Montag, 31. März 2014

Was macht (mich) glücklich auf Reisen?

Was viele von Euch nicht wissen, ich hatte in meinem "früheren Leben", vor gefühlten 100 Jahren auch mal einen richtig gelernten und geliebten Beruf: Reiseverkehrskauffrau. (Weiß gar nicht ob man das heute noch so nennt?! ;-))
Ich saß also von Montag bis Samstag in einem tollen Reisebüro, eine Zeitlang auch bei einem Veranstalter für Familienurlaub, und schickte die unterschiedlichsten Menschen an die unterschiedlichsten Orte. 
Für mich war es ein absoluter Traumjob. Zwar ist die Bezahlung so mies, dass man sich von dem Gehalt eigentlich nur nen Campingurlaub in Italien leisten kann (was zweifelsohne aber auch sehr schön und lustig sein kann- ich kenne mich da aus ;-)) dennoch habe ich meinen Beruf mit sehr viel Liebe und Leidenschaft ausgeübt. 

Fremde Länder und andere Kulturen gehörten für mich also schon immer sehr zu meinen Hobbys und auch heute muss mein Mann sich mit mir an Weihnachten das Traumschiff ansehen. 

Und da mir die, wenn auch wenigen, Urlaubsreisen mit meinen Eltern auch unendlich schöne, glückliche und intensive Kindheitserinnerungen bescherten, ist es mir sehr wichtig, genau das auch meinen Kindern weiter zu geben. 

Ich habe natürlich auch den einen oder anderen Reiseblog auf meiner Leseliste und muss daher einfach unbedingt bei der 1. Blogparade (Ein Blogger nennt ein Thema und ruft andere Blogger dazu auf, zu diesem Thema etwas  auf dem eigenen Blog zu schreiben) von Reisemeisterei mitmachen, denn es geht um das schöne Thema was macht glücklich auf Reisen: (hier) Und sofort war ich wieder von dieser alten Leidenschaft ergriffen. 

Und je länger ich über diese Frage nachdenke, umso schwieriger ist die Antwort, denn es änderte sich ja auch immer mit meinen Lebenssbschnitten. 

Urlaub war für mich aber immer gleichzusetzen mit glückliche Stunden, neues entdecken, sich vom Alltag und alltäglichem erholen. 
Im Laufe der Jahre habe ich aber auch gelernt, dass Urlaub leider auch Stress bedeuten kann. 
Und mit Stress meine ich jetzt nicht unbedingt von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten rennen, sondern Stress der aus unterschiedlichen Bedürfnissen oder Urlaubsdefinitionen entstehen kann. 
Meine Mama sagte immer, "fahr mit den Leuten in Urlaub, da lernst Du sie kennen!" 
War ja klar, dass sie damit recht hatte. 
Und auch ich lernte so einige Menschen und ihre Macken im Urlaub kennen... 
(Ja, ich war tatsächlich mal mit jemandem im Urlaub, dem die Sonne zu heiß, der Sand zu sandig, die Italiener zu Italienisch waren- und glücklich war ich da erst nach dem Urlaub und ohne ihn wieder) 

Urlaubsglück war für mich aber nie abhängig vom Reiseland und der Unterkunft. Ich habe also 5 superglückliche Tage Urlaub in einer Pension am Fuschl-See genießen können, unvergessliche Ferien Mädelsurlaub mit dem Gaskocher, Ravioli-Dose, Ramazotti-Flasche und Iglu-Zelt in Rimini erlebt (die Erinnerungen machen mich heute noch glücklich hihi). Die Stadtrundfahrt in Paris habe ich verschlafen, weil die Sitze im Bus einfach so bequem und verlockend zum schlafen waren. Ich habe einen tollen Urlaub auf Teneriffa verbracht, in der auch eine Nacht dabei war, in der wir uns mit Klamotten aufs Bett und mit unseren Badelaken zugedeckt haben weil es eine ziemlich schmuddelige Unterkunft war, aber es immer noch besser war als draußen nass zu werden. Meine Hochzeitsreise verbrachte ich barfuß auf den Malediven... Ihr merkt, ich könnte unendlich weiter machen. 

Wenn man immer woanders wohnt als die restliche Familie und die Herzensfreunde, dann ist eine Urlaubsreise oft nicht gleich eine Urlaubsreise. Denn dann fährt man im Urlaub "nach Hause".
Vor Frankreich waren das knapp 600 km, jetzt in etwa das Doppelte. Glücklich macht mich also unbedingt auch, liebe Menschen wiederzusehen und Zeit mit ihnen zu verbringen

Jetzt lebe ich da, wo viele Menschen Urlaub machen, wenige Schritte zum Meer und die größte Wanderdüne Europas hinter dem Haus. 
Aber wenn wir im Urlaub nicht weg fahren, dann habe ich keinen Urlaub, Du tust 1000 Dinge und in null Komma nix ist der Urlaub rum. 

Als wir den Urlaub für 2013 planten, war das kleine Kind grad mal ein paar Wochen. Das große Kind wollte unbedingt Berge. Ich wollte es ganz einfach: All Inklusive. Ich wollte mich mal eine Woche lang um nix kümmern müssen, nicht einkaufen, nicht kochen und schon gar nicht überlegen was man essen will. Es wurde 1 Woche toller Sommer-Urlaub in den französischen Alpen mit viel Berge, viel Essen und viel Glück zusammen

Wo uns 2014 der Urlaub hinbringt und was uns da glücklich machen wird, ist momentan noch nicht entschieden, aber ich bin schon fleißig am stöbern.  

Bin natürlich offen für Eure Empfehlungen und Tipps!!!!

Was macht mich nun also im Urlaub glücklich? Ich glaube der Urlaub an sich. Das was man wie und mit wem erlebt. Von dem man zehren kann, wenn der Alltag einen wieder erdrücken mag. Glücklich macht mich eine Auszeit zu haben, wenn meine Lieben glücklich sind, wir uns verstehen und eine unvergesslich schöne Zeit zusammen haben. Egal wo das ist, wie lange oder wann. Glücklich macht mich dieses ganze Urlaubsfeeling. Alles riecht anders, schmeckt anders, fühlt sich anders an. Man selbst ist anders. Und nicht zu vergessen die Vorfreude. "Noch 3 mal schlafen, dann geht es endlich los" 

Und wie sieht das bei Euch aus? 
Erzählt doch mal was Euch glücklich macht! Was andere so glücklich macht im Urlaub seht ihr hier

À bientôt und bis Bald





Sonntag, 30. März 2014

Unsere Woche in Bildern #KW13

Bonjour, ça va?

Diese Woche gibt es gar nicht so viele Bilder. Mein Winterbub hat sich eine Erkältung mit Fieber eingefangen und so waren wir etwas ausgebremst. 

Die Woche ging schon mal chaotisch los, 

Kaum ist Mama auch mal nur kurz auf Toilette, wird gewütet was das Zeug hergibt. Hier hat er unsere "Partykiste" gefunden 
und untersucht...verteilt...dekoriert...
Hatte leider keinen (Kinder-)Sekt kühl gestellt, sonst hätte ich noch ne Spontanparty veranstaltet. 


Gesichtet!!!!
Die ersten Tomatensätzlinge für unseren #kunterbuntenFamiliengarten sprießen - manche machen es spannend, manche sind etwas schneller! 


Kostenloser Freizeitspass-klappt fast immer:

Bagger und Kipper und Walzen können meine Jungs eeeeeewig beobachten. 

Entdeckt:

In diese Windmühlen haben mein Löwenjunge und ich uns verliebt. Würde sich sicher sehr gut machen in unserem #kunterbuntenFamiliengarten, oder?!

Künstler

Hab ich gleich 2, von mir haben sie das ja nicht, ich kann mit Stiften nicht so viel anfangen. Einkaufszettel schreiben und anspitzen- aber mehr fällt mir dann auch schon nicht dazu ein...

Genießen

Konnte ich heute nachmittag mal ganz alleine mit meinem Löwenjungen den Zirkus in der Stadt. Sehr kostbare Stunden für das Kind und auch für Mama. Papa blieb mit dem Winterbub zu Hause. 

Die Uhrumstellung haben wir auch ganz gut rum bekommen. Beide Jungs schlafen und mal sehen ob noch ein bisschen Couch für uns vom Abend übrig bleibt. 

Tja und was wird die neue Woche bringen? Ich hoffe viel schönes Wetter, denn ich hab jetzt so richtig Lust an unserem Garten weiter zu machen. 

Habt noch einen schönen Abend und eine wunderbare neue Woche. 

À bientôt und bis Bald!



Freitag, 28. März 2014

Unser Weg zum Osterfest

„Religion können wir dem Kind nicht geben, wir können nur die Voraussetzungen schaffen, dass sie sich entwickelt“
(Maria Montessori)


Ich komme ja aus einer christlichen Familie. Wobei sich das im Laufe der Jahre nicht mehr auf eine feste Richtung oder Institution versteift hat. Es geht vielmehr um das was in der Bibel steht, um den Glauben zu Gott und nicht um katholisch, evangelisch oder was auch immer. 

Meine Eltern haben uns religiös erzogen, weil sie im tiefen Glauben Halt und Sicherheit fanden und ihn auch uns vermitteln wollten. 
Vieles war meinen Eltern dahingehend auch sehr wichtig, vieles davon verstand ich damals nicht, aber rückblickend hat genau dieses Vorleben und diese Vermittlung von Werten mich genau zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin. Und es gibt wenige Dinge in meiner "Erziehung" die ich heute als Erwachsener in Frage stelle oder kritisieren würde. Eigentlich haben sie ziemlich viel richtig gemacht und ich hoffe, dass das meine Jungs irgendwann Jahren auch mal über meinen Mann und mich sagen werden. 

Es ist mir wichtig, dass meine Kinder eben auch so ein "Fundament" für ihren Glauben bekommen.
Wie ich sie kenne, werden sie sowieso ihren eigenen Weg suchen und gehen. 
Was daraus wächst wird sich dann zeigen, aber um es mal biblisch auszudrücken: den Samen dazu will ich aussäen. 
Entscheiden werden sie es dann irgendwann selbst. 

Das große Kind hat jetzt schon viele Fragen, es kommt grad immer mehr und mehr. "Warum trägst Du ein Kreuz, ist Oma jetzt beim lieben Gott?" 
Aber da ja hier im französischen Kindergarten Religion überhaupt kein Thema ist, bin ich mit diesen Themen ziemlich auf mich gestellt. 

Ich halte einfach nichts vom Osterhasen, meine Kinder sollen wissen, warum man Ostern, Pfingsten und Fronleichnam feiert.

Unterstützt werde ich aber von lieben Familienmitgliedern, die sich da oft auch besser auskennen als ich. 

Es ist schön, dieses Interesse von seinem  4-jährigen Kind zu sehen. 
Wir haben zum Beispiel schon eine Spendendose für Arme gebastelt, da gab es eine Geschichte dazu und mein Kind hat seine Spardose geholt und sein Geld geteilt. Es hat ihn so beschäftigt, dass er mir eine Lehmhütte gemalt hat. 

Genau diese Dinge gehören eben für mich auch dazu: an andere denken, den Kindern auch ein Gespür dafür geben, dass es uns gut geht und dies auch zu schätzen wissen. 

Ostern finde ich etwas schwer, kindgerecht zu erklären. 
Aber dieses Jahr hilft mir Elias dabei. Der kam gestern aus Deutschland und ist einfach zu goldig:



Elias erlebt Ostern


Ein wunderschöner Folien-Osterkalender mit 16 Geschichten, nicht länger wie eine Doppelseite. 

Elias ist ein frecher Esel, der sich mit seinem Freund, dem Hirten Damir auf den Weg zu Jesus macht. 
Die Reise ist ein Abenteuer und fast nebenbei erfahren die Kinder über Elias wichtige Teile der Ostergeschichte: 
(Segnung der Kinder, Speisung der Hungernden, Zachäus, der Blinde der wieder sehen kann, Einzug in Jerusalem (unser Palmsonntag), letztes Abendmahl mit den Jüngern, das leere Grab und schließlich Jesus lebt:

- Damir erzählt von Jesus
- Elias und Damir brechen auf
- Jesus und die Kinder
- Die hungrigen Menschen
- Der Mann im Baum
- Der blinde Mann
- Die Eselin aus Betanien
- Einzug in Jerusalem
- Elias und die grünen Blätter
- Die rollenden Münzen
- Vorbereitungen
- Jesus und die Jünger an einem langen Tisch
- Im dunklen Garten
- Wo sind die Jünger?
- Das Grab ist leer
- Jesus lebt!

Dazu wirklich schöne Illustrationen. Keine gruseligen Bilder die vielleicht Angst vor dem Thema machen. 

Wir haben die Ausgabe mit dem Stoffesel und Fensterbildfolien. Da gibt es dann zu jeder Geschichte ein Bild und an Ostern sollte das dann am Fenster in etwa so aussehen:


(Foto: Buchrücken)

Mein Fazit: toller Einstig für kleine Kinder in die Ostergeschichte. Wobei man sagen muss, dass es sehr "Bibel-light" ist, oft fehlt schon so ein bisschen Hintergrund, aber vielleicht fällt mir das auch nur auf. Für ab 4 ist es echt sehr schön gemacht und es regt ja auch dazu an, darüber zu sprechen, nur der Anfang muss ja erst mal gemacht werden. 

Und wie sagte Maria Montessori schon: "Es ist nicht schwer, kleinen Kindern Großes zu vermitteln, denn sie sind in allem groß. Sie nehmen die ganze Welt auf, und so wird nichts, was sie haben, zu viel für sie sein.“ 

Wie geht Ihr daheim oder Euer Kindergarten mit dem Thema Ostern oder ganz allgemein mit Religion um? 
Bin gespannt!

À bientôt und bis Bald!

Sonntag, 23. März 2014

Unsere Woche in Bildern #KW12



Bonjour, ça va?

Eine beliebte Rubrik von vielen Bloggern ist "Unsere Woche in Bildern."

Und wie ich finde, eine schöne Idee, sonntags die vergangenen Tage Revue passieren zu lassen. 
Nochmal inne halten, denn alles ist so schnelllebig. 

Früher hatte man einen 24-er Film in die Kamera eingelegt und sich seine Motive sorgsam ausgesucht, um den Film nicht gleich voll zu haben. 
Oh und ich weiß noch, wie ich damals die Tage zählte, bis ich die entwickelten Fotos wieder abholen konnte (um dann festzustellen, dass das Bild von dem süßen Schwarm vom Baggersee leider nix geworden ist)

Heute hab ich oft nicht mal Zeit, die verwackelten Bilder zu löschen... Bilder ausdrucken, würde ich vermutlich nie, wenn wir unseren Lieben in Deutschland zu Weihnachten nicht diesen Fotokalender mit Monatsabo geschenkt hätten. 

Tsja- und dann habe ich ja tatsächlich nach den letzten #12von12 ne Mail bekommen, ich soll ruhig mehr Foto's mal aus Frankreich bringen, wie es so bei uns ist. 
Et voilà, das mache ich sehr gerne!

Drum heute zum ersten Mal, "Unsere Woche in Bildern-KW12" und ich fange gleich mal bei heute an, denn wir haben heute einen wunderschönen Nachmittag erleben dürfen. 
Zuerst sah es nicht so aus, dass wir heute das Haus verlassen können, richtig heftige Regenschauer mit Hagel. So um 16 Uhr sind wir dann mutig gewesen und wurden belohnt. 
Wir wurden nicht mal nass, nur sandig!

Endlich austoben!!!! 


Sieht fast aus, wie ne Werbung für nen Rosamunde Pilcher-Film oder? 
(Habt Ihr diese süße Wolke da gesehen?)


Wenn der Vater mit dem Sohne...


Die Wellen waren heute gigantisch, ein Naturerlebnis!


Und dann haben wir auch noch eine wahnsinnig sympathische Familie aus Österreich kennengelernt, die auch noch bis zum Sommer ganz in unserer Nähe wohnen. Die Kinder waren so glücklich, weil es keine Sprachprobleme gab und sie haben dann noch bis abends zusammen getobt. 

Der Rest der Woche war auch viel geboten. Ich war ja mal wieder alleinerziehend und da bin ich immer froh, wenn ich abgelenkt und unter Leuten bin. 

Man könnte sagen, es war sehr bunt, diese Woche:

#kunterbunterFamiliengarten


Tomaten pflanzen 

Babymalen

Und natürlich gestern das schönste Frühstück der ganzen Woche, da von meinem großen Kind ganz alleine vorbereitet:


Und nun wünsche ich Euch noch eine schöne neue Woche. 

À bientôt und bis Bald 

Samstag, 22. März 2014

Frühstück für Mama

Hach, ich bin immer noch total geflasht von heute morgen!
Um halb 9 wurde ich wach, weil ich unten die Kaffeemaschine und Teller kläppern hörte. 
Dann komme ich runter und mein großes Kind steht komplett angezogen und singend auf dem Hocker und räumt den Kühlschrank aus. Der Tisch ist gedeckt, mein Kaffee duftet mir entgegen: "Mit Milchschaum und Zucker, Mama Du musst nur noch umrühren das hab ich vergessen. Ich musste auch ein bisschen Milchschaum klauen, ich hatte Angst der Becher wird sonst zu voll wenn ich ihn zum Tisch trage und dann verschütte ich was und verbrenne mich, das wollte ich nicht."
Ein buntes Schmetterlingsbild liegt auf meinem Teller, er hat 2 rote Kerzen und 2 Deko-Holzblumen in Saftgläser dekoriert. 





Da geht einem doch das Mutterherz auf, oder?
So groß schon und so selbstständig-wenn er will. Da bin ich schon ganz schön stolz drauf!!!!! 

Wünsche Euch ein schönes Wochenende und lasst Euch verwöhnen. 

À bientôt und bis bald

Freitag, 21. März 2014

Sprücheklopfer

Mein großes Kind haut schon immer gnadenlos gute Sprüche raus. Kindermund ist einfach nicht zu übertreffen, ich bin sicher das kennt Ihr.

Man sagt immer, man das muss man mal aufschreiben dass man das nicht vergisst.  Und deshalb bekommt mein Sprücheklopfer jetzt hier seine eigene Rubrik :-)

Heute morgen auf dem Weg zum Kindergarten haben wir Papa über die Freisprechanlage angerufen, der morgen endlich wieder nach Hause kommt. 

Plötzlich meint mein großes Kind:
"Papa, am Wochenende müssen wir die Mama mal den ganzen Tag auf der Couch liegen lassen, damit sie sich mal wieder erholen kann"

Ohhhh ein schlaues Kerlchen und ein guter Plan, oder? Findet Papa hoffentlich auch!!!!

Habt einen schönen Frühlingsanfang! 

À bientôt - bis Bald!!!!

Donnerstag, 20. März 2014

Unser neuestes "Projekt": kunterbunter Familiengarten

Meine Jungs und ich sind gerne und viel draußen.
Und hier in Frankreich haben wir auch endlich einen eigenen Garten. Das war mir bei der Haussuche auch sehr wichtig, denn man kann einfach mal auch nur noch ein bisschen vor dem Abendessen ne Runde schaukeln oder buddeln. 
Der Garten hier ist nur ziemlich wild eingewachsen, was mir ja an sich sehr gut gefällt. Ich liebe alles was wild ist. Kunterbunt am Besten. Englischer Rasen? Fehlanzeige. Stattdessen ein "Wohlfühlgarten" vor allem für und mit den Kids. Wo man auch Ball spielen, buddeln, auf Bäume klettern und sich dreckig machen kann. Und der nicht nur Arbeit, sondern auch Spaß macht. 
Es gibt hier viel eingewachsene Hecken und auch fehlt hier jeglicher Grundgedanke. Noch dazu ist der Boden  fast nur sandig.
Es war an einem Tag im November mal ein Gärtnerteam da- die kamen nur leider nicht mehr wieder und nun liegt alles hier rum. Vom Vermieter fehlt leider jede Antwort. 




Seit das kleine Kind da ist, sind diese besonders intensiven Momente mit dem großen Kind natürlich deutlich weniger geworden. Es ist für ihn oft anstrengend, auf mich zu warten, bis ich wieder einen Moment nur für ihn habe. Und seit der kleine Bruder laufen und klettern kann, ist nichts mehr sicher und ich muss ziemlich auf der Hut sein. 

Daher bin ich auch immer auf der Suche was ich mit den Jungs gemeinsam machen kann oder zumindest wo ich auch den Kleinen mal so "mitlaufen" lassen kann. 
Mein großes Kind war von jeher sehr neugierig, wissbegierig und auch sehr schnell was sprachliche Entwicklung und Phantasie angeht. Nichts ist für ihn schlimmer als wenn er kein "Input" bekommt. 

In einer netten Facebook-Gruppe las ich dann eine tolle Frage einer Mama, welche  Gemüsesorten man denn so nehmen könnte um ein "Kinder-Gemüsebeet" anzulegen. 
Und sofort kam mir dann die Idee, das könnte doch auch meinen Jungs gefallen. 

Nur leider habe ich so gar keine Ahnung vom Gärtnern und fange ziemlich bei Null an. Aber das große Kind durfte letztes Jahr bei Opa Gurken und Tomaten einpflanzen - und war ganz aufgeregt als die ersten Triebe und später dann die ersten Früchte kamen. 

Wir sind also in den Gartencenter und ich war echt erstaunt, was es da so alles gibt. Für Kinder. Zum Gärtnern. 
Perfekt, das bekomme ich hin. Hoffe ich doch :-)

Unsere Ausbeute:

Die können wir gleich so einpflanzen. 

Aber hier gehts von vorne los, Samen in die Erde und zuschauen ob es wächst und so


Mini-Gurken!!! Also darauf bin ich super gespannt!



Jede Menge Mini-Gewächshäuser
(Tomaten, Zucchini, Gewürze, Salat)



Und noch ein paar Klassiker: 


Natürlich dürfen kunterbunte Blumen auch nicht fehlen!!!!


Ich bin schon echt gespannt und aufgeregt. 

Mit den Balkonkästen haben wir gleich mal angefangen und ich bin echt stolz, mit wieviel Freude, Ausdauer und Feingefühl das mein großes Kind gemacht hat! Man muss nämlich wissen, dass er ein wilder kleiner Kerl ist, der eigentlich sehr schwer mal 5 Minuten zur Ruhe kommt. Aber schaut mal, hat er das nicht toll gemacht?





Und die Kids macht das so stolz, das sind die Erfolgserlebnisse, die unsere Kinder stark und selbstbewusst macht!
Es war das erste was er dann Papa am Telefon erzählt hat. 
"Ich hab heute mit Mama Gartenarbeit gemacht!"

Und Ihr so? Was pflanzt Ihr in Eurem Garten? Was brauchen wir noch in unserem kunterbunten "Kinder"-Garten? Her mit Euren Tipps! 

Fortsetzung Garten folgt. 

À bientôt - bis Bald! 

Dienstag, 18. März 2014

Heute mal bunt - von Kopf bis Fuß!

Hach was war das für ein langer Tag heute, extrem anstrengend, aber wunderschön.
Wir sind diese Woche mal wieder alleinerziehend und jedes Mal wenn das so ist, ziehe ich meinen Hut vor allen da draußen, die das jeden Tag sind. Es ist ganz schön anstrengend, diesen Job alleine zu machen. 

Wir sind heute also alle viel früher als sonst aufgestanden, damit wir alle pünktlich im Auto sitzen in Richtung Kindergarten. Heute sogar ohne trödeln vom großen Kind, ich war mal richtig stolz, wir waren nicht die Letzten!
Mit dem kleinen Kind bin ich dann zum Mutter-Kind-Treff gefahren. Wir haben hier einen ganz tollen Treff gefunden, und die beiden Frauen lassen sich immer was einfallen. 

Heute war l'atellier peinture angesagt. Malen für die kleinen- 
und ich sollte Wechselkleidung mitbringen. 
Ich war sehr gespannt!

Tsja und was soll ich sagen? Es wurde seeeeehr bunt!


Es war alles mit Papier ausgelegt und angeklebt, und die Flaschen und Pinsel standen in der Mitte. 
Mein Kind guckt sich das mal kurz alles an und dann geht's los. 

Falls Ihr irgendwo die Möglichkeit habt, dann macht sowas!!! Es war einfach klasse. Einfach machen lassen. 
Und das kommt dann dabei raus:


Hmmmmm was male ich denn jetzt?



Erst mal einen Pinsel nehmen


Oder vielleicht doch die Hände???


Ich mach alles bunt!!!!



Das macht Spaß!



Das ist mir zu orange, da fehlt noch etwas grün!


Nachschub Farbe gefällig?


Unglaublich, er war knapp eine Stunde nur in dieser Malecke, obwohl rings um die "Absperrung" "normal" gespielt wurde. Er ließ sich da nicht ablenken und hatte einfach Spaß. 

Leider verwechselte er später daheim bei Pellkartoffeln mit Kräuterquark den Quark mit der Farbe. Mit einem verschmitzen Lachen patschte er so schnell in die Schüssel und malte damit auf dem Tisch rum- so schnell konnte ich gar nicht schauen!!  

Fazit: nächsten Monat sind wir bestimmt wieder dabei! 

Also wenn ihr es auch bunt liebt, dann bringt doch einfach ein bisschen Farbe in Euer Leben ;-) 
Uns tat das einfach nur gut heute. 

À bientôt, bis Bald!

Donnerstag, 13. März 2014

Unser Montessori Floor Bed - ein Traum!

Diesen Post habe ich nun seit 16.02. als Entwurf gespeichert. Es war der Tag, an dem wir dann aber wieder überraschend nach Deutschland abgereist sind. (warum, das kannst Du hier nachlesen)

Heute muss ich mich ein bisschen ablenken, denn es ist heute auch der 6. Sternengeburtstag meines Sternchen, aber ich bin sicher, Oma hat es schon auf dem Schoß und sie lächeln mir zu, denn der Himmel ist heute strahlend Blau bei uns und die Sonne lacht ganz frech auf uns runter. 

Nun aber zum eigentlichen Thema:

Ich hatte ja versprochen, dass ich, wenn wir zurück in Frankreich sind, Euch einen Blick in unser Kinderzimmer gestatte.
Es ist zwar noch nicht alles fertig und einige Sachen fehlen auch noch. Aber unser Schlafbereich- der ist schon seit etwa Oktober fertig. Und darum geht es ja auch immer wieder. Das Thema Schlafen ist auf jeder Mütterseite, in jedem Ratgeber, in jeder Elternzritschrift zu finden. 
Die einen wollen auf gar keinen Fall ein Familienbett, die anderen unbedingt, manche lesen zig Ratgeber und sind am Ende doch nicht schlauer, manchmal machen sich Eltern gegenseitig regelrecht fertig, weil es jeder besser weiß. Teilweise kann ich es schon gar nicht mehr hören/lesen!
Jede Familie muss doch ihren eigenen Weg zu erholsamen Schlaf finden! 
Was für die einen passt, ist für die anderen noch lange nichts! Manches ändert sich auch im Laufe der Zeit und vielleicht muss man erst einiges ausprobieren oder verändern bis es dann für einen selbst passt. Ein Patentrezept gibt und gab es früher schon nicht, mein Papa jedenfalls verdreht heute noch die Augen, wenn ich ihn frage, wie das damals so bei mir war. :-)
Ja und dann soll es Elten geben, die legen ihre Kinder einfach ins Bett, gehen raus und die Kinder schlafen selig bis morgen früh. Beneidenswert! Meine gehören da wohl eher nicht dazu. 
Auch wir mussten für jedes Kind einen (anderen) Weg finden. Schreien lassen war aber für uns niemals eine Option. Wir wussten, auch diese Phase geht irgendwann rum oder wird besser. 

Matratzenbett, Bodenbett oder auch Floor Bed genannt: 
Bei uns klappt das beim kleinen Kind seit etwa Oktober (da war er 10 Monate alt) hervorragend. Unser Kind hat sich das irgendwie selbst ausgesucht:

Beim 2. Kind weiß man vielleicht vieles besser aber es gibt auch viele Dinge, die man wieder ausprobieren muss, weil einfach jedes Kind anders ist. 
Unser großes Kind passte mit knapp 3 Monaten nicht mehr in den Stubenwagen der neben meinem Bett stand. Das war für mich erst mal eine Überwindung, denn das Kinderbettchen hatte neben uns keinen Platz. Familienbett hatte ich noch nie gehört, nur überall die Warnungen, das Kind gehört in sein eigenes Bett und so weiter. (Ich erinnere mich aber heute noch an die einigen Male die wir beide beim Stillen eingeschlafen sind- das waren so innige und schöne Momente und gaben mir ganz viel zurück)
Also gut, auf in sein eigenes Bett - aber da sollte er es gut haben und da wir begeisterte Wasserbettschläfer waren bekam das große Kind eine Kinder-Wasser-Matratze. Nicht billig, aber superbequem und wir wollten ja irgendwann noch ein 2. Kind, das würde sich dann auch rechnen. 
Na ja, was soll ich sagen, es hatte geklappt, das Kind fühlte sich wohl im eigenen Zimmer und Wasserbett und schlief sofort durch. 
Das war eine Wohltat nach 3 Monaten Schreibaby-durch die Wohnung tragen-Nächte! Wir hatten also alles richtig gemacht? 
Gut irgendwann später landete er dann doch bei uns im Bett aber das ist eine andere Geschichte. 

Beim kleinen Kind wollten wir es eigentlich genau so machen. Was beim ersten Kind geklappt hat, würde sicher wieder klappen? Weit gefehlt!
Nun muss man dazu sagen, dass das kleine Kind viel mehr schlief als das Große je zuvor. Wenn er müde war, schlief er einfach ein, am Liebsten draußen an der frischen Luft. 
Aber was mochte er gar nicht? Den Stubenwagen neben meinem Bett. 
Also gut, legten wir ihn in sein (Wasser-)Bettchen und nach dem letzten Stillen um 23 Uhr in etwa legten wir ihn hin und er schlief bis morgens 5 oder 6. 
Ein Traum oder? 
Tsja, er schlief halt am Anfang durch, aber so ab ca 5 Monaten dann nicht mehr. Die Welt um ihn herum veränderte sich. Alles wurde interessant. Und in's Gittebettchen legen- das war plötzlich unmöglich geworden. Er wachte sofort auf und schrie. Papa konnte überhaupt nicht beruhigen, er schlief erst angekuschelt an meinem Busen und in meinem Bett wieder ein. 
Wir kauften ein Anbaubettchen aber wussten, dass das nur eine Lösung auf Zeit war, denn er wurde ja größer und aktiver.
Zu der Zeit habe ich angefangen mich mit Maria Montessori zu beschäftigen. 
Auf Anna's Blog "Eltern vom Mars" las ich viel, wie man das Leben "kindgerechter" machen kann und wie Anna viele Dinge zu Hause umgestellt hat. Das Thema faszinierte mich immer mehr. Und ich las und recherchierte. Fand auch auf Facebook eine tolle Gruppe. Dann meldete ich mich auf Pinterest an und fand erst mal nicht viel, weil ich noch nicht genau wusste, wonach ich eigentlich suchte. Mal ehrlich, habt ihr Floor Bed schon mal gehört? 
Die Antwort auf meine Fragen gab mir dann aber mein Sohn selbst. 
Uns hatte es ziemlich erwischt, wir hatten ne fiese Erlältung und schlimmen Husten. Und um nachts nicht die anderen 2 Männer zu wecken, holte ich die Gästematratze und legte sie bei ihm im Zimmer auf den Boden. Und trotz Erkältung schliefen wir ganz wunderbar. 
Am nächsten Tag zur Mittagszeit, krabbelte er plötzlich zu seinem Kuschelkissen, dann auf die Matratze und legte sich hin. Ich legte mich dazu, stillte und er schlief ein. 
Abends dann im Schlafanzug das Gleiche. Er holte das Kissen und legte sich hin. Tsja, da wusste ich, genau so und genau hier will er schlafen!


(Matratzenlager vor unserem Floor Bed)

Aber ich bin ja von Haus aus erst mal ein Zweifler. 
Kann man sein Baby auf dem Boden schlafen lassen? 
Ist das nicht zu kalt oder zu gefährlich?
Was ist mit der Luftzirkulation? 

Über Pintetest sammelte ich Bilder-Ideen, die ich dann meinem Mann zeigte. 
"Schatz, kannst Du sowas bauen"
Und seine Antwort: "ich denke schon". 

Am nächsten Wochenende zog er mit dem großen Kind in den Baumarkt und dann ging es los. 

Da ich ja zum einschlafen dazu liege, kann ich also aus eigener Erfahrung berichten, es ist perfekt! Nicht zu kalt, bequem und es ist einfach perfekt. 

Das Kinderbettchen? Staubt grad im Schlafzimmer vor sich hin und dient leider eher als "Garderobe" für zu klein gewordene Kinderkleidung. 

Und hier ist es:

Man kann auch super toben und hüpfen drauf :-)


Hier zeigt Euch mein kleines Kind wie kuschelig es ist :-)

Vor dem Bett liegt noch mal zur Sicherheit eine Würfel-Matratze 

Und hier wurde gebaut: (da war das kleine Kind 10 Monate ui ui ui)

Fertig!!!


Ach ja, am Anfang hatte ich noch keine Matratze vorne dran liegen, und ein einziges Mal musste ich dann mein Kind suchen:



Seit die Matratze vorne dran liegt, ist das witzigerweise nicht mehr passiert. 

Ich ärgere mich ein bisschen, dass ich diese tolle Art Kids zu "Betten" nicht schon beim großen Kind wusste. Ich glaube, es hätte uns sehr viel Stress erspart. 

Und, wie schlafen Eure Kids so?
Ich meine, wir haben für uns einen tollen Weg gefunden, der sicher nicht für jeden richtig ist. Aber falls Eure Kids sich schlechte Schläfer sind, ist das ja vielleicht mal ne Alternative, die sich lohnt auszuprobieren. Matratze auf den Boden kostet ja erst mal nix, und dann sieht man weiter. 

Gute Nacht zusammen!





Wer nichts verpassen will, der darf mir sehr gerne auf Facebook folgen. Viel mehr Bilder von unserem kunterbunten Familienleben gibt es übrigens auf Instagram.

Über Deinen Kommentar freue ich mich übrigens ganz besonders! Es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. * Merci *

Mittwoch, 12. März 2014

12 von 12 im März 2014

Ja, es ist schon wieder 1 Monat rum. Ein Monat in dem so viel passiert ist und an dem wir alle noch zu knabbern haben. Darum fehlen mir auch grad die Worte für meinen Blog, ich bin noch ziemlich leer. 

Aber unser Leben geht ja weiter, mit kleinen Kindern hat man nicht viel Zeit stehen zu bleiben. Und um so langsam wieder zu mir selbst zu finden, habe ich den heutigen kimdergartenfreien Mittwoch genutzt um fleißig Foto's zu machen. Da braucht man nicht viel Worte. 
Und es war ein schöner, sonniger Tag. Aber seht selbst:

1/12
Erst mal nen Kaffee mit viel Milchschaum, ein Morgenritual bei dem das kleine Kind immer etwas Milchschaum klauen darf 


2/12
Hmmmmm leckere französische Erdbeeren. Riechen nicht nur nach Erdbeere, schmecken auch!!!



3/12
Mehr braucht mein großes Kind nicht für ein gelungenes Frühstück:
Erdbeeren, Butter-Croissant und Kakao 

(ach ja, er deckt sich übrigens immer Messer und Gabel- falls sich jemand wundert...)

4/12
Mittwoch heißt Kindertennis von 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr
Heute früh noch etwas im Nebel



5/12
Und Mama geht mal wieder mit dem kleinen Kind derweil ein bisschen in den Wald. Der sah heute so gruselig aus, aber es muss was beruhigendes haben, er ist nämlich sofort eingeschlafen!

6/12
Daheim gab es heute "Kinderfisch aus dem Backofen":(Mama soooo lecker) 
Kabeljau mit Reis und Zucchini

7/12
Echt soooo lecker :-)


8/12
Und nach dem Mittagsschlaf geht's dann endlich im Bollerwagen und mit einer lieben, neuen Freundin mit Baby an den Strand. 

9/12
Da wurde balanciert und gebuddelt

10/12
Und wir waren fast alleine. Ein Traum!

11/12
"Schau, da drüben ist der Leichtturm!"

Abends musste es dann ganz schnell gehen, denn nach soviel frischer Luft waren die Kids ganz dolle Müde. 
Drum pssssssst:

12/12


Gute Nacht!!!!!