Donnerstag, 13. Februar 2014

Grau - [gris] auch trübe Gedanken gehören dazu

Heute war ein stürmischer und grauer Tag in Frankreich. Richtig grau. So grau, dass man gar nicht aufstehen will und so grau dass selbst alle Lichter im Haus das Grau nicht heller machen.
Nun gut, um ehrlich zu sein, war er nicht grauer als die letzten, vergangenen Tage, denn auch hier am Meer ist Winter, nur hier eben stürmisch, regnerisch und grau.
Nur ich fühle mich heute auch grau. Das überfällt mich aber immer "ein paar Tage danach". Und mit danach meine ich, unseren Urlaub in der Heimat. 
Die erste Zeit bist Du noch damit beschäftigt, daheim alles auszupacken, die Wäsche zu machen, das Haus zu putzen und wieder Routine und Struktur reinzubringen, während das kleine Kind hinter Dir wieder eine Spur der Verwüstung zieht. Dauerschleife aufräumen und Dreck wegputzen. 
Danach spüre ich dann wieder dass eben was fehlt. Die Familie ist weit weg, Du bist weit weg. Kannst auch nicht mal schnell dahin, wenn Dir der Tag mal wieder endlos vor kommt. 

Das große Kind war ja heute wieder den ganzen Tag in der ecole. Also gab es heute auch keine "Machtkämpfe" und "Grenzen gnadenlos austesten". 
Na und das kleine Kind ist ja ein zufriedenes und ausgeglichenes Kerlchen was eben die Welt entdeckt und das strengt Mama eben manchmal an. 
Der Tag war heute also eigentlich nicht anders als sonst, keine nennenswerte Katastrophen oder Sauereien. 
Ein bisschen mehr Haushalt weil der Goldschatz heute bis 22 Uhr im Dienst war. 

Gut, das Abendprogramm alleine runter spulen, schlaucht mich immer etwas. 2 müde Kinder fast gleichzeitig bettfertig machen und dann hoffen, dass das kleine Kind heute so gut einschläft, damit das große Kind nicht so lange warten muss mit kuscheln. Da denke ich oft, man, so Alleinerziehehde haben das jeden Abend, wir zwar derzeit immer öfter aber nie so endgültig. 

So müde und ausgebrannt fühlte ich mich schon mal. Das große Kind war etwas über 1 Jahr und für 2 Jahre hatten wir nur einen Wochenendpapa. Familie war damals "nur" knapp 600 km weg, also man hat das eben so alleine gewuppt. 
Zu meinem Arzt meinte ich damals, dass ich früher, als ich "normal arbeiten" ging und sogar nachts nebenbei noch kellnern war, lange nicht so schlapp war wie als Mutter. 
Und er sagte, dass er das kenne. Das sei ganz normal, denn im Job hat man ja ganz andere Erfolgserlebnisse, bekommt Lob und Anerkennung was einen dann pusht. 

Oh das hört sich nach jammern an, was?! Ist es ja auch. Gehört doch dazu. Ohne Grau kein Bunt. 
Man kann ja auch nicht immer alles haben und vermisst immer das was man nicht hat. 
Klar, bekomme ich ja Anerkennung von meinen Männern. Irgendwie kann man das aber nicht vergleichen. 
Mit Kleinkind bist Du rund um die Uhr Mama. Ich wollte nix anderes. Klar. Aber momentan macht es müde. Das alte Leben so weit weg wie die Heimat. 
Keine Familie, die mal schnell aushelfen kann, wenn die Batterien leer sind. 

Ab Montag sind wieder 2 Wochen Ferien, 1 Woche davon alleinerziehend. 

Hoffentlich sind das keine "grauen" Ferien sondern "bunte"


A bientot und grand bisous

Mittwoch, 12. Februar 2014

12 von 12 im Februar

Meine ersten 12 von 12 überhaupt und ich freu mich richtig drauf. 
Alle 12 von 12 findest Du Hier

Diesen Monat fällt der 12. auf einen Mittwoch und Mittwoch's haben die französischen Kinder frei. 

Eigentlich genießen wir (vor allem ich) diesen freien Tag, denn seit das große Kind entschieden hat, den ganzen Tag in der ecole zu bleiben, sprich bis 16:20 Uhr, haben wir nicht mehr viel voneinander. Wenn ich ihn da abhole ist er so müde, dass man pünktlich Abendessen machen muss und um 19:30 Uhr liegt er dann im Bett. 

Heute hat sich das große Kind ein "gelbes Pooh-Bär Frühstück" gewünscht:
Honigtoast und gelbe Tomaten(angeblich passt das schon zusammen)




Mittwoch's gibt es zahlreiche Aktivitäten für Kinder aller Altersgruppen. Unser Sohn hatte letztes Jahr einen Schnupperkurs im Tennis und geht seitdem Mittwoch's für 1 Stunde in den Tennisclub: (zum humanen Jahresbeitrag von 75.-- Euro übrigens.)


Mama geht derweil mit dem kleinen Kind eine Runde spazieren, da das große Kind viel zu sehr abgelenkt ist, wenn wir die ganze Zeit zuschauen



Nach einer Stunde ist schon wieder alles rum 



Und wir packen zusammen


Nach dem Mittagessen geht das kleine Kind schlafen 



Und das große Kind will heute ständig helfen. (Sehr verdächtig!) 

Wir beschließen schon mal das Abendessen vorzubereiten, damit wir abends länger draußen bleiben können. 

Das große Kind schneidet also Spargel (aus dem Glas) und Schinken


Hilft bei der Soße 


Und macht ne richtig leckere Spargel-Lasagne für uns. 

Dann nix wie raus in den Garten. 


Frühlingsboten sind auch schon gesichtet worden



Soviel frische Luft macht hungrig. 


Lecker war's!!!!

Für meine Jungs und mich gibt's nichts Schöneres, den Tag mit einem schönen Bad zu beenden. 
Und daher ist das auch das letzte Bild, denn da werde ich jetzt abtauchen. 

Und dieses mal dabei ganz besonders an meine Freundin Jenny denken, die hat nämlich mein heutiges Aromabad "gesponsored" :-) 




Sunshine Blogger Award

Alltagsfieber hat mich zum Sunshine Blogger Award nominiert. Ist ja schon lustig, was es im Blogger-Alltag so alles gibt!
Nur gar nicht so einfach geht das schon mal los: 11 Fakten über sich selbst soll ich teilen. Ja, mach das mal!!!! Wann hast Du Dich denn das letzte Mal selbst beschreiben müssen? Und dann auch noch so viel?! Na mal sehen, was mir da noch so einfällt... 

Das sind also die Regeln:
1.) Teile 11 Fakten über dich
2.) Beantworte 11 Fragen, die dir vom Blogger, der dich nominiert hat, gestellt wurden
3.) Stelle 11 Fragen an deine Nominierten
4.) Informiere deine Nominierten über diesen Post
Also los geht's mit 11 Fakten über mich:
1.) ich esse seeeeehr langsam und bin fast immer als Letztes fertig. 
2.) ich liebe Butter; die gehört für mich auf's Brot unter Marmelade, Wurst, Käse, Nutella,..... und weil das meine Mama immer gemacht hat: auf die Bolognese-Soße der Spaghetti oben drauf... Hmmmm wenn das so schön zerläuft....
3.) Zahlen kann ich mir absolut nicht merken. Meine Handynummer? Muss ich erst mal nachschauen...
4.) ich habe mir nie vorstellen können mal woanders zu leben. Meinen Goldschatz hab ich am Anfang sogar zweimal verlassen, da ich wusste, dass man mit ihm am Besten gleich eine BahnCard oder Miles&More Card dazu beantragen muss...
5.) Familie und Freunde sind mir am allerwichtigsten. Darum vermisse ich die auch am allermeisten hier in Frankreich
6.) Sonntag Abend guck ich am Liebsten was Romantisches- wo ich nicht nachdenken muss
7.) ich will unbedingt und endlich mal nach ROM!!!!
8.) als Kind stand ich stundenlang vor dem Spiegel und wollte meine Sommersprossen weg putzen. Wehe es fand die jemand niedlich! Heute hat mein Sohn so niedliche Punkte auf der Nase...
9.) ich liebe Fußball und hab sogar mal selbst gespielt. Ok nicht gut, aber immerhin fast immer 90 Minuten am Stück
10.) meine Jungs dürfen auch "ich will" anstatt "ich möchte" sagen- der Ton macht die Musik.
11.) ein Wochenende mal nur für mich? Freitag Nacht tanzen und vielleicht mal wieder ein bisschen Alkohol, hihi, Samstag ausschlafen, wenn wach einfach trotzdem liegen bleiben. Pizza bestellen, Rotwein und Schokolinsen und Badewanne, Kinder vermissen, sinnlos fernseh schauen ohne auf die Uhr zu gucken. Sonntag: auf die Uhr gucken wann die Kinder endlich wieder heim kommen :-)

2.) Alltagsfieber's Fragen an mich:
1. Was ist deine Lieblingsjahreszeit?
Definitiv Frühling! Alles erwacht zu Leben,  es wird grün und bunt und die Luft duftet so herrlich. 
2. Was sind deine Lieblingsgerichte in den 4 Jahreszeiten?
Im Frühling alles mit Spargel und Erdbeeren, im Sommer "Grill-Orgien" (am liebsten zu allem den selbstgemachten Knobi-Dipp) im Herbst irgendwas mit Kürbis und im Winter zum Beispiel Raclette oder Gulasch mit Serviettenknödel
3. Apple oder Samsung?
Apple - aber eigentlich nur weil ich die Sachen von Samsung nicht kenne und mein Goldschatz ein absoluter Apple-Feti ist ;-) 
4. Womit erfrischt du dich im Sommer am Liebsten?
Eigentlich würde da jetzt Aperol-Sprizz oder sowas stehen, aber da ich ja noch eine Still-Mama bin, schreibe ich jetzt mal was vernünftiges: Saftschorle (Traube zum Beispiel- Apfelschorle ist jetzt nicht so mein Ding)
5. Welches ist dein Allzeit-Lieblingslied?
Ha, da habe ich sogar letztens 20 aus meinem Gedächtnis gekramt: 
6. Benutzt du gerne Fremdworte, oder drückst du dich lieber klar verständlich in Deutsch aus?
Hier in Frankreich drücke ich mich gerne mal verständlich auf Französisch aus, das klappt nur leider noch nicht ganz so gut wie ich das hätte, weil mir die Wörter fehlen...
7. Lieber mieten, oder kaufen?
Mieten- so oft wie wir umziehen. Und am Ende wenn Du alt und pflegebedürftig bist, nimmt Dir der Staat ja doch alles aus. 
8. Wie sieht dein Traumdomizil aus?
Villa Kunterbunt :-) südländisch, viele bunte Farben und Blumen 
9. Was ist dein Lieblingsraum in deiner jetzigen “Behausung”?
Gibts eigentlich nicht, ich fühl mich hier im ganzen Haus wohl. Manchmal ist es das Badezimmer mit der Badewanne :-)

10. Wo hältst du dich lieber auf: Auf der Tanzfläche, oder an der Theke?
Das wäre mir egal, Hauptsache mal wieder so ne schön durchtanzte Nacht mit Freunden und den einen oder anderen Drink :-) aber momentan sieht es noch nicht danach aus :-)

11. Tee oder Kaffee?
Kaffee (und danach den Stilltee)


Taraaaaaa und hier kommen meine 11 Fragen für Euch: 

1.) Urlaub am Wasser, in den Bergen oder wo?

2.) Hotel oder Campingplatz?

3.) Was liegt grad alles auf Deinem Nachttisch rum?

4.) Bücher aus Papier oder am Bildschirm

5.) Nutella-Brot mit oder ohne Butter?

6.) Handy oder Digicam?

7.) wie sieht Dein perfektes Wochenende aus?

8.) was wolltest Du früher immer mal werden?

9.) welchen Traum willst Du Dir unbedingt noch erfüllen? 

10.) was wäre das Erste was Du ändern/schaffen oder abschaffen würdest, wenn Du regieren würdest?

11.) wie haben Dir meine Fragen gefallen? :-)

Ui, also ich bin jetzt ganz gespannt auf Deine Antworten!!! 

Und ich nominiere: 


Knirps mit Krümel
Grummelmama
Lachen, leben, lieben unser Ged...
Wundertütentag
Buntraum


Sonntag, 9. Februar 2014

Eine Zugfahrt die ist lustig, eine Zugfahrt die ist???

Unter Umständen länger als man denkt...

Wir sind endlich wieder daheim! Nach über 14,5 Stunden sind wir gestern Abend kurz vor 22 Uhr endlich wieder daheim angekommen. 
Total müde und erschöpft dieses Mal, aber es hat zum Glück alles geklappt. 

Mein Goldschatz  war ja schon vor einer Woche zurückgefahren und so musste ich mich, das lange Stück bis Paris, erst mal alleine mit dem grossen und dem kleinen Kind, dem großen roten Koffer, meinen Rucksack, den Bondolino, einen Baggy, einen Kinderkoffer ("den ziehe ich schon alleine, Mama"), einem Kinderrucksack und der Minikühltasche mit den Maultaschen und dem Leberkäs auf den Weg machen. 
5 Stunden, dann würde mein Goldschatz uns in Paris abholen, mit uns in der Metro 13 Stationen zum anderen Bahnhof fahren und dann von dort nochmal 3 Stunden mit uns nach Bordeaux fahren. 
Das war der Plan, der war eigentlich auch ganz ok, auch wenn es mir durchaus vor der Zugfahrt ein wenig graute: das kleine Kind ist knapp 14 Monate alt und voller Tatendrang, er kann seit 3 Monaten laufen, sitzen gehört naturgemäß nicht zu seinen Stärken. Da können 5 Stunden schon endlos lang werden!

Meine liebe Familie gab uns noch einen tollen Anschied und wir 4 wurden zu viert zum Bahnhof und sogar samt Sack und Pack in den Zug gebracht. Gold wert, da der TGV ja nur ca 3 Minuten Aufenthalt im Bahnhof hatte.

Die Abschiedstränen sind natürlich immer inklusive, aber hielten sich bei mir dieses Mal in Grenzen, denn mein ganzer Körper war auf Hochspannung. 
Kennt Ihr das, wenn man tief Luft holen will, man aber nicht kann? 
Und wenn man sich fühlt, als müsse man wortwörtlich aus der Haut fahren, weil man das Gefühl hat, die Haut ist zu eng? Ja, genau so ging es mir gestern. 

Ein Blick im Zug umher beruhigte mich schon mal, wir waren im letzten bzw. ersten Wagen, es war also super ruhig, da wir vom "Durchgangsverkehr zum Klo" verschont blieben. 
Hatten einen Viererplatz mit Tisch, da saß ein junger Typ mit Laptop. Hm, man muss nicht Gedanken lesen können um zu erahnen was er dachte als wir 3 da ankamen. (Das kleine Kind wollte sich natürlich sofort an das Kabel und den Bildschirm ranmachen...)
Und neben uns noch junggebliebene Großeltern mit Teenager-Enkelkind. 

Die Fahrt ging los und das große Kind freute sich über die Überraschungszeitung von Bibi Blocksberg, die ich noch heimlich gekauft hatte und das kleine Kind beschäftigte sich erst mal zufrieden mit der Butterbrezel. 
Alles ganz entspannt!
Bis der Zug nach 45 Minuten sehr, sehr langsam wurde und schließlich vollends zum Stehen kam. 
"...aufgrund von einem Unfall mit Personenschaden können wir momentan nicht weiterfahren, da die Strecke gesperrt würde. Wir bitten um Verständnis..."
Ja, ne, is klar! Das muss ja jetzt auch uns wieder passieren. 
Nur wie lange dauert sowas? 
Bei uns dauerte es zusätzliche 130 Minuten. 
In den 130 Minuten lernten wir dann unsere Mitfahrer kennen, da die beiden Kinder irgendwann unbedingt Bewegung brauchten. Das große Kind erzählte unsere Lebensgeschichte, es schien die Leute zu interessieren. "Was, sie leben in Frankreich? Das ist aber toll, erzählen sie doch mal!"
Irgendwann schlief das kleine Kind endlich ein, das große Kind wurde ungeduldig. "Mama, wann fahren wir endlich wieder?"
Irgendwann da holte Mama dann das pädagogisch ungemein wertvolle iPad raus. Ich hatte am
Abend vorher endlose Zeit damit verbracht, nach was "vernünftigem" zu suchen, aber entweder bin ich zu kritisch oder ich habe nur Schrott gefunden. Aber wer mich kennt, weiß, dass ich erst aufhöre wenn ich entweder versehentlich einschlafe oder zufrieden bin. Und so gab es noch das Hörspiel "Oh wie schön ist Panama" und den Film vom "Mondbär". Mein Sohn ist sehr sensibel und ich muss aufpassen was er so anschaut, weil er sich immer viel zu viele Gedanken macht und das so intensiv hört oder anschaut, dass er dann nachts schlecht schläft. 

Nach über 2 Stunden ging es dann endlich weiter. Der Anschlusszug in Paris war damit unerreichbar. Gott sei Dank gibt es ja Handys und mein Goldschatz konnte sich um die Umbuchung kümmern, der war mittlerweile nämlich auch schon in Paris angekommen. 
Es brachte zwar alles nix, aber es hat mich soooo aufgeregt! Statt 5 Stunden nun 7 Stunden. 

Aus purer Langeweile und um ein bisschen Abwechslung rein zu bekommen (immer noch 3 Stunden vor uns!) bin ich mit den Jungs in's Bistro. Die Zeit ging zwar rum, aber es kostete uns auch ein paar Nerven, da das kleine Kind den O-Saft vom großen Kind in die Finger bekam, sich die Hälfte über die Hose und die andere Hälfte auf den Boden leerte. 
Zurück am Platz ist das kleine Kind nochmal eingeschlafen. War klar, dass dann das große Kind auf's Klo muss oder? Aber die junge Omi von nebenan half aus und setzte sich zum kleinen Kind, damit das nicht beim Schlafen vom Sitz kullert. 
Leider hatte sich das große Kind natürlich nicht so ganz richtig auf die Zugtoilette gesetzt (wer macht das schon im Zug?) und meinte dann so nebenbei, "ich sitze nicht richtig Mama, das wird glaub grad alles nass". Juhuuuuuuu passiert nie, nur wenn man alleine mit 2 Kindern unterwegs ist, das kleine Kind bei der fremden Omi schläft, die Leute vor der Türe Schlange stehen, da einige
Toiletten ausgefallen sind, UND: wenn auch das Toilettenpapier alle ist!!!! 
Weitere Details erspare ich Euch. 
Irgendwann- Stunden später waren wir dann in Paris. Und die Leute aus unserem Abteil verabschiedeten uns freundlich, wünschten uns alles Gute und beglückwünschten mich mit "ganz tolle Jungs haben sie da!" 
Ha- das geht runter wie Butter und war wie so ein kleiner Energy-Drink. 

Der Rest unserer Reise war dann auch ganz ohne Zwischenfälle. Die Jungs waren total happy als sie Papa am Bahnsteig sahen. Wir quetschten uns in die Metro, aßen dann noch was und wollten nur noch heim. 
Die Franzosen liebe ich ja. Im ganzen Menschenstrom der durch den Bahnhof zur Metro hetzt findest Du immer Leute, die einfach am Baggy anfassen wenn Du plötzlich vor einer Treppe stehst. Sogar die jungen Leute. Da wird nicht groß gefragt, geredet, die machen einfach! Passiert mir in Deutschland irgendwie nicht so oft.

Kurz vor Bordeaux haben wir dem kleinen Kind schon den Schlafanzug angezogen, das große Kind hatte im Zug noch geschlafen und danach den Mondbär angeschaut und Goldschatz und ich haben zusammen das kleine Kind bespaßt. 

Nach 40 Minuten Autofahrt hatten wir es endlich geschafft und waren daheim. 

Zugfahren ist für meine Jungs und mich erst mal nichts was wir sofort wieder machen wollen :-)

Und Ihr so? 
Gute Nacht.






Samstag, 8. Februar 2014

Ich packe meinen Koffer und nehme mit...

So schnell gehen zweieinhalb Wochen Heimaturlaub rum und ich packe mal wieder meinen Koffer...

Wer mich kennt, weiß wie sehr ich das hasse. Ich lass mich immer viel zu schnell ablenken und an jeder Ecke fällt mir noch was ein was noch irgendwo rum liegt. Und mit zwei kleinen Männern, die gerne noch was dazupacken oder wieder "verschleppen" ist das für mich der Horror. 
Das dauert dann- egal wann ich anfange fast den ganzen Tag und bis in die Nacht hinein. 

Der Tag vor der Abreise ist grausam. 
Die Kinder sind völlig durch den Wind und das haben sie eindeutig von mir. 

Fahren wir aus Deutschland zurück- sind die Koffer grundsätzlich voller und schwerer und so hab ich auch heute zwei Päckchen zur Post gebracht. 
"Oh Hallo, na geht's wieder zurück nach Frankreich und der Koffer ist zu klein?"
Tsja, die nette Dame kennt sich eben auch schon aus...

Den ganzen Tag war heute ein Kommen und Gehen. Jeder kam noch mal vorbei, zum drücken, tschüss sagen oder mal mit dem Kleinen ne Runde spazieren zu gehen. 
Aber die Zeit verfliegt und der letzte Tag heißt immer ganz oft und ganz viel Abschied nehmen. 

Es gab Zeiten, da versteckte sich das große Kind, denn es hasst Abschied nehmen noch mehr wie ich. 

Auch wenn wir uns alle jetzt auf unser Zuhause freuen, auf unser eigenes Bett, unsere eigenen Rituale und unser eigenes Leben, so fängt ein kleines Stück Heimweh schon am letzten Tag an. 

Noch einmal "ne Leberkässemmel" essen, noch einmal schnell da und dorthin, noch einmal die Liebsten drücken... 

Schlafen werde ich auch heute Nacht nicht viel, denn ich bin noch immer ganz wuselig und aufgeregt.
Bis Paris bin ich erst mal mit den 2 Jungs alleine im Zug und ich befürchte, dass das nicht ganz stressfrei wird. 


Ich habe heute also meinen Koffer gepackt und nehme mit:
schöne Erinnerungen und Erlebnisse, schöne Wiedersehen und tolle Gedpräche, ganz viel Liebe und Gefühl
Und: ne Kühltasche mit Maultaschen und Leberkäs- wenn das Heimweh uns dann packt. 

Also dann- wir lesen und in Frankreich wieder!




Montag, 3. Februar 2014

Alleine schlafen ist blöd

Oh mir ging grad sooooo das Herz auf!!!

Wir sind ja noch immer bei meinen Eltern zu Besuch in Deutschland.
Dort schlafe ich mit dem grossen Kind im Doppelbett. Das kleine Kind kann ja nicht im Reisebettchen schlafen, weil es da nur brüllt. Im Doppelbett aber habe ich Angst dass er raus fällt. Noch dazu ist das große Kind so ein unruhiger Schläfer und hier sowieso, gilt es jede Nacht Unmengen an Eindrücken zu verarbeiten. 
Also hat Opa eben eine Matratze vor das Ehebett gelegt, das kleine Kind ist doch eh ein "Matratzenkind". Dachte ich zumindest bis gerade eben. 

Da hatte wohl jemand keine Lust alleine zu schlafen! 

Als ich das gerade sah, ging mir vor lauter Liebe das Herz auf. ❤️❤️❤️

Alleine schlafen ist blöd, drum leg ich mich jetzt grad dazu. 

Gute Nacht Ihr Lieben!




Wer nichts verpassen will, der darf mir sehr gerne auf Facebook folgen. Viel mehr Bilder von unserem kunterbunten Familienleben gibt es übrigens auf Instagram.

Über Deinen Kommentar freue ich mich übrigens ganz besonders! Es bedeutet mir sehr viel, dass Du Dir dafür einen Moment Zeit nimmst. * Merci *

Samstag, 1. Februar 2014

Unsere Deutschland-To-Do-Liste: Kinderfasching

Wenn wir unsere Koffer für Deutschland packen, dann haben wir auch immer lange Listen dabei: Wunschlisten, Einkaufslisten und To-Do-Listen
Unsere 14 Tage Heimat sind dann also vollgepackt mit Menschen UND Dingen, die wir in Frankreich vermissen. 

Mein großes Kind vermisst auch nach eineinhalb Jahren "Abenteuer Frankreich" die Heimat und das hat er wohl definitiv von mir.
Während auf meiner Liste neben ganz viel "Freunde und Familie" eigentlich nur noch "Schokolinsen und Rübensaft" steht- hatte das große Kind doch schon so einiges mehr angesammelt, seit wir das letzte Mal hier waren:
Lieblingszahnpasta, Kinderduschbad, Dinkelchen und Marzipantee waren seine materiellen Wünsche. 
"Karamalz trinken", "Leberkässemmel und Maultaschen essen" haben wir auch schon gleich in den ersten Tagen mehrfach erledigt. 

Tsja und dann kommen eben noch so Herzenswünsche eines 4-Jährigen, die einen dann manchmal herausfordern, manchmal leider unmöglich sind und manche werden dann auch zu einem besonderen Erlebnis. 

In den letzten 11 Tagen haben wir viele Wünsche erfüllt und schöne Dinge erlebt. Ja, es ist zuweilen auch etwas stressig, denn eigentlich sind fast alle Tage hier durchgeplant. 
Aber dafür waren wir zusammen mit dem großen Kind im Kino, haben den kleinen Bruder mal getrost beim Tantchen gelassen und den Nachmittag mit Popkorn und Limo nur zu dritt auch mal sehr genossen.
Wir haben Schnee gesucht und gefunden und waren an 2 Tagen Schlitten fahren. Was für ein Spaß, der erste Schnee für das kleine Kind, der hat Augen gemacht!

Ein Punkt war aber noch ziemlich weit oben auf der To-Do-Liste: Kinderfasching!
Nur leider ist der Fasching diese Jahr so lang und weit und breit war nichts zu lesen von Kinderfasching. Nächste Woche geht's dann überall so langsam los, nur da sind wir ja auch schon wieder weg. 
Dann hatte meine Nichte aber doch noch was gefunden und die Aufregung war schon den ganzen Vormittag beim großen Kind zu spüren. Was war mein großes Kind heute aufgedreht!

Momentan hat er ja die Feuerwehrmänner hinter sich gelassen und steht total auf Piraten. Wie schön, dass der Discounter um die Ecke am Donnerstag die passenden Kostüme dazu im Angebot hatte, denn alles passt ja nun nicht in meinen Wunderkoffer. 
Fragt nicht, wieviel Piraten da heute rum gesprungen sind, dessen Mütter, Väter oder Großeltern ebenfalls am Donnerstag um die Ecke einkaufen waren! Zum Glück ist das den Kids ja egal. 
Die hatten ihren Spaß und vor allem das kleine Kind hat mich schwer beeindruckt heute. Mein kleines Party-Krokodil hat ordentlich mitgefeiert, hatte überhaupt keine Angst vor den vielen Menschen, die wir ja eigentlich nicht gewöhnt sind. Sogar bei der lauten Guggenmusik hat er mitgetanzt und Spaß gehabt. 
Ich persönlich fand es so na ja... Laut halt und eigentlich permanent nur Spiele, eigentlich wollten die Kids glaub lieber mehr tanzen als bei der 6. Runde Mohrenkopf-Wettessen zu klatschen. 





Das große Kind wollte dann heute mal beim Cousinchen schlafen. Sehr spannend, ist erst das 2. Mal dass er ohne uns wo schläft, aber bis jetzt kam noch kein Hilfesignal. Gutes Zeichen! Aber ungewohnt für mich, sehr ungewohnt! 
Aber wahrscheinlich wird dafür die Nacht insgesamt etwas ruhiger. Papa musste gestern schon zurück nach Frankreich und so schlafe ich heute Nacht mal ganz alleine mit dem kleinen Kind. 

Und Ihr so? 
Gute Nacht Ihr Lieben


Blogparade von Mit Kinderaugen - meine 20 Lieblingslieder

Premiere! Ich wurde getagged zu meiner ersten Blogparade!!! Danke dafür an Sabrina von "Alltagsfieber" ! Da freue ich mich jetzt ganz besonders, denn ich habe Alltagsfieber ganz neu entdeckt und der erste Kontakt mit Sabrina war auch superlieb. Vielen Dank!
Und ich mache natürlich sehr gerne mit, denn es geht um Musik:
Meine 20 all Time Lieblingslieder - wenn vorhanden mit Erinnerungen, Anekdoten oder ähnliches.
Eine nette Idee von Dajana, "Mit Kinderaugen" und da musste ich jetzt erst etwas überlegen, für welche ich mich da entscheiden soll.

Und hier kommen sie also,
Meine 20 all Time Lieblingslieder, Reihenfolge hat aber nix mit Platzierung zu tun. Viel Spaß!

1.) Silbermond/Das Beste
- das Lied von meinem Schatz und mir - bei der kirchlichen Trauung hatten wir eine so wunderbare Sängerin, da hat die halbe Kirche mitgeweint, so ergreifend war das... 

2.) Xavier Naidoo/Dieser Weg
- kam 3 mal im Radio auf dem Weg von Bayern nach Sachsen Anhält, als ich wegen meinem Schatz das erste Mal die Heimat verließ um zu ihm zu ziehen und es kam auch, als wir diese Heimat dann für Frankreich verließen...

3.) Depeche Mode/Enjoy the Silence
- erster Stehblues im Skilager mit einem Dieter - OMG :-)) das Lied finde ich trotzdem noch geil :-))

4.) Eros Ramazotti/Se bastasse una canzone
- oh ja, den fand ich mal ganz toll, und das Lied bis heute, lief ja auch, als Schatz den Heiratsantrag gemacht hat

5.) Guns'N Roses/November Rain
- beeindruckend und damals fand ich es so toll, weil ich im November geboren bin :-)

6.) Dirty Dancing/Time of my life
- keine Ahnung wer das singt, ich liebe dieses Lied und habe in meinen wilden 20-ern fast jeden Donnerstag mit meiner Simone bei der 80-er Party dazu abgetanzt :-)

7.) Freundeskreis/A-N-N-A
- Pflicht wenn ich mit der besten Freundin in's Fußballstadion fuhr (ja- wir lieben Fußball!)

8.) Faithless/I can't get no sleep (Insomnia)
- ha ha ha meine Hymne, da hat sich bis heute nix dran geändert, außer vielleicht der Grund warum ich keinen Schlaf finde :-)

9.) Bob Marley/No Woman no cry
- erste Ferienfreizeit, war das cool!

10.) PUR/Funkelperlenaugen
- live einfach Gänsehaut-Lied

11.) Tina Turner/The Best
- Hammerfrau

12.) Birdy/People help the people
- abends, wenn die Jungs endlich schlafen zum "runterfahren"

13.) Gloria Gaynor/I am what I am
- selbsterklärend oder?!

14.) Alicia Keys/Girl  on Fire 
- aber hallo, was sonst!

15.) David Guetta/Titanium
- "Mama, schnell- Dein Wecker klingelt grad im Radio!

16.) Puff Daddy & Faith Evans/I'll be missing you
- ich hatte eine Kassette, da war einzig und alleine dieses Lied drauf...

17.) Ich & Ich/So soll es bleiben
- auf unser großes Kind mussten wir lange warten und eine Schwangerschaft nach einer Fehlgeburt war mit hoffen und bangen, Glück und Angst verbunden. Aber bei dem Lied stellten wir immer das Radio laut und sangen ganz laut mit: "ich warte schon so lange... wenn es da ist werd ich feiern..."

18.) Tim Bendzko/Ich hör nicht auf
- so tolles Album, damit geht Mama in die Badewanne

19.) James Blunt/Bonfire Heart
- aktueller Lieblingshit von ihm, ich liebe seine Stimme

20.) Shakira/Wakka Wakka
- das muss hier rauf, denn es war das erste Lieblingslied meines großen Kindes. Ich sehe ihn heute noch, wie er mit 14 Monaten völlig abgeht wenn das Lied kommt :-))

Sooooo das waren sie also, meine 20 Lieblinge. Querbeet könnte man sagen. Hat Spaß gemacht.
Nur wen tagge ich jetzt, ich kenne ja (noch) nicht so viele.

Vielleicht Helena von Die schlimme Helena, oder Tina von Vomwerdenundsein
von Euch habe ich heute mal ein bisschen gelesen und es hat mir gefallen. Würde mich freuen, wenn Ihr mitmacht.