Sonntag, 19. Februar 2017

Was war für Dich heute am Schönsten? Mit den Kindern auf den Tag zurück blicken und überrascht werden...

Eines unserer Abendrituale ist, schon seit der Löwenjunge sprechen kann, eine kurze, unscheinbare Frage. Ich stelle sie, wenn wir im Bett liegen, das Licht schon aus ist und wir uns aneinander kuscheln. 

"Was war heute am Schönsten für Dich?"

Mit dieser Frage kommen wir zur Ruhe, blicken auf den vergangenen Tag zurück und kommen noch einmal in ein kurzes Gespräch. Es passiert nicht selten, dass mich die Antworten der Kinder überraschen, glücklich und vielleicht manchmal auch stolz machen. Sehr oft sind es ganz andere Dinge, die ich auf den ersten Blick vermutet hätte. 

Unser Sonntag lief heute so ab:

Wir waren alleine, Papa ist noch bis morgen früh arbeiten. Der Vormittag zog sich dahin, die beiden waren müde, weil sie gestern zu spät in's Bett und heute genau so früh aufgestanden sind wie üblich. Ich war froh, dass wir uns für den Nachmittag mit Schul- und Kindergartenfreunde zum Kinderfasching verabredet hatten. 

Kaum im Festsaal angekommen, war die schlechte Stimmung wie weggeblasen und in den folgenden 3 Stunden kamen die Jungs nur bei mir vorbei, wenn sie etwas trinken oder essen wollten. Ich war abgeschrieben und sie feierten vergnügt mit ihren Freundinnen und Freunden. 

Früher durfte ich mit den Kindern noch auf die Tanzfläche, weil sie schüchtern und anhänglich waren. Heute haben sie mich nicht gebraucht um zu feiern. Ich saß mit 2 anderen Müttern am Tisch und wir hatten auch einen schönen Nachmittag. Wir lästerten ein bisschen über den Alleinunterhalter und seiner tollen Musikauswahl von Freddy Quinn zum Fliegerlied- wir fanden ihn nicht wirklich gut, aber hatten Spaß. 

Um 17 Uhr war der Fasching vorbei und wir sind (noch) müder aber zufrieden nach Hause. Daheim wollten beide nur noch ein Käse- und ein Honigbrot und fertig war auch das Abendbrot. Es lief noch das Kinderradio und dann fiel den Jungs ein:

"Mama, wir haben heute noch gar nicht zusammen getanzt! Komm, lass uns tanzen!"

Also haben wir die Musik etwas lauter gemacht und haben zusammen in der Küche getanzt. Gedreht, verknotet, gelacht. Als uns die Puste ausging, sind wir nach oben und haben uns bettfertig gemacht. Noch ein Buch gelesen und dann das Licht aus. 

"Was war für Euch heute am Schönsten?"

Ganz klar, der Kinderfasching, dachte ich! Aber es war mal wieder nicht ganz richtig. 

"Mir hat der DJ am Besten gefallen! Die Musik fand ich so toll heute. Das war cool!" meinte der Löwenjunge. Ich musste sehr in mich hineingrinsen!

Dann war das Winterkind dran:
"Am allerschönsten war heute mit Dir zu tanzen, Mama!"
Klar, dass mir da das Herz aufging. 

So oft, wenn ich abends diese Frage stelle, bekomme ich wunderschöne Antworten, mit denen ich vielleicht erst nicht gerechnet hätte. Selbst an Tagen, an denen wir ganz großartige Dinge unternommen haben, sind es nicht die, die ich dann zur Antwort bekomme. 
Kinder haben eine ganz andere Sichtweise, was sie glücklich macht. Man muss Ihnen nicht die spektakulärsten Events bieten, manchmal ist ein Tanz in der unaufgeräumten Küche tausendmal schöner als ein prall gefülltes Familienprogramm. 

Wir reflektieren übrigens auch, was nicht so schön gelaufen ist. Was heute vielleicht nicht so toll war. Ohne Wertung. Jeder in seinen Worten. Da erfahre ich dann manchmal Situationen aus Schule oder Kindergarten, die sie mir vielleicht so sonst nicht erzählen würden. Oder wir besprechen Situationen, in denen wir blöd gehandelt haben. Wenn mein Großer abends von sich aus erzählt und erkennt, was dumm gelaufen ist, (der Kleine kann das meist wegen seines Alters noch nicht so wirklich) dann ist das 1000 mal effektiver als jede Standpauke- glaubt mir. 


Mit den Kindern in's Gespräch kommen, ist oft nicht so einfach. Abends, im Bett, wenn es kuschelig ist und sie sich ganz und gar geborgen fühlen, können sich meine Kinder ganz gut öffnen und das ist dann meistens für mich, das allerschönste an dem Tag gewesen. 

Und was war für Euch heute am Schönsten?



Gros Bisous 
Eure Tanja

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Sonntag, 12. Februar 2017

Bunte Farben gegen das heutige Sonntagsgrau. 12 von 12 im Februar

Grau und nebelig ist der heutige Sonntag. Da muss dringen Farbe her! Und weil heute der 12. ist, gibt es natürlich wieder 12 Bilder von unserem Sonntag. Gesammelt bei Carola von Draußen nur Kännchen. Viel Spaß.



Der Löwenjunge und sein Papa sind heute morgen schon um 8 Uhr zum Fußball-Hallenturnier gefahren. 
Da waren das Winterkind und ich noch zur extra Kuschelrunde im Bett. 


Als wir dann später in die Küche kommen, finden wir einen kleinen Guten-Morgen-Gruß vom Löwenjungen:


Zum Frühstück machen wir uns heute mal zwei French Toasts:



Das Winterkind nimmt ihn mit Puderzucker und Honig:


Papa schreibt uns aus der Halle, dass sie heute wahrscheinlich zum 1. Mal bis in's Finale kommen! Das gab es noch nie (er spielt ja auch seine erste Saison überhaupt) und ich kann das Winterkind überreden, doch noch in die Halle zu fahren. 


Es hat sich gelohnt. Ich erlebe ein 10 minütiges Krimi-Finale, direkt hinter dem Tor meines Sohnes. Sie gewinnen verdient 2:1 und wir jubeln so laut, als wären wir Weltmeister geworden. Der erste 1. Platz von meinem Sohn. Ja, ich bin mega stolz wie Bolle heute!


Danach geht es heim. Es ist grau und wir holen unsere Malkiste raus. 


"Können wir was basteln?"
Ich finde, wir könnten die Fenster etwas bunter machen. Ist doch Fasching und bis zur Frühlingsdeko fehlt es hier noch mindestens der Sonnenschein. 


Das Fädeln findet das Winterkind klasse. 


Bisschen Lichterkette aufhübschen. 


Das Fenster ist doch ganz nett geworden. Bunt. Meine Lieblingsfarbe!


Das Abendessen habe ich vorgekocht. Davor schauen wir noch gemeinsam die Sendung mit der Maus von heute Vormittag an. 


Das waren unsere 12 von 12 im Februar 2017 und ich hoffe mal, dass die 12 von 12 im März schon etwas frühlingshafter werden. Ich kann es nämlich kaum erwarten. 

Habt noch einen schönen Sonntag und kommt gut in die neue Woche. 

Gros Bisous 
Eure Tanja

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Sonntag, 5. Februar 2017

Fasnet, Fußball und viele Liter Wasser

Ein Wochenende mit vielen Fotos und der Sonntag ein 05., also Tagebuchblogging, das sollte doch für ein Wochenende in Bildern und ein "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" reichen. Es gibt Fasnet (so nennt man hier den Fasching), Fußball und über 300 Liter Wasser. Aber seht selbst!

Samstag 
Diesen Samstag hatte ich sogar mal wieder frei und das bescherte mir zumindest eine Stunde länger Schlaf. 

Gestern Abend war noch ein Vorspiel der Trommelkids in der Musikschule- und mein Löwenjunge hatte extra sein heißgeliebtes Fußballtraining ausfallen lassen. Ich hatte ihm die Entscheidung selbst überlassen, ob er mittrommeln möchte oder nicht. Was nützt es auch, wenn er keine Lust dazu hat und nur uns zuliebe mitmacht. Aber er hatte sich, zu meiner Freude natürlich, für den Trommelauftritt entschieden. 
Zum Glück konnte ich in der Arbeit etwas früher gehen und kam noch genau rechtzeitig zu seinem Auftritt. Er strahlte mir entgegen. 



Da es gestern Abend dann spät wurde, haben wir die Gute-Nacht-Geschichte ausfallen lassen und haben sie heute morgen um 8 Uhr gemütlich im Bett gelesen. Natürlich gleich drei Kapitel, wir konnten gar nicht aufhören. 



Obst und Gemüse schälen und schnippeln ist grad beim Winterkind sehr angesagt. Wir müssen ihn schon immer bremsen, so viel wie er schnippeln möchte, könnten wir gar nicht essen...



Nach dem Frühstück gehen wir schnell eine Runde duschen. Denn um 10 Uhr kommt ein Bekannter, der mir meine Wasserbettmatratze erneuert und da dann erst mal  330 Liter warmes Wasser gebraucht werden, müssten wir sonst später kalt duschen. Lieber nicht! 

Die Jungs finden es spannend, beim Austausch und befüllen zuzusehen und schon ist der halbe Vormittag rum. 



Ich putze das Haus und die Jungs spielen heute friedlich zusammen. Mittags gibt es nur Pizza, aus dem Supermarkt, da braucht es kein Foto, die kennt Ihr alle selber. 

Der Löwenjunge liest seine täglichen 10 Minuten und beendet ein Buch. Wir können gleich ein neues Quiz auf Antolin machen. Antolin ist ein Programm, bei dem die ganze Klasse angemeldet ist. Unzählige Bücher findet Ihr dort und zum jeweiligen Buch gibt es Quizfragen, die die Kinder beantworten müssen und dafür Punkte bekommen. Bei uns hat Antolin sehr geholfen, die (selber-lesen-)Motivation zu steigern. 



Am späten Nachmittag frage ich die Jungs, ob sie Lust auf einen Narrensprung (also Faschingsumzug) hätten. Das Winterkind schreit Juhu, der Löwenjunge möchte lieber mit Papa das Bayern-Fußballspiel schauen. 

Wir verkleiden uns und fahren 3 Ortschaften weiter und erleben einen richtig schönen Umzug, der nicht zu lange dauert aber viel Spaß macht. 



Der Narrenbaum wird feierlich gehoben und dann gibt es auch noch ein kleines Feuerwerk. 



Als wir dann um 19:30 Uhr nach Hause kommen und das Winterkind seine Tasche mit den Süßigkeiten ausleert, hat sich der Löwenjunge vielleicht ein klitzekleines bisschen geärgert. Immerhin hat der FC Bayern heute nicht gewonnen...



Ich bringe das Winterkind in's Bett und schlafe direkt mit ein. Halsschmerzen waren im Anmarsch... 


Sonntag

08:00 Uhr weckt mich mein innerer Wecker, die Jungs sind schon länger wach, berichten sie, aber sie haben gespielt und uns schlafen gelassen. 

09:00 Uhr gemeinsames Frühstück 

09:30 Uhr jetzt aber schnell anziehen und los. 

10:00 Uhr Kindergottesdienst. 
Der wird einmal im Monat im Nebenraum gemacht und irgendwie kam ich da jetzt in das Orga-Team mit rein. Die Jungs haben großen Spaß und hören interessiert zu, der Löwenjunge übernimmt sogar freiwillig, für mich die Fürbitten vorzulesen. 



10:50 Uhr wir sind fertig und schleichen uns in die Kirche. Nein, nicht alle schleichen, das Winterkind rennt und möchte gar nicht unauffällig bleiben... 
Wir holen uns den Blasiussegen, der vor Halskrankheiten schützen soll. Tsja, gut, dass ich kaum noch schlucken kann heute, kann also nichts schaden...

11:10 Uhr Auto tanken, gestern vergessen und die Warnleuchte blendet einen schon förmlich...

11:20 Uhr wieder daheim. Dem Löwenjungen beim umziehen und Kicktasche packen helfen. Das geht dann so: 
"Mammaaaa- meine Hose?" 
Mama rennt in den Keller. Nix. Papa ruft von oben: "im Wohnzimmer"
Wieder rauf. Ganz nach oben. 
"Mammmmaaa- warum hast Du mir 3 Flaschen Iso eingepackt? Papa hat auch schon 3 rein, 6 Flaschen sind zu viel"
"Dann pack halt 3 wieder aus."
"Hab ich doch schon"
...usw...

11:45 Uhr Papa (wenn anwesend Torwarttrainer F-Jugend) und Löwenjunge (Torwart F-Jugend) fahren los zum Hallenturnier, das Winterkind spielt im Garten und macht Matsch-Haufen. Kein Foto. 
12:00 Uhr Mama faltet Wäsche. Eigentlich vermeide ich das sonntags aber wenn man Samstag Abend zu früh einschläft... 



12:10 Uhr Winterkind kommt als Matschklumpen rein. "Jetzt mag ich lieber rein zu Dir, Mama!"

12:18 Uhr fertig. Keine Pointe. Kein Filter. 



12:20 Uhr Winterkind darf mit Wasser spielen und ist in seinem Element. Mit Trichter und Kännchen befüllt er Flaschen und Schüsseln- und ist glücklich...
Ich liebe es, ihm dabei zuzusehen. 




13:15 Uhr Die Hände vom Winterkind sind schon ganz schrumpelig. Uns fällt ein, wir müssen noch in ein Kindergartenfreundebuch schreiben. Ich frage mich, ob es noch so altmodische Poesie-Alben von früher gibt?...




13:38 Uhr Wir malen...




13:58 Uhr ... und malen... (also das Meiste malt mein Kind. Ich bin da nicht so toll darin...) 
Zwischendrin essen wir Honigbrot...




14:17 Uhr Unsere Lana macht alles richtig und entspannt beim Mittagsschlaf, das wäre schön, gibt es aber leider für mich nicht...




14:45 Uhr Mein Winterkind schnipselt Konfetti und ich schäle Kartoffeln für's Abendbrot 

15:00 Uhr Ich habe dem Winterkind erklärt, dass ich wenigstens ein Spiel vom großen Bruder anschauen möchte und obwohl er ja keine Lust hat, meint er zum Glück dann doch "Na gut!". Wir ziehen uns an und fahren los. 

16:20 Uhr Wir können uns noch das letzte Spiel um Platz 5 ansehen und unser Löwenjunge und sein Team gewinnen verdient mit 3:0.



16:40 Uhr Auf die Siegerehrung will mein Winterkind nicht mehr warten und wir machen uns auf den Heimweg. Am Ortsausgang entdecken wir noch einen Spielplatz und ich frage mein Kind, ob er noch Lust hat. Na ratet mal. 



17:15 Uhr Wir kommen nach Hause und kurz danach auch die Fußballer. 

17:30 Uhr Mein Mann bereitet das Abendessen vor (Buletten mit Käse gefüllt) und ich mache die Abendrunde mit Lana. 

18:15 Uhr Für mich bleibt noch der Kartoffelbrei und die Soße zu machen, der Rest ist fertig. 

18:31 Uhr Abendessen 

19:00 Uhr Heute macht Papa die Jungs im Bad fertig und ich die Küche.

19:15 Uhr Papa liest Maluna Mondschein 

19:22 Uhr Der Wackelzahn Nummer 6 ist draußen! 



19:34 Uhr Licht aus- Gute Nacht!
Das Winterkind kuschelt mit mir, Zahnlücken-Löwenjunge mit Papa.

20:15 Uhr Pünktlich treffen wir uns auf der Couch wieder. Ich bin nun total erkältet und werde sicher nicht alt, der Mann schlägt sich noch mit American Football die Nacht um die Ohren.


"Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?" fragt und sammelt jeden 5. des Monats Frau Brüllen und noch mehr Wochenenden in Bildern gibt es bei Susanne von Geborgen Wachsen.

Euch wünsche ich einen wunderschönen Start in die neue Woche.

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Samstag, 21. Januar 2017

Meine Lieblingsmomente der Woche

Geht es Euch so? Man möchte die schönen Erinnerungen mit den Kindern ja eigentlich immer notieren, damit man sie nicht vergisst. Aber dann ist wieder so viel Alltag, dass man es doch wieder vergisst. 

Ich möchte meine Lieblingsmomente der Woche heute gerne mal mit Euch teilen. Vielleicht schaffe ich das ja auch regelmäßig. 

In der letzten Woche hatte ich zwei ganz besondere Momente, die ich gerne festhalten möchte. 

Das Winterkind und sein Kuschelkissen 

Mein Winterkind hat zur Geburt ein Kuschelkissen von Freunden bekommen, welches er sehr schnell als Kuschel auserkoren hatte und noch als (größeres) Baby immer wieder gesucht hat. Später hat er es immer und überall mit hin geschleppt. Heute ist es schon an vielen Ecken geflickt und ich hatte das Gleiche gesucht, aber nicht mehr gefunden. Also hat Oma einen Ersatz genäht. Der ist aber eben nicht das Original aber er nimmt es manchmal mit in den Kindergarten mit oder auch mal in's Bett, wenn er sein Original in irgendeinem Schrank versteckt hat und er es abends einfach nicht mehr finden kann. 

Am Mittwoch hatte ich einen Termin im BWK wegen einem ganz blöden Ausschlag im Gesicht und die Kinder machten sich irgendwie Sorgen. Bevor ich los fuhr, kam mein Winterkind zu mir und hatte seine beiden Kuschelkissen in der Hand. Er fragte mich: "Mama, welchen Kuschel magst Du mitnehmen? Dann brauchst Du auch keine Angst vor Deinem Termin haben!" Ich war sehr gerührt und entschied mich für den Ersatz-Kuschel...



Mama braucht Kaffee

Mein Wecker klingelt immer um kurz nach 6 seit der Schulzeit, (und ich hasse das!) dann gehe ich in's Bad und wecke danach den Löwenjungen um 06:20 Uhr. Denn er braucht viel Zeit morgens bis er in die Gänge kommt. Kaffee für Kinder gibt es ja noch nicht. Dann brauche ich erst mal meinen Kaffee. 
Am Donnerstag wurde ich aber überrascht ich war noch im Bad und plötzlich stand mein großer Schatz mit einem Becher Kaffee (mit Milchschaum) da. Er war schon aufgewacht, hatte sich leise in die Küche geschlichen und mir meinen 1. Kaffee gemacht. Einfach so. Da war ich erst mal sprachlos und echt gerührt. Besser kann so ein früher Morgen doch gar nicht anfangen, oder?



Was waren Eure schönsten Momente der Woche? Vielleicht magst Du mir ja davon erzählen? Ich freue mich über Eure Kommentare. 

Gros Bisous,
Eure Tanja



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Donnerstag, 12. Januar 2017

12 von 12 nass-kalt-krank 01/2017

Das Jahr 2017 zählt schon wieder 12 Tage und eigentlich sollte das heute nicht erst mein erster Blogbeitrag werden. Aber gesundheitlich geht es mit den Jungs und mir 2017 genau so weiter, wie wir 2016 aufgehört haben. So komme ich  immer nur zum Nötigsten, Blogbeiträge fallen hinten runter. Scheint so, als würden wir unsere 3 ziemlich gesunden Jahre, die wir in Frankreich verbracht haben, nun nachholen. Für 12 Bilder sollte es aber heute hoffentlich reichen, mal sehen ob es klappt. Gesammelt werden die 12 von 12 natürlich auch in diesem Jahr von Carola auf "Draußen nur Kännchen".


Einen kleinen Rückblick mache ich aber noch. Es ist eines meiner Lieblingsbilder. Es war am 12. Januar 2015 in Frankreich...



Unsere Dauerbeschäftigung in den letzten Monaten: Fieber messen... (wenn man den Farbfilter ändert, sieht das Bild schöner aus, als es ist, oder?!)


Es hilft nichts, das Winterkind und ich müssen trotzdem raus, bei dem Wetter kann der Löwenjunge nicht rollern und zu Fuß finde ich den Schulweg einfach zu weit zum Laufen- zumindest um die Uhrzeit... 


Wir fahren danach noch an unseren Gassiplatz. Das kranke Kind bleibt im Auto sitzen und Lana darf wenigstens schnell rumspringen und ihre Geschäfte erledigen...


Daheim erst mal Frühstück. Zuvor gehe ich schnell noch in den Keller, Wäsche waschen, wie ich in die Küche komme, sagt mein Sohn: "Ich hab mir schon mal ein Toast gemacht, Mama!" Da bin ich jedes Mal auf's Neue überrascht, wie selbstständig sie sind- wenn sie wollen. 


Später bekomme ich von ihm noch eine Überraschung zum Namenstag. Genau, allen Tanja's gratuliere ich zum heutigen Namenstag. Ich denke da ja fast nie dran. Aber mein Papa vergisst das eigentlich nie und hat schon gleich heute früh gratuliert. Dem Winterkind fiel das wohl auf der Toilette ein und ich bekam ganz viele Klopapier-Schleifen...


Wir spielen ein bisschen auf dem Teppich, ich darf nicht weg von ihm, so anhänglich ist er heute. 


Wir fahren zur Schule, den Löwenjungen holen. Da es nicht mehr so kalt ist, können wir auch noch ein paar Schritte laufen. 


Den Hund freut es...


Mittags gibt es heute nur Brotzeit, das Winterkind hat eh kaum Appetit. 


Danach heißt es Hausaufgaben machen. Das geht zum Glück aber recht schnell, die Lehrerin übertreibt es zum Glück nie. 


Nach einer Kuschelrunde spielen wir noch gemeinsam. 


Mein toller Neffe kommt vorbei und holt Lana zur großen Gassirunde ab. Das ist Gold wert, wenn man ein krankes Kind daheim hat. 

So kann ich noch schnell ein Notfallessen aus der Gefriere warm machen. Und vom Gulasch ißt wenigstens sogar das kranke Kind noch tüchtig. 



Jetzt ist alles ruhig und die Jungs schlafen schon. 
Habt einen feinen Abend!

Gros Bisous 
Eure Tanja 

Montag, 19. Dezember 2016

Kindergeburtstag im Garten, Feuer und Plätzchen backen im Schlafanzug- unser Wochenende in Bildern

Ich habe schon lange nicht mehr bei den Wochenenden in Bildern mitgemacht, die so fleißig bei Susanne auf Geborgen Wachsen gesammelt werden. Aber dieses Wochenende habe ich viele Bilder gemacht und da ich sonst ja schon zu nichts mehr hier auf dem Blog komme, wollte ich Euch wenigstens mal wieder ein Lebenszeichen da lassen.

Letzte Woche ist mein Winterkind ja 4 Jahre alt geworden und er wünschte sich eigentlich, wie sein Bruder im Sommer, eine Gartenparty. Nun ist das im Dezember in Deutschland ja meistens nicht so eine gute Idee. Aber seht selbst wie es dann gekommen ist. 


Am Samstag Morgen werde ich ausnahmsweise schon um 6 Uhr irgendwas geweckt. Eigentlich nicht unsere Zeit am Wochenende, aber heute stand die erste Kinderparty für das Winterkind an, da kann man schon mal mitten in der Nacht aufstehen. 

Leider bin ich nicht gerade fit für ein Haus voll Feuerwehrmänner, denn seit gestern hab ich schon wieder eine fette Erkältung. Aber keine Zeit für Bett oder jammern, die Party haben wir für 10:30 Uhr angesetzt. Premiere um diese Uhrzeit für mich Kindergeburtstag zu feiern, aber im Nachhinein sehr empfehlenswert. Die Kleinen sind noch fit und gut drauf und wenn die Party dann, wie bei uns, um 15 Uhr vorbei ist, bleibt der Nachmittag zum aufräumen (eventuell renovieren) und um die Kinder wieder etwas runter zu fahren. 

Das Winterkind möchte noch den Kuchen dekorieren. Er holt dazu wichtige Dinge aus dem Kinderzimmer:



"Jetzt ist er perfekt, Mama!"


Oma holt unseren Hund ab. Lana darf den Vormittag lieber in Ruhe verbringen. 

Und dann ist das Haus auch schon voll. 4 Freunde durfte das Geburtstagskind einladen. 


Dann kommt Papa mit dem Kuchen und Wunderkerzen-Feuer ganz à la Traumschiff und alle singen "Happy Birthday", das Winterkind strahlt und singt mit. 



Nach dem "Frühstück" wird erst mal das Kinderzimmer gestürmt. Sie spielen zusammen und dann rennen wieder alle durch das ganze Haus und brüllen: "Feuer! Feuer!". Als es mir etwas zu laut und zu wild wird, schlage ich ein Spiel vor. Das Winterkind will einen Stuhlkreis! Sie spielen "Mein rechter, rechter Platz ist leer" und machen das ganz alleine. 



Danach zieht es sie raus. Wir helfen den Kleinen beim Anziehen und machen einen fröhlichen Spaziergang zu einer großen Wiese, wo wir Stöcke für unser Stockbrot suchen. 





Daß der hier zu groß dafür ist, wird ignoriert. 



Wieder daheim im Garten, schauen alle fasziniert dem Papa zu, wie er Feuer macht. Ein Kind meint, das sei das erste,  richtige Feuer, daß er in Echt sieht.



Die Kinder wollen noch ein bisschen im Garten spielen, nehmen Baumhaus und Klettergerüst in Beschlag. Den Kleinen gebe ich Seifenblasen und sie machen die ganzen Flaschen leer. Manchmal sind es die einfachsten Sachen, um Kindern Freude zu machen. 



Dann hole ich die Feuerwehrleute zum Aufwärmen in's Haus. Sie spielen völlig vertieft und schön miteinander. Ich kann in Ruhe das Mittagessen vorbereiten. Vorbereitete Spiele brauchen sie scheinbar nicht.



Das Geburtstagskind hat sich Pizzabrötchen, Wienerle und Pommes gewünscht und alle Kinder sind zufrieden mit seiner Wahl. 




Das Feuer ist inzwischen runter gebrannt und wir können wieder alle raus. Stockbrot zum Nachtisch. Das Kind, das zum ersten Mal Feuer gesehen hatte, meinte strahlend: "Das kenne ich bis jetzt nur aus dem Fernsehen!" 




Inzwischen sind die Eltern der Gäste eingetroffen und bekommen einen Kaffee, weil wir ja noch nicht fertig sind. Sie dürfen die restlichen Stockbrote der Kinder aufessen. 


Dann müssen die Feuerwehrleute natürlich noch das Feuer löschen. Gemeinsam wird der Gartenschlauch ausgerollt, sie brüllen "Wasser marsch!" und freuen sich über den dicken Qualm. "Voll cool!"



Zwischen 14:30 Uhr und 15:00 Uhr gehen dann die Gäste langsam. Alle sind glücklich, müde und zufrieden. Das Chaos hält sich in Grenzen. Ich fahre den Hund holen und überlasse dem Papa die Küche zum aufräumen. 

Das Winterkind fährt runter und spielt mit seinen Magneten. 


Abends kuschel ich mit den Jungs, die doch ein bisschen länger brauchen zum Einschlafen. War eben ein aufregender Tag. 




Am Sonntag lassen wir Papa ausschlafen, weil er am Abend noch mit seinen Arbeitskollegen unterwegs war. 
Erst mal Kaffee für Mama, natürlich mit Liebe gemacht. 



Zum Frühstück ist noch Kuchen da. 



Gegen 11 (immer noch im Schlafanzug) machen wir Kinderpunsch, 



und zünden die 4. Kerze an: 



Dann geht es auf die Couch. Die Woche war so voll gepackt, dass wir Einiges aus unserem Adventskalender-Buch nachlesen müssen...



... und natürlich nachkleben!


Mittagessen heißt heute belegte Brote auf der Couch und dabei Sendung mit der Maus. Im Schlafanzug natürlich. 


Am Nachmittag backe ich nochmal Plätzchen mit dem Winterkind. Er hat da so viel Spaß und Ausdauer dafür, eine wahre Freude. Natürlich sind wir noch im Schlafanzug. 



Währenddessen hat sich zumindest ein Kind angezogen und schaut sich mit Papa das Fußballspiel im Fernsehen an. Na, was glaubt Ihr, von was mein Löwenjunge Fan ist???



Und während die beiden Großen in den Fernseher schauen, gucken das Winterkind und ich auch in die Röhre. Wann sind die Plätzchen endlich fertig?



Bayern hat gewonnen, die Kekse sind lecker geworden und Mama kocht noch schnell das Abendessen. 



Die Männer gehen hoch zum duschen, ziehen frische Schlafanzüge an und Mama macht die Küche. 


Und wer hat da wohl wieder nicht aufgeräumt?



Jetzt wünsche ich Euch eine schöne, letzte Adventswoche. Ich hoffe, Ihr habt es nicht mehr allzu stressig. Lasst es Euch gut gehen.

Gros Bisous,
Eure Tanja

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