Freitag, 27. Februar 2015

Friday Fives - ein letztes Mal im Februar und ohne Migräne

Hinter uns liegt die letzte Ferienwoche des Löwenjungen im französischen Kindergarten Ecole Maternelle. 
Leider gab es viel zu viel Regen in diesen 2 Ferienwochen, noch ein bisschen Durchfall und Fieber beim Winterkind, daher fühlten sie sich auch irgendwie noch ein bisschen länger an. 
Gegen Ende fehlte es mir auch gehörig an Motivation und ich bin heute einfach nur noch müde und kaputt. Mal sehen ob ich auf 5 Dinge zurück blicken kann, für die ich in dieser Woche dankbar sein kann.

Meine letzten Friday Fives im Februar 2015:






1.) Vorfreude
so langsam freue ich mich auf unser neues Zuhause, die Bilder die ich letzte Woche von den fertig gestrichenen Räumen bekommen habe, lassen nun endlich auch Vorfreude aufkommen. 

2.) Erfolge
Meine Fastenzeit scheint sich nun auch zu lohnen, bis jetzt hatte ich jeden Tag ein bisschen Erfolg und heute morgen war sie nun endlich wieder zu sehen, die 6 auf der Wage. Hihi ok, 69,8 sind zwar näher an der 7 als an der 6 - aber wir wollen ja hier positiv denken und so

3.) Erträglich
Seit einigen Monaten bekam ich jeden Monat pünktlich zu Beginn der Periode eine dicke fette Migräne, die mich ziemlich ausser Gefecht setzte. Heute morgen war es dann wieder soweit, aber es blieb bei normal erträglichen Kopfschmerzen. Jeder der schon mal so ne fiese Migräne hatte, weiß wie dankbar man da für normale Kopfschmerzen sein kann...

4.) Auftanken
Der Frühling war heute zurück und ich konnte mit den Jungs heute eine kleine Radtour zum Strand machen und nochmal schön Sonne tanken. Nach dem ganzen Regen in der letzten Woche tat das ziemlich gut.

5.) Menschen
Meine heutige Nummer 5, wie immer an Menschen bei denen ich mich bedanken möchte und das sind diese Woche meine Mädels hier in Frankreich. Schön dass ich sie kennen lernen durfte und morgen machen wir einen Mädelsausflug nach Bordeaux. 
(Also am Sonntag/Montag nicht vergessen, zum Wochenende in Bildern vorbei schauen ;-))


Noch mehr Friday Fives gibt es bei Nadine auf Buntraum

Ich wünsche Euch ein wunderschönes und entspanntes Wochenende und passt gut auf Euch auf.

A bientot und gros bisous
Eure Tanja

Mittwoch, 25. Februar 2015

40 Tage Fastenzeit - das 1. Update

Eine Woche Fastenzeit ist also auch schon rum und nein, ich erwähne jetzt nicht wieder, dass es Wahnsinn ist, wie die Zeit vergeht. Das wisst und kennt Ihr eh alle selber.

Vielen Dank für Eure lieben Kommentare zu Aschermittwoch, 40 Tage Fastenzeit und ein ganz spontaner Entschluss, sei es hier auf dem Blog, auf Twitter, Facebook oder Instagram.

Krankheiten und gemeinsame Ziele verbinden, ich habe durch den Post nämlich noch einige andere Hashimoto-Betroffene gefunden, die mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben/hatten wie ich.

Keine Angst, das hier wird jetzt nicht "Tafjora, Wege zum schlankeren Leben mit Hashimoto" oder so, aber einige von Euch wollten gerne an meiner Fastenzeit teilhaben und daher werde ich (wenn möglich Mittwoch´s) mich kurz zu Wort melden.

Eine Diät oder Nahrungsumstellung mit Familie ist gar keine so einfache Sache. Ich möchte jetzt nicht, dass meine Jungs das "Kalorien zählen" so mitbekommen, dass sie denken, sie müssten das auch tun. In ihren Augen bin ich ja zum Glück nicht die dicke Mama.
Aber so Sprüche wie "Mama, musst Du immer noch Diät machen?" kommen vom Großen jetzt schon öfters.

Eine fest vorgeschriebene Diät ist mit derzeit einfach nicht möglich. Der Löwenjunge hat Ferien und der Umzug nach Deutschland rückt immer näher. Da kann ich mich nicht an strikte Menue-Vorgaben halten. 


Was habe ich also gemacht in meiner ersten Fastenwoche?


Gibt´s da keine App?
Natürlich braucht heutzutage jedes Vorhaben eine App und ich habe mir den Diät Profi runtergeladen, eine sogenannte Diät-Coach-App.
Genau genommen macht sie das einfacher, was meine Mami vor vielen, vielen Jahren mit Papier, Bleistift und einer Lebensmitteltabelle gemacht hat: Kalorien zählen.

Es wurden Größe, Alter und Gewicht und Wunschgewicht eingegeben, der BMI berechnet und dann sagte mir meine App, dass ich täglich 1400 Kalorien zu mir nehmen darf.

Unglaublich, was an einem Tag zusammen kommt, aber wenn man ein bisschen haushaltet, ist jeden Abend meine heißgeliebte Orangina drin, mit 139 Kalorien. (Die plane ich extra schon mit ein, denn ein Highlight braucht mein Feierabend doch)
Man geht plötzlich bewußter mit seinem Essen um, wenn man weiß, dass der geliebte Milchkaffee schonmal 90 Kalorien hat.

Mit den 1400 Kalorien komme ich jetzt übrigens immer besser aus, ich habe keinen Hunger und fühle mich auch wirklich gut damit.

Dann habe ich mir noch ein paar Sport-Apps angeschaut, aber hüstel, hüstel, ich kam da genau so wenig dazu wie zum bloggen oder zum Sport-DVD machen.

Low Carb, 1400 Kalorien und Glutenfrei,
das ist die Mischung, für die ich mich entschieden habe, denn angeblich soll glutenfreie Ernährung für Hashimoto-Patienten optimal sein. Komplett kann ich das momentan aber auch nicht durchführen, an den meisten Tagen gelingt es jedoch ganz gut, diese Kombination in´s tägliche Familienessen mit einzubauen. 

Keine Süßigkeiten, Wasser und Tee statt Schorle
Meine bisher größten Opfer. Ich bin nicht so der Wasser-Trinker und habe früher immer lieber Johannisbeerschorle oder Traubenschorle getrunken. Jetzt trinke ich Wasser und Stilltee, man gewöhnt sich an alles, aber das dauert...
Übrigens kann man super so ne Gurke in´s Wasser machen, habe den Trick irgendwo gelesen und meine Jungs stehen auch schon voll drauf. Das Wasser schmeckt und riecht einfach nur frisch und schmeckt jetzt nicht unbedingt nach Gurke...



Etappenziel?
  



Nun ja, es hätte durchaus auch mehr sein können, ich freue mich aber über das Kilo. Im Vergleich zum Wiegen Anfang Februar sind es sogar 2 Kilo. Immerhin, könnte ich vielleicht zum Wochenende wieder die 6 auf meiner Wage stehen sehen? 



Was ist mit Euch? Wer hat noch ein paar Tipps für mich? Erfolgserlebnisse, Lieblingsrezepte, Wundergymnastik oder???????? Nur her damit, ich nehme was ich kriegen kann, ausser Kalorien, die habe ich nämlich für heute verbraucht!


À bientôt und gros bisous
Eure Tanja




P.S. Ach ja, da war ja noch was. Glaubenstechnisch hat sich noch nichts getan. Ich denke mal, das wird auch erst ein Thema in Deutschland sein. Aber wer kann das schon wissen. Der Mensch denkt und Gott lenkt...

Sonntag, 22. Februar 2015

Unser Wochenende in Bildern 21.-22.02.2015


Die Wochenenden in Frankreich neigen sich dem Ende zu. Am Montag in 4 Wochen parkt der Umzugs-LKW dann schon vor unserem neuen Zuhause in Deutschland. 
Die Stimmung ist seltsam, man ist nicht mehr so Zuhause, aber auch noch nicht weg. Es ist die Zeit der vielen "letzten Male": "noch einmal zu diesem Ort, noch einmal ein Treffen mit diesen lieben Menschen, noch einmal dahin fahren!"

Der Löwenjunge freut sich total auf Deutschland, das Winterkind fragt, wenn wir im Auto sitzen, "neues Haus fahren jetzt? Deutsche Haus fahren?"

Irgendwie will ich, dass es jetzt doch schnell geht, denn so lange Abschiede sind einfach nicht mein Ding. Es ist als wäre man auf dem Sprung.
Nein, falsch, man IST auf dem Sprung. 

Ein paar Bilder von einem der letzten Wochenenden habe ich aber doch gemacht. Nicht so viele wie sonst, denn es geht alles so schnell. 

Mehr Wochenenden in Bildern gibt es dann bei Susanne von Geborgen Wachsen 





Am Samstag beschließt der Löwenjunge, dass wir doch auch mal Eierkuchen zum Frühstück machen könnten. 
"Na dann mach doch" wird ausnahmsweise auch mal wörtlich genommen und ich bin total baff, was für ein ruhiges Händchen mein Wildfang haben kann, exakt bis zum Strich genau die Milch abzumessen. 




Die Sonne lacht und während Mama und Papa noch am Frühstückstisch trödeln, stecken unsere Jungs schon in den Matschklamotten. Sie wollen draußen ein bisschen sauber machen. 




Leider schlägt das Wetter schlagartig in Unwetter um und die beiden müssen rein kommen. 

Später fangen das Winterkind und ich mal an, die peinlich doll verschmierten Fenster zu putzen. 




Ich schick ihn dann irgendwann doch lieber zum Spiegel putzen, da wir sonst immer wieder von vorne beginnen ;-)





Nach dem Mittagessen und Mittagsschlaf gehen wir noch "ein letztes Mal hier in Frankreich" zum Friseur, meine Jungs und ich, Papa darf nur zugucken und bezahlen. 




In dem Einkaufscenter wo unser Friseur ist, gab es ein Kasperle-Theater. Na ja ich frag mich, warum die immer so schreien und um sich hauen müssen?



Abends daheim machen wir die versprochenen Fischnuggets, Kartoffeln und Spinat. Sorry, ich bin kein Foodblogger, schöne Essens-Foto´s bekomme ich selten hin, da sich die hungrige Meute immer gleich auf das Essen stürzt, sobald es da steht...





Unser Sonntag verlief sehr ausgeschlafen, das Winterkind braucht grad abends immer länger, bis er einschläft, dafür haben wir heute dann mal bis kurz vor 10 geschlafen!
Spätes Frühstück, die Sendung mit der Maus zusammen geguckt (und dem Elefanten der genau so alt geworden ist wie ich in diesem Jahr, hüstel) Mittag und Mittagsschlaf.

Ich glaube, die süße Elefantengeburt bei der Sendung mit der Maus haben den Löwenjungen auf die Idee gebracht: wir fahren "noch einmal in unseren Zoo! Wir müssen doch noch Abschiedsfotos machen!!!"
Das Wetter hat auch mitgemacht und wir haben den Nachmittag geniessen können, da nicht so viel los war.











wunderschöne weiße Löwen





Eine Tragemami, die sogar bei akrobatischen Künsten Ihr Kleines fest am Rücken hatte!





Das war unser Wochenende in Bildern. Wenn alles klappt, dann nehme ich Euch nächstes Wochenende mit auf City Tour...

Habt eine schöne Woche und gebt auf Euch acht.

A bientôt und gros bisous

Eure Tanja

Mittwoch, 18. Februar 2015

Aschermittwoch - 40 Tage Fastenzeit und ein ganz spontaner Entschluss

Heute ist Aschermittwoch und damit beginnt auch die Fastenzeit der Christen.
Das Fasten finden wir aber eigentlich in allen Weltreligionen, denn das Verzichten soll unseren Körper und unsere Seele "reinigen", Platz schaffen für Gebet und Meditation. Eine Vorbereitung auf das Osterfest in 40 Tagen.

In meiner Kindheit, war die Fastenzeit ein fester Bestandteil in unserem Familienjahr. Wir Kinder verzichteten (ab einem Alter wo wir das auch verstanden) auf Süßigkeiten, meine Eltern zum Beispiel auf Süßigkeiten und Alkohol, das Gläschen Wein am Samstag abend.
Auch nutzten meine Eltern die Fastenzeit gerne für gemeinsame Fastenkuren, um die überflüssigen Weihnachtspfunde purzeln zu lassen.


Meine Eltern haben mir das nicht aufgezwungen, aber sie waren Vorbild und es wirkte geradezu ansteckend, denn sie taten das Verzichten nicht mit Gejammer oder prüsteten sich damit, nein, dahinter steckte eine feste Überzeugung und ihr tiefer und echter Glaube an Gott.
Es war kein Zwang sondern ein Geschenk.

Das ganze fiel mir als Kind natürlich nicht so leicht, vor allem weil es ja an jeder Ecke Verlockungen gab. Aber ich entwickelte für mich jedes Mal eine ganz besondere Motivation. Gerade dann, wenn es am Schwersten war NEIN zu sagen, war ich umso stolzer, dass ich den Verzicht geschafft und stark geblieben war. Heimlich naschen hätte dieses Gefühl nur kaputt gemacht und kam nicht in Frage.

Aber wißt Ihr was das Allerschönste war?
Der bunte Süßigkeitenkorb den jedes Kind am Ostermorgen gefunden hat.
Könnt Ihr Euch vorstellen, wie lecker Schokolade nach 40 Tagen Verzicht schmeckt? Geschmacksexplosion pur, das kann ich Euch sagen. Als Kind habe ich so sicherlich auch Dinge schätzen gelernt.

Später dann, so Mitte 20, war ich nicht mehr ganz so auf Süßigkeiten verrückt, ich verzichtete auf Alkohol. Mein Freundeskreis fand es super, sie hatten 40 Tage immer einen Fahrer für das Wochenendprogramm.

Die letzten Jahre habe ich meinen Glauben und somit auch das Fasten ganz weit hinten in meinem Herzen versteckt. Der ganze Ballast der letzten Jahre haben es ziemlich zugestellt und nach hinten verdrängt. Und doch scheint irgendwas zu fehlen, was ich in Worte jedoch nicht fassen kann.

Warum ich das hier alles schreibe? Damit ich es selbst nicht vergesse und ich mich dadurch täglich motivieren kann.
Gestern abend habe ich nämlich sehr spontan entschieden, die Fastenzeit 2015 mal wieder aktiv zu werden: Ich möchte fasten und zusätzlich 40 Tage auf Süßigkeiten verzichten.

Gegen 10-15 Kilo habe ich anzukämpfen, was nicht ganz so einfach wird, wenn ich meinem Arzt glauben kann. Ich leide an den Symptomen der Schilddrüsen-Autoimmunerkrankung Hashimoto-Thyreoiditis, die mir unter anderem noch einige Sonderkilos eingebracht haben.
Und da ich durch die Schwangerschaften auch mit dem Rauchen aufgehört habe (und dank meinem Winterkind das nicht aufhören will zu stillen glücklicherweise auch noch nicht wieder damit angefangen habe) sind an manchen Tagen die Schokolinsen und Chips meine Nervennahrung geworden.

Wenn man bewusst auf etwas verzichtet, dann fällt es einem auch doppelt so schwer, die Finger davon zu lassen. Ich weiß jetzt schon, wie hart das wird, nicht noch den restlichen Schokokeks vom Kind in den Mund zu stecken oder vielleicht mal schnell so eins. zwei, fünf, viele Gummibärchen heimlich in der Küche bevor man die Jungs bettfertig macht...

Keine Ahnung wo mich das alles hinführt, Fakt ist, ich schaffe solche Sachen nur mit persönlichen Vorgaben. Sonst wird das nix.


In 40 Tagen ist also Ostern, hoffentlich habe ich dann wieder das gleiche Gefühl am Ostersonntag. Vielleicht für Süßes, vielleicht kommt aber auch dieses warme Gefühl im Herzen zurück, das mir mein Glaube mal einst gegeben hat...

A bientot und gros bisous
Eure Tanja



P.S. Vielleicht fastet und verzichtet Ihr auch? Oder leidet auch an Hashimoto und habt ein paar Tipps für mich? Dann schreibt mich gerne an. Gemeinsam kämpfen macht vieles einfacher.
Ich wünsche Euch eine erfolgreiche Fastenzeit.

Montag, 16. Februar 2015

Montessori im Alltag daheim - Tipps wie man sein Zuhause kindgerechtgestalten kann (Teil 1)

Eines vorneweg, unser Zuhause entspricht nun nicht zu 100 Prozent einem Haushalt nach Montessori. Wir haben uns nur nach und nach viele Inspirationen geholt, die unseren Kindern den Alltag daheim erleichtern, ihren Wunsch nach Selbstständigkeit fördern und sie in ihrem täglichen Tun unterstützen.

Alle diese Inspirationen habe ich mir angelesen und sie haben mich begeistert oder einfach nur überzeugt, "ja so will ich es auch für uns machen".

Manche Dinge sind vielleicht nicht 100 Prozent Montessori, aber sie haben doch den Grundgedanken erfüllt. 

Will man sein Zuhause also nach diesen Gedanken umstellen, muss man zuerst das Wichtigste tun: 

Betrachte Zimmer für Zimmer aus der Perspektive Deiner Kinder

- kommt es überall ran, wo es ohne Hilfe dran kommen soll?
- sind die Dinge die er für seine Selbstständigkeit benötigt vorhanden und gut zu erreichen? 
- wie sieht diese Umgebung aus, wenn ich die Größe meines Kindes einnehme? 

Machen wir uns also klein, betrachten unsere Wohnung mal aus der Perspektive unserer Kinder und schauen uns mal Raum für Raum um. 

Beim Löwenjungen habe ich vieles einfach instinktiv gemacht, da ich vom Typ her ja immer dazu neige, mich in andere hineinzuversetzen und Gedanken darüber mache wie jemand dieses und jenes wohl empfindet. 
Und tatsächlich gibt es viele Dinge, die wir tun und verändern können um unsere Kinder zufrieden und selbstständig zu machen. 

Jetzt beim Winterkind sehe ich es noch viel deutlicher, denn er hat gerade diese Phase "selber machen" und ist immer sehr in seinem Tun versunken. Mit sich zufrieden, wenn er ganz viel alleine machen kann und wenn es etwas gibt, was er wirklich nicht kann, viel leichter damit einverstanden es zu akzeptieren. 

Also wenn Ihr Lust habt, nehme ich Euch heute mal mit durch unser Haus. 

Die Küche

Ist bei uns typisch Französisch und nicht gerade groß. Das Gute daran, sie ist offen und das lässt sie dann insgesamt doch wieder größer wirken. 
Es ist schön, denn unser kompletter Alltag findet "unten" statt, die Kinder spielen im Wohnzimmer und ich bin bei ihnen, auch wenn ich in der Küche bin. 

- durch Hocker oder mit dem Lernturm kommen unsere Kinder eigentlich überall ran wo sie auch ran kommen dürfen (gefährliche Gegenstände wie Putzmittel oder die Brotschneidemaschine sind natürlich auch mit Stühlen nicht erreichbar.)



- auch an die Schublade mit Besteck kommen die Kinder mit einem Hocker dran und helfen (je nach Lust und Laune) auch schon mal beim Spülmaschine ausräumen um danach schneller wieder mit Mama spielen zu können



- so können sie auch aktiv in der Küche mithelfen, was sie total spannend und abwechselnd finden. Meistens...







- Obst steht auch frei zugänglich auf der Theke und ist damit jederzeit gut zu erreichen




 


- in der untersten Schublade befinden sich einige Plastikteller und Becher, die wir zwar eigentlich aus Platzgründen da verstaut hatten, das Winterkind sich aber seit je her diese Teller holt, wenn er sich ein Milchbrötchen oder Brioche zum 1. Frühstück nimmt
(Generell essen beide Kinder mit richtigem Geschirr aus Porzellan und trinken meistens aus echten Gläsern, es sei denn, sie wollen eben gerade diese bunten Becher)



- Am Geschirrschrank hängt extra Deko, denn durch das Ziehen daran kann auch das Winterkind die Schranktüren öffnen.


- Gläser und Tassen sind dort in den beiden untersten Regalen, damit die Kinder sich selbst ein Glas herausnehmen können oder wenn sie beim Tisch decken helfen möchten

- die Getränke für die Kinder sind frei zugänglich, einschütten klappt sogar beim Winterkind schon sehr gut. (Übung macht den Meister, aber er liebt das hin- und herschütten was wir mit "Schüttübungen" unterstützen. Und siehe da, es klappt immer besser:



- geht doch was daneben, hängen die Handtücher in Reichweite, sieht zwar nicht so schön aus aber nun gut...



- auch Besen gehören in Reichweite der Kinder (manchmal werden sie natürlich auch zweckentfremdet, aber die Bilder in denen die Hexenbesen und Ritterschwerter auf den Boden liegen hebe ich für einen anderen Beitrag auf ;-))





- In Deutschland sind die Türgriffe witzigerweise etwas niedriger, denn da bekommt das Winterkind sie schon auf. Hier in Frankreich habe ich an die Türen Handtücher befestigt (können gut gewaschen werden, da wir Großen ja die Türklinke benutzen, sehen die ja dann auch irgendwann dementsprechend aus).  
Da kann er dran ziehen und bekommt jede Türe auf. Ihr hättet ihn sehen sollen wie happy er damals war. Nun fehlt aber nicht mehr viel und er bekommt sie hier auch ohne aus




Das war also unsere kindgerechte Küche.  Die nächsten Räume gibt es dann in den nächsten Wochen montags zum Montessori Montag.
Habt Ihr vielleicht auch Beiträge über Euer Montessori-inspiriertes Zuhause oder weitere Tipps und Bilder die Ihr gerne mit uns teilen wollt? Dann hinterlasst bitte Euren Kommentar, ich freue mich immer über Tipps und Anregungen. Vielleicht fällt Euch auch noch was ein, was ich vergessen habe?

Viele Tipps für unser Montessori-inspiriertes Zuhause habe ich mir übrigens hier geholt:
Eltern vom Mars: unser Montessori-inspirierte Zuhause heute

Wer mehr über den MonteMon wissen möchte, kann gerne hier nachlesen:
MontessoriMontag
Besondere Montessori Momente unserer Familie hier in Frankreich gibt es hier: Montessori Moments
Unter Living Montessori schreibe ich alles was Maria Montessori in unserem Leben schon erleichtert hat, wie Floor Bed, Lernturm etc


Ich wünsche Euch einen schönen Montag und sage

à bientôt und gros bisous



Wer nichts verpassen will, der darf mir sehr gerne auf Facebook folgen. Viel mehr Bilder von unserem kunterbunten Familienleben gibt es übrigens auf Instagram.

Über Deinen Kommentar freue ich mich übrigens ganz besonders! Es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. * Merci *

Sonntag, 15. Februar 2015

Unser Wochenende in Bildern 14.-15.02.2015

Wir haben 2 wunderbar sonnige Tage an unserem Lieblings-See verbracht und ich habe so viele Bilder davon gemacht, dass ich auch heute wieder bei Susanne's schönen Aktion Wochenende in Bildern auf Geborgen Wachsen mitmachen möchte.

Es tat sehr gut, so viel an der frischen Luft zu sein und die Kinder einfach auch mal nur beobachten können. Vor allem das Winterkind hat diesen "Flow" echt drauf, er scheint manchmal regelrecht versunken zu sein in seinem Tun. 

Für mich war es nochmal ein bisschen Ablenkung, denn am Montag ist der 1. Todestag meiner geliebten Mama. Meine Familie fehlt mir da ganz besonders, mein Mann muss auch wieder weg und es graut mir doch sehr vor diesem Tag und dem Alleinsein mit den Jungs, mit der ganzen Trauer und den Gefühlen die mich immer noch sehr begleiten. 

Aber jetzt erst mal die Bilder eines sonnigen Wochenendes in Frankreich. 





Während Mama und Papa noch etwas länger schlummern, wird schon kräftig das Kinderzimmer (aus-)gebaut



Zum Valentinstag mein Kaffee, mit Liebe gemacht



Dann ein langweiliger Samstag Vormittag mit Hausarbeit. 
Das Winterkind spuckt, wir denken noch oh je, das war es dann, aber nach dem Mittagsschlaf ist alles gut. 

"See fahren, Mama!"

Wir lieben den See von Cazaux und sind fast alleine da. 

Buddeln



Ferngesteuertes Auto fahren



S(tr)andmalerei



Zum Valentinstag ein Herz am Himmel



Wieder daheim bleibt noch Zeit nach dem Abendessen für eine Runde Uno. 
Das Winterkind gewinnt 3 mal und der Löwenjunge (der nicht so gut verlieren kann) ist etwas sauer...






Der Sonntag beginnt sonnig. Ich freue mich über soviel Blütenbracht die über Nacht explodiert ist 



Der Vormittag wird verbummelt, gekocht, Jungs schauen Sendung mit der Maus und ich freue mich auf ungestörtes duschen ohne "Mammmaaaaaa?!?!?!?!"



Sonntsgsessen 



Das Winterkind schläft und der Löwenjunge bekommt seine Exklusivzeit. 
Puzzeln ist sonst so nicht seins, heute hat er Lust und Konzentration und siehe da, es klappt. 



Dann endlich wieder an den See. 



Hammer Himmel heute, ist ohne Filter mit dem Handy fotografiert...



Sandburg bauen 



"unser" See


Dann noch ein Spaziergang zum Yachthafen runter






Carpe Diem




Abendstimmung 


Heute gibt es mal Abendbrot im Wohnzimmer. Sie haben so schön gepuzzelt so schön hätten sie nach diesem Tag niemals am Tisch gegessen...



Und wie war Euer Wochenende? 

Kommt gut in die neue Woche und gebt auf Euch acht. 

À bientôt und Grand bisous 

Eure Tanja