deiner 1. Zahnlücke, jetzt ist sie endlich da.
Vor einer Woche bist Du noch ganz erschrocken gewesen, über den plötzlichen Wackelzahn und nun habe ich ihn unter Deinem Kissen gefunden: Deinen ersten ausgefallenen Milchzahn.
Wie ich gesehen habe, hast Du ihn immer schön geputzt.
Bald schon wird ein neuer Zahn diese Lücke füllen und es ist wichtig, daß Du genau so gut auf diese neuen Zähne aufpasst, denn sie sollen Dir ja ein Leben lang halten.
Jetzt bist Du auch einer von den Großen, da können alle stolz drauf sein, vor allem aber Du.
Bis Bald, 
Deine Zahnfee

P.S. In das Zertifikat kannst Du nun alle noch rausfallenden Zähne mit Datum notieren. Außerdem lasse ich Dir noch die Piraten-Milchzahn-Schatztruhe, ein Geldstück und ein kleines Büchlein da. 


Am Abend verstaute der Löwenjunge also seinen Zahn unter dem Kopfkissen. Früh am nächsten Morgen wurde ich natürlich aufgeregt geweckt: "Mama, Mama, guck was mir die Zahnfee gebracht hat!" 
Tatsächlich, war mein Löwenjunge ein echt großes Kind geworden. Bald feiert er seinen 6. Geburtstag und dann kommt schon der 1. Schultag...

Ach ja, an diesem Vormittag war mein Löwenjunge wie ausgewechselt. "Soll ich Dir beim Tisch decken helfen, Mama? Komm, kleiner Bruder, ich helfe Dir, ich trage das für Dich. Was kann ich denn noch helfen? Ich bin nämlich jetzt ein ganz Großer, wißt Ihr?!" - zum Glück war am Abend aber wieder alles ganz normal ;-)

Was habt Ihr denn eigentlich so für Erfahrungen mit Wackelzähnen und der Zahnfee?  Oder wartet Ihr auch schon so gespannt auf den Ersten? Bin gespannt und freue mich auf Eure Antworten!

Bisous
Eure Tanja 



Wer nichts verpassen will, der darf mir sehr gerne auf Facebook folgen. Viel mehr Bilder von unserem kunterbunten Familienleben gibt es übrigens auf Instagram.

Über Deinen Kommentar freue ich mich übrigens ganz besonders! Es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. * Merci *

       


Sonntag, 12. Juli 2015

12 von 12 und das Wochenende in Bildern- heute mal ein bisschen anders

Letzte Woche las ich bei meiner lieben Blogger-Freundin Petra vom Allerlei Themen Blog , diesen Artikel von Karin, über die vielleicht zu perfekten Bilder der Familienblogger bei Susanne´s wöchentlichen Familienblogger-Aktion "Wochenende in Bildern". Petra und ich konnten dem nicht so ganz zustimmen, denn wir posten ja nicht nur die "schönen und gestellten" Bilder, sondern auch den ganz normalen Familienalltag. Ich liebe diese Aktion und klicke mich immer gerne bei anderen durch, denn zum einen tut es gut, zu sehen dass es vielen bei manchen Dingen nicht anders geht wie mir, aber zum anderen kann ich mir auch sehr viele Inspirationen und neue Ideen holen. 
Petra und ich beschlossen auf Twitter daher spasseshalber, dieses Wochenende mal viele schöne Chaosbilder zu machen. Ganz so einfach ist das nicht immer, denn nicht mal Chaos kann man planen. Aber "echt" sind sie dennoch geworden, unsere Bilder.

Und da heute auch noch der 12. ist, habe ich heute nicht nur ein Wochenende in Bildern (mehr davon bei Susanne von Geborgen Wachsen) sondern auch meine 12 von 12 im Juli 2015 (mehr davon bei Caro von Draußen nur Kännchen). 

Bisous,
Eure Tanja








Familien-Frühstück - das Bild im Hintergrund müsste noch aufgehängt werden...




Kaffeemaschine entkalken und reinigen ist auch mal wieder fällig...



Meine Männer sind mit Oma und Opa im Garten, da sah es aus nach 2 Wochen Urlaub und der Hitze!



Natürlich lassen die Kids ihre Sachen da stehen, wo sie zuletzt damit gespielt haben... 



Ich bin dann mal Wäsche machen... Furchtbar was man da nach dem Urlaub aufholen muss... 



Hab mir nun einen übrigen Tisch unten hingestellt dann kann ich unten die Wäschw gleich zusammen legen, denn wenn sie oben steht, kommen mir immer 1000 Sachen wieder dazwischen, da brauche ich oft ewig bis alles zusammen gelegt ist. (Kennt Ihr???)


Mein Löwenjunge hat keine Lust mehr auf Gartenarbeit. Er will Tiefseetaucher spielen und bastelt sich mal eben (selbst) seine Ausrüstung. Ich bin total begeistert von seiner Kreativität. 



Derzeitiges Lieblingsessen der Jungs zu Mittag, gefüllte Minidampfnudeln mit Vanillesauce. (Kann man selber machen, wer ein schnelles und genau so leckeres Samstag-Mittagessen braucht, nimmt die aus dem Kühlregal ;-) so wie ich:)




Nach dem Essen geht die Arbeit weiter, Koffer auspacken, hier der Kinderkoffer. 



Vergessen Brot zu kaufen, dann machen wir eben noch schnell eins selber, hmmmm wie lecker das doch duftet, oder?



Der Löwenjunge wieder in seinem Element, er malt ein U-Boot mit einem Taucher und daneben auf dem rechten Bild ist die Fernbedienung dazu...




Dann Abendessen auf der Terasse, Papa ist zu einem Football-Spiel gefahren, also essen wir nur zu dritt. 



Abends noch gemütlich mit der Lieblingsnachbarin auf der Terasse sitzen, ratschen und Urlaubsbilder angucken...




1/12
Mit Migräne aufgewacht, schleppe ich mich zum 1. Kaffee auf der Couch, der Tiefseetaucher-Löwenjunge bebastelt mich...



2/12
"Und was bastelst Du, mein Winterkind?"
"Schnipsel"
Ok....



3/12
Spätes Frühstück als zumindest die Migräne-Übelkeit verschwindet, der Mann dem Löwenjungen sein Lieblingsfrühstück gemacht, Spiegelei auf Toast...



4/12
Wie immer wenn wir sonntags daheim sind, gucken wir alle 4 zusammen die Maus...


5/12
Da es mir ja vormittags nicht gut ging, musste ich kurzerhand das Mittagessen umplanen und so gab es ersatzweise Schleifen-Nudeln mit Bolognese- und so sah der Tisch nach dem Essen aus:


6/12
Küchenchaos-Beseitigung...


7/12
Im Flur stehen auch noch Bilder, die einfach noch keinen Nagel in der Wand gefunden haben...



8/12
Löwenjunge hat sich heute eine Peter-Pan-Handpuppe gebastelt...



9/12
Mit vollgestopften Bollerwagen an den Waldbaggersee



10/12
Wassermelone, aus Frankreich mitgenommen, für ein bisschen Urlaubsflair 



11/12
Frisches Brot schneiden- immer eine krümelige Angelegenheit...


12/12
Abendbrot auf der Terasse - leider hat noch niemand die Wäsche komplett abgenommen, drum sieht man den Wäscheständer noch schön hier rumstehen... 



P.S. Gerne könnt Ihr mir mal Eure Meinungen zu diesen Fotoaktionen hier als Kommentar hinterlassen. Schaut ihr gerne diese Bilder an und warum oder warum eben nicht. Ich freue mich auf Deine Nachricht!!!

Freitag, 10. Juli 2015

So schmeckt der Sommer: franz. Toast Tomate und Toast Hawaii - Kochen für kleine Genießer

Wir wollen gleich noch an den See, vor 16 Uhr haben wir uns heute bei 34 Grad einfach nicht aus dem Haus getraut. Doch wenn wir dann heute abend nach Hause kommen, muss es schnell gehen, die Jungs werden müde und hungrig sein. Keine gute Ausganssituation, Ihr kennt das.

Derzeit grübel ich fast täglich, was wir nur machen können, denn auf langes in der Küche stehen habe ich in dieser Hitze auch keine Lust.

Einfache und schnelle Gerichte müssen her und passend dazu hat sich auch Mama Mia den Juli für Sommerliche Rezepte ausgesucht. (Jeden Monat sammelt sie hier Rezepte für kleine Geniesser und wir haben bis jetzt auch fleißig mitgemacht, nämlich hier (Lieblingspasta) und hier (Abendessen)).


Heute gibt es bei uns einen Familienklassiker, ganz bekannt aber leicht von uns abgewandelt:  

TOAST HAWAI mal anders


Meine Jungs mögen keine Ananas, zumindest nicht heiß und nicht auf Brot, daher musste eine Alternative her, denn mein Mann ißt gerne Toast Hawaii. Für die Kinder nehmen wir einfach frisch geschnittene Tomaten.



Was Ihr dazu braucht:

- Toastbrot oder Brotreste in Scheiben
- Kräuterfrischkäse (das ist dann der französische Teil ;-))
- Schinken (Kochschinken oder Geflügelschinken)
- Ananas in Scheiben (frisch oder aus der Dose)
- Toast-Käse 


Bevor ich jetzt aus dem Haus gehe, habe ich die kalten Toastscheiben mit dem Frischkäse bestrichen und den Schinken darauf gelegt. Im Kühlschrank hält das auch schön frisch, bis wir in 2-3 Stunden wieder heim kommen. 



Die Tomaten werden klein geschnitten, mit etwas Basilikum gewürzt.

Wenn wir heim kommen und der Backofen auf 180 Grad vorheizt, belege ich die Schinken-Toasts noch mit den Tomaten bzw mit der Ananas für Papa und dann kommt noch der Toastkäse drauf.
Sieht dann etwa so aus:


(Sorry, ich hab einfach keinen Food-Blogg und besser bekomme ich die Bilder derzeit nicht hin. Sind also aus dem wahren Leben, direkt aus meiner Küche mit dem Handy geknipst ;-))


Bis der Toast dann in ca. 10-15 Minuten fertig ist, haben wir die Jungs schon geduscht und können danach in Ruhe essen. 



Die Jungs lieben ihr Tomatentoast und durch den Frischkäse ist alles schön saftig.

Habt Ihr auch irgendwelche Abwandlungen für Toast Hawaii? Dann nur her damit, ich probiere gerne auch mal was Neues.

Bon Appetite und Bisous

Eure Tanja




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