Mittwoch, 29. April 2015

Blogger schenken Lesefreude 2015 – die Gewinner

Keine Sorge, ich habe es nicht vergessen, ich bin Euch noch die Gewinner der diesjährigen “Blog den Welttag”-Aktion schuldig. Das Gewinnspiel lief ja am letzten Sonntag aus und ich bedanke mich ganz herzlich dass so viele mitgemacht und kommentiert haben.

Der absolute Spitzenreiter dabei war das Buch “Ich hab Dich im Gefühl” von Cecila Ahern, mit den meisten Losen im Lostopf. Aber auch das Breifrei-Buch von Loretta Stern und Eva Nagy hatten gleich mehrere von Euch auf dem Wunschzettel.

Mein Löwenjunge war wieder Eure Glücksfee und so sah das Ganze dann aus:

Erst mal viele Zettel schreiben und falten



Und dann geht's endlich los:


Schön macht´s nicht, aber glücklich – Ein ehrlicher Schwangerschaftsroman von Leonie Jakobs



Leider hat bei diesem Buch überhaupt keiner in den Lostopf hüpfen wollen, was ich eigentlich sehr schade finde, denn der Roman liest sich wirklich gut und ich habe damals auch viel darüber gelacht. Daher an dieser Stelle nochmal für Euch die Chance in den Lostopf zu hüpfen. Hinterlasst einfach einen Kommentar und der Löwenjunge freut sich sicherlich, am Sonntag nochmal Loszettel zu falten!

 

Schwangerschaft und Geburt von Katharina Mahrenholtz und Dawn Parisi


Das war jetzt auch nicht ganz so schwer, denn es gab nur 2 Lose und die Gewinnerin heißt:

Monika Schulze

Herzlichen Glückwunsch und melde Dich doch bitte wegen Deiner Adresse bei mir!!!!!


Ich, Joanna, und meine Jungs von Jojo Finch


 


Herzlichen Glückwunsch liebe Roswitha Pick, bitte melde Dich auch noch wegen Deiner Adresse bei mir!


Einmal breifrei, bitte! von Loretta Stern und Eva Nagy

 



Hier freue ich mich, dass mein Löwenjunge die liebe Münstermama gezogen hat, denn da kommt mein Breifrei-Buch sicher auch in die richtigen Hände, ich wünsche Dir eine wunderschöne Restkugelzeit und bitte bitte melde Dich dann bei mir, wenn Breifrei dann beim neuesten Münster-Kind aktuell wird ;-) Herzlichen Glückwunsch meine Liebe und bitte sende mir doch noch Deine Adresse zu!

 

Und jetzt natürlich noch das Highlight zum Schluss, da habe ich mir ja echt die Finger wund geschrieben an Loszetteln, aber absolut zu Recht, denn ich verschenke es sehr, sehr gerne. 

Ich hab Dich im Gefühl von Cecelia Ahern

 

 



Meine liebe Katinka in Bordeaux , als ich meinem Löwenjungen sagte, wen er da gezogen hatte, da war er ganz begeistert, dass er die Gewinnerin "in echt" kennt und auch ich habe mich riesig gefreut, dass ich so ein tolles Buch nach Frankreich schicken darf, vor allem weil ich weiß, wie sehr Du Dich über deutsche Bücher freust. Herzlichen Glückwunsch also nach Frankreich!!!!

 

An alle anderen ein ganz großes und herzliches Dankeschön dass Ihr dabei ward, auch wenn es dieses Mal nicht geklappt hat.

Tafjora wird jetzt erst mal eine kleiner Online-Auszeit nehmen, denn es geht momentan einfach nicht anders. Es wäre schön wenn Ihr bleiben könntet, ich würde gerne wieder kommen. Nehmt es mir nicht übel, wenn ich mich ein bisschen zurückziehe. 

Zum Schreiben fehlt mir grad einfach die Zeit und auch die Kraft, es ist momentan einfach sehr anstrengend für mich und ich muss noch zu viel erledigen. Ankommen (hier und auch bei mir) hat jetzt meine oberste Priorität und dann wird es weiter gehen.

Der neue Alltag hier überwiegend alleinerziehend schlaucht mich noch etwas, ich will nicht jammern, aber ich muss mich auch einfach erst wieder daran gewöhnen. Abends schlafe ich meistens schon mit den Jungs ein. Das braucht alles noch etwas Zeit. 

Bis dahin, gebt gut auf Euch acht, á bientôt und gros Bisous,

Eure Tanja

Dienstag, 21. April 2015

Blogger schenken Lesefreude - Meine Verlosung zum Welttag des Buches am 23. April

Es ist schon wieder soweit, der Welttag des Buches steht vor der Türe und auch ich möchte gerne wieder Lesefreude verschenken.
Du kennst die Aktion noch nicht von den letzten Jahren? Kein Problem, denn es ist ganz leicht erklärt:





“Blogger schenken Lesefreude” ist eine Gemeinschaftsaktion lesebegeisterter Blogger, die zum Welttag des Buches auf ihren Blogs Lieblings-Bücher verlosen. 
Und da hat das Team von Blogger schenken Lesefreude auch dieses Jahr wieder etwas Unglaubliches auf die Beine gestellt. Letztes Jahr waren es, glaube ich, knapp 1000 Blogs die mit ganz vielen unterschiedlichen Büchern teilgenommen haben. Ich bin gespannt, ob es dieses Jahr einen neuen Rekord gibt.
In diesem Jahr verlose ich hier 5 verschiedene Bücher. Da ich ja ein kleines Blog bin, habe ich auch alle Bücher selbst ausgesucht und bezahlt, aber wer weiß, vielleicht meldet sich ja nächstes Jahr auch ein Verlag und stellt mir für 2016 seine Bücher zur Verfügung. Freue ich mich natürlich auch!
Meine 5 Bücher sind nicht alle nagelneu, aber das schreibe ich nochmal extra dazu. Alle Bücher sind aber in einem einwandfreien Zustand und aus einem Nichtraucherhaushalt. (Ok, das stimmt vielleicht nicht ganz, sagen jetzt manche, aber mein Mann darf echt nur auf dem Balkon rauchen, Ehrenwort! :))
Viel Spaß am Welttag des Buches, viel Glück bei den Verlosungen und teilt ruhig was das Zeug hält, ich freue mich, über jeden Teilnehmer.
Und so könnt Ihr gewinnen:


Hinterlasst mir hier und/oder auf meiner Facebook-Seite einen Kommentar, welches Buch Ihr gerne gewinnen möchtet. (Jeder Teilnehmer darf sich für 1 Titel entscheiden, als Fan meiner Facebook-Seite bekommst Du ein Zusatzlos: für einen 2. Buch-Titel oder 2 Stimmen für einen Buchtitel)

Gerne dürft Ihr natürlich die Verlosung teilen, jeder Blogger freut sich über neue Leser, und ich mich natürlich auch.
Kommentieren dürft Ihr bis Sonntag, 26.04.2015 bis 20:00 Uhr MEZ
Glücksfee wird dann mein Löwenjunge machen und die Gewinner werden hier auf dem Blog bekannt gegeben. Bitte unbedingt hier wieder reinschauen, denn der Gewinn verfällt, sollte ich einen Gewinner nicht bis 02.05.2015 erreicht haben.
Teilnehmen darf jeder ab 18 Jahren mit deutscher Adresse, Versandadressen im Ausland bitte auf Anfrage.
 
Das Gewinnspiel steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert.


Und hier kommen meine 5 Bücher:









1.)  Schön macht´s nicht, aber glücklich – Ein ehrlicher Schwangerschaftsroman von Leonie Jakobs








Klappentext:
Linda ist schwanger. Endlich. Auf diese neun Monate hat sie sich schon ein Leben lang gefreut. Doch dann ist sie sich plötzlich gar nicht mehr sicher. Wieso reagiert Max so komisch? Wie verkauft man so ein Baby seinem Chef? Und was wollen eigentlich diese ganzen Ratgeber und Bärchenschenker von ihr? Linda versucht tapfer, trotz Gebärmutteranlächeln im Yogakurs und Eltern-Schleimcatchen um einen Krippenplatz nicht verrückt zu werden, was ihr bis zur ersten Übungswehe auch ziemlich gut gelingt…
“Schön macht´s nicht, aber glücklich” erzählt lustig, ehrlich und liebevoll die Geschichte einer Schwangerschaft.

Die Ausgabe ist von 2008, keine Ahnung ob es inzwischen eine andere Auflage gibt. Ich habe 2009 bei meiner Löwenjungen-Schwangerschaft das Buch 2 mal bekommen, gelesen und damals Tränen gelacht. Irgendwie kam durch den Umzug nun auch endlich das 2. Buch wieder raus und darum gibt es heute eins davon. Kann man übrigens auch nichtschwanger lesen, aber ob es dann noch so lustig ist?! :-)


2.) Schwangerschaft und Geburt von Katharina Mahrenholtz und Dawn Parisi




Klappentext:
Eine Schwangerschaft ist eine wundervolle Sache: im eigenen Körper wächst ein neues Leben. Jede Schwangere bestaunt dieses Wunder immer wieder. Aber keine Frau schwebt neun Monate lang auf einer Wolke der Glückseligkeit. Denn zur Vorfreude gesellt sich die Sorge um die Gesundheit des Embryos, mit dem süßen Babybauch wachsen Übelkeit und Rückenschmerzen und mit der Geburt stellt sich der Schlafmangel ein, der bis zur Einschulung des Kindes anhält…
Dieses Buch würdigt den Ausnahmezustand “Baby bekommen” mit Humor und Sachinformationen – vom ersten Trimester bis zu den Tagen nach der Geburt.

Ein sehr humorvoller “Ratgeber” über die Schwangerschaft. Das Buch habe ich einmal gelesen und stand seit dem im Regal. Ich bin sehr sorgfältig damit umgegangen, es sieht aber eben nicht mehr nagelneu aus.



3.) Einmal breifrei, bitte! von Loretta Stern und Eva Nagy






Babys bekommen Brei. Das ist oberstes und scheinbar unumstößliches Beikost-Gesetz. Aber wieso sind wir so überzeugt davon, dass Babys mit zu Brei gematschten Lebensmitteln löffelgerecht 'befüllt' werden müssen? Schließlich sind wir von Klein auf perfekt für feste Nahrung ausgestattet: Selbst ohne Zähne bekommen wir Lebensmittel klein und durch angeborene Reflexe sind wir vor Ersticken durch Verschlucken geschützt.
Nach der Muttermilch also wirklich das Brei-Gläschen? Völliger Quatsch, findet auch TV-Moderatorin und Schauspielerin Loretta Stern. Sie geht mit ihrer Tochter Karlina und der Hebamme Eva Nagy einen anderen Weg. Gestützt werden sie durch neuste wissenschaftliche Erkenntnisse aus Großbritannien. Hier wird die Methode 'Breifrei' seit Jahren erforscht und mittlerweile vom Gesundheitsministerium empfohlen. Erwiesen ist: Kinder, die feste Nahrung in mundgerechter 'Pommes-frites-Größe' selbst entdecken und essen dürfen, profitieren auf vielfache Weise u.a. wird ihre Gehirnentwicklung unterstützt.
Das Buch macht endlich Schluss mit dem Einheitsbrei und zeigt, wie Eltern stattdessen auf Fingerfood umstellen können. Gewürzt wird der Ratgeber durch die zusätzlichen Einblicke in Loretta Sterns Beikost-Tagebuch: unterhaltsam, witzig und ermutigend.
Weg mit dem Baby-Brei!
Erstes deutschsprachiges Buch zum Trend-Thema


Ich habe dieses Buch im Sommer 2013 gekauft, weil das Winterkind total ein BLW-Kind war. Gelesen habe ich es aber dann doch nicht, weil mir zum einen die Zeit fehlte und zum anderen, weil sich das kleine Kind das Essen schon längst beim großen Bruder abgeguckt hatte und sich da eh von nichts und niemandem hätte reinreden lassen. Aber empfehlenswert ist es trotzdem ;-)



4. ) Ich, Joanna, und meine Jungs von Jojo Finch






Klappentext:
Das Leben, die Liebe, der Tod – drei Dinge, die untrennbar miteinander verbunden sind.
Wer denkt nicht gerne an die eigene Jugend zurück? An die ersten Schmetterlinge, dem ersten Kribbeln im Bauch und den ersten zarten Banden der Liebe.
Doch es ist nicht immer die wahre und einzige Liebe und es ist nicht immer alles Sonnenschein. Wo Licht, da auch Schatten. Jugendzeit heißt auch: Zeit der Erfahrung, Zeit der Sehnsucht und Zeit des Kummers.
Joanna wagt eine Reise zurück in ihre Jugendzeit - eine Zeit voll (Liebes-)Kummer, Verlust und Schmerz.
In diesem Buch erzählt sie in gefühlvollen Worten und Gedichten vom ständigen Auf und Ab der Gefühle, ihrer ersten Liebe und auch von Verlust und Tod.



Bei diesem Buch wird man vielleicht ein bisschen an seine eigene Teenie-Zeit erinnert. Vielleicht ist dieses Buch genau richtig wer schon größere Kinder hat?



5. Ich hab Dich im Gefühl von Cecelia Ahern






Joyce überlebt nur knapp einen Unfall und weiß, dass sie ab jetzt ganz anders leben will. Doch irgendetwas ist seltsam: Sie kann auf einmal fremde Sprachen und erinnert sich an Dinge, die sie gar nicht erlebt habt.
Justin ist als Gastdozent in Dublin. Er ist verdammt einsam, würde das aber nie zugeben. Als er eine junge Frau trifft, die ihm ungewöhnlich bekannt vorkommt, ist er verwirrt er kommt einfach nicht drauf, woher er sie kennen könnte ...


Dieses Buch verschenke ich ganz neu und frisch gekauft. Denn ich habe es verschlungen und liebe es. Eines meiner Lieblingsbücher… Auf dem Foto seht Ihr allerdings noch mein "altes" Buch, bitte nicht wundern!



Ich hoffe, es ist ein Titel für Euch dabei und nun wünsche ich Euch viel Glück und bonne chance!
À bientôt und gros Bisous
Eure Tanja

Donnerstag, 16. April 2015

So gut (wie ich) möchte ich es auch mal haben!!!!


Gegen 17 Uhr heute entstand das Bild von meinen beiden Söhnen am See hier um die Ecke. Es war ein wunderbarer Moment, den ich einfangen wollte, weil es in diesem Augenblick einfach nur gut tat und wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein schienen. Einige Augenblicke die Seele baumeln lassen, zufrieden sein und sitzen! Ja, sitzen! 

Früher saß ich so rund 8 Stunden am Tag an meinem Schreibtisch, vor meinem PC oder vor meinen Kunden. Abends ging ich nach Hause, vielleicht mit einem guten Gefühl, weil alles gepasst, der Chef, die Kollegen und Kunden zufrieden waren. Vielleicht habe ich hin und wieder auch an meine Freundinnen gedacht, die damals schon Kinder hatten und nachmittags am See auf einer bunten Picknickdecke saßen und kleine Butterkekse und Apfelschnitze aus der Tupperdose verteilten. Und ja, ich erinnerte mich auf jeden Fall auch an meine Kindheit, denn da saß ich mit meiner Mama auf so einer bunten Decke am See, im Freibad und ich fand es einfach nur schön und wollte das auch irgendwann mal genau so machen. Ja, ich freute mich darauf, wenn es endlich soweit sein sollte.

Seit 5,5 Jahren bin ich nun Mama und ich habe eine bunte Picknickdecke, die ich aber meistens daheim vergesse und da ich eh so selten zum sitzen komme, reicht mir auch das kleine schwarze Handtuch aus dem Kofferraum. Tupperdosen habe ich auch sehr viele, meistens packe ich aber einfach schnell die ganze Tüte mit Keksen in meinen Korb, weil die Zeit mal wieder gar nicht reicht, den passenden Deckel für die richtige Dose zu finden. 
Apfelschnitze nehme ich auch manchmal mit, wenn ich genug Zeit habe, was fast nie der Fall ist, aber zum Glück essen die Jungs die Äpfel auch gerne einfach so am Stück und manchmal ist das Obst auch in Marmeladenform im Berliner (Pfannkuchen oder wie immer man das überall so nennt) zu finden. 

Wenn dann also manchmal so ein schönes Foto wie oben entsteht, dann hört man nicht selten den Spruch: “Ach so schön wie Du möchte ich es auch mal haben! Den ganzen Tag am See verbringen und rumsitzen”

Und einfach so, jetzt völlig ohne Wertung oder Rechtfertigung, schreibe ich mal meinen heutigen Tag hier in so einer Art Tagebuchblogging auf. Mit dem Wissen, dass es für viele kein besonderer Tag war, ich weder jammern noch klagen will, sondern jetzt gerade im Moment, einfach mit einem schmunzeln und völlig zufrieden hier sitze und mich dabei gar nicht mal mehr frage, warum ich heute so müde bin. 


06:45 Uhr
der Wecker klingelt, aber eigentlich bin ich seit einer Stunde eh nur noch im Dämmerzustand, denn der Löwenjunge kam noch rüber, und ich liege ziemlich auf Kante, hoffentlich werden die Jungs nicht wach, dann kann ich ungestört duschen

06:46 Uhr
das war leider nix, Löwenjunge und Winterkind werden wach und streiten sich sofort mal um “meine Mammaaa!"; das Winterkind will noch stillen, der Löwenjunge geht morgenmuffelig dank meiner sehr "verständnisvollen" Überredungskünste" nun doch mal seine Klamotten aussuchen...

07:01 Uhr
duschen für mich dann eben doch schnell ohne Haare, zwischendrin den Löwenjungen erinnern, dass er sich die Socken anziehen wollte und er sich jetzt gar nicht mit dem Bruder um die Zahnpasta streiten braucht, weil ich jedem seine eigene hingestellt habe. Während ich mich abtrockne, helfe ich beim fehlenden Socken, das Winterkind flitzt nackig im Bad rum und hat jetzt überhaupt keine Lust mehr sich anzuziehen. Flitzt in's Zimmer vom großen Bruder. Nicht gut. Streit und Geschrei der Jungs vor dem ersten Kaffee, kaum erträglich. 
Auch als der Löwenjunge und ich fertig sind mit anziehen hat das Winterkinf noch immer keine Lust auf anziehen, denn: “hey, ich bin jetzt über 2 und da habe ich meinen eigenen Kopf, ob wir nun los müssen oder nicht” 

irgendwann zwischen 
07:15 Uhr und 07:30 Uhr
kommen wir dann doch alle angezogen in die Küche, der Löwenjunge hat mir schon meinen Kaffee mit Milchschaum gemacht, nächster Zornanfall vom kleinen Bruder, er wollte doch auf den Milchschäumer drücken, tsja wer konnte das ahnen?
Ich schneide Birnen zum Frühstück. Der Löwenjunge ruft “bähhh ich will heute keine Birnen” und stopft sich dabei schon mal damit den Mund voll. Ich schmiere die Butterbrezeln und der Löwenjunge meint: “ich hatte viel zu wenig Birnen!” Ja ne, is klar.
Ich trinke meinen Kaffee, habe die Brezel leider falsch durchgeschnitten, für den Saft leider nicht das richtige Glas genommen, die Brotbox für den Kindergarten gerichtet, die umgeschüttete Milch aufgewischt, den Tisch wieder abgeräumt, die Kinder zum Zähneputzen schon mal hochgeschickt, auf das Gebrüll im Bad gewartet, 8 mal liebevoll das große Kind erinnert: "ziehst Du bitte Deine Schuhe an", noch liebevoller dem Winterkind erklärt dass es für die Winterschuhe heute zu warm ist (Gedankennotiz an mich: Wintersachen aus der Garderobe räumen) und wie durch ein Wunder um 

08:15 Uhr
alle angeschnallt im Auto sitzen gehabt. (nicht zu vergessen wer heute das Gartentürchen aufmachen und als Erster in's Auto einsteigen darf, inklusive Geheule beim Verlierer). Kindergarten. Abschied kurz und schmerzlos. Hach mein Herz!
Winterkind wieder eingeladen.

08:30 Uhr
Termin beim Hausarzt für mich zur Blutabnahme
08:50 Uhr
leider schon wieder fertig, das Winterkind war noch gar nicht fertig mit Spielen… beleidigt. 
Weiter in Richtung Stadt. Meine Kinder brauchen dringend Schuhe! Auf diese Temperaturen sind wir natürlich null vorbereitet und kommen aus einem Land, entschuldigt bitte, aber da konnte man die Sommerschuhe auch im August noch kaufen….

09:15 Uhr
endlich da, müssen mit der Kirche um´s Dorf fahren, ich glaube ganz Deutschland besteht nur noch aus Baustellen… Echt heftig…
Der Schuhladen meines Vertrauens hat leider noch nicht offen also gehen wir zuerst Lebensmittel einkaufen.
Bingo – es gibt diese tollen Einkaufswägen für Kinder. Ach ja, ich finde das auch großartig und da ich ja heute morgen nur mit einem Kind und sogar mit etwas Zeit (Haha) unterwegs bin, können wir ganz gemütlich einkaufen...

10:15 Uhr
wir kommen tatsächlich noch vor der Mittagspause des Schuhgeschäftes wieder an. Es gibt eine riesige Rutsche und das Winterkind rutscht erst mal, ich gucke. Leider waren wir überhaupt nicht erfolgreich. Entweder zu groß oder zu klein oder zu teuer. Echt oder?
Letzte Woche war ich mit beiden Jungs schon Schuhe suchen, wir brauchten ja Hausschuhe für den Kindergarten, das hatten sie nicht in Frankreich. Wir wollten da ja eigentlich noch nach Sandalen gucken, aber bis wir die Hausschuhe erst mal hatten war ich schon schweißgebadet... 
Alleine mit 2 Jungs Schuhe einkaufen, wo es eine riesige Rutsche (ab 6 Jahren ha ha ha) und einen großen Fernseher mit Kinderfilmen gibt? Macht keinen Spaß, ich habe das für Euch getestet!

11:05 Uhr
wieder daheim. Einkäufe aufräumen, Wäsche im Keller anstellen, Winterkind überzeugen, dass es mit mir wieder hoch kommt. (so spannend da unten, all die Umzugskisten und verborgenen Schätze…)
Mist, die Osterhasenfamilie guckt mich auch immer so blöd an: “wie lange müssen wir noch hier rumstehen, Ostern ist doch vorbei”. Ach sei doch ruhig…

11:30 Uhr
das Winterkind ist schon so müde, dass er eigentlich sofort einschlafen würde, aber in 45 Minuten müssen wir den großen Bruder wieder abholen, also muss das Schlafen leider warten...

11:35 Uhr
und dann die Frage, was essen wir heute wieder? Ganz mühsames Thema derzeit. Der Löwenjunge ist kein besonders guter Esser, Kinderarzt sagt auch jedes Mal “unterste Gewichtskurve, da müssen wir aufpassen” nun ja, aber was soll man machen?
Heute gibt´s was Schnelles, Pizza-Maultaschen und Buttermais, vielleicht treffe ich ja seinen Geschmack...

12:15 Uhr
auf zum Kindergarten. Auf dem Weg zum Auto sieht das Winterkind einen Schmetterling. Wie gerne würde ich ihm jetzt die Zeit geben, die er gerne hätte ihm hinterher zu schauen und rennen…

12:52 Uhr
wir sind wieder daheim, haben vor dem Kindergarten noch getrödelt. Aber da gab es so schöne bunte Käfer und viele Stöcke, die wir noch einsammeln mussten... Ich wollte mich nicht beeilen. 

Für das Winterkind ist es aber dann fast schon zu spät, aber er will natürlich mit seinem Bruder essen obwohl hundemüde.  Tatsächlich schmeckt es auch dem Löwenjungen und er schafft seine Miniportion. Was für ein täglicher Krampf...

13:15 Uhr
Löwenjunge liegt CD hörend auf der Couch und schaut Bücher an und ich kuschel das Winterkind in den Schlaf. Danach hole ich meine Dusche mit Haare waschen nach, ein bisschen mit schlechtem Gewissen, denn das geht zulasten der Exklusivzeit vom Löwenjungen, die er aber grad extrem braucht. Aber da er ganz zufrieden wirkt, schüttele ich das schlechte Gewissen heute mal ab.

14:00 Uhr
Der Löwenjunge möchte noch ein bisschen Fernseh gucken und ich husche in den Keller, Wäsche umbeugen, bevor das Winterkind wach wird.
Küche richten, abwaschen, aufräumen. Osterdeko ignorieren. Sonnencreme suchen, irgendwo war doch noch die Umzugskiste mit dem ganzen Kram… Löwenjunge eincremen, der hasst das wie die Pest…

15:00 Uhr
Winterkind wecken. Der ist beleidigt weil er noch müde ist und mit mir kuscheln will. Gut 3 Minuten gehen noch, aber dann müssen wir echt los!

15:30 Uhr
laufen wir tatsächlich pünktlich bei unserem Friseurtermin ein, beide Jungs brauchen dringend wieder einen Haarschnitt.
“Sie haben so liebe Kinder” – liebe Friseurin, Sie haben übrigens heute meinen Tag erhellt!
Die Kinder sitzen (ohne Witz!!!) so schön still, dass wir schon um

15:44 Uhr
fertig wieder raus kommen. Das Parkticket geht noch 16 Minuten und schräg gegenüber ist eine Eisdiele….
Zuhause warten noch über 60 Umzugskisten, blöde grinsende Osterhasen. Wir entscheiden uns für 3 Kugeln Eis bei fast 30 Grad und dann rufen die Jungs: “wo ist das Wasser? Wir wollen endlich wieder an´s Wasser!” Meerkinder eben. 

16:30 Uhr
wir parken am Baggersee, waren davor noch Brezeln und Donuts beim Bäcker holen, haben keine Decke dabei, aber das schwarze Handtuch, Badesachen natürlich auch nicht, aber ein breites Grinsen im Gesicht.

ENDLICH AM WASSER!

Zum ersten Mal kann ich heute mal hinsitzen und nichts tun außer meinen Jungs beim Spielen zusehen. 2 Stunden wo sie so schön miteinander spielen. Der Löwenjunge holt nebenbei das ganze Essen wieder auf, wir sandeln, sitzen, spritzen uns nass und genießen einfach. Gucken den Schwänen nach. Abendbrot am See

18:45 Uhr
müde und dreckig wieder daheim angekommen. Noch schnell Erdbeeren und Pudding verdrückt. Seit Frankreich bestehen meine Kinder ja immer auf ein Dessert...

Abendrunde. Das rockt!

Winterkind auf´s Klo gesetzt. Das dauert jetzt zum Glück. Großes Kind unter die Dusche gesteckt, das Meiste macht er ja alleine. Wenn er denn will. Schnell die Zimmer lüften und Schlafanzüge holen. Nackiges Winterkind kommt mir hinterher. Fertig mit Klo, will auch duschen. “Nein” kreischt der Löwenjunge. “lass mich bloß in Ruhe” . Winterkind weint. Erst wenig dann mehr, schnell irgendwie ablenken. Nochmal auf´s Klo? Bob der Baumeister Buch vielleicht? Dem Löwenjungen den Schaum aus den Haaren waschen. Dusche falsch gehalten, 3 Tropfen Wasser in sein Auge getropft, entschuldigt, getröstet, aus der Dusche holen, abtrocknen, Überschwemmung weg machen. Fön einstecken. Winterkind vom Klo helfen, Popo putzen. Hände waschen und ihm gleich mal die Zähne putzen. Beleidigt, weil er natürlich “erst selber machen will”, Mama kam mit der Reihenfolge etwas durcheinander. Unter die Dusche stellen. Löwenjunge fertig fönen. Ein bisschen singen beim eincremen. “Mama, wie geht nochmal das Lied?” (er lernt ja jetzt täglich neue, deutsche Kindergartenlieder) “Stoppppppppp” ,weil ich im Augenwinkel sehe, dass das Winterkind sich grad fast das komplette Shampoo auf dem Kopf verteilt. Winterkind waschen und abduschen, in´s Handtuch wickeln und neben uns auf den Teppich setzen. Löwenjungen fertig eincremen und ihm schon mal die Zähne putzen. Hier darf ich zuerst und er macht dann danach nochmal. Herrlich so mit 5 Jahren können sie schon so verständnisvoll sein… Winterkind ist nass ausgebüchst. Wieder eingefangen. Abgetrocknet. Fertiger Löwenjunge föhnt das Winterkind, während ich es eincreme. “Doch nochmal Klo, Mama” meint er dann und ich freue mich sogar ein bisschen, das bedeutet, ich habe noch ein paar ganz exklusive Minuten mit meinem Großen vor dem Einschlafen.
Also den Löwenjungen in´s Bett rübertragen, ein bisschen dabei kuscheln. Unbezahlbar. Zudecken, Schnuffeltuch (oder das was davon nach all den Jahren noch übrig ist) und Pooh-Bär reichen. Wie jeden Abend fragen: “was war heute das Schönste für Dich?” und die Antwort heute eigentlich kennen: “der Nachmittag heute am See”. 
Wenn ich dann so einen Satz abends von ihm höre, dann ist mein Tag gerettet und ich habe 1000 mal mehr verdient als mir je ein Chef bezahlen kann!

Seit wir in Deutschland sind, besteht er auch wieder auf sein Nachtgebet. Ich überlasse es ihm immer, ob er möchte oder nicht. Manchmal ist er auch zu müde oder will einfach nicht. Heute möchte er. Wir beten zusammen und ich danke insgeheim, dass das Winterkind nun doch so schön brav auf dem Klo sitzt und seinem Bruder diese kostbaren Exklusivminuten gönnt...

Zurück im Badezimmer. “Kommt nix heute, Mama”. "Macht doch nix, mein Kind." Bettfertig machen. Nochmal kurz auf den Balkon, wir wollen noch an den Zweigen des rosa Baumes der da rüber wächst schnuppern. “Kitzelt Nase, Mama!” Ab in's Bett. Jetzt kommt das Kind zur Ruhe und erzählt noch um den Tag zu verarbeiten. Eigentlich hätte ich noch so viel zu tun…Wäsche, Papierkram, Umzugskisten... Aber es ist auch zu süß und bald wird er das so vielleicht nicht mehr machen... "große Schwäne schlafen schon am See waren?” “morgen Wärme auch wieder da?” “Wieder Wasser gehen?” “Eisdiele heute keine Mango haben?” “Wann nach Frankreich fahren, Mama?” “Morgen Lala (sein Bruder) Waldtag gehen?” Ganz viel Liebe spüren...

Um 21:00 Uhr
mache ich die beiden Kinderzimmertüren von außen zu. Die blöden bunten Eier hängen auch noch am Treppengeländer. Mist, war da nicht noch Wäsche im Trockner? Ich hole die Wäsche raus, da fällt mir ein, ich muss noch ein Käppi suchen. Der Löwenjunge hat morgen Waldtag im Kindergarten und soll einen Sonnenschutz mitbringen. Wenn ich Glück habe, finde ich die Kiste gleich, in Frankreich waren sie in der untersten Schublade gelegen, blöd, die ist noch leer…

23:45 Uhr
ich habe die Mütze gefunden und auch die Sachen für den Waldtag gerichtet. Die Wäsche habe ich zusammengelegt, die Spülmaschine ausgeräumt, den Sand aus dem Flur gekehrt und noch ein bisschen mehr Ordnung gemacht als sonst. (Aber nur weil mein Papa morgen um 08:00 Uhr kommt und auf das Winterkind aufpasst. Wichtiges Treffen der Vorschulkindereltern. Ob es wichtig ist, weiß ich nicht, es ist mein erstes und daher natürlich umso spannender.)
 
Und jetzt, schreibe ich noch den Post hier fertig und geh schlafen. Und den Osterhasen auf dem Fensterbrett werde ich noch süß zulächeln und mir denken: “so gut wie Ihr, möchte ich es auch mal haben!”


Gros Bisous,
Eure Tanja

Mittwoch, 15. April 2015

Tafjora – und jetzt?


Mein Blog ist noch immer nicht ganz hier in Deutschland angekommen. Noch immer steht hier groß und blau:

Tafjora - eine deutsche Familie in Frankreich

Das stimmt ja nun so nicht mehr und da ich ja nun doch nicht aufhören kann und will muss natürlich auch ein Umzug für den Blog stattfinden. Ich werde mich am Design versuchen, (das kann dauern, ich kenne mich nämlich null aus damit) und natürlich soll auch ein neuer Namenszusatz her.

Tafjora – ???????????????????????


Und jetzt brauche ich mal Eure Hilfe!!!!!
Welchen Bei-Namen würdet Ihr denn Tafjora geben? Frankreich ist ja trotz allem ein Teil von uns geworden und eigentlich fände ich es auch ganz schön, wenn irgendwas davon im Namen übrig bleibt.
Meine Gedanken dazu waren bis jetzt:
Tafjora - C´est ma vie // oder C´est la vie
Tafjora – einmal Frankreich und zurück
Tsja und weiter bin ich nun auch noch nicht wirklich, aber vielleicht fällt Euch ja was Schönes ein?
Dann legt mal los, ich bin auf Eure Kommentare gespannt und freue mich auf Eure Antworten.
Bis dahin,
á bientôt und gros Bisous
Eure Tanja


Dienstag, 14. April 2015

Von Babys und Briten – oder was von den Expat-Jahren bleibt – Gastbeitrag von einer Ex-Expatmama

 

 

Heute habe ich mal wieder einen Gastbeitrag für Euch, den nicht nur die Expatmama´s unter Euch ansprechen wird. Die liebe Johanna, eine ehemalige Expat-Mama und Mitgründerin einer wirklich tollen Seite für Expat-Mütter, weiß genau wie es sich für mich gerade anfühlt, denn sie hat das alles auch schon hinter sich. Jetzt hat sie aus ihren Erlebnissen ein eBook rausgebracht und ich finde das so klasse, dass ich sie bat, uns davon zu erzählen. Johanna hat ihre Expat-Zeit in England verbracht und natürlich auch so einiges erlebt, ich habe das Buch erst halb durch aber nur weil ich grad viel zu wenig Zeit zum lesen finde.

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Allen Expat-Mamas möchte ich noch die Internetseite http://www.expatmamas.de/ an´s Herz legen. Damals als der Umzug in´s Ausland nämlich aktuell wurde, kannte ich die Seite leider noch nicht. Hier findet Ihr nämlich wirklich nützliche Tipps und Tricks und man muss sich nicht auf hunderten von Seiten (die meistens nicht auf deutsch sind) durchwühlen.

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Viel Spaß bei Johanna und: Von Babys und Briten – oder was von Expat-Jahren bleibt

Eines Tages ist es vorbei, das Abenteuer Ausland, und man ist wieder daheim. So wie Du liebe Tanja seit ein paar Wochen und so wie wir schon ein paar Wochen mehr. J Wie haben wir uns gefreut! Auf die Familie. Auf Freunde. Auf deutsches Brot. Auf Eisdielen und Freibäder. Auf Strom selbst bei Gewittern, auf Kinderärzte und die Scheibe Kinder-Wurst an der Fleischtheke.

Und dann das. Wir haben so viel vermisst. Unsere englischen Freunde, die eine Art Ersatzfamilie geworden sind. Die Schafweiden. Die Osterglocken und Kaninchen-Heerscharen am Straßenrand. Afternoon Tea und Supermarkt-Verkäufer, die einen mit Honey, Love oder Dear ansprechen. Kurz: wir haben unseren Alltag vermisst, unser englisches Leben.

Wer hätte das gedacht, als wir vier Jahre zuvor unser Expat-Leben begannen. Und wie ist es herrlich, sich im Nachhinein jeden Faux Pas, jedes Fettnäpfchen und all die skurrilen Erlebnisse vor Augen zu führen. Denn, was von außen betrachtet, wie ein ZDF-Sonntagsfilm begann, mit dem Traummann für den Traumjob und dem allerliebsten Wunschbaby auf die Insel zu ziehen, war in Wahrheit manchmal eher wie bei Loriot - etwa als ich zu Beginn versuchte, über West Haddon, Chapel Brampton und Ravensthorpe den Weg durch die Hügellandschaft nach Hause zu finden. Oder wie bei Mr. Bean, wenn ich unbedarft nach Fieberzäpfchen fürs Baby suchte und erfolglos blieb („Ah, the British and their bottoms…“). Oder auch manchmal wie im absurden Theater, wenn man trotz eines Personalausweises als nicht existent gilt.

Dank der Kinder lernt man Vokabeln, die man vorher nicht mal im Deutschen kannte wie Affekt- oder Fieberkrampf; man erlebt englische Haltung , wenn man sich mit vollem Pipi-Töpfchen aus der Umkleide hervor wagt, und lachendes Unverständnis, wenn man vom Christkind erzählt. Ich habe vom Kaiserschnitt über Vorsorge-Untersuchungen bis zur Notaufnahme das englische Gesundheitssystem durchlitten, vom Babyschwimmen bis zur Vorschule englische Erziehung genossen und war dem Leben im Gastland oft viel näher als der Manager-Papa im Auslandseinsatz.

Wie immer, sieht man oft erst mit ein bisschen Abstand, wie reich diese Zeit war. Reich an Anekdoten, die ich jetzt aufgeschrieben habe und in meinem Buch erzähle. „Von Babys und Briten“ nimmt die Hürden unseres deutschen Familienlebens in England aufs Korn, manchmal nachdenklich, oft komisch und immer selbstironisch. Denn wo findet man als Deutsche dafür bessere Vorbilder als bei den Briten?

Tanja, Du hast Vieles von eurem französischen Leben in deinen Posts erzählt. So konnten wir aus der Ferne mitlachen und mitleiden. Und wer weiß, vielleicht wird eines Tages auch ein Buch daraus. Ich würde es sicher gerne lesen.

 

Vielen lieben Dank, Johanna für Deinen Gastbeitrag auf Tafjora!

Und hier ist das Buch von Johanna, kann ich nicht nur Expat-Mama´s empfehlen!

Von Babys und Briten – Anekdoten einer Expat-Mama

image
Johanna Wieninger
95 Seiten
2,99 EUR

ISBN-13 978-3-7380-1894-3

Jetzt überall, wo es ebooks gibt!

Sonntag, 12. April 2015

12 von 12 im April 05 am Wochenende - nein, Meer-Bilder hab ich heute nicht

Nun ist er also da, der 12. April und Tafjora in Deutschland. Sonnig sind sie ja zum Glück, meine heutigen 12 von 12, aber Meer-Bilder, da müsst Ihr Euch zum Beispiel die 12 von 12 vom April im letzten Jahr anschauen, habe ich auch gemacht und konnte gar nicht glauben, dass das alles schon 1 Jahr zurück liegt... Damals wusste ich noch nicht, dass wir 1 Jahr später schon wieder in Deutschland leben...

Aber nun zurück in die Gegenwart:



Wir haben verschlafen, die Jungs sind schon unten und fangen schon mal an, sich Frühstück zu machen. Man weiß sich ja zu helfen...



Sonntagsritual wenn wir daheim sind, gemeinsam die Maus gucken, da können ja selbst wir manchmal noch was lernen!



Während ich in der Küche die restlichen Semmel vom Wochenende zum aufbacken vorbereite...


... genieße ich den Blick aus dem Küchenfenster, ups da rennt doch ein Pirat durch's Bild?!?!


Angegrillt hatten wir ja in Frankreich schon längst (eigentlich haben wir da nie wirklich abgegrillt...) aber heute bei dem Traumwetter auch endlich mal in Deutschland 



Nach dem Essen geht der Löwenjunge zu meiner Schwester rüber, Papa packt wieder seinen Kram für die ganze Woche und das Winterkind macht Mittagsschlaf 


Eine Runde schlafe ich mit, seit wir wieder in Deutschland sind könnte ich ständig schlafen... Also erst mal Kaffee für mich




Kaffeemaschine nachladen- ich liebe diesen Duft!



Nach dem Mittagsschlaf laufen wir zu meiner Schwester, das große Kind abholen und fahren noch ein Eis essen. 



Endlich Frühling in Deutschland, ich habe es so vermisst!



Dann war es schon wieder Zeit, Papa zum Bahnhof zu bringen, das Wochenende ist schon wieder viel zu schnell vorbei...




Abendessen zu dritt und dann ab in's Bett mit den Jungs. 



Noch mehr 12 von 12 gibt es auch heute wieder bei Carola von "Draußen nur Kännchen"





Wochenende in Bildern 
Der treue Leser weiß, dass ich ja gerne auch bei Susanne's Wochenende in Bildern auf ihrem Blog Geborgen Wachsen mitmache und daher kommen jetzt noch die paar Bilder vom Samstag. 

So viele sind es gar nicht, die Jungs haben uns "ausschlafen" lassen bis um 08:30 Uhr und zusammen gespielt...



Wir haben gemeinsam gefrühstückt 



Endlich ist auch im Garten mehr Farbe im  Spiel!



Der Löwenjunge war im Garten, das Winterkind machte bei mir in der Küche eine Absperrung wegen Bauarbeiten...



Hier in Deutschland holt mich auch ein bisschen die Trauer um meine Mama wieder ein, Frankreich war weit weg aber hier in der Heimat erinnert mich ganz viel an sie... Schön, dass der Friedhof nur einen kleinen Spaziergang weit weg ist...



Na ja und was man Samstags noch so alles macht eben, Recyclinghof, einkaufen und natürlich 




À bientôt und gros Bisous 

Eure Tanja

Freitag, 10. April 2015

Friday Fives – endlich mal aus Deutschland

Der Alltag hat uns wieder. Die erste “normale” Woche liegt hinter uns, langweilig war sie natürlich trotzdem nicht. Aber langsam pendelt sich unser Leben hier in Deutschland ein und das Wetter hat nun endlich auch mal für uns angenehme Temperaturen erreicht. Ich freue mich, endlich mal wieder bei Nadine´s Friday Fives mitmachen zu können.
Hier sind meine 5 Dinge, für die ich diese Woche dankbar bin



1.) Der Löwenjunge im deutschen Kindergarten
Am Dienstag hatte mein Löwenjunge seinen ersten Kindergartentag. Das Winterkind hatte ich bei meiner Schwester gelassen, damit wir schön in Ruhe starten können. Der Kindergarten bot uns auch an, dass ich am ersten Tag ein bisschen länger dort bleiben kann. Aber als wir dann da waren, schob mich mein plötzlich so groß gewordenes Kind nach 5 Minuten zur Türe raus. “Hau ruhig wieder ab, Mama, ich schaff das schon!” Die Eingewöhnung war also kurz und schmerzlos. Und es macht mich so unglaublich glücklich, wie gerne der Löwenjunge hier in den Kindergarten geht. Er ist total zufrieden und es gefällt ihm richtig gut.
Wer gerne mal nachlesen möchte, wie es für den Löwenjungen in der Ecole Maternelle, dem französischen Kindergarten war, der kann gerne hier mal nachlesen. Es wird demnächst auch noch einen abschließenden Teil dazu geben.

2.) Familiennah wohnen
Das Osterfest am letzten Wochenende war für uns ja mal was ganz Besonderes. Denn seit die Kinder da sind, haben wir ja nie in der Nähe unserer Familien gelebt. Wir waren an Feiertagen wie Ostern oder Weihnachten entweder getrennt und weit weg von ihnen, oder irgendwo zu Besuch, was zwar immer ganz schön aber doch auch sehr anstrengend war. Dieses Jahr war das ganz anders. Das Oma und Opa einfach nur zum Frühstück vorbei kommen können oder dass man abends einfach wieder nach Hause fahren kann, das fühlte sich doch sehr schön an. Auch meine Familie die ja fast in der Nachbarschaft wohnt, habe ich diese Woche schon mal genießen können. Das ist ganz viel wert!

3.) Die Kinder sind so ziemlich “angekommen”
Wenn ich daran denke, wie der Löwenjunge damals “Heimweh” hatte, als wir nach Frankreich zogen… Davon ist nun hier gar nichts zu spüren. Er blüht hier förmlich auf. einzig das Winterkind spricht noch sehr viel von Frankreich und will grad immer “an den See fahren”. “anderes Hause fahren will ich. Frankreich fahren will ich”. Aber wenn ich ihm dann ruhig erkläre, dass das ganz weit weg ist und wir erst im Sommer wieder da hin können, dann ist das auch ok. Es ist lange nicht der “Schmerz” den sein großer Bruder damals hatte.
(Bei mir ist das noch so ein bisschen gemischt. Für mich fühlt sich das alles irgendwie noch merkwürdig und ich vermisse mein Frankreich schon noch und denke jeden Tag an diese wunderschöne Gegend)

4.) Endlich Frühling
Klar, darüber freuen sich wohl alle, aber es tut einfach nur gut. Wir waren in Frankreich einfach viel und lange draußen und das graue ekelhafte Wetter das hier seit unserer Ankunft herrschte, schlug mir schon sehr auf´s Gemüt. Die letzten Nachmittage war ich deshalb auch nur draußen mit den Jungs. Habe die Umzugskisten ignoriert und Sonne getankt. Wir hatten das sehr nötig, die Stimmung war nicht die Beste. Die letzten Tage im Sonnenschein haben meine Jungs und mich wieder etwas in´s Gleichgewicht gerückt.

5.) Das Dankeschön für einen Menschen in dieser Woche
geht heute an Nicole von Schlaflose Mutti´s. Weil ich mich so unglaublich gefreut habe, ein kleiner Teil von ihrem neuen Team zu werden. Nicole kenne ich zwar nur über´s Internet, aber für mich auch einer dieser Herzensmenschen und sie hat immer ein liebes Wort für einen. Diese Woche durfte ich dann auch schon meinen ersten Beitrag bei ihr abgeben, wer will kann gerne mal hier nachlesen. Ihr werdet mich da jetzt auch öfters mal lesen können.

Nun warten wir auf unseren Papa, der seit Dienstag auch wieder voll im Arbeitseinsatz ist und derzeit nur Wochenend-Papa sein kann. Aber auch das werden wir wieder hinbekommen. Nur was ich mit den Umzugskisten mache, die sich leider nicht von selbst auspacken, weiß ich auch noch nicht so recht. Mal sehen, wie lange sie sich noch ignorieren lassen.
Für was seid Ihr diese Woche dankbar?
Meine letzten Friday Fives (gaaaaanz viele aus Frankreich) findest Du hier.
Seid behütet und habt ein schönes Wochenende.
Á bientôt und gros Bisous
Eure Tanja

Sonntag, 5. April 2015

Frohe Ostern - unser Wochenende in Bildern


Ich wünsche Euch ein frohes und gesegnetes Osterfest in Nah und Fern. Habt alle wunderschöne Tage mit vielen bunten Eiern, nicht zuviel Schokolade und ganz viel Sonnenschein. 

Wir haben das Osterfest traditionell mit der Osternacht begonnen, die Osterkerze am Osterfeuer entzündet und heute Morgen gab es dann das gemeinsame Osterfrühstück endlich auch mal mit Oma und Opa. 
Der Löwenjunge hat das, in der Osternacht gesegnete, Osterlämmchen anschneiden dürfen und alle Ostereier wurden zum Glück schon gefunden. 

Ein paar Bilder gibt es dann nach dem Ostermontag. 

Gros Bisous



Karfreitag- begann mit dem Kinderkreuzweg zu dem der Löwenjunge gerne hin wollte, die Kirche ist gleich neben dem zukünftigen Kindergarten. 

Danach hat Papa mit den Jungs Eier gefärbt 


und die Jungs haben das Haus etwas dekoriert 


Danach sind wir zu meiner neuen Nachbarin zum Kaffee rüber. 

Am Samstag war ich so mutig einkaufen zu gehen. Das finde ich in Deutschland ziemlich anstrengend, das war irgendwie sogar an Feiertagen in Frankreich entspannter...

Die Jungs bemalen mit Papa ausgepustete Eier...



Danach backe ich mit den Jungs ein Osterlämmchen für den Osterkorb. Bei uns ist es nämlich Tradition, Speisen mit zur Osternacht zu bringen, die dann gesegnet werden und zum Osterfrühstück gemeinsam verspeist werden. 



Das Winterkind wollte am Liebsten das warme Lämmchen schon schlachten...


Französische Madeleines mussten wir auch noch machen...



Und Papa hängt endlich Gardinen auf...


Abends gehe ich in die Osternacht mit meiner Familie, auch mal wieder schön nach so langer Zeit! Papa bleibt bei den Jungs. 

Am Ostersonntag kommen Oma und Opa zum Frühstück. So ungewohnt für uns, dass mal jemand einfach so schnell vorbei kommen kann. 

Die Jungs schneiden feierlich das Osterlämmchen an



Zeit die Ostereier zu suchen



Oma und Opa gehen wieder und wir machen heute alle mal Mittagsschlaf. Ich hab die deutsche Luft noch nicht vertragen und kämpfe hier fast täglich gegen Kopfschmerzen und Migräne. 

Nachmittags zum Kaffee zur Schwägerin, ein bisschen Spielplatz aber es ist so eisig kalt! 
Es ist alles so familiär und ungewohnt, einfach nur einen Nachmittag mit der Familie zu verbringen und abends wieder schnell heim zu fahren- es gibt überhaupt keine Bilder!!!

Ostermontag trifft sich meine Familie mal bei uns. Wir haben Nachholbedarf, alle auf einmal waren schließlich noch nie bei uns wegen der Entfernungen. 
Also erst mal backen. 
Tarte au Chocolad- ein bisschen Frankreich muss schon sein. Nur gesunde Zutaten übrigens! 




War sehr lecker übrigens...

Dann Lassgne vorbereitet. Ist nicht französisch denkt Ihr? Aber Hallo!!! Lasagneplatten, Gewürze und Tomaten waren noch aus Frankreich ;-) 




Nun ja, die Küche sieht nach sowas ja auch nie so fotogen aus...



Der Ostermontag war dafür ein wirklich schöner Feiertag und unsere Gäste blieben bis spät abends. 

Morgen geht der deutsche Kindergarten für den Löwenjungen los. Ich hoffe Ihr denkt an uns und drückt ihm die Daumen. Auf dass er gut da ankommt  und neue Freunde kennenlernt.

Gros Bisous
Eure Tanja