Mittwoch, 24. August 2016

Zurück in der alten Heimat- Urlaub bei Freunden in Frankreich



Müde aber total glücklich- sind wir gestern Abend nach 15 Stunden Autofahrt bei unseren Freunden in Frankreich angekommen. 

Es fühlt sich alles so sehr vertraut an, man kennt die ganzen Ecken, fährt die bekannten Straßen, es ist traumhaftes Wetter und irgendwie fühlt es sich wie "heim" kommen an. So bleibt eben immer ein Teil von uns hier. 

Ich habe es in den letzten 14 Monaten oft vermisst. Auch wenn wir uns nun gut in Deutschland eingelebt haben. Aber diese wunderschöne Umgebung, die netten Menschen und die vielen Erinnerungen, die wir in den 3 Jahren sammeln durften, haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen- für immer. 

Dem Löwenjungen geht es wohl ähnlich. Wie er mit wachen Augen aus dem Fenster blickt, wenn wir durch die Gegend fahren!
"Schau, da ist der See- wo Du vor 4 Jahren Fahrrad fahren gelernt hast!" Dann kommt ein in Erinnerungen versunkenes "Oh ja! Der See!" 

Der Löwenjunge behauptete ja vor der Abreise, er könne kein Französisch mehr. Aber dem ist nicht so, er kann es noch und sogar das Winterkind babbelt nun einzelne Wörter nach. "Bonjour, arrête, moi aussi" - einfach herrlich. 

Nun genießen wir also ein paar Tage die vertraute Umgebung, tanken Sonne und neue Erinnerungen und schlucken täglich auch ein bisschen Melancholie und Traurigkeit runter, dass es hier doch nie wieder so sein wird, wie als wir hier lebten. Es bleibt ein kleiner Ausflug in die Vergangenheit. 
Aber Urlaub bei Freunden. 

Bonne Nuit und viele Grüße nach Deutschland. 

Eure Tanja

Samstag, 13. August 2016

12 von 12 im August 2016

Es ist grad ziemlich ruhig hier, drum kommt wenigstens heute ein kleines Lebenszeichen von mir. Den ganzen Tag über kam ich eigentlich gar nicht dazu, Bilder zu machen. Aber da so ein Mama-Tag ja nicht um 18 Uhr aufhört, konnte ich, zumindest bis Mitternacht, die 12 Bilder gerade so noch voll machen.

Hier meine 12 von 12 im August 2016- überwiegend aus der Küche. Aber seht selbst!

(Mehr davon, wie immer, bei Caro von "Draußen nur Kännchen")



Die Kinder haben gerade Ferienwoche 2 hinter sich gebracht und stehen erst nach mir auf. 

Es gibt schnelles Frühstück in der Küche, weil ich gleich arbeiten muss und mittelschwere Kämpfe um den Bücherstift...



Meine liebe Nichte macht heute "Babysitter" und ich gehe bei grauem, kalten August-Herbstwetter mit Lana zur Gassirunde. 



Danach fahre ich in's Reisebüro. (Mit Sitzheizung auf 5)

Erst mal Kaffee für uns drei. 
(Hier ist Freitags Markt und unser "Lieblings-Türke" hat uns auch heute wieder mit Gratis-Vitaminen versorgt.)



Dann bin ich erst mal beschäftigt mit Reiseunterlagen, Angebote machen, Kunden anrufen, Last Minutes raussuchen...



Um 18:30 Uhr komme ich nach Hause, es gibt vom Mann selbst gemachtes Kebap. Aber ein tolles Bild war eigentlich auch nicht drin :)



Die Kinder wünschen sich noch ein gemeinsames Spiel. Sie sind aber eigentlich beide schon viel zu müde und knatschig- es macht nicht wirklich Spaß aber irgendwie schaffen wir es tatsächlich bis zu Ende zu spielen...



Danach geh ich mit den Jungs hoch in's Bad und mein Mann darf die Abendrunde mit Lana laufen. Das mache ich zwar sonst immer wenn die Jungs schlafen (sehr entspannend so ein Abendspaziergang) aber da es jetzt schon halb neun ist, wird das sonst alles zu spät und auch schon wieder zu dunkel. 

Irgendwie schlafe ich mit dem Winterkind mal wieder ein und wache, zum Glück, um 22 Uhr wieder auf. 
Morgen ist nämlich ein kleines Familiengrillfest, (mein Mann hatte letzte Woche Geburtstag) und da gibt es noch einiges vorzubereiten, was über Nacht ziehen sollte. Also husch in die Küche!
(Papa lass ich schlafen, der ist nämlich beim Löwenjungen mit eingeschlafen;-))

Zuerst mache ich Tomatenbutter, nebenbei kochen die Spaghetti ab...



Spaghetti-Salat ist fertig und darf bis morgen schön durchziehen. 




Ich probiere ein neues Rezept aus, gegrillte Champignons, auch die müssen über Nacht eingelegt werden:



Schaut schon mal nicht so schlecht aus, bin gespannt wie es morgen schmeckt. 




Dann setze ich noch eine Melonen-Bowle an:




Um kurz vor Mitternacht ist alles fertig und ich bin ein bisschen stolz auf mich :) Wie viel Frau doch so in Ruhe schafft...




Tsja, wäre da jetzt nicht noch die Sache mit "Wer räumt jetzt die Küche auf???"
(In Farbe sieht es irgendwie schlimmer aus!)






Wenn Ihr Lana mal als Hundewelpen sehen wollt, schaut doch mal zurück auf die 12 von 12 - August 2015, da hatten wir sie gerade mal ein paar Tage erst. 

Und bei den 12 von 12 im August 2014 haben wir noch in Frankreich gewohnt und sind für Robin Williams auf den Tisch gestiegen. Ach Kinder, wie die Zeit doch vergeht...

Nun hüpfe ich in's Bett und wünsche Euch ein schönes Wochenende! Gebt auf Euch acht. 

Gros Bisous
Eure Tanja

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Dienstag, 12. Juli 2016

12 von 12 im Juli 2016 - Sommerpause

Der Sommer war hier in Bayern gerade mal angekommen, schon macht er wieder eine Pause.
Daher gibt es, zumindest von uns, keine sommerlichen 12 von 12. 
Die 12 Bilder am 12. eines Monats, werden auch heute wieder von vielen Bloggerinnen und Bloggern gesammelt bei Carola auf "Draußen nur Kännchen".



Heute Morgen war es zum Glück nur bewölkt, der Löwenjunge konnte in die Schule rollern und sein kleiner Bruder dadurch eine Stunde länger schlafen. 



Nachdem ich das Winterkind in den Kindergarten gebracht hatte, regnete es leider schon. 
Gassirunde mit Lana also in der Regenjacke. 



Danach geht es für mich in die:



Mein Trommelkurs wie jeden Dienstag:



Ich hab noch schnell Zeit einkaufen zu gehen:



Jetzt regnet es in Strömen und ich hole mal besser das Schulkind ab, mit dem Roller wäre er wohl pitschnass geworden. Dann geht's auch schon das Winterkind abholen und ein schnelles Mittagessen zaubern. 



Das Winterkind ist hundemüde und geht freiwillig ein Stündchen Mittagsschlaf machen. 
Die Zeit nutzen der Löwenjunge und ich mit Hausaufgaben. Sie müssen ein Kapitel im Buch lesen und nebenbei kann ich die Küche wieder flott machen. 



Nach dem Mittagsschlaf wollen die Jungs Schoko-Nusscreme machen. Inklusive naschen natürlich


Der Familienhund muss auch mal wieder raus. 



Seit letzten Freitag ist der Löwenjunge im Fußball und heute wäre 2. Training gewesen. Leider sind wir noch keine "Insider" und haben keine Nachricht bekommen, dass das Training heute abgesagt wurde. 



Der Löwenjunge ist total enttäuscht, ich bin ganz froh, dass er bei dem Wetter nicht spielt...



Also wird noch eine Runde gemalt und gebastelt. 



Gleich gibt es Abendbrot und dann ist dieser "stinknormale" Dienstag auch schon wieder vorbei. Zumindest für die Jungs, ich hab dann erst später Feierabend. Das kennt Ihr ja. 

Danke für's vorbei schauen und habt noch eine schöne Restwoche. 

Gros Bisous,

Eure Tanja


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Montag, 11. Juli 2016

Montagsessen aus Mama's Kochbuch: Sommerliches Zucchini-Gemüse

Montags bekommen wir (fast) immer lieben Besuch von meinem Papa. Wir essen gemeinsam zu Mittag und danach fährt er mit dem Löwenjungen zum Trommelkurs in die Musikschule.

So sehen wir uns minimum einmal die Woche und ich kann danach das Winterkind zum Mittagsschlaf legen. 

Irgendwie habe ich es mir da zur Gewohnheit gemacht, ein Essen aus dem Kochbuch meiner Mama zu kochen.   Ich glaube, das Wenigste davon, kocht mein Papa für sich alleine. Eine gute Gelegenheit also, die geliebten Kindheitsrezepte wieder auf den Tisch zu bringen. Außerdem habe ich gemerkt, dass meine Jungs Oma's Rezepte auch total lecker finden. 

Im Sommer gab es bei uns oft Zucchini, weil sie bei meinen Eltern im Garten wuchsen. Als ich heute morgen die Zucchini im Laden sah, fiel mir gleich Mama's Rezept wieder ein. 



Heute gab es also

Sommerliches Zucchini-Gemüse mit Hackfleisch- a la Mama



Zutaten:
1 kg Zucchini
1/2 Zwiebel (oder 1 kleine Zwiebel)
500 g Hackfleisch (gemischt nehme ich)
250 ml Gemüsebrühe
1 Becher Schmand

Zubereitung:
 
Das Hackfleisch mit den kleingewürfelten Zwiebeln anbraten.

Mit etwas Salz und frischem Pfeffer würzen.

Zucchini waschen, schälen, entkernen, in kleine Würfel schneiden und kurz mit dem Fleisch mitbraten. 

Mit 200 - 250 ml Gemüsebrühe ablöschen und auf schwacher Hitze köcheln lassen, bis die Zucchini weich, (aber nicht zu weich) sind.

Mit Salz, Pfeffer, wer mag etwas Knoblauch, abschmecken. (Wasser nicht abgiessen)

Dann den Schmand unterrühren. Je nachdem wie sähmig Ihr das wollt. Ich habe nicht ganz einen Becher gebraucht. Den restlichen Schmand hab ich noch als "Topping" auf den Tellern verteilt. 

Das ganze nochmal kurz warm werden lassen - fertig. 

Dazu passen Nudeln, Reis oder Kartoffeln. 

Zucchini-Gemüse mit Hackfleisch


Diese Menge ergibt zwei Mahlzeiten: einmal für 2 Erwachsene und 2 Kinder für heute, den Rest habe ich eingefroren und reicht nochmal gut, für 1 Erwachsenen und meine beiden Jungs (3 und 6 Jahre alt).

Bon Apètit!


Habt Ihr auch so Lieblingsrezepte, die Ihr selber schon als Kind gerne gegessen habt? Ich würde mich freuen, wenn Ihr sie mir verratet. 


Gros Bisous,

Eure Tanja



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Donnerstag, 7. Juli 2016

Ich sags Dir viel zu selten: Es ist schön dass es Dich gibt





Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. Und dieses Bild hier, ist für mich der beste Beweis. Es ist heute auf den Tag genau 9 Jahre alt. Ein magischer Moment, an unserer kirchlichen Hochzeit, am 07.07.07.

Wir hatten uns gerade vor Gott das Ja-Wort gegeben: "Was Gott zusammengefügt hat, das darf der Mensch nicht trennen."
Und ich habe versprochen:
"Wo Du hingehst, da will auch ich hingehen, wo Du bleibst, da bleibe auch ich" (Rut 1,16)
So ist es bis heute geblieben, ich bin mit meinem Mann von Bayern nach Sachsen-Anhalt gezogen, weiter nach Frankreich und nach 8 Jahren wieder zurück nach Bayern. Eine lange und weite Reise, auf die wir wirklich stolz sein können, wenn man zurück blickt, was in den Jahren so alles passiert ist.
Wir waren auf einigen Hochzeiten gemeinsam, viele Paare davon sind schon längst wieder getrennt. Menschen kamen, gingen und blieben. Auch wir haben nicht immer in unserer rosa Wolke gelebt, es gab schon die ein oder andere Kriese, in der wir zusammen geblieben sind, wo andere Paare sich schon längst getrennt hätten. Unser Leben hat sich seit jenem Tag unserer Traumhochzeit verändert, aber wir sind zusammen gewachsen und zusammen geblieben. 

In der Kirche war es ganz still geworden. Glaube ich. Denn obwohl die Kirche gut gefüllt war, vergass ich in diesem Moment alles um mich rum. Eine Bekannte begann unser Lied zu singen:
"Das Beste" von Silbermond. Dieser Augenblick gehörte nur uns beiden. Gänsehaut. Auch heute noch, muss ich sofort daran denken, wenn sie das Lied im Radio spielen.

Und weil viel passiert ist, seit jenem Bild, seit jenem magischen Moment, möchte ich heute mal zurück blicken und schenke meinem Mann heute, zum 9. Hochzeitstag, diese Zeilen.


Für Dich, mein Schatz.

Ich habe einen Schatz gefunden und er trägt deinen Namen..
So wunderschön und wertvoll, und mit keinem Geld der Welt zu bezahlen.
Du schläfst neben mir ein, ich könnt dich die ganze Nacht betrachten.
Sehn wie du schläfst, hörn wie du atmest bis wir am Morgen erwachen.


Heute schläfst Du nur noch selten neben mir ein. Zum einen, weil es viel zu viele Nächte gibt, an denen Du nicht bei uns daheim sein kannst. Oder weil einer von uns bei einem Kind eingeschlafen ist. Wenn Du neben mir einschläfst, dann ist das auch oft auf der Couch, weil der Alltag uns müde macht. Die Arbeit, das Haus, die Kinder, Sorgen, Kummer, Ängste.
Aber wir sind immer noch da. Sind immer noch Mann und Frau, Vater und Mutter und gehören immer noch zusammen, wie damals.

 Hast es wieder mal geschafft, mir den Atem zu rauben
wenn du neben mir liegst, dann kann ich es kaum glauben,
dass jemand wie ich, so was schönes wie dich verdient hat


Diese Augenblicke gibt es eben trotzdem noch. Wenn auch nicht mehr so oft wie noch vor 9 Jahren. Auch wenn sich um uns rum Vieles verändert hat, wir uns verändert haben und vielleicht auch ein bisschen so geworden sind, wie wir uns damals geschworen haben, nie zu werden. Aber was wussten wir schon, ausser dass wir uns lieben?!
Aber wir sind immer noch da. Sind immer noch Mann und Frau, Vater und Mutter und gehören immer noch zusammen, wie damals.



Dein Lachen macht süchtig, fast so als wär es nicht von dieser Erde
Auch wenn deine Nähe Gift wär, ich würd bei dir sein solange bis ich sterbe
Dein Verlassen würde Welten zerstören, doch daran will ich nicht denken
Viel zu schön ist es mit dir, wenn wir uns gegenseitig Liebe schenken


Betank mich mit Kraft, nimm mir Zweifel von den Augen,
erzähl mir tausend Lügen, ich würd sie dir alle glauben,
doch ein Zweifel bleibt, dass ich jemand wie dich verdient hab.


Getrennt sind wir oft und auch wenn ich viel alleine mit den Kindern zurück bleibe, so mag ich es mir nicht vorstellen, wie es so ganz ohne Dich wäre. Wenn Du dann nach einiger Zeit nicht mehr lachend zurück zu uns kommst und Dich freust uns zu sehen.
Dass jeder von uns auch viel alleine ist, hat uns sicher auch verändert. Manchmal fühle ich mich wie alleinerziehend, Du musst Dich manchmal wieder an das laute Familienleben gewöhnen, wenn Du länger ohne uns warst-
Aber wir sind immer noch da. Sind immer noch Mann und Frau, Vater und Mutter und gehören immer noch zusammen, wie damals.


Wenn sich mein leben überschlägt, bist du die Ruhe und die Zuflucht
Weil alles was du mir gibst, einfach so unendlich gut tut

Wenn ich rastlos bin, bist du die Reise ohne ende
Deshalb leg' ich meine kleine große welt in deine schützenden Hände


Wir haben viel zusammen erlebt, seit jenem magischen Moment. Wir haben zusammen geweint, als wir unser 1. Kind verloren haben, durften zusammen vor Glück weinen, als wir danach unsere beiden wunderbaren Jungs in den Armen halten durften. Du hast mit mir geweint, als ich meine Mama auf ihrer letzten Reise begleiten musste. Viele Kilometer sind wir zusammen gereist, haben unzählige Umzugskisten gepackt, immer wieder gemeinsam von vorne angefangen.
Seit jenem Moment in der Kirche haben wir Menschen die uns begleiten verloren, andere neu dazu gewonnen. Haben gelacht, getanzt, geliebt, und geweint. Haben gelebt.
Haben uns verändert, weiter entwickelt, gestritten, versöhnt. Haben manchmal zu viele Worte benutzt und manchmal zu viel geschwiegen. Waren sprachlos, verletzend und uns vielleicht hin und wieder auch fremd geworden.
Aber wir sind immer noch da. Sind immer noch Mann und Frau, Vater und Mutter und gehören immer noch zusammen, wie damals.


Doch wir sind immer auch geblieben. So wie Du vor vielen Jahren um mich gekämpft hast, so haben wir immer wieder auch um unsere Liebe gekämpft. Mal gemeinsam, mal der eine mehr als der andere. Aber wir haben nicht aufgegeben, nicht einfach alles hingeschmissen, wenn es mal nicht mehr so magisch und harmonisch war.
Du kennst mich und ich kenne Dich. Weil wir diesen Weg, wie schön und manchmal auch schwer er war, gemeinsam gegangen sind.


Und eben weil Du mich kennst, weißt Du, dass ich Dich liebe, auch wenn ich es sicher viel zu selten sage. Dass es schön ist, dass es Dich gibt und dass ich hoffe, dass Du es immer spürst, egal ob Du hier bei uns oder irgendwo auf der Welt bist.
Ich habe einen Schatz gefunden, und der trägt Deinen Namen.

Du bist das Beste was mir je passiert ist
es tut so gut wie du mich liebst
vergess den Rest der Welt, wenn du bei mir bist

Ich sags dir viel zu selten, es ist schön das es dich gibt. 



Alles Liebe zum Hochzeitstag mein Schatz und auf dass es noch viele "magische Momente" in unserem Leben geben wird.





(Songtext von Silbermond, Das Beste)






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Mittwoch, 6. Juli 2016

Was machst Du eigentlich den ganzen langen (Sommer-) Tag? - WMDEDGT -07/2016

Der gestrige 5. Juli war einfach zu lange für mich, um ihn noch direkt zu verbloggen. Trotzdem mache ich natürlich gerne mit, beim Tagebuchbloggen bei Frau Brüllen, die immer am 5. eines Monats fragt: "Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? (WMDEDGT)."



Unser Dienstag beginnt wie immer, wenn nicht gerade Ferien sind, mit dem Wecker klingeln um 06:15 Uhr. Wir wollen alle drei aber gar nicht aufstehen, weil wir natürlich viel zu müde sind. Hilft aber nix, ich stehe mit dem Löwenjungen auf, das Winterkind bleibt liegen und dreht sich nochmal um. Zack ist er auch schon wieder eingeschlafen.

Der Löwenjunge und ich genießen es, wenn der kleine Bruder morgens noch nicht gleich mit aufsteht, denn dann können wir beide alles ganz in Ruhe machen und haben ein bisschen exklusive Zeit und weniger Stress.

Wir gehen zusammen in´s Bad, dann machen wir gemeinsam Frühstück, ich mach das Schulbrot und schmier schon gleich das Milchbrötchen für das Winterkind mit Butter und Nutella. Das ißt er jeden Morgen, komme was da wolle.

07:15 Uhr unser Hund Lana und ich begleiten, wie jeden Morgen, (wenn es nicht regnet) den Löwenjungen mit seinem Roller zum Gartentürchen. Ein Kuss, ein "hab einen schönen Tag und pass gut auf Dich auf!" und dann rollert er davon. Bis zur Kurve bleibe ich stehen und sehe ihm hinterher. Manchmal dreht er sich um und wirft mir noch einen Handkuss zu. Lana und ich spielen ein paar Minuten Ball im Garten, dann geht´s zurück in´s Haus. Alles wie jeden Morgen.

07:40 Uhr höchste Zeit das schlafende Winterkind zu wecken. Aber er steht schon strahlend oben an der Treppe. "Ich bin auch schon wach, Mama!" Wir gehen runter und er verdrückt sein Nutellabrötchen und eine halbe Banane. Dann gehen wir, wie jeden morgen hoch und machen uns fertig. Sonnencreme nicht vergessen. Heute wird es nämlich warm, und meine Jungs haben Mama´s noble Blässe vererbt bekommen.

08:15 Uhr "Tschüss Lana" sagt das Winterkind und wir fahren mit dem Rad in den Kindergarten.

08:45 Uhr bin ich wieder zurück. Lana kennt das schon und wartet aufgeregt auf mich, sie weiß genau, jetzt ist sie dran. Wir gehen auf grosse Gassirunde durch die Wiesen und Felder. Es ist schon schön warm.

09:30 Uhr zurück daheim und schnell Küche aufräumen, muss gleich wieder weiter!

09:45 Uhr ich fahre zu meinem Trommelkurs. Letzte Woche konnte ich nicht gehen, da hatte der Löwenjunge ja Scharlach. Natürlich haben sie ein neues Stück gelernt und ich brauche ein bisschen, bis ich rein komme. Wenn man zuviele Gedanken im Kopf hat, trommelt es sich leider auch nicht so gut. Bis ich dann endlich drin bin, ist die Stunde aber auch schon wieder vorbei.

11:00 Uhr vor dem Heimweg noch schnell einkaufen.

12:00 Uhr Tisch decken und Essen vorbereiten. Am Sonntag gab es Lasagne und ich hatte noch Bolognaise-Sauce übrig und eingefroren. Die gibt es heute, Dienstag bleibt keine Zeit zum kochen.

12:20 Uhr wieder in den Kindergarten düsen

12:30 Uhr heute morgen hatten wir nicht mehr genug Zeit und ich hatte dem Witerkind versprochen, dass wir nach dem Kindergarten zum Brunnen auf dem Marktplatz gehen. Das hat er natürlich nicht vergessen. Eine Runde Hände abkühlen. Ich glaube, die anderen Eltern verfluchen mich insgeheim, weil deren Kinder dann ja natürlich auch am Brunnen planschen wollten...



Auf dem Weg zum Fahrrad sehen wir noch einen Bagger und Bauarbeiter, die neue Boller in die Straße machen, da müssen wir natürlich noch zuschauen!


13:00 Uhr sind wir wieder daheim, der Löwenjunge begrüßt uns im Garten und Lana freut sich, dass wir endlich wieder alle daheim sind.

Mittagessen



14:10 Uhr die Küche ist wieder sauber, die Jungs haben sich im Garten ein bisschen ausgetobt und das Winterkind macht sich an die Hausaufgaben. Wir lernen gemeinsam "Die Schnecke" und ich lerne, dass die Schnecke eine Raspelzunge, ein Atemloch und Kriechsohlen hat. Habe ich das irgendwann eigentlich auch mal gelernt???? Ich kann mich nicht erinnern.



15:35 Uhr nachdem der Hund nochmal draußen war, wir alles zusammen gepackt haben, geht es an den Baggersee. Der Löwenjunge hat gestern dort einen anderen Jungen in seinem Alter kennengelernt, mit dem er sich so toll verstanden hatte. Sie haben ausgemacht, dass sie sich dort heute nochmal treffen wollen.

Der Junge ist schon da und die beiden verbringen den ganzen Nachmittag zusammen. Sie spielen Fußball, buddeln am Wasserspielplatz und teilen gemeinsam Gummibärchen und Kekse.
Ich freue mich riesig darüber, denn ein richtig guter Kumpel, der fehlt meinem Sohn noch. In der Klasse hat er zwar seine beiden Freundinnen und versteht sich auch ganz gut mit den anderen Jungs, aber er hat noch keinen "besten Freund", wie er sagt, gefunden. So einen, wie er in Frankreich hatte. Es macht Freude, den beiden zuzusehen, wie sie sich so klasse verstehen.
Das Winterkind spielt manchmal mit oder beschäftigt sich mit den anderen Kindern auf dem Wasserspielplatz.

Während die Jungs also spielen, kann ich mich mit der Mutter unterhalten und wir verstehen uns irgendwie auch total gut. Wir tauschen die Telefonnummern, denn auch sie hat erzählt, dass ihr Sohn heute unbedingt zum Löwenjunge an den See wollte. Es sieht also gut aus, dass es bald ein Wiedersehen gibt.

18:15 Uhr Abendessen gibt es heute am See. Ich habe extra alles mitgenommen, dann können wir länger am See bleiben und müssen nachher daheim nichts mehr machen.Ist doch viel entspannter so.
Diese wenigen Sommertage muss man einfach ausnutzen so gut es geht.



19:00 Uhr auf dem Heimweg gibt es noch ein Eis für das Winterkind, der Löwenjunge möchte keins. Macht mich irgendwie stolz, denn es gab Zeiten, da hätte er nur eins genommen, weil der kleine Bruder auch ein´s hat und dass er nicht "zu kurz" kommt. Der kleine Bruder lässt ihn aber immer mal wieder lutschen. Hach, manchmal ist das echt harmonisch bei uns...



19:15 Uhr jetzt aber schnell alle in´s Bad und unter die Dusche.

19:50 Uhr wir drei liegen im Bett, kuscheln uns zusammen und erzählen, was das doch für ein schöner Tag heute war. Und ich muss den Jungs Recht geben: ein schöner, langer Sommertag.

20:20 Uhr alles schläft und ich geh mit Lana noch auf die große Wiese hinter unseren Häusern. Im Sonnenuntergang rennt sie sich nochmal vergnügt aus und legt sich danach direkt auch schlafen.



21:00 Uhr schnell noch unter die Dusche, Badetasche auspacken und dann die 2 Körbe mit Wäsche aus dem Keller holen. Abendbeschäftigung, die lege ich jetzt noch schnell zusammen und schaue nebenbei "Grace and Frankie" an, meine derzeitige Lieblingsserie.



23:20 Uhr Natürlich habe ich nicht genug bekommen und immer nochmal eine Folge angemacht, aber ich war einfach zu faul, von der Couch aufzustehen. Ab in´s Bett, denn morgen klingelt ja wieder um 06:15 Uhr der Wecker.


Und was habt Ihr so den ganzen Tag gemacht?

Bisous,

Eure Tanja


Was ich an den anderen 'WMDEDGT-Tagen so gemacht habt, könnt Ihr hier nachlesen


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Dienstag, 28. Juni 2016

Der Löwenjunge und seine erste Kinderkrankheit (Scharlach) - die leider erst mal keinem auffiel...

Es war etwas still hier, keine Freitagslieblinge und auch kein Wochenende in Bildern, denn mein Löwenjunge war seit Donnerstag krank, ich musste ihn zur großen Pause wegen Ohrenschmerzen von der Schule abholen. Wir sind auch gleich zum Kinderarzt, der uns aber beruhigte: "Ist nur ein bisschen Wasser im Ohr, bestimmt vom Schwimmen. Geben Sie Fiebersaft gegen die Schmerzen. Morgen kann er sicher wieder zur Schule."

Freitag konnte er aber nicht zur Schule, die Nacht war kurz wegen Schmerzen und am Nachmittag kam Fieber dazu. 

Samstag sind wir in die Kinderklinik, die am Wochenende hier Notdienst hat. "Nicht so schlimm, nur ein bisschen rot das Ohr. Geben Sie Fiebersaft, bis Montag ist alles wieder gut!" 

Samstag Nacht wurde es aber immer schlimmer. Er quälte sich mit Schmerzen und das Fieber ging rauf und runter. Nur 3 Stunden nach dem Fiebersaft war es erträglich, aber seit Samstag Mittag stand er nicht mal mehr auf, zuletzt gegessen hatte er am Donnerstag... 

Am Sonntag früh sagte ich zu meinem Mann, wir fahren wieder in die Kinderklinik. "Das ist nicht nur Wasser im Ohr, ich geh nicht eher nach Hause, bis sie ihn anständig untersucht haben!"

Wir hatten Glück, die Ärztin war gleich von Anfang an sehr gründlich. Nach allem was ich ihr erzählt hatte, machten sie einen Schnelltest und es war klar: das Kind quälte sich seit Tagen mit Fieber und Schmerzen, weil er Scharlach hat!
"Zum Glück sind Sie heute noch gekommen, das Ohr ist bis oben entzündet!"
Ha ha - ist ja nicht so, dass wir heute zum 3. Mal beim Arzt sind...

Jetzt bekommt er Antibiotika und das scheint endlich zu helfen, denn er kann schon wieder ganz schön frech die Mama ärgern. Aber das freut mich natürlich! 

Mit dem Essen klappt es nur langsam wieder, vor Donnerstag wird er auch nicht zur Schule können, da er ziemlich schwach war. Jetzt wird er erst mal wieder aufgepäppelt. 



Also lasst nicht locker, wenn die Ärzte Euch vertrösten wollen, aber Ihr genau spürt, da muss noch was anderes sein. 

Habt eine schöne Woche und gebt auf Euch acht! 

Bisous
Eure Tanja